Komposter Test und Kaufberatung

Komposter

Der Komposter Test – Alles über Schnellkomposter und Kompostierung

In Haushalt und Garten fallen Abfälle an, die zu wertvoll sind, um sie in der Restmülltonne zu versenken. Das kostet nicht nur zusätzlich Geld für die Leerung der Tonnen, sondern ist zudem noch völlig überflüssig, wenn der Unrat im eigenen Garten viel besser und zweckmäßiger „entsorgt“ werden kann. Ein Komposthaufen findet immer einen Platz. Wer jedoch auf die modernere Art kompostieren möchte, kann das beispielsweise mit Hilfe eines Komposters tun.

Es stehen verschiedene Ausführungen zur Auswahl. Vom Thermokomposter, über den Schnellkomposter bis hin zum Metallkomposter reicht die Palette der Gartenkomposter, mit denen sich wertvoller Humus selbst herstellen lässt. Die Zahl der Anbieter ist groß und die Produktvielfalt macht eine Entscheidungsfindung nicht gerade einfach. Aus diesem Grund haben wir uns die Modelle der Hersteller Brista, Neudorff, Garantia und Juwel angeschaut, um Ihnen in diesem Punkt weiterhelfen zu können. Lesen Sie unseren Testbericht, damit Sie den richtigen Humusspender finden.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Kompostern auf einen Blick

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Komposter Kaufberatung

Was ist unter einem Gartenkomposter zu verstehen?

Mit einem Komposter werden verrottbare Abfälle in nährstoffreiche Substanzen umgewandelt. Werden Küchenabfälle, Rasenschnitt und andere Gartenabfälle in einem Gartenkomposter gesammelt, entsteht durch biologische Prozesse, die im Laufe der Zeit stattfinden, ein Produkt, das reich an Humus ist. Für die Eigenkompostierung stehen dem Heimwerker und Hobby-Gärtner verschiedene Komposter zur Verfügung. Diese werden mit den Abfällen nach und nach befüllt. Die Kompost-Erde, die im Komposter entsteht und bei der es sich um ein humusreiches Substrat handelt, eignet sich hervorragend zur Verbesserung der Bodeneigenschaften und als Dünger im eigenen Garten.

Thermokomposter und Schnell-Komposter stellen eine echte Alternative zum Komposthaufen dar. Die Zersetzung der Garten- und Küchenabfälle geht in einem geschlossenen Komposter schneller vonstatten als bei einer herkömmlichen Methode, bei der die Abfälle auf einem offenen Platz kompostiert werden. Zudem sind geschlossene Behälter besser geeignet, um Ungeziefer von den verrottenden Abfällen fernzuhalten.

(Quelle: Wikipedia)

 

Aus welchem Material kann ein Komposter bestehen?

Komposter werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Neben den mehr oder weniger offenen Varianten, die aus Metall oder Holz bestehen können, sind Behälter aus Plastik erhältlich.

Gitter-Metallkomposter

Hierbei handelt es sich um Komposter, die aus Metall bestehen. Ein Bodengitter und vier Wände bilden den Komposter, der zum Schutz vor größerem Ungeziefer noch mit einer Platte abgedeckt werden kann. Der Komposter ist rundherum mit Öffnungen versehen, womit für den Prozess wichtige Lebewesen Zugang zum Bio-Abfall haben. Diese Form kommt der herkömmlichen Kompostierung sehr nahe. Der Hersteller Brista hat beispielsweise Komposter aus Metall auf den Markt gebracht.

Lattenkomposter

Auch diese Form der Komposter ist recht einfach und kann vom begabten Heimwerker selbst hergestellt werden. Eine Holzkonstruktion, die weitestgehend aus recht weit auseinander liegenden Latten bzw. Brettern besteht, bildet in diesem Fall den Komposter. Auch dieser ist, wie die oben beschriebene Variante, relativ offen und damit frei zugänglich für unerwünschte Schädlinge, aber auch für Würmer usw., die für die Kompostierung unabdingbar sind. Aufgrund seiner einfachsten Konstruktion kann diese Variante nur im weitesten Sinne als Komposter bezeichnet werden und stellt vielmehr einen „geordneten Komposthaufen“ dar.

Beide oben genannten Komposter sind Vertreter der „offenen“ Komposter. Der Verrottungsprozess der Bio-Abfälle verläuft in einem vergleichbaren Zeitraum wie bei einem herkömmlichen Komposthaufen. Das Endergebnis ist in der Regel feinere Erde, die hervorragend im eigenen Garten verwendet werden kann. Die Kompost-Zubereitung im offenen „System“ kann in einer oder mehreren Kammern erfolgen.

 

Schnellere Verrottung im geschlossenen Komposter-System

Eine schnellere Zersetzung als bei offenen Produkten ist nur bei höheren Temperaturen bzw. in geschlossenen Behältern möglich. Dieser Thermo-Effekt ist beim Schnell- oder Thermokomposter gegeben. Beide Systeme stellen gleichzeitig die mögliche Unterteilung bei geschlossenen Modellen dar.

Der Schnellkomposter

Für die Herstellung dieser Komposter, die einen schnellen Verrottungsprozess der Bio-Abfälle versprechen, wird Kunststoff oder Metall verwendet. Die Metall-Ausführung ist mit Vorsicht zu verwenden, da bestimmtes Material Spuren im Humus hinterlassen kann. Schnellkomposter, die beispielsweise unter dem Namen Garantia in den Handel kommen, sind trotz geschlossenen Systems am Boden entweder mit Löchern oder mit Schlitzen versehen. Auf diese Weise bleibt Würmern und ähnlichen, für die Verrottung der Abfälle wichtigen Lebewesen, der Zugang erhalten. Nur mit deren Hilfe kann Bio-Unrat in Humuserde umgewandelt werden.

Der Thermokomposter

Bei diesem Komposter handelt es sich nicht um eine eigenständige Variante dieser Gartenhelfer, die in aller Stille ihre Arbeit verrichten. Es ist vielmehr eine Abwandlung des Schnell-Komposters. Den Namen „Thermo-Komposter“ verdankt dieses System einer zusätzlichen Wand-Schicht, die für den besonderen Thermo-Effekt sorgt. Damit werden im Inneren des Produkts Temperaturen erreicht, die nochmal um Einiges über denen im normalen Schnell-Komposter liegen. Mit höheren Temperaturen geht auch eine schnellere Zersetzung einher. Vertreter der Kategorie „Thermokomposter“ sind der „DuoTherm 530 L“ von Neudorff, der sich im Warentest gleich hinter dem Erstplatzierten einordnen konnte und den Sie sich merken sollten, oder der „Thermorapid“ von Gloria.

 

Kompost selbst anlegen - Tipps und Tricks

 

Mehrere Kammern – Kompost-Herstellung mit System

Die Kompost-Herstellung funktioniert im Prinzip folgendermaßen:

1. Das „frische“ Material wird auf den Komposthaufen gegeben.

2. Nach einiger Zeit muss der Komposthaufen umgesetzt werden, womit eine Auflockerung und eine Sauerstoffzufuhr erfolgen kann. Frisches Material und bereits einige Zeit kompostiertes Gut müssen also örtlich voneinander getrennt gelagert werden.

3. Nach weiterem Umsetzen des vorkompostierten Materials und wiederum nach einiger Zeit der Zersetzung kann das humusreiche Substrat für die Bodenanreicherung im Garten genutzt werden.

Dieses Verfahren ist mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden und nimmt lange Zeit in Anspruch. Der Hersteller Juwel hat mit dem „Aeroplus 6000“ einen Komposter auf den Markt gebracht, der alle Vorteile eines geschlossenen Produkts in sich vereint und mit einem ausgeklügelten System den Arbeits- und Zeitaufwand deutlich minimiert. Das Produkt hat es nicht nur in unserem Test auf den ersten Platz gebracht.

Der Aeroplus von Juwel

Dieses System ist mit drei Kammern ausgestattet, die jeweils durch bewegliche Elemente miteinander verbunden sind. Das „frische“ Material wie Rasenschnitt und andere Gartenabfälle, wird in die obere Kammer gegeben. Dort kann es einige Zeit lagern, bevor es durch eine seitliche Klappe in die nächste Kammer gelangt. An diesem Ort kann der Verrottungsprozess seinen Lauf nehmen, wobei die Sauerstoffzufuhr von außen regelbar ist. Nach einigen Wochen können Sie die Bodenklappe dieses Behälters einfach öffnen und das Material fällt in die letzte Kammer, wo die Zersetzung bis zum Schluss ablaufen und das Humus-Gut anschließend entnommen werden kann. Ein Kompost-System mit einfacher Handhabung, das Sie sich merken sollten, möchten Sie den Aufwand des Kompostierens auf ein Minimum reduzieren.

 

Offener oder geschlossener Komposter – Welcher ist besser?

Möchten Sie die Bio-Abfälle in Ihrem Garten kompostieren, müssen Sie zunächst eine Entscheidung zwischen offenem oder geschlossenem System fällen. Damit Sie sich nicht bereits an diesem Punkt vor einer unlösbaren Aufgabe sehen, haben wir einen Vergleich vorgenommen und die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

Auf der Seite des offenen Kompostierers stehen folgende Vorteile:

  • Einfache Handhabung bei Auf- und Abbau
  • Das Kompost-Gut kann problemlos umgeschichtet werden
  • Das Material wird gut durchgemischt
  • Das Endprodukt ist feiner als bei geschlossenen Kompostern

Den Vorteilen stehen folgende Nachteile gegenüber:

  • Mäuse und Ratten haben trotz eventuell vorhandener Bodengitter Zugang
  • Der gesamte Prozess dauert länger
  • Damit erhöht sich auch der Zeitaufwand

Die geschlossenen Kompost-Systeme, wie z.B. Thermokomposter, können mit folgenden Vorteilen überzeugen:

  • Der Prozess läuft insgesamt schneller ab
  • Da ein Umschichten des Materials entfällt, minimiert sich der Arbeitsaufwand
  • Tiere können nicht ins Innere gelangen
  • Das Endprodukt ist im unteren Bereich leicht entnehmbar

Die Nachteile eines geschlossenen Modells sind folgende:

  • Da auch kleine Tiere, die für den Prozess wichtig sind, nicht hineingelangen können, müssen diese gegebenenfalls angesiedelt werden, sofern kein Bodengitter oder Öffnungen dafür vorhanden sind
  • Das Endprodukt ist deutlich grober als bei der herkömmlichen Methode

 

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus der Eigenkompostierung selbst?

Bei all dem Angebot an Kompostern, mit welchen der Hobby-Gärtner konfrontiert wird, stellt sich die Frage, ob das Kompostieren im eigenen Garten überhaupt so viele Vorteile bringt, dass sich die "Unterhaltung" eines Komposthaufens oder die Anschaffung eines Komposters tatsächlich lohnt. Das kann eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden. Für ein besseres Verständnis haben wir die Vor- und Nachteile für Sie zusammengestellt.

 

Vorteile

Nachteile

Die hergestellte Komposterde ist ein Humusspender und macht Dünger häufig überflüssig.

Beim Verrottungsprozess der Abfälle entstehen Gerüche.

Komposterde kann selbst hergestellt werden.

Es besteht ein gewisser Platzbedarf für die Kompostierung.

Kompostierbare Abfälle landen nicht im Restmüll und müssen nicht kostenpflichtig entsorgt werden.

Die Kompostierung und alle damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen erfordern einen gewissen Arbeitsaufwand

Ökologische und umweltschonende Verwertung von Abfällen.

 

 

Was ist beim Kauf eines Komposters wichtig?

Vor dem Kauf sollten Sie beispielsweise unseren Testbericht bzw. Warentest lesen. Nach einer eingehenden Recherche sollte feststehen, ob Sie offenen Kompostern oder einer anderen Variante den Vorzug geben möchten. Dem Kauf steht nichts mehr im Weg. Diesen können Sie ganz bequem online oder vor Ort tätigen. Für den Online-Weg stehen Ihnen neben Westfalia weitere Händler des Vertrauens zur Verfügung.

Die Entscheidung für ein Marken-Modell hängt nicht zuletzt vom Preis ab, denn für diese müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Nicht immer ist ein höherer Preis auch gerechtfertigt. Auch die Fragen nach dem Volumen oder möglicher Verformungen bei bestimmten Materialien müssen vor dem Kauf beantwortet werden. Genügt etwa der „DuoTherm“, der 530 Liter fasst oder sollte das Volumen doch lieber 640 Liter oder mehr betragen? Beim Material des Schnellkomposters können Sie frei wählen. Etwaige Verformungen kommen nur sehr selten und höchstens bei Plastik-Modellen vor.

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