Sega Toys Homestar Original Heimplanetarium im Test

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Testbericht: Sega Toys Homestar Original Heimplanetarium

Sega Toys Homestar Original Heimplanetarium in unserem Testvideo

Sega Toys Homestar Original – Erfahrungsbericht

Das Weltall in den heimischen vier Wänden ist schon etwas ganz Besonderes. Ein Heimplanetarium ist im Prinzip nichts anderes als der Overhead-Projektor aus Schulzeiten, nur wesentlich kleiner, leichter und mit Rotationsfunktion und Kuppeleffekt. Da es bei den angebotenen Geräten große Preis- und Qualitätsunterschiede gibt, möchte ich mit diesem Erfahrungsbericht die Entscheidung für oder gegen das Zimmerplanetarium von Sega Toys etwas erleichtern. Ich habe hier das Modell Homestar Original getestet – nicht das Pro.

 

Die Verpackung

Der sehr dünne und nicht wirklich stabile bedruckte Karton reißt schnell ein, wenn man nicht ausgesprochen vorsichtig ist. Das Heimplanetarium selbst ist durch zusätzlichen Plastikschutz im Inneren des Kartons zwar sicher, aber nach mehrmaligem Ein- und Auspacken sieht der Karton sehr geliebt aus und macht als staubsichere Aufbewahrung nichts mehr her. Hier hätte der Hersteller gerne eine etwas stabilere Variante wählen können. Bei den zusätzlich gekauften Disks war die Plastikverpackung an der Seite angebrochen.

 

Ausstattung

Mit dabei sind standardmäßig der Rotationsprojektor mit abnehmbarem Linsenschutz, ein Netzkabel, Gebrauchsanweisung, ein DIN A2 großes Wendeposter der nördlichen und südlichen Hemisphäre sowie zwei Projektionsscheiben mit der nördlichen Hemisphäre und der nördlichen Hemisphäre mit eingezeichneten Sternbildern ohne Beschriftung. Ich habe zusätzlich noch die Doppel-Disk mit der Nachtseite der Erde und dem Mond sowie die Doppel-Disk mit der südlichen Hemisphäre und der Andromedagalaxie gekauft. Die zusätzlichen Doppel-Disk-Projektionsscheiben kosten derzeit (Stand 05/2016) bei Amazon etwa 30 Euro pro Disk-Doppelpack.

 

Optik und Verarbeitung

Wäre das Heimplanetarium grau, würde es fast als Todessternminiatur durchgehen. Edel in mattem Schwarz und frei drehend auf dem Ständer sieht das Homestar sehr schick aus. Das Stromkabel stört das Bild. Das Heimplanetarium ist sehr leicht und fühlt sich durch die Hartplastikverarbeitung nicht sehr stabil an. Das Disklaufwerk ist nicht gut durchdacht, die Lade ist schwer einzuschieben. Die Verschlusskappe der Linse fällt schon beim Tragen des Heimplanetariums ab.

 

Inbetriebnahme

Zuerst fällt auf, wie kurz das Netzkabel ist, wenn man in der Nähe der Wand/Decke keine Steckdose hat. Also muss erst einmal ein Verlängerungskabel besorgt werden, damit es losgehen kann. Kabellos wäre schöner gewesen. Um die erste Projektionsscheibe einzulegen, muss das Gerät schon eingeschaltet sein. Das Fach für die Disk ist schwer zu schließen, man muss etwas Kraft anwenden und rumruckeln, um Disks einzusetzen. Eine Vorrichtung für automatischen Einzug und Auswurf, wie bei einem CD-Player, wäre schöner und wertiger gewesen.

Auf dem Ständer stehend ist das Gerät leicht drehbar, um den richtigen Winkel zu finden, den man braucht, um es auf die Zimmerwand oder Decke einzustellen. Vorher sollte man allerdings schon einstellen, welche der Funktionen man verwenden will: Die Schalter sind unter dem Diskfach angebracht, es gibt keine Fernbedienung und es ist ausgesprochen nervig, alles nochmals einzustellen.

Die Schärfe wird mit einem Verstellrad geregelt, das um die Linse liegt. Man muss schon recht lange drehen, bis es scharf ist – nach links wird es kleiner und nach rechts größer. Eine Automatik wäre ein nettes Feature gewesen. Um eine neue Projektionsdisk einzulegen, muss man das Gerät ausschalten, da sich das Diskfach sonst nicht öffnen lässt. Danach sind alle Einstellungen futsch und man muss wieder an dem Verstellrad herumdrehen, um das Bild scharfzustellen. Wenn man all das beachtet hat und das Zimmer so gut wie nur irgend möglich abgedunkelt ist, kann man anfangen zu genießen.

 

Das Bild bei allen Disks

Das Bildist wirklich gestochen scharf und die Sterne sind scharf konturiert, aber die nördliche und südliche Hemispäre sind in Weiß und dadurch leider nicht annährend so spannend wie im Planetarium oder am echten Nachthimmel. Nur die Zusatz-Disks sind hochwertiger in Farbe gemacht. Ob die Anzahl von 60.000 Sternen stimmt, muss ich jetzt einfach mal glauben, da ich keine Lust verspürte nachzuzählen.

Hinzu kommt, dass ich bei einer Deckenhöhe von 2,20 Metern und der größten nicht zugestellten Fläche und nicht mit Lampen bestückten Decke, die immer noch recht klein ist, nicht die ganze nördliche Hemisphäre scharf sehen kann. An den Rändern wird die Projektion sehr unscharf und die Sterne wirken eher ellipsenförmig. Wir haben zwar fast so etwas wie ein Kuppeldach auf dem Dachboden, aber mangels Strom kann ich das Heimplanetarium dort leider nicht betreiben.

 

Die Betriebsgeräusche

Sobald das Gerät angeschaltet ist, hört man ein leises, recht hochfrequentes Pfeifen, das man aber gut ausblenden kann. Lauter wird es bei Einsatz der Rotationsfunktion, da dann noch ein recht lautes Brumm-/Summgeräusch hinzukommt, das einfach immer wahrnehmbar ist. Nachdem ich Musikuntermalung in mittlerer Lautstärke angestellt hatte, war aber wieder alles prima.

 

Die Funktionen

Laut Gebrauchsanweisung soll alle dreißig Sekunden eine Sternschnuppe über das Deckenfirmament zucken. Wie eine echte Sternschnuppe wirkt das Ereignis aber nicht, und es erscheint immer an der gleichen Stelle, was trotz Rotationsfunktion nach einer Viertelstunde an Reiz verliert.

Bei der Rotationsfunktion, kann man zwischen linksläufig und rechtsläufig wählen.

Ein Sleeptimer erlaubt die Wahl zwischen 15, 30 und 60 Minuten. Da ich bei Musik nicht einschlafen kann und die Betriebsgeräusche dann den Schlaf rauben, eignet sich diese Funktion nur für Menschen, die das leise Pfeifgeräusch im rotationsfreien Modus nicht oder nicht stark wahrnehmen.

 

Die verschiedenen Projektionsdisks

Der Innovationspreisträger Takayuki Ohira ist für die Disks verantwortlich, und da er auch echte Planetarien beliefert, darf man wohl davon ausgehen, dass die recht detailgetreu sind. Die nördliche und südliche Hemisphäre bietet ein Sternenmeer mit Milchstraße, allerdings ohne Farbe. Die Disk mit den Sternenbildern ist zwar nett, aber mangels Karte bzw. Beschriftung auf der Disk muss man sich irgendwo die Beschreibung besorgen, um zu wissen, was welches Sternenbild ist.

Die Andromedagalaxie trumpft mit zusätzlichen Blautönen auf. Die Erde von ihrer Nachtseite mit dem Mond ist eine Disk, die mehrfarbig gestaltet ist, allerdings kann zumindest ich den Mond nicht so scharf stellen, dass er rund erscheint und immer etwas oval bleibt. Anders bei der Erde von der Tagseite mit dem Mond. Hier ist der Mond zwar klein, aber rund, und auch diese Disk ist mehrfarbig.

 

Unser Fazit

Mit dem Homestar Original von Sega Toys bekommt man ein gutes Heimplanetarium für den Hausgebrauch. Störend sind die Betriebsgeräusche, das schwierige Einschieben der Diskschublade und die Tatsache, dass man bei der Disk erstmal lange scharfstellen muss. Am Ende überwiegt allerdings das schöne Gefühl unter einem – wenn auch künstlichen – Sternenhimmel zu liegen. Für Kinder (ab sechs Jahre laut Hersteller), die Astronaut werden möchten, und Erwachsene mit einer romantischen Ader ist es ein tolles Geschenk. Allerdings würde ich gleich die Zusatz-Disks mitkaufen, da die beigelieferten farblosen Projektionsscheiben schnell langweilig werden.

Details & Merkmale

Altersempfehlung ab 6 Jahre
Experimentiergebiet Astronomie
Stromversorgung Netzbetrieb
Sternschnuppenfunktion
Bewegtes Projektionsbild
Austauschbare Projektionsscheiben
automatische Abschaltung
Besonderheit Ultrahelle 3 Watt Weißlicht-LED
Vorteile
  • Über 60.000 funkelnde Sterne
  • Markengerät vom Marktführer
  • Ansprechende Optik und tolle Sternenbilder
Nachteile
  • Jede Disk bedarf neuer Scharfstellung

Preisentwicklung

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