Vogelsand Test und Kaufberatung

Vogelsand

Vogelsand-Ratgeber: scharren, picken und sich wohlfühlen

Vögel sind sehr faszinierende Tiere denn sie können etwas, was andere Tiere und vor allem wir Menschen, niemals können: fliegen. Dabei sind sie, je nach Art, mal mehr und mal weniger elegant, aber das zu beobachten ist immer spannend. Ziervögel, wie Kanarienvögel, Wellensittiche, Nymphensittiche und Co. genannt werden, werden schon seit Jahrzehnten in Haushalten gehalten und erfreuen ihre Besitzer mit ihren Eigenheiten.

Damit es den Tieren gut geht, braucht es die richtige Ausstattung. In den letzten Jahren werden Haltern und Interessierten immer mehr bewusst, dass in der Vergangenheit viele Haltungsfehler gemacht wurden. Das geht bei der Einzelhaltung los und hört bei der Ernährung und Unterbringung auf. Nur langsam wird akzeptiert, dass Vogelhaltung mehr ist, als Hansi in einem kartongroßen Käfig in der Küche zu halten.

Diese faszinierenden Tiere brauchen mehr als das. Dazu gehört auch die richtige Einstreu, auch besser bekannt als Vogelsand. Zwar gibt es auch Buchholzgranulat, Hanfpellets und Sandmatten (welche nicht empfehlenswert sind), doch heute soll es ganz um den klassischen Sand gehen.

Erfahren Sie hier alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen, um Ihren Piepmätzen die beste Einstreu zu bieten. Schauen Sie sich dazu nicht nur unseren Ratgeber an, sondern auch unsere Vogelsand-Tests.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Vogelsand auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Vogelsand Kaufberatung

Vogelsand-Facts: kurz und knapp

Vogelsand gehört zur elementaren Ernährung und Gefiederpflege

Spielsand oder Strandsand sind keine Alternativen

Steinchen und Muschelgrit müssen enthalten sein

Vogelsand gibt es in nahezu jedem Super- oder Drogeriemarkt

Große Säcke sind günstiger als kleine

Warum überhaupt Sand?

Vogelsand hat zwei Aufgaben, die für die Tiere sehr wichtig sind. Zum einen übernimmt er einen hygienischen Charakter. Er liegt auf dem Boden und wird dazu genutzt, um den Vogelkot aufzufangen und schnell auszutrocknen. Etwa einmal pro Woche sollte er komplett ausgetauscht werden – die Häufigkeit hängt aber auch von der Größe der Voliere, der Anzahl der Tiere, eventuellen Krankheiten und einigen anderen Faktoren ab.

Zum anderen dient er der gesunden Ernährung der Vögel. Damit die Verdauung richtig vonstattengehen kann, müssen kleine Steinchen aufgenommen werden, um die gefressenen Körner und Frischkost im Bauch zu zermahlen. Da Vögel nur kleine Stückchen abrupfen oder die Körnchen ganz herunterschlucken, weil sie keine Zähne haben, ist das elementar. Auch wenn man Sand nicht als Einstreu benutzen möchte, sondern auf ein anderes Material schwört, sollte dennoch ein Schälchen Sand oder Grit angeboten werden. Grit, also Muschelgrit, ist wichtig, damit die Knochen sich gut bilden können und gesund bleiben.

 

Sand ist doch gefährlich!

Oft ist zu hören oder zu lesen, dass Vogelhalter keinen Sand verwenden, weil sie gehört haben, dass der Sand gefährlich sein soll. Das Gerücht, dass Vögel dazu neigen, zu viel von dem Sand zu fressen und dann an sogenannten „Sandmägen“ zu erkranken, hält sich hartnäckig, ist so aber weder gänzlich falsch, noch richtig.

Richtig ist, dass es dazu kommen kann. Das liegt aber daran, dass ein Vogel Probleme mit seiner Verdauung hat und diese versucht, mit einer vermehrten Sandaufnahme, in den Griff zu bekommen, was aber nicht klappt. Um also einen Sandmagen zu bekommen, muss schon eine andere Erkrankung vorliegen, die nicht bemerkt oder behandelt wurde. In freier Wildbahn sind die Tiere auch in Unmengen von Sand umgeben und sterben dort auch nicht, weil sie nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als sich den Bauch vollzuschlagen.

 

Vor- und Nachteile von Vogelsand

 

Vorteile

Nachteile

Verbessert die Verdauung

Hohes Gewicht

Muschelgrit sorgt für die Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen

Kann Parkett oder Laminat zerkratzen, wenn es aus dem Käfig gescharrt wird

Gehemmte Keimbildung

 

Toller Duft, wenn Anisöl beigefügt ist

 

Sehr günstig

 

Überall erhältlich

 

 

Vogelsand richtig entsorgen

Die meisten von Ihnen werden Ihren Vogeldreck sicher in der Hausmülltonne entsorgen. Doch ist das richtig? Die Infos hierzu sind sehr verwirrend, denn sowohl Angaben, dass er in die Biotonne soll, als auch, dass er in den normalen Müll darf, sind zu finden. An mancher Stelle heißt es sogar, dass sich die Entsorgung nach der Ernährung des Tieres richtet (Vegetarier = Biotonne, Fleischfresser = Rest- oder Sondermüll).

Da die Regelungen so unterschiedlich sind, ist es ratsam, dass Sie auf den Aufkleber auf Ihrer Tonne schauen (sofern einer vorhanden ist) oder Sie bei der zuständigen Gemeinde oder Behörde anrufen. Oft ist es so, dass wenn falsch entsorgt und man erwischt wird, eine Geldstrafe droht.

Auf keinen Fall sollten Sie Vogelsand über die Toilette entsorgen, denn er kann klumpen oder sich festsetzen und so zu Verstopfungen führen – auch hier sind die Kosten hoch, wenn Ihnen der entstandene Schaden nachgewiesen werden kann.

 

Was kostet Vogelsand?

Eine gute Nachricht für alle, die sich Sorgen um ihren Geldbeutel machen: Vogelsand kostet nicht die Welt und man muss auch kein Vermögen für qualitativ hochwertigen Sand ausgeben. Selbst die Sorten aus den Super- und Drogeriemärkten können Sie bedenkenlos nehmen. Preislich gibt es natürlich Unterschiede, je nachdem, welche Marke Sie wählen und wie groß der Sack ist, aber generell ist diese Einstreu sehr kostengünstig.

Hier einige Beispiele:

 

Marke

2,5 kg/Liter

5 kg/Liter

25 kg/Liter

Vitakraft Sandy

0,99 € (0,40 €/kg)

-

-

Dm Dein Bestes Vogelsand mit Muschelgrit & Anisöl

0,45 € (0,18 €/kg)

-

-

Pitti Vogelsand fein

-

3,29 € (0,66 €/kg)

11,99 € (0,48 €/kg)

MultiFit Papageiensand

2,49 € (0,50 €/ kg)

-

8,99 € (0,36 €/kg

Prestige Muschelsand Marine

-

3,99 € (0,80 €/kg)

14,99 € (0,62 €/kg)

Prestige Muschelsand Kristal

-

3,99 € (0,80 €/kg)

16,99 € (0,68 €/kg)

Sanibird Bird Litter Whitehite

3,49 € (0,70 €/l)

-

20 Liter: 10,99 € (0,52 €/l)

MultiFit Papageiensand

2,49 € (0,50 €/ kg)

-

8,99 € (0,36 €/kg

 

Wofür Sie Vogelsand noch einsetzen können

In der Regel benutzt man Vogelsand für seinen ursprünglich gedachten Einsatzzweck. Doch das heißt nicht, dass er nicht auch in anderen Bereichen eine gute Figur abgibt. So kann er beispielsweise zu Dekorationszwecken genutzt werden. In einer (durchsichtigen) Vase kann er ideal benutzt werden, um Zweige oder Kunstblumen hineinstecken oder für maritime Looks. Auch um 3-D-Bilder zu erstellen, kann er genutzt werden.

Vogelsand sollten Sie nur für Vögel benutzen und beispielsweise nicht für Chinchillas oder Hamster, da er Muschelgrit enthält, an dem sie sich verletzen könnten.

 

Alternativen zu Vogelsand?

Wenn Sie neulich am Strand waren, kam Ihnen sicher der Gedanke, doch einfach mal einen Sack davon mitzunehmen. Doch das sollten Sie nicht tun. Zum einen ist das verboten und wird bestraft und zum anderen ist Strandsand nicht nur versalzen, sondern auch mit Keimen, Bakterien und Tierchen „verseucht“, die Ihre empfindlichen Vögelchen krankmachen würden. Selbiges gilt für Spielsand, wie er für Sandkisten benutzt wird.

Dennoch gibt es eine Alternative. Sie können auch in den Baumarkt gehen und Quarzsand kaufen. Gerade Züchter und Halter, die viele Vögel haben, kommen hier oft weitaus günstiger weg und zahlen für einen 20 kg Sack nur rund 5 Euro. Zudem können Sie selbst bestimmen, welchen Feinheitsgrad Sie brauchen. Wichtig ist nur, dass Sie ihm Muschelgrit oder winzig kleine Steinchen hinzufügen, denn der ist das Wichtigste an der Käfigeinstreu – wenn Sie das nicht möchten, bleiben Sie einfach weiter beim fertigen Streu aus dem Fachhandel oder Supermarkt.

 

Fazit: Welcher ist der beste Vogelsand?

Im Gegensatz zu Katzenstreu oder Heimtierfutter ist es recht einfach, Vogelsand zu kaufen. Einen Fehlgriff können Sie so gut wie nicht machen, denn Vögel sind recht einfach zufriedenzustellen, wenn um ihren Einstreu geht. Da sie ihr Geschäft machen, ohne darüber nachzudenken, sind sie eher anspruchslos. Katzen hingegen reagieren sehr unterschiedlich auf Gerüche und Körnung, weswegen es da schwieriger sein kann, die richtige Streu zu finden.

Auch wenn die Auswahl recht groß ist, so müssen Sie sich am Ende nur zwischen etwas gröberen oder feineren Sand entscheiden und ob den Vogelkäfig mit Anisgeruch mögen oder nicht. Das waren auch schon die groben Überlegungen – der Rest hängt nur von Ihrem Geldbeutel ab, wobei sich alle Sorten ziemlich im Rahmen halten.

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