Glätteisen Test und Kaufberatung

Glätteisen

Glätteisen im Test – was Sie über Glätteisen wissen sollten

Für das Styling der Frisur ist ein Glätteisen für Viele ein unverzichtbares Werkzeug.
In diesem Ratgeber finden Sie alles, was Sie zum Thema Glätteisen wissen sollten, wie Sie Ihr Haar schützen sowie unter welchen Modellen Sie wählen können, und was bei der Anschaffung eines Glätteisens besonders zu beachten ist.

Ein gutes Glätteisen hat die folgenden Merkmale:

  • Heizplatten aus Keramik
  • Hitzestufen und Temperatursensoren
  • Haarschonendes Glätten

Mit den Informationen dieses Glätteisen-Ratgebers und den Glätteisen-Testberichten ausgestattet, können Sie sich sicher leicht für das richtige Modell entscheiden.

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Glätteisen Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten zu Glätteisen

Ein Glätteisen glättet gelockte oder gewellte Haare durch thermisches Bügeln

Die meisten Modelle sind wie eine Zange geformt und sind leicht gefedert

Die aufheizbaren Flächen in der Zange bestehen aus Metall oder Keramik

Ein Thermostat regelt automatisch die Solltemperatur, die zwischen 120 und 230 Grad liegen kann

Glätteisen sollten nicht ohne Vorbereitung durch Haarschutzprodukte verwendet werden

Wie ein Glätteisen funktioniert

Ein Glätteisen lässt sich am besten als „Bügeleisen für die Haare“ erklären. Das Glätten von gewellten oder gelockten Haaren erfolgt durch thermische Einwirkung. Das Gerät sieht aus wie eine flache Zange, deren Spitzen beheizbare Innenflächen enthält. Nach dem Aufheizen wird die Haarsträhne zwischen diese Flächen gelegt und unter leichtem Druck durchgezogen und dadurch gerade gestreckt. Das Haar wird dadurch nicht nur glatt, sondern erhält zusätzlichen Glanz.

Für gewöhnlich benötigt ein Glätteisen etwas Aufwärmzeit. Die aktuellsten Modelle brauchen im Schnitt etwa 40 Sekunden Aufheizzeit. Die Heizleistung eines Glätteisens liegt je nach Größe und Temperaturregelung zwischen 25 und 170 Watt.

Ein gutes Gerät sollte regulierbare Temperatur, Thermostat und gefederte Zangenbacken beziehungsweise gefederte Heizelemente aufweisen. Außerdem sollten sich die Backen durch einfachen Hebeldruck öffnen lassen.

Die korrekte Anwendung

Als Erstes sollte der Zustand der Haare begutachtet werden. Dicke Haare benötigen eine höhere Temperatur, etwa 195 Grad Celsius. Dünnes Haar wird schon bei etwa 165 Grad Celsius glatt. Das Glätteisen darf auf keinen Fall auf mehr als 200 Grad erhitzt werden. Ist das Glätteisen zu heiß, brechen die Haare ganz leicht ab.

Um das Haar zu schonen, sollte vor dem Glätten ein Hitzeschutzmittel aufgetragen werden. Dieses Mittel ist als Spray, Mousse, Creme oder Fluid im Handel erhältlich. Außerdem sollten dünnere Haare vor jeder Glätteisenbehandlung eine pflegende Haarkur bekommen.

Vor dem Glätten sollte das Haar schon in einzelne dünne Strähnen geteilt werden, um systematisch glätten zu können. Die einzelnen Strähnen am besten gut vorbereiten, beispielsweise mit Nadeln fest- und hochstecken, denn geglättet wird vom Unterhaar nach oben. Das bedeutet, das Deckhaar kommt ganz zum Schluss dran.

Die Bewegung des Glättens sollte gleichmäßig sein: am Haaransatz anfangen und in Richtung der Haarspitzen ziehen. Vorsicht, das Glätteisen sollte auf keinen Fall die Kopfhaut berühren oder zu lange an einer Stelle verweilen!

So schützen Sie Ihr Haar

  • Hitzeschutzmittel unmittelbar vor dem Glätten
  • Korrekte Temperatureinstellung je nach Dicke des Haares
  • Überhitzung vermeiden
  • Nicht zu nahe an die Kopfhaut
  • Pflegemittel danach (beispielsweise Arganöl)
  • Glätteisen nicht täglich anwenden

Andere Methoden der Haarglättung

Als Alternative zum Glätteisen kann auch eine Glättbürste benutzt werden. Es gibt auch chemischem Wege, um Haare zu glätten. Glättende Haarpflegesysteme enthalten wasserabstoßende Silikone oder Lanolinersatzstoffe als Bestandteile.

Die Geschichte des Glätteisens

Vorläufer des elektrischen Glätteisens gab es schon Ende des 19. Jahrhunderts. Als dessen Erfinder gilt der Franzose Marcel Grateau. Jedoch hatten diese frühen Werkzeuge eher Gemeinsamkeiten mit einem Lockenstab Sie sahen aus wie Scheren, die in Stäben enden, und waren aus purem Eisen gefertigt. Zum Erhitzen wurden diese einfach auf eine Herdplatte gelegt oder im offenen Feuer erhitzt.

Dies barg natürlich nicht nur die Gefahr, die Haare dauerhaft zu beschädigen, sondern es drohten auch Verbrennungen der Haut. Und auch wenn diese Prozedur erfolgreich verlief, wurden die Haare danach zu trocken und spröde und brachen leicht ab. Moderne Glätteisen haben aus diesen frühen Tagen allerdings nur noch das Wort „Eisen” beibehalten und arbeiten wesentlich haut- und haarschonender.

Glätteisen im Vergleich

Obwohl die Grundfunktion eines Glätteisens bei allen Geräten identisch ist, gibt es doch erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Anbietern und Modellen.

Material

Das wesentlichste Unterscheidungsmerkmal ist das Material. Das betrifft nicht nur das Gerät selbst, sondern vor allem die Heizelemente. Besser als Metallplatten mit Keramikbeschichtung (eloxiertes und beschichtetes Aluminium, Titanium-Keramik, Keratin-Keramikbeschichtung) sind natürlich vollwertige Keramikplatten.

Innovationen

Eine Innovation, die sich großer Beliebtheit erfreut, ist die sogenannte Ionen-Technologie. Bei diesen Modellen sondern die Keramikplatten negativ geladene Ionen ab, welche sich um die Haare legen. Dies führt dem Haar Feuchtigkeit aus der Luft zu und verhindert dadurch zu kräftiges Erhitzen und damit die Beschädigung der Haare. Ein weiteres Novum am Markt sind Glätteisen, die mit Schallwellen- oder Infrarottechnologie arbeiten. Diese Technologien verhindern überdies die elektrostatische Aufladung von Haaren, welche den Prozess des Glättens erschwert.

Federung

Bei einigen Modellen sind die beheizbaren Platten auch flexibel gelagert, um noch schonender in der Anwendung zu arbeiten. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Zangen des Glätteisens über eine Federung verfügen.

Temperaturregelung

Der Arbeitstemperaturbereich herkömmlicher Glätteisen bewegt sich zwischen 120 und 230 Grad Celsius. Automatische Temperaturregelung bei einem Gerät ist nicht nur praktisch, sondern verhindert jegliche Gefährdung von Haar und Kopfhaut. Viele Modelle haben auch Sensoren eingebaut und verfügen daher über eine automatische Schutzabschaltung und eine Schlaffunktion. Dadurch kann sich das Gerät nicht überhitzen, auch wenn es eine Weile nicht benutzt wird.

Drehbares Kabel

Neben der allgemeinen Beschaffenheit des Gerätes bezüglich Design und Material spielt nicht zuletzt das Kabel eine Rolle. Die Kabellänge sollte nicht unter zwei Meter betragen und der Kabeleinlass sollte drehbar sein, möglichst um 360 Grad. Dadurch lässt sich das Glätteisen in alle Richtungen bewegen und die Handhabung wird einfacher.

Spezialmodelle

Am Markt befinden sich auch spezielle Modelle für gefärbtes Haar und einige Glätteisen lassen sich auch für feuchtes Haar benutzen.

Sind Glätteisen schädlich?

Glätteisen sind zum unentbehrlichen Instrument zum Stylen der Frisur geworden. Dennoch stellt sich die Frage, ob das regelmäßige Glätten von Haaren schädliche Auswirkungen hat. Leider lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten, denn das hängt vor allem vom individuellen Haartyp ab. Bei gesundem und kräftigem Haar sowie korrekter Anwendung eines Glätteisens mit Hitzeschutz sollten Sie sich keine großen Sorgen machen. Grundsätzlich gilt, je robuster die Haare, desto öfter kann geglättet werden.

Ruhepausen einlegen!

Auch für das kräftigste Haar ist die tägliche Anwendung eines Glätteisens auf Dauer zu strapaziös, da jede Hitzebehandlung die Haarfollikel austrocknet. Legen Sie daher Ruhepausen ein. Empfindliches Haar sollte das Glätten ein- oder zweimal pro Woche aushalten.

Haarpflege

Spezielle feuchtigkeitsspendende Haarkuren bewahren das Haar vor dem Austrocknen. Beliebt ist auch das sogenannte Arganöl, das aus der Frucht des marokkanischen Arganbaums gewonnen wird. Dieses Haarpflegemittel wirkt beruhigend auf die Kopfhaut und macht das Haar fülliger und geschmeidiger.

Hitzeschutzprodukte für das Glätten selbst gibt es als Spray, Fluid, Serum, Creme oder Mousse. Ein Hitzeschutzmittel erzeugt eine Schutzschicht zwischen den erhitzten Glätteisenplatten und der Haaroberfläche. Dadurch wird verhindert, dass das Haar Beschädigung unter zu großer Hitzeeinwirkung erleidet.

Welches nützliche Zubehör gibt es?

Grundsätzlich gilt externes Zubehör bei einem Glätteisen als Bonus, ist jedoch nicht ausschlaggebend für die Qualitätsbeurteilung.

Einige Modelle bieten Wellenaufsätze als getrennt erhältliches Zubehör. Diese dienen jedoch nicht zum Glätten der Haare, sondern bewirken das Gegenteil, einen Kraus- oder Krepp-Effekt.

Bei anderen Modellen verfügt das Gehäuse über Kammzähne oder beheizbare gewölbte Außenflächen, was die Wellung von Haaren erlaubt.

Achten Sie auch darauf, ob die Verpackung, in welcher das Glätteisen geliefert wird, auch zur Aufbewahrung des Gerätes genutzt werden kann. Einige Anbieter liefern ihre Geräte mit Plattenschonkappe und Tragetasche.

Glätteisen als Lockenstab

Mit einem Glätteisen lassen sich auch Locken- und Welleneffekte erzeugen, vorausgesetzt, dass die Zangenenden des Gerätes abgerundet sind. Dabei ebenso vorgehen wie beim Glätten, jedoch sollten die Strähnen für das Lockenwickeln sogar noch kleiner sein. Gleichmäßig und langsam arbeiten. Je kleiner die Strähnen, desto fester die Locken. Breitere Strähnen ergeben vollere Locken. Und wenn man nahe der Kopfhaut mit dem Wickeln beginnt, ergibt das eine wilde Lockenpracht.

Reinigung und Pflege

Hitzeschutzmittel für die Haare können Rückstände auf den Heizplatten hinterlassen. Die Platten des Glätteisens müssen regelmäßig gesäubert werden. Spätestens wenn sich ein übler Geruch nach dem Aufheizen des Gerätes breit macht, benötigt das Glätteisen dringend eine Reinigung.

Gereinigt wird am besten mit einem weichen, angefeuchteten Mikrofastertuch nach jeder Anwendung, sobald das Gerät abgekühlt ist. Keramikplatten sind besonders bedienungsfreundlich, da sich jegliche Anhaftungen leicht entfernen lassen.

Preise und bekannte Hersteller

Bei Glätteisen gibt es bemerkenswerte Preisunterschiede, jedoch gilt hier die Faustregel, dass eine höhere Preisklasse auch bessere Qualität verspricht. Wir haben eine kurze Preis- und Herstellerübersicht (Stand Mai 2017) für Sie zusammengestellt:

Finger weg von Billigware

Als Erstes muss hier festgehalten werden, dass von Billigstmodellen eher abzuraten sei. Von diesen ist kaum zu erwarten, dass beispielsweise die Heizelemente aus hochwertigem Keramikmaterial bestehen. Ebenso birgt beispielsweise die Abwesenheit eines Thermostats mit Sensoren und Schutzabschaltung die Gefahr, die Haare permanent zu beschädigen. Auch sollte die erhöhte Verletzungsgefahr erwähnt werden. Daher also lieber etwas mehr für Qualität und Sicherheit ausgeben. Als Richtwert gilt, dass man für ein gutes Glätteisen ungefähr 50 Euro ausgeben muss.

Mindestanforderungen

In der Preisklasse 50 bis 70 Euro finden sich renommierte Hersteller mit einer Reihe von Produkten, die eine solide Grundausstattung aufweisen. Und es gibt auch schon Modelle zum Glätten von nassem und trockenem Haar oder Haarglätter mit Ionenfunktion (z. B. von Remington, Grundig, Tondeo, Babyliss, Philips oder Udo Walz).

Extras

Je mehr man investiert, desto mehr Extras: Tourmaline-Beschichtung , Ionen- oder Infrarottechnologie findet man eher in der der Preisklasse von 80 bis 100 Euro (z. B. von Remington, Babyliss oder Philips).

Luxusklasse

Trotz der Anschaffungskosten schwören viele auf die luxuriösenen Produkte mit Markennamen (z. B. von Cloud Nine, Golden Curl oder GHD). Hier muss man allerdings schon zwischen 140 und nahezu 200 Euro ausgeben.

Ein Tipp: Es lohnt sich auf saisonale Sonderangebote oder Schlussverkäufe zu warten, da gute Glätteisen dann bis zu einem Drittel billiger zu haben sind.

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Vollwertige Keramikplatten
  • Größe und Flexibilität der Heizplatten
  • Arbeitstemperaturbereich
  • Regulierbare Hitzestufen mit Schlafmodus
  • Automatische Schutzabschaltung
  • Deutlich ablesbares Display
  • Aufheizdauer (üblicherweise 30-40 Sekunden)
  • Drehbares Kabelgelenk
  • Kabellänge
  • Geringes Gewicht
  • Robuste Griffbeschichtung (beispielsweise Gummi)

Zusammengefasst

Bei der Anschaffung eines Glätteisens sollte man nicht am falschen Ende sparen und lieber etwas mehr für ein hochqualitatives Modell von einem namhaften Hersteller ausgeben. Ebenso wenig sparen sollte man bei Produkten zum Haarschutz und zur Haarpflege. Geräteausstattung wie etwa Ionen-Technologie, Sensoren und automatische Schutzabschaltung bieten zusätzlichen Komfort. Ein Qualitäts-Glätteisen wird Ihnen sicher lange dienlich sein.

Um Ihnen die Entscheidung für den Erwerb eines guten Glätteisens noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber auch einen Glätteisen-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Glätteisen-Testsieger in den umfassenden Testberichten an, die wir für die besten Geräte erstellt haben, und suchen Sie sich das für Sie optimale Gerät aus.

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