So machen Sie Ihr Auto fit für den Winter

So machen Sie Ihr Auto winterfit
 

So mache ich mein Auto fit für den Winter 

Wenn sich alle Jahre wieder die kalte Jahreszeit mit beschlagenen Scheiben ankündigt, ist es allerhöchste Zeit, in Bezug auf das Auto Vorkehrungen für den Winter zu treffen. Hierbei macht der Gesetzgeber Vorgaben, an die Sie sich halten müssen. Außerdem geben Automobilclubs, Autohersteller und Werkstätten Empfehlungen, die Sie ebenfalls beherzigen sollten, wenn Sie mit Ihrem Auto gut durch den Winter kommen wollen. 

Gesetzliche Vorgaben

Der Gesetzgeber ist in Sachen Fitmachung des Autos für den Winter zurückhaltend und beschränkt sich auf ein Kriterium.

  • Die Winterreifen
Winterreifen
Achten Sie auf die richtigen Winterreifen

Die Reifenhersteller bieten insgesamt drei verschiedene Reifenvarianten an: Sommer-, Winter- und Allwetter- oder Ganzjahresreifen Auf winterlichen Straßen sind Sommerreifen ein absolutes No Go. Bestenfalls der Ganzjahresreifen eignet sich dann, wenn Sie ausschließlich in Regionen unterwegs sind, die von klirrenden Temperaturen und hohen Schneeverwehungen verschont bleiben. In allen anderen Fällen und insbesondere dann, wenn die Situation auf den Straßen mit „winterlich“ beschrieben werden kann, muss der Winterreifen drauf. So will es der Gesetzgeber um der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer Willen. Theoretisch dürften Sie auch im Winter bei trockenen Straßen und Sonnenschein auf Sommer-Pneus unterwegs sein. Ein ständiger Wechsel der Bereifung würde jedoch keinen Sinn machen. Ergo ist der Winterreifen die einzige Alternative für die kalte Jahreszeit, der bei durchgängigen Temperaturen unter 7 ° C auf kalten, nassen und schneebedeckten Straßen den besten Grip verspricht. 

Übrigens:
Die Regelung von O (Oktober) bis O (Ostern), die in diesem Zusammenhang immer wieder zur Sprache kommt, ist eher eine allgemeine Verfahrensweise, die sich im Laufe der Zeit eingebürgert hat. Diese hat jedoch nichts mit der gesetzlichen Vorgabe zu tun, sondern orientiert sich vielmehr an der Tatsache, dass die Temperaturen in dieser Zeitspanne zumeist unterhalb der 10 Grad-Marke liegen.

Dass Winterreifen mit einer zu geringen Profiltiefe nicht mehr auf die Straße dürfen, versteht sich für einen verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmer von selbst. 

Empfehlungen, denen Sie unbedingt folgen sollten

Den größeren Teil der vor dem Winter zu erledigenden Dinge nehmen die empfohlen, aber nicht vorgeschriebenen Details ein.

Arbeiten Sie vor dem Winter folgende Liste ab: 

  • Batteriecheck
  • Scheibenwischercheck
  • Frostschutz
  • Scheinwerferkontrolle
  • Pflege der Türdichtungen
  • Winterutensilien im Auto verstauen 

Der Batteriecheck

Die eisigen Wintertemperaturen verlangen der Autobatterie einiges ab. Ein Startvorgang des Motors beansprucht den Stromlieferanten deutlich mehr als in der warmen Jahreszeit. Hinzu kommt, dass mehr Stromverbraucher von der Batterie zehren. Ist diese schon in die Jahre gekommen, sollten Sie ein Ladegerät für den Bedarfsfall in der Garage und für den Ernstfall unterwegs ein Starthilfekabel im Kofferraum parat haben. Wer all dem vorbeugen möchte, tauscht eine ältere Batterie vor dem Winter aus.

Checken Sie die Scheibenwischer

Die Wischer haben in der kalten Jahreszeit viel zu tun. Immer wieder müssen Front- und Heckscheibe von Verunreinigungen durch vorausfahrende Fahrzeuge und durch den eigenen Wagen befreit werden. Nehmen Sie die Wischerblätter vor dem Winter genau in Augenschein, denn unsaubere Scheiben durch abgenutzte Wischerblätter sind bei Dunkelheit, schlechter Sicht und Niederschlägen in jeglicher Form ein Risiko.

Denken Sie an den Frostschutz

Im Winter erfolgt mehr denn je der Griff zum Wischerhebel. Die Betätigung dessen läuft aber ins Leere, wenn Sie nicht mit einem Frostschutzmittel vorgebeugt haben. Füllen Sie rechtzeitig ein Frostschutzmittel in den Wassertank der Scheibenwaschanlage. Auch der Kühler sollte hierbei nicht vergessen werden, um den Motor vor den Folgen der eisigen Temperaturen zu schützen.

Ein Blick auf die Scheinwerfer

Im Winter sind die Tage kurz. Die meiste Zeit ist es dunkel oder dämmrig. Die Scheinwerfer bekommen also viel zu tun. Vor der Winterperiode empfiehlt sich demnach ein Test der Lichtanlage in einer Werkstatt des Vertrauens oder beim TÜV. Da Schnee, Matsch und Schmutz im Winter jedoch zu jeder Zeit präsent sind und die Scheinwerfer verunreinigen, sollten diese in regelmäßigen Abständen gesäubert werden. Damit wird nicht nur die eigene Sicht auf die Straße verbessert – auch für die anderen Verkehrsteilnehmer ist das eigene Auto besser zu sehen.

Einfetten der Türdichtungen – keine kosmetische Behandlung

Eingefrorene Türen sind im Winter keine Seltenheit. Bei Temperaturschwankungen oder durch die Atemluft im Auto bildet sich Kondenswasser, das sich auch an den Türdichtungen niederschlägt. Sinken die Temperaturen, bildet sich eine Frostschicht, die ein Öffnen der Türen verhindert. Als vorbeugende Maßnahme sollten Sie vor dem Winter und in regelmäßigen Abständen die Dichtungen behandeln. Pflegeprodukte, die diese geschmeidig halten und mit einem fettigen Film auf dem Gummi dafür sorgen, dass die Türen nicht einfrieren können, gibt es in jedem gut sortierten Zubehör-Handel. 

Auch das Türschloss ist frostanfällig. Hier sollte ein Türenteiser-Spray zur Hand sein. Sie sprühen ins Schloss und nach kurzer Zeit lässt sich die Tür wieder öffnen. Natürlich können Sie diesen „Trick“ nur anwenden, wenn sich das Spray in Ihrer Tasche und nicht im zugefrorenen Auto befindet. 

Packen Sie wichtige Utensilien in Ihr Auto

Eiskratzer und Handfeger sind im Winter zur Schneebeseitigung rund um den Wagen unverzichtbar. Eine Scheibenabdeckfolie verhindert die Eisschicht auf der Frontscheibe.

 

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