Motorola Moto 360 Smartwatch im Test

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Testbericht: Motorola Moto 360 Smartwatch

Die Motorola Moto 360 Smartwatch im Video

Was Sie über die Motorola Moto 360 Smartwatch wissen sollten

Mit der Moto 360 stellt Motorola eindrucksvoll unter Beweis, dass eine Smartwatch sowohl elegant als auch funktional sein kann. Schon das Aussehen erinnert mit der kreisrunden Form eher an klassische Designer-Uhren. Aber auch Verarbeitung und Funktionsumfang können überzeugen. Dennoch zeigen sich ein paar Schwächen an der Moto 360, die Motorola den ganz großen Wurf verwehren.

 

Überzeugendes Design und hoher Tragekomfort

Das Edelstahlgehäuse der Moto 360 wirkt schon auf den ersten Blick sehr hochwertig. Geschützt wird die Uhr durch kratzfestes Corning Gorilla Glass, weshalb sich so schnell keine unangenehmen Kratzer auf dem Display zeigen. Mit der kreisrunden Form setzt sich Motorola wohltuend von vergleichbaren Smartwaches ab. Das Echtlederarmband wurde von Horween angefertigt und fühlt sich angenehm am Handgelenk an. Sehr erfreulich ist die große Auswahl, die Motorola Kunden zur Verfügung stellt.

So kann aus verschiedenen Farben und Designvorschlägen gewählt werden. Statt des Echtlederarmbandes kann man alternativ ein Metallarmband wählen. Durch diese große Auswahl kann man die Smartwatch leicht nach eigenem Geschmack konfigurieren und eine Uhr finden, die dem persönlichen Geschmack entspricht. Das Display ist sicher in ein Edelstahlgehäuse gefasst, das schnörkelos gehalten wurde. Dadurch macht die Moto 360 einen modernen und unaufgeregten Eindruck.

Lediglich ein Mikrofonloch auf der linken und ein einzelner Knopf auf der rechten Seite brechen etwas aus der ansonsten glatten Edelstahloberfläche heraus. Der Hersteller des Echtlederarmbands, Horween, genießt zurecht einen sehr guten Ruf. Schließlich ist das Unternehmen ein exklusiver Zulieferer der Bälle für die amerikanische Profiliga NFL. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Armband sich angenehm tragen lässt und sich förmlich an das Handgelenk anschmiegt.

 

Hardware ist leistungsstark

Viele Smartwatch-Hersteller heben gerne die Vorzüge des Designs hervor und gehen nur selten auf die eigentlichen Leistungsdaten des Gerätes ein. Das mag daran liegen, dass die meisten Geräte nur eine unzureichende Leistung besitzen und gegenüber anderen Gerätetypen eher als Underperformer darstehen. Motorola schlägt mit der Moto 360 einen anderen Weg ein. So wurde zum Beispiel das Lolipop Update von Android 5.0 eingespielt.

Ein Update hätte wohl auch der OMAP 3 Prozessor von Texas Instruments verdient, der nun doch etwas in die Jahre gekommen ist. Das ist gelegentlich spürbar, wenn man durch die Menüs von Android Wear gehen möchte und kleinere Minilags wahrnimmt. Ebenso eine Schwäche ist die Anbindung zum Smartphone, die gerne einmal verloren geht und hier schlechter als die Konkurrenz abschneidet. Die 320mAh Batterie reicht für einen ganzen Tag aus, was sich nur unerheblich von anderen Geräten unterscheidet. Nachts kann das Gerät mit der beigefügten Ladestation kabelfrei aufgeladen werden.

Das Display leuchtet während des Aufladeprozess und kann so problemlos als Tischuhr während der Nachtstunden dienen. Das Display verfügt über eine Auflösung von 320 x 290 und kommt auf eine PPI-Dichte von 205 Pixeln. Alle wichtigen Texte und Bilder werden auf der Moto 360 ordentlich und verzerrungsfrei dargestellt. Die Smartwatch verfügt über keine GPS-Funktion. Der interne Speicher liegt zwischen 512MB und 4GB. Einen gelungenen Eindruck machen die zahlreichen Design-Anpassungen, die man im Play Store herunterladen kann und der integrierte Schrittzähler.

 

Interface und Fitness-Applikationen

Durch die Updates hat die Moto 360 Zugang zu Android 5.1. Dadurch können Applikationen viel schneller geladen werden und die Anbindung an den Play Store von Google ist besser geworden. Somit lässt sich das Aussehen des Interface in wenigen Schritten anpassen. Die Moto 360 verfügt über eine Vielzahl von dezidierten Applikationen, die Teil der Android Wear Kategorie sind. Mit der Moto 360 lassen sich somit Listen erstellen oder einsehen, der Alltag kann mit wenigen Handgesten oder Spracheingaben besser organisiert werden.

Mit einer Navi-App findet man sich im Ausland problemlos zurecht und erhält genaue Wegbeschreibungen. Anders als bei einem klassischen Smartphone sind kaum Toucheingaben notwendig, was die Steuerung der Applikationen wesentlich angenehmer macht. Über Google kann man mit einfachen Spracheingaben SMS verschicken oder kleinere Notizen anlegen. Die Organisation von Terminen ist mit Sprachbefehlen einfach und man erhält selbst auf Nachfragen eine schnelle Antwort.

Hier punktet die Smartwatch von Motorola gegenüber klassischen Mobilgeräten wie Tablets oder Smartphones. Der integrierte Schrittzähler verweist auf die zurückgelegten Schritte und separate Fitness-Apps halten fest, wie viele Kalorien man auf einer bestimmten Strecke verbraucht hat. Der Pulsschlag-Sensor ist wiederum sehr ungenau und zieht im direkten Vergleich mit einem Fitnessarmband den Kürzeren.

 

Kompatibilität und Schutzfunktionen

Die Moto 360 ist mit früheren Android-Versionen bis 4.3 Jelly Bean und 4.4 KitKat kompatibel. Mit Apple-Geräten wie dem iPhone ist das Moto 360 nicht kompatibel, was bei einem Kauf bedacht werden sollte. Die Smartwatch hat eine IP67-Zertifizierung erhalten. Das bedeutet, dass die Uhr unempfindlich gegenüber Wasser und Staub ist. Allerdings ist sie nicht vollkommen wasserfest, weswegen sie sich nicht zum Schwimmen oder Tauchen eignet.

 

Batteriedauer ist ein Schwachpunkt

Obwohl die Batterie mit 320 mAh mehr als ausreichend sollte und sogar Konkurrenzprodukte übertrumpft, zeigt sich hier im Praxistest eine Schwäche der Smartwatch. So hält der Akku im Schnitt nicht so lange wie bei vergleichbaren Smartwatches durch. Zwar berichten vereinzelt User darüber, dass die Batteriepower des Akku bis zu zwei Tage halten soll, aber in der Regel geht der Moto 360 bereits nach 24 Stunden der Saft aus.

Das hängt sehr stark davon ab, wie oft man die Uhr nutzt und ob man die Uhr energieschonend verwendet. Dieser Nachteil wird etwas durch die einzigartige Ladestation ausgeglichen, die sich mit der Moto 360 perfekt auf dem Nachttisch macht und beim Aufladen die Uhrzeit oder andere Daten anzeigt.

 

Unser Fazit

Motorola hat mit der Moto 360 eine preiswerte Smartwatch herausgebracht, die durch Eleganz und hohe Funktionalität überzeugen kann. Die Auswahl an Applikationen ist groß und lediglich die kurze Batteriedauer und der etwas betagte Prozessor trüben den ansonsten positiven Gesamteindruck.

Details & Merkmale

Displaytyp LCD
Display Größe Zoll 1,56 Zoll
kompatible Geräte Samsung Galaxy S6, Sony Xperia Z3 Compact, LG G4
Betriebssystem Android Wear
Bluetooth Version 4.0 LE
Schutzart IP67
Prozessor TI OMAP 3
Gehäusematerial Edelstahl
Armbandmaterial Metall
Gewicht 59,5 Gramm
Arbeitsspeicher 512 MByte
Speicherplatz 4 GByte
Display Auflösung Pixel 320 x 290 Pixel
Akkulaufzeit 18 Stunden
Touchscreen
WLAN
Bluetooth
Organizer
Freisprechen
Sprachsteuerung
Stummschalten
Helligkeitssensor
Beschleunigung Sensor
Bewegungssensor
stoßfest
kratzfest
Vibrations Alarm
Besonderheit Gorilla Glas 3, Wetter Informationen, Verkehrsinformationen, Flugdaten
Vorteile
  • sehr schickes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • Armband leicht zu tauschen
  • auch mit iOS kompatibel
Nachteile
  • geringe Akkulaufzeit
  • Probleme bei Verbindung zum Mobiltelefon

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