Heckenschere Test und Kaufberatung

Heckenschere

Heckenscheren Test – Was Sie über diese Art von Gartenscheren wissen sollten

Jeder Teil des Gartens benötigt eine spezielle Pflege und für jeden Bereich gibt es spezielle Geräte. Für die Rasenbearbeitung stehen Rasenmäher, Rasentrimmer und Vertikutierer zur Verfügung. Für allgemeine „Aufräumungsarbeiten“ im Herbst gibt es den Laubsauger und für den Formschnitt von Hecken und Sträuchern kommen Gartenschere, Astschere oder Heckenschere zum Einsatz. Letztere haben wir uns in der Elektro- und in der Akku-Variante näher angeschaut und den folgenden Testbericht zusammengestellt. Lesen Sie, welche Kriterien in Bezug auf diese Scheren wichtig sind. Wir haben bei Herstellern wie

Einhell, Bosch, Makita, Atika, Metabo, Gardena, Ryobi, Dolmar, Stihl

nachgeschaut, was deren Heckenschneider können und worin sich beispielsweise die „AHS 70-34“ von Bosch, die „6053“ von Einhell, die „HSA“ von Stihl oder die „Gt5055“ von Black & Decker unterscheiden. Wir geben Ihnen Tipps für die Verwendung dieser fleißigen Gartenhelfer und für den Kauf.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Heckenscheren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Schneidequalität
Handhabung
Akkuleistung
Sicherheit

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Heckenschere Kaufberatung

Der Begriff Heckenschere

Mit diesem Gerät, das in vielen Haushalten zu finden ist und sowohl für den privaten als auch für den professionellen Bereich konzipiert wurde, können Hecken in allen Größen und Längen geschnitten werden. Eine Heckenschere eignet sich nicht nur zum Kürzen einer Hecke. Auch für den Formschnitt, mit dem die Pflanzen gestärkt werden und ein besseres Aussehen erhalten, kann eine solche Schere verwendet werden. Nur noch selten sind mechanische Handscheren zu finden, mit denen das Schneiden ausschließlich per Muskelkraft erfolgte, was dem Verwender einiges an Kraft abverlangte.

Heute umfasst das Sortiment weitestgehend Geräte in der Elektro-Ausführung. Diese sind entweder über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden oder kommen als akku-betriebene Modelle in den Handel, wobei diese den geringeren Teil der verkauften Geräte ausmachen. Auch Benzin-Geräte sind auf dem Markt erhältlich. Diese Ausführungen sollen in unserem Testbericht jedoch weitestgehend unberücksichtigt bleiben.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die Funktionsweise einer Heckenschere

Die Arbeitsweise einer Hand-Heckenschere unterscheidet sich deutlich von der eines Elektro-Modells, während die Benzin- und die Elektroschere bis auf die Antriebsart die gleiche Funktionsweise aufweisen.

Die Hand-Heckenschere

Die Hand-Version ist ähnlich einer herkömmlichen Haushaltsschere und unterscheidet sich von dieser im weitesten Sinne lediglich in der Größe. Beim Zusammendrücken der über Kreuz verlaufenden Scheren-Schenkel, an deren Enden sich auf der einen Seite die Griffe und an der anderen Seite die Schnittflächen befinden, schließt sich auch die Schere und es erfolgt der Schnitt. Aufgrund der Größe wird jeder Griff mit einer Hand umfasst.

Die Elektro-Heckenschere

Der Motor, der für die Funktionsweise dieser Geräte benötigt wird, steckt in einem Gehäuse, an dem sich Schalter und Griffe befinden. Auch das Kabel führt bei den entsprechenden Modellen vom Gehäuse weg. Am vorderen Ende dieser Scheren sitzen zwei „Messerleisten“, die im Fachjargon als Schwert bezeichnet werden. An den Messerleisten befinden sich über die ganze Länge und auf beiden Seiten geschliffene Zähne. Eine dieser Leisten ist fest, die andere führt beim Einschalten des Gerätes Vor- und Rückwärtsbewegungen aus. Damit laufen die beiden Messerleisten gegeneinander, erfassen die Pflanzenstängel und schneiden diese ab. Die Elektro-Variante lässt sich nochmals in akku- und kabelbetriebene Heckenscheren einteilen. Die Funktionsweise beider Ausführungen ist gleich. Lediglich in der Art der Stromzufuhr, die bei der einen Variante via Kabel direkt aus dem Stromnetz und bei der anderen aus einem Stromspeicher kommt, unterscheiden sich diese beiden Modell-Möglichkeiten voneinander.

Die Benzin-Heckenschere

Auch die benzinangetriebene Ausführung wird auf dem Markt angeboten. Die Arbeitsweise ist der der Elektro-Schere ähnlich. Der einzige Unterschied besteht im Antrieb durch Benzin und die Verwendung der entsprechenden Technik.

 

Welche Vorteile haben akkubetriebene Heckenscheren?

Der größte Vorteil gegenüber der kabelgebundenen Elektro-Variante ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz im Allgemeinen und von Stromquellen im Speziellen während des Arbeitsganges. Zwar muss der Akku vor der Arbeit mit der nötigen Energie aufgeladen werden. Verfügt dieser jedoch über die volle Power, bietet das Schneiden von Sträuchern ohne lästiges Kabel deutlich mehr Komfort. Schließlich verabschiedet sich ein Kabel, das nicht korrekt mit dem Verlängerungskabel verbunden wurde, immer dann, wenn Sie weit hinter der Hecke zwischen Selbiger und dem Zaun feststecken. Beim Akku-Modell kann kein gelöstes Kabel für eine Arbeitsunterbrechung sorgen. Eventuell setzt die Akku-Kapazität Grenzen. Ein Vertreter der Akku-Variante ist die „HSA 86“, die mit einem Lithium-Ion-Akku bestückbar ist. Die für dieses Gerät empfohlenen Stromspeicher versprechen je nach verwendeter Batterie eine Arbeitsdauer von 60 bis 120 Minuten, was für den Schnitt einer Hecke von durchschnittlicher Länge absolut ausreichend ist.

 

Die Nachteile akkubetriebener Modelle

Nur selten vereint ein technisches Gerät nur Vorteile in sich, weshalb wir an dieser Stelle auch kurz auf die negative Seite einer Stromspeicher-Heckenschere eingehen möchten. Zum einen ist die Lebensdauer eines jeden Akkus begrenzt, obgleich die hochwertigen Ausführungen, die heutzutage erhältlich sind, das Ende des Akkus deutlich nach hinten verschieben. Tritt dieser Fall dennoch ein, muss ein Ersatzakku her, der mit zusätzlichen Kosten zu Buche schlägt. Auch für lange Arbeitseinheiten, die über dem Limit einer Batterie-Ladung liegen, ist ein Ersatz notwendig. Zudem ist die Motorleistung der Geräte, die den Strom direkt vom Netz erhalten, höher als bei der Batterie-Variante. Um die geringere Leistung des Motors zu kompensieren, ist die Schwertlänge der Akkugeräte häufig geringer als bei reinen Strom-Modellen.

Entnehmen Sie der folgenden Vergleichstabelle, in der wir beide Elektro-Varianten noch einmal gegenübergestellt haben, die Vor- und Nachteile. Die benzinbetriebenen Ausführungen haben wir aufgrund der geringeren Verbreitung in privaten Haushalten hierbei ausgeklammert.

 

Akkumodelle

Kabelmodelle

Messerlänge relativ kurz

Messer-Länge höher

Eventuell zusätzliche Kosten für Ersatz-Batterie

Keine Folgekosten (außer Stromverbrauch)

Keine Stromquelle für Arbeitsgang notwendig

Zugang zum Stromnetz erforderlich

Keine Einschränkung durch Kabellänge

Eventuell Einschränkung durch Kabellänge

Ungehindertes Handling durch Kabelfreiheit

Kabel macht Handling u.U. schwieriger

Leistung ist oft geringer

Hohe Leistung

 

Die Stromspeicher- und die Kabel-Modelle unterstützen am ehesten den Öko-Gedanken, weshalb diesen Geräten häufig der Vorzug gegeben wird. Da mit den Benzinern Abgase in die Umwelt gelangen, verzichten viele Käufer auf diese Modelle.

 

So wechselt Ihr das Schwert einer Heckenschere

Die Schnittlänge

Für Sie als Käufer stellt sich vielleicht die Frage nach der Länge, die Sie mit einer Heckenschere erfassen. Hierbei lassen keine festen Zahlen nennen, denn die Schnittlänge wird durch die Länge des Schwertes definiert. Da die Hersteller Messervorsätze von unterschiedlicher Länge in den Geräten verbauen, können sich abweichende Werte ergeben. Die „6053“ aus dem Hause Einhell erfasst in einem Durchgang eine Länge von 530 mm. Mit der „Gt5055“ können Sie 550 mm auf einmal schneiden und mit der „AHS 70-34“ von Bosch, die aufgrund der sehr guten Note als Testsieger aus dem Vergleichstest hervorgegangen ist, sind es sogar 700 mm. Verspricht eine möglichst große Messer-Länge ein schnelles Vorankommen, so macht ein hoher Wert nicht immer Sinn. Mit einem langen Messervorsatz, der immerhin aus Metall besteht, geht das einfache Handling mitunter verloren, da das Gerät mit fortschreitender Arbeitsdauer scheinbar an Gewicht zulegt. Für Frauen empfiehlt sich daher eine Heckenschere mit kürzerer Schwertlänge.

 

Die Schnittstärke

Auch die Schnittstärke ist von Bedeutung, wenn Sie den Kauf einer Heckenschere in Erwägung ziehen. Diese gibt Ihnen nämlich Auskunft darüber, wie groß der Astdurchmesser sein darf, den Sie mit der Elektro-Gartenschere erfassen und schneiden können. Haben Sie Ihren Garten mit herkömmlichen Hecken-Pflanzen bestückt, sollten die meisten Scheren den Schnitt ohne Probleme schaffen. Wie die Messerlänge weicht auch die Schnittstärke bei den einzelnen Geräten voneinander ab, sodass keine allgemein gültigen Angaben gemacht werden können. Die Schnittstärke ist abhängig vom Messerabstand. Diesen Wert finden Sie in der Produktbeschreibung. Bezogen auf unsere Kandidaten, die wir für unseren Vergleichstest ausgewählt haben, können wir Ihnen folgende Angaben mit auf den Weg geben: Der Zahnabstand beträgt z.B. bei unserem Testsieger, der „AHS 70-34“ von Bosch 34 mm, die „UH6570“ von Makita, die wir Ihnen mit einer sehr guten Note im Testbericht auch als Kauf-Tipp nahelegen möchten, schneidet immerhin noch 18 mm dickes Material.

 

Gute Motorleistung und hochwertige Messer

Dass eine Heckenschere für einen sauberen Schnitt und eine effektive Arbeitsweise mit einem leistungsstarken Motor ausgestattet sein sollte, haben wir bereits erwähnt. Welche Leistung ist jedoch nötig, um es nicht nur in unserem Vergleichstest als Testsieger auf das obere Treppchen zu schaffen? Unsere Kandidaten gehen beispielsweise mit 500 bis 600 Watt ins Rennen, wobei sich unser Testsieger, der „AHS 70-34“ von Bosch, genau im Mittelfeld bewegt. Obgleich andere Modelle also einen durchaus stärkeren Motor im Gehäuse haben, müssen sie sich dennoch hinter der „AHS“ einordnen, denn die Leistung ist nicht das alles entscheidende Kriterium. Für ein gutes Schnittergebnis muss eine Heckenschere auch über gute Messer verfügen. Diese sind – wiederum wie bei der „AHS“ – doppelseitig verzahnt. Ein hochwertiger Schliff sorgt für die nötige Schärfe der Messer.

 

Das Messer einer Heckenschere schärfen

 

Extras, die das Arbeiten mit der Heckenschere komfortabler machen

Wie bei den meisten technischen Geräten haben Sie als Käufer die Wahl zwischen Modellen, die den Mindestanforderungen entsprechen und solchen, die mit Extras überzeugen können. In die erste Kategorie fallen die Produkte, welche im Großen und Ganzen mit einem leistungsfähigen Motor und einer auf die Gegebenheiten in Ihrem Garten abgestimmte Länge des Messers, das zudem die durchschnittliche Ast-Dicke erfassen kann, ausgestattet sind. Die zweite Kategorie wird jedoch von Geräten bedient, deren Funktionsweise darüber hinaus geht bzw. die vom Hersteller mit zusätzlichen Features versehen worden sind. So ist beispielsweise unser Makita-Modell mit einem Schnittgutsammler ausgerüstet. Dasselbe Gerät bietet wie die „HS710/61“ von Atika, die wir Ihnen aufgrund der erreichten Note in der Preis-Leistungs-Bewertung in unserem Vergleichstest als Preistipp empfehlen, eine Winkelverstellung. Nicht zuletzt stellt die Heckenschere in der Teleskop-Variante, wie sie beispielsweise von Gardena angeboten wird, ein besonderes Extra dar, mit dem Sie auch höher gelegene „Hecken-Regionen“ erreichen können.

 

Welche Heckenschere ist die Richtige? – Empfehlungen für den Kauf

Das hängt in erster Linie von Ihren Ansprüchen und den örtlichen Gegebenheiten in Ihrem Garten ab und davon, ob Sie sich z.B. auf einen speziellen Hersteller wie Ryobi oder Dolmar festlegen möchten. Ein Gerät, das Sie während der gesamten Arbeitszeit halten müssen, sollten Sie ausreichend testen. Schließlich erfordert das Arbeiten mit einer Heckenschere einen höheren Kraftaufwand als beispielsweise die Rasenpflege mit Rasenmäher, Rasentrimmer, Vertikutierer oder Laubsauger. Die Ergonomie, die über ein gutes Handling entscheidet, sollte auf jeden Fall Beachtung finden. Folgende Kauf- und Nutzungs-Tipps können wir Ihnen geben:

  • Nutzen Sie unseren Testbericht oder schauen Sie sich im Netz z.B. bei „Greenworks“ um.
  • Halten Sie das Gerät einen Moment in der Hand, um dessen Ergonomie und Gewicht zu testen.
  • Beziehen Sie neben der kabelbetriebenen Variante auch Akku-Modelle in Ihre Recherchen ein. Beide Geräte-Typen unterstützen den Öko-Gedanken.
  • Achten Sie auf Modelle, die wir oder andere Institutionen mit einer guten Note bewertet haben. Eine gute Note spricht für Hochwertigkeit und Zuverlässigkeit.
  • Greifen Sie zu, wenn sich ein Produkt als Preistipp herausstellt.
  • Setzen Sie eine Heckenschere nicht zweckentfremdet – z.B. als Astschere bei großem Messerabstand – ein, sondern nur für den Form- und Rückschnitt von Hecken und Sträuchern.
    Müssen Sie höhere Stellen erreichen, macht eine Teleskop-Variante Sinn.

Inwieweit mögliche Extras Ihre Kaufentscheidung beeinflussen, bleibt Ihren eignen Ansprüchen überlassen.

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