Unterwasserkamera Test und Kaufberatung

Unterwasserkamera

Unterwasserkamera Test: Was Sie wissen sollten

Mittlerweile ist die Fotografietechnik so weit vorangeschritten, dass nahezu kein Bereich vor ambitionierten Hobbyfotografen sicher ist. Während es früher nur denen gegönnt war, atemberaubende Unterwasserfotos zu schießen, die das nötige Kleingeld hatten, so können heute auch diejenigen tolle Bilder machen, die nur ein kleines Budget zur Verfügung haben. Gerade seit die Digitalfotografie allgegenwärtig ist, ist die Technik nicht nur alltäglich geworden, sondern auch bezahlbar. Der Markt hat sich auf dieses Bedürfnis eingestellt, sodass es zahlreiche Hersteller gibt, die Unterwasserkameras anbieten, aber auch Kompaktkameras und Actioncams, die Sie ebenso nutzen können. Entsprechend verwirrend mag die Auswahl auf den ersten Blick sein, denn selbst wenn Sie Ihre Ziele klar vor Augen haben, gibt es immer noch viele Modelle, die für Sie infrage kommen.

Weil wir den Wunsch nach tollen Fotos verstehen können und von Unterwasserbildern ebenfalls sehr fasziniert sind, wollten wir einmal wissen, was genau hinter diesen Kameras steckt und auf was es beim Kauf zu achten gilt. Damit auch Sie genau wissen, auf was es ankommt, teilen wir unser Wissen mit Ihnen. Gleichzeitig haben wir mehrere Modelle unter die Lupe genommen und in unserem persönlichen Unterwasserkamera Test bewertet. Wir hoffen, dass Ihnen die Wahl damit einfacher fällt und Sie vor einem Fehlkauf bewahrt werden.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Unterwasserkameras auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Unterwasserkamera Kaufberatung

 

Outdoorkameras? Unterwasserkamera?

Heute werden Unterwasserkameras sehr oft auch unter dem Begriff „Outdoorkamera“ geführt. Im Grunde ist es auch nicht falsch, jedoch kann sich die Tauglichkeit anhand der Wassertiefe festmachen lassen. So manch reines Outdoormodell wird eher spritzwassergeschützt sein, aber nicht unbedingt einen Tauchgang verzeihen. 10-20 Metern sind heute allerdings normal, für Tiefen über 40 Metern braucht es hochspezialisierte Druckgehäuse und -kameras. So bietet die Canon PowerShot D30 beispielsweise 25 Meter und spezielle Motivprogramme für die Wasserfotografie.

Wenn Sie schon eine sehr teure Kamera wie eine DSLR besitzen und diese zur Unterwasserfotografie nutzen wollen, könnten Sie ein druckfestes Unterwassergehäuse aus Hartplastik verwenden, die es für nahezu jedes Modell zu kaufen gibt. Es gibt auch günstige Unterwassertaschen, die sich für schlichte Fotos mit einer Kompaktkamera eignen und höchstens für bis zu 10 Metern Tauchtiefe geeignet sind.

Ist noch keine Kamera existent, kann auch die Anschaffung eines Outdoormodells ratsam sein, denn sie ist nicht nur zum Schwimmen und Tauchen zu nutzen, sondern macht auch alle anderen Aktivitäten mit. So wie die Nikon 1 AW1, die einen Querschnitt durch alle Lebenslagen macht und dabei nicht nur bis zu 15 Metern wasserdicht ist, sondern mit Wechselobjektiven ausgestattet werden kann und über einen schnellen Autofokus und eine simple Bedienung verfügt. Genauso wie die Nikon Coolpix AW130 schwächelt Sie allerdings in der Bildqualität.

Zwar sorgen die Bezeichnungen für etwas Verwirrung, aber mit dem Blick auf gewisse Features erkennen Sie schnell, welche Kamera für die Unterwasserfotografie geeignet ist.

 

Unterwassergehäuse oder Unterwasserkamera?

Auch diese Frage stellt sich vielen. Wie erwähnt sollte bei einer bereits vorhandenen Kamera über die Anschaffung eines Unterwassergehäuses nachgedacht werden, die aber nicht unter 100 Euro kosten wird. Sollten Sie ein Gehäuse erwischen, welches keine gute Qualität aufweist, ist das Schicksal Ihrer Kamera besiegelt.

Besonders sicher gehen Sie mit Unterwasserkameras, denn diese sind für diesen Einsatz ausgelegt und entsprechend dicht. Wenn Sie diesem Hobby also öfter nachgehen wollen, lohnt sich die Anschaffung einer richtigen Unterwasser-Digitalkamera. So zum Beispiel die Sony DSC-TX30 für derzeit rund 229 Euro, die sich bestens zum schnorcheln, skifahren und schwimmen eignet, solange es nicht unter 10 Meter geht.

 

Die Stärken / Was sie können muss

Im Gegensatz zu anderen Kameratypen muss die Unterwasserkamera in gewissen Punkten ganz besonders glänzen, damit die Shootingtour nicht zur Enttäuschung wird. Die folgenden Merkmale sollten Sie auch in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen.

Wasserdichte

Wie der Name schon vermuten lässt, müssen Sie sich auf diese Angaben verlassen können. Aufgrund der speziellen Gehäuse, die einiges an Druck aushalten müssen, ist die Technik entsprechend teurer.

Haptik

Unter Wasser sind Ihre Hände nicht so sensibel, wie Sie es gewohnt sind. Aus diesem Grund sollten die Tasten größer ausfallen, damit Sie sie problemlos bedienen können. Schwimmende Schlaufen sind praktisch, um nicht immer achtgeben zu müssen, ob die Kamera sicher befestigt ist.

Gute Bildqualität

Gerade unter Wasser bietet sich Ihnen ein Farbspektrum, welches Sie so echt wie möglich festhalten wollen. Aufgrund dessen müssen die Farben und der Kontra gut sein und die Schärfe muss ebenfalls ausreichend sein um eindrucksvolle Bilder zu machen.

Gutes Objektiv

Überall dort, wo es dunkel ist, werden die Lichtverhältnisse schlecht. Das muss das Objektiv wieder ausgleichen können, weswegen eine mindeste f/2.8 Blendenöffnung ideal ist. Achten Sie auf einen optischen Zoom, denn ein digitaler vergrößert das Bild einfach nur, bis es unscharf und verpixelt wird. Zudem sollte ein optischer Bildstabilisator vorhanden sein, damit dieser Verwacklungen ausgleicht.

Display

Die Taucherbrille behindert die Sicht auf das Display. Deswegen muss es so gestaltet sein, dass Sie es dennoch erkennen können. Geben Sie acht auf ein möglichst großes und klares Display. Unter 2 Zoll sollten Sie keines wählen.

WiFi und GPS

Kaum eine Outdoor- oder Unterwasserkamera kommt heute noch ohne WiFi und GPS aus. Hiermit können Sie die Bildkoordinaten herausfinden, aber auch die Kontrolle über die Tiefe behalten.

Alternative Lichtquelle

Praktisch ist, wenn sie eine akkubetriebene Videoleuchte besitzt, denn dadurch wird es heller unter Wasser.

Lange Akkuzeiten

Dort, wo Sie schwimmen, werden Sie in der Regel keine Steckdose finden. Deswegen ist auch eine lange Betriebszeit des Akkus zu achten.

 

Die Schwächen

Zoom

Auch wenn der Zoom in Ordnung ist, so wird er natürlich nie mit dem einer Superzoom-Kamera mithalten können, die bis zu 20-fach vergrößern kann. Das liegt daran, dass das Objektiv im Inneren der Kamera liegt und dadurch kein Platz vorhanden ist, um mehr Zoom zuzulassen.

Fehlender Sucher

Was man mittlerweile von allen anderen Kameras gewöhnt ist, fehlt bei diesen Modellen. Daher bleibt Ihnen nur der Monitor übrig, um den Bildausschnitt zu wählen. Dafür ist dieser im dunklen Wasser sehr stark.

Unterwasserkameras im Härtetest Video

Die Kosten

Die einfachsten Unterwasserkameras gibt es schon ab 10 Euro. Gemeint ist damit eine Einwegkamera, die einen Film besitzt und für diejenigen geeignet ist, die sich gerne von Ihren Ergebnissen überraschen lassen und testen möchten, ob so eine Kamera überhaupt etwas für Sie ist. Andere Modelle wie die Easypix 10012 „Aquapix W1024-l Splash kostet beispielsweise nur 50 Euro.

Einsteigermodelle kosten meist um die 100 Euro, besitzen einen kleinen CCD-Sensor und einen Weitwinkelbereich der mit 25 oder 28 mm noch ausreichend ist, aber keine großen Sprünge zulässt.

Die Panasonic DMC-FT5 EG9-D Lumix für ca. 250 Euro gehört zu den Modellen, die schon etwas besser sind und somit auch mehr Freiheit erlauben. Auch schlechte Lichtverhältnisse meistern die Kameras dieser Preisklasse schon recht ordentlich.

Ab 400 Euro können Sie sich über Kameras freuen, die praktisch keine Wünsche offen lassen. Tiefere Tauchgänge, eine ausreichend gute Lichtstärke und viele weitere Zusatzfunktionen runden das Bild ab.

Das Ende der Fahnenstange wird mit der Canon 650D Spiegelreflexkamera mit Nimar Unterwassergehäuse gebildet, die für ca. 2.500 Euro zu haben ist.

Hinzu kommen noch Entwicklungskosten für die Fotos, die Anbieterabhängig sind.

 

Die Weiche Seite

Auch, wenn Unterwasserkameras eine harte Schale haben, so brauchen Sie dennoch von Zeit zu Zeit ein paar Streicheleinheiten in Form von Fett. Die Dichtungen sollten regelmäßig eingefettet und von Sand oder anderem Schmutz befreit werden. Jeder Hersteller hat seine eigenen Empfehlungen, auf die Sie unbedingt hören sollten, um Ihrer Kamera ein langes Leben zu gewähren. Zudem sollten Sie sie nicht allzu lange in der direkten Sonne liegen lassen, denn das erhitzt die Technik unnötig.

Nach der Benutzung ist es ratsam, wenn Sie das Gerät mit klarem Süßwasser abspülen.

 

Worauf Sie beim Kauf noch achten sollten

Megapixel

Auch wenn die Auflösung alleine noch kein gutes Foto macht, so sollte Ihre Kamera nicht unter 10 Megapixel besitzen, denn nur damit kann die Schärfe erreicht werden, die für Unterwasserfotos so wichtig ist. Die Rollei Sportsline mit 5 Mpx und 5 Metern ist daher für echte Tauchgänge kaum geeignet.

Videofunktion

Möchten Sie nicht nur fotografieren, sondern auch filmen, werden Sie das im Preis spüren. Daher ist es ratsam, genau darüber nachzudenken, ob diese Funktion ein Muss ist. Allerdings muss die entsprechende Qualität gegeben sein. Entsprechende Erfahrungsberichte anderer Nutzer helfen dabei ungemein.

 

Den Bildern den letzten Schliff geben

Um alles aus Ihren Fotos herauszuholen, können Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachhelfen. Manche Kamera bringen Photoshop Elements oder Lightroom mit und sind kostenlos. Eine weitere kostenlose Alternative ist GIMP, wenn Sie kein Geld für Adobe Photoshop ausgeben möchten.

Zwar gibt es nicht das volle Funktionsprogramm der kostenlosen Software, doch in der Regel reicht es aus, wenn sie keine allzu großen Bearbeitungen planen. Meist müssen nur der Weißabgleich, der Kontrast und die Farbe ein wenig angepasst werden und schon haben Sie ein tolles Foto.

 

Über die Hersteller

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Hersteller geben.

Canon

Der japanische Kamerahersteller begann als günstiger Nachahmer von anderen Modellen, entwickelte sich dann aber zu einer eigenständigen Marke. Neben Nikon gehört Canon zu den bekanntesten Marken, die sowohl von Hobbyfotografen als auch Profis gerne gekauft wird. Kein Wunder, denn im Durchschnitt stimmt der Preis mit der Qualität überein.

Nikon

Kameras, Mikroskope und Ferngläser sind das, was Nikon herstellt. Das ebenfalls aus Japan stammende Unternehmen wurde 1917 gegründet und gehört zu den weltweit erfolgreichsten seiner Branche.

Olympus

Der dritte Japaner im Bunde heißt Olympus und existiert seit 1919. Neben Kameras werden auch Medical Systems entwickelt, die großen Anklang finden.

Panasonic

Elektrotechnik und Unterhaltungselektronik kann Panasonic am besten. Viele kennen das Unternehmen mehr durch die Fernseher, Autoradios oder andere Geräte, doch auch Kameras sind heiß begehrt und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Fujifilm

1934 war das Gründungsjahr für Fujifilm. Mittlerweile gibt es 241 Tochtergesellschaften, die Ihre Sitze auf der ganzen Welt haben. Neben tollen Unterwasserkameras und DSLRs werden auch medizinische Systeme, Kinofilmmaterialien und vieles mehr angeboten.

 

Fazit zur Unterwasserkamera Kaufberatung

Eine gute Unterwasserkamera zu finden ist gar nicht so einfach. Deswegen sollten Sie unbedingt den einen oder anderen Test hinzuziehen, der Sie nicht nur von fachlicher, sondern auch von Anwenderseite berät und Ihnen die eine oder andere Stärke und Schwächer näherbringt, denn die Hersteller loben Ihre Produkte immer. Stets hängt es von Ihren persönlichen Ansprüchen ab, welches Modell Sie sich zulegen.

Ob Sie sich eine Einwegkamera, eine spezielle Unterwassercam oder ein Outdoor Kamera besorgen – es liegt an Ihnen und auch ein wenig an Ihrem Budget. Eins steht fest; Digitale Unterwasserkameras machen jede Menge Spaß und sorgen für ganz besondere Erinnerungsfotos, die so nicht jeder in seinem Album haben wird.

Schöne Aufnahmen mit einer Unterwasserkamera

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