Ganzjahresreifen-Test & -Vergleich » kompetente Kaufberatung

Ganzjahresreifen

Was Sie über Ganzjahresreifen wissen sollten

Sie denken daran, sich anstelle von Winterreifen oder Sommerreifen für die Allwetterreifen zu entscheiden oder brauchen einfach einen neuen Satz? In diesem Ganzjahresreifen-Test und -Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie für einen überlegten Kauf wissen sollten.
Gerade bei den Reifen sparen viele Auto- und Motorradhalter gerne – und das auf Kosten ihrer Sicherheit. Muss es aber immer der teuerste Satz Reifen sein oder gibt es auch gute Modelle zu moderaten Preisen? Können Ganzjahresreifen die klassischen Sommer- und Ganzjahresreifen Test und RatgeberWinterreifen ersetzen? Auf diese und viele weitere Fragen gehen wir ein und geben Ihnen u. a. weitere Fakten über:

  • Geeignetes Terrain für Ganzjahresreifen
  • Unterschiede zwischen Ganzjahresreifen, Sommer- und Winterbereifung
  • Rollgeräusche, Laufleistung und Reifenklassen
  • Kraftstoffeffizienz der Ganzjahresreifen
  • Geschwindigkeitsindex und Fahreigenschaften
  • Preisklassen, Reifenhersteller und Testurteile

Mit den Informationen dieses Ganzjahresreifen-Ratgebers und -Vergleichs gewappnet wird es Ihnen sicher leichtfallen, sich für die für Sie und Ihr Auto idealen Reifen zu entscheiden. Im Anschluss stellen wir Ihnen die Modelle vor, die bei uns als Ganzjahresreifen-Testsieger hervorgegangen sind. Vielleicht sind dort auch Ihre neuen Ganzjahresreifen dabei.

Zuletzt aktualisiert am: 12.04.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten & verglichenen Ganzjahresreifen – Ganzjahresreifen Bestenliste 2018

Produktbild
Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger
Kundensieger
Verkaufssieger
Unser Geheimtipp
Modell Goodyear Vector 4Seasons Ganzjahresreifen NEXEN N’PRIZ 4S Ganzjahresreifen MICHELIN CROSSCLIMATE XL Ganzjahresreifen VREDESTEIN - QUATRAC 3 Ganzjahresreifen PIRELLI - SCORPION VERDE Ganzjahresreifen
Verarbeitung
Reifenbreite 195 mm 185 mm 205 mm 205 mm 235 mm
Reifenquerschnitt 65 % 60 % 55 % 60 % 65 %
Felgendurchmesser 15 Zoll 14 Zoll 16 Zoll 15 Zoll 17 Zoll
Tragfähigkeitsindex 91 (bis 615 kg) 82 (bis 475 kg) 94 (bis 670 kg) 91 (bis 615 kg) 108 (bis 1000 kg)
Geschwindigkeitsindex H (bis 210 km/h) T (bis 190 km/h) V (bis 240 km/h) H (bis 210 km/h) V (bis 240 km/h)
Kraftstoffeffizienz E C C E C
Nasshaftung E E A C C
externes Rollgeräusch 69 dB 73 dB 68 dB 68 dB 71 dB
Rollgeräuschklasse 2 3 2 1 2
Profileinschnitt laufrichtungsgebundenes Reifenprofil symmetrisches Reifenprofil V-Profil, symmetrisches Reifenprofil, laufrichtungsgebundenes Reifenprofil asymmetrisches Reifenprofil asymmetrisches Reifenprofil
Reifenfunktion stabile Seitenführung hohe Wasserverdrängung hohe Traktion stabile Seitenführung geringe Abrollgeräusche
Gewicht 8 kg 7 kg 9 kg 8 kg 15 kg
Felgenschutz
Rundumbereifung
Nasshaftung
Besonderheit Gutes Profil, gute Haftung, Reifen "kleben" förmlich an der Fahrbahn Preise gelten für Reifen ohne Felgen. Je nach Reifendimension kann das Profilbild abweichen. Der Michelin Crossclimate XL rollt äußerst leise ab, bietet darüber hinaus insgesamt wirklich gute Fahreigenschaften ausgezeichnetes Fahrverhalten bei Nässe und Fahrverhalten bei Schnee Für Fahrer konzipiert, die eine höhere Fahrleistung und leichte Offroad-Leistungen anstreben
Vorteile und Nachteile
  • gute Ergebnisse sowohl im Winter als auch im Sommer
  • sehr gutes Abrollgeräusch
  • auf trockener Fahrbahn ein sehr gutes Verhalten im Grenzbereich
  • Reifen läuft bei Regen und auf Trockener Fahrbahn sehr ruhig
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältniss
  • Lebensdauer lässt etwas zu wünschen übrig
  • im Vergleich zu anderen Allwetterreifen um einiges leiser
  • laufruhiger und spurstabiler Reifen
  • gute Nasslaufeigenschaften
  • etwas teuer
  • sehr gutes Fahrverhalten auf schneebedeckter Straße
  • sehr gutes Fahrverhalten auf nasser Straße
  • etwas lautes Abrollgeräusch
  • geringe Abrollgeräusche
  • sehr gutes Fahrverhalten bei Nässe
  • sehr gutes Fahrverhalten bei Schnee
  • hoher Preis
Beliebtestes Angebot
Günstigstes Angebot
Preisvergleich Preise vergleichen Preise vergleichen Preise vergleichen Preise vergleichen

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Ganzjahresreifen Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Ganzjahresreifen

Bei Regen, leichtem Schnee und auf trockenem Asphalt sind Ganzjahresreifen echte Allround-Talente

Bei Wenigfahrern können Ganzjahresreifen, abhängig vom Einsatzort, mehrere Jahre im Einsatz bleiben, ohne gewechselt zu werden. Auch Vielfahrer brauchen zumindest nicht mehr zweimal jährlich einen Reifenwechsel durchführen lassen

Selbst Leasing- und Mietwagenanbieter haben die Talente der schwarzen (fast) Alleskönner für Ihre Fahrzeuge erkannt

Die Bremswege sind auf trockenen Fahrbahnen länger als bei Sommerreifen

Ganzjahresreifen haben Probleme mit dickem Schnee und bei vereisten Straßen

Reifen für fast jedes Wetter – die Ganzjahresreifen

Natürlich sind Motor, Bremsanlage und Airbags wichtige Komponenten, die immer perfekt gewartet sein sollten, aber vergessen Sie dabei nicht die direkte Verbindung zwischen Ihrem Auto oder Motorrad und der Straße – die Reifen. Es gibt Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen, die auch Allwetterreifen genannt werden.

Was sind GanzjahresreifenDie Ganzjahresreifen laufen in unseren Breitengraden, in denen es zwar viel regnet aber selten wirklich heiße Sommer oder klirrend kalter Winter vorkommen, den anderen Reifenarten den Rang ab. Sie haben eben das ganze Jahr über Saison und stellen die – standortabhängig – beste Alternative zu der saisonalen Winter- bzw. Sommerbereifung dar. Ganz ersetzen können Sie die Winterreifen aber besonders bei Glatteis nicht. Auch bei sehr trockenen Fahrbahnen ist der Bremsweg länger als bei Sommerreifen – kalkulieren Sie dies bei Ihrem Fahrverhalten mit ein. 

Die Ganzjahresreifen bestehen aus Ruß, Kautschuk und Silikat. Diese besondere Gummimischung, gepaart mit einem Profil, das eine Mischung aus dem groben Winterreifenprofil und dem der Sommerreifen ist, sorgt dafür, dass auf trockenen, nassen und schneebedeckten Straßen ausreichend Grip besteht. Das Profil kombiniert die Rillen-Anordnungen der Sommer- und Winterreifen:

  • Längsrillen für höhere Temperaturen und bei Nässe
  • Profilblock-Verzahnungen für Schnee und Eis 

Die Ganzjahresreifen selbst sind zwar nicht billiger oder teurer als die reine Wintervariante, müssen aber auch nicht zweimal im Jahr (Oktober und Ostern) ausgetauscht werden, wodurch einige Werkstattkosten für Aufziehen und Ausbuchten entfallen und was schnell eine Ersparnis von 400 Euro oder mehr zur Folge hat. 

Reifenarten im Vergleich

Die Reifenindustrie hält viele verschiedene Produkte für ebenso viele Ansprüche bereit. Neben Bereifung, die für ganz spezielle Situationen und Fahrzeuge geeignet ist, können Sie in der warmen Jahreszeit auf Sommerreifen zurückgreifen und diese in der kalten Jahreszeit durch Winterreifen ersetzen. Wodurch unterscheiden sich die beiden Varianten und worin liegt der Unterschied zum Ganzjahresreifen? Und was ist genau mit einem M+S-Reifen gemeint? 

Winterreifen

WinterreifenDie Empfehlung, Winterreifen aufzuziehen, wenn die Temperaturen unter die 7-Grad-Marke sinken und wenn davon ausgegangen werden kann, dass sie sich in diesem Bereich und darunter einpegeln, entspricht nicht mehr ganz dem neuesten Stand der Erkenntnisse. Sind die Straßen trocken, liegt ein Sommerreifen laut Reifentest mit einem kürzeren Bremsweg immer noch vorn. 

Erst, wenn sich Schnee auf dem Asphalt breit macht, bringen Winterreifen ein deutlich besseres Ergebnis als ihre sommerlichen Artgenossen. Dann ist es Zeit für eine andere Profil-Form und eine Gummimischung, die den kälteren Bedingungen durch eine höhere Elastizität besser trotzen kann. Den schlechteren Witterungsbedingungen wie Schnee, Eis und Glätte begegnen die Hersteller mit Winterreifen, deren Profil aus Stollen und weit auseinanderliegenden Lamellen besteht. 

Durch die elastischen Stollen kann sich in den Rillen kaum Schnee sammeln bzw. fällt dieser während der Fahrt wieder aus den Zwischenräumen, womit mehr Grip – also eine bessere Bodenhaftung – erzielt wird. 

M+S-Reifen

Für Sie als Motorrad- oder Autofahrer sind Winterreifen im Allgemeinen an dem „M+S“-Symbol zu erkennen. Auf Matsch und Schnee sind Sie mit diesen Reifen sicherer unterwegs. Mit einer solchen Markierung könnten allerdings auch nicht wintertaugliche Pneus versehen sein. Die Vorgaben bezüglich dieser Symbolik sind nicht ganz eindeutig. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Achten Sie darauf, dass der Reifen tatsächlich „Wintereigenschaften“ besitzt, und ziehen im Zweifelsfall lieber einen Fachmann zurate.

Sommerreifen – im Schnee keine Sicherheitsreserven

SommerreifenDen im Sommer vorherrschenden Witterungsverhältnissen entsprechend sind diese Reifen für Wärme ausgelegt. Da im Sommer höchstens noch Nässe eine Rolle spielt, wird auch dieser Aspekt bei den Pneus für die warme Jahreszeit berücksichtigt. In der Praxis bedeutet das, das Profil der Reifen besteht aus Längsrillen. Diese Profil-Form stellt die bestmögliche Variante dar, mit der die Hersteller den Anforderungen dieser Jahreszeit gerecht werden können.

Die Gummimischung, die für diese Reifenart verwendet wird, ist härter und wird bei großer Hitze nicht zu weich. Damit ist eine bestmögliche Bodenhaftung gegeben. Bei freien Straßenverhältnissen werden höhere Geschwindigkeiten gefahren. Mit der Gummimischung, die selbst dann keine große Abnutzung aufweist, kann diese Situation besser beherrscht werden. Die Reifen haben einen geringeren Rollwiderstand. Man bleibt mit Sommerreifen zwar nicht gleich beim ersten Schneefall stecken, aber der Grip ist schlecht und man hat keine Sicherheitsreserven in petto. 

Ganzjahresreifen – wirklich Alleskönner?

Ein Mittelmaß aus den beiden oben genannten Reifensorten stellt der Allwetter- oder Ganzjahresreifen dar. Allerdings sollte klar sein, dass ein solcher Ganzjahresreifen unter extremen Sommer- oder ebensolchen Winterbedingungen nicht die gleiche Wirkung haben kann, wie ein speziell für die jeweilige Situation und extreme Witterungsbedingungen konzipierter Reifen. Der viel gelobte Alleskönner hat seine Schwächen. Aus diesem Grund geht die Nutzungsempfehlung für die Ganzjahresreifen dahin, diese in Regionen mit nicht allzu starken Witterungsschwankungen zu wählen. Ihr Material ist nicht so fest und starr, wie das der Sommerreifen, um auch im Winter Grip zu bieten. Dadurch verlängert sich der Bremsweg auf trockenen und nassen Strecken um ein paar Meter. 

Für deutsche Verhältnisse sollten das nicht unbedingt die Alpenregion oder Gebiete mit sehr viel Schneefall sein. In Großstädten, wenn keine Touren außerhalb des Stadtgebiets in bergige Gebiete unternommen werden, leisten die Allwetterreifen fast an jedem Kalendertag gute Dienste und sind eine gute Kompromisslösung, wenn man sich den halbjährlichen Besuch in der Werkstatt sparen will. Schneefall und Eis kommen in städtischen Gebieten eher selten vor und mit Matsch kommen Ganzjahresreifen in der Regel vorbildlich klar. Sollten die Temperaturen doch Eis und Schnee bewirken, sollten Sie jedoch auf jeden Fall einen Satz Winterreifen in der Garage haben. 

Nur die Sommerreifen können problemlos durch die Ganzjahresmodelle ersetzt werden, wie der ADAC immer wieder in zahlreichen Tests unter Beweis stellte. Die Ganzjahresreifen sind in ihrer Beschaffenheit ein Mix aus Winter- und Sommerbereifung und somit für fast jedes Wetter mit Ausnahme von Eis und dickem Schnee geeignet. Wer diese Ganzjahresreifen aufgezogen hat, sollte jedoch auch auf einen höheren Sicherheitsabstand achten, da der Bremsweg länger als bei den saisonalen Reifen ist. Außerdem ist in einer Kurvenfahrt die sichere Seitenführung nicht so gut gegeben wie bei den Saisonreifen. Bei dem Fahren auf nasser und verschneiter Strecke schwächeln die Ganzjahresreifen auch durch ein untersteuerndes Handling. Untersteuerung bedeutet, dass bei Nasshandling oder im Kurvenverhalten das Vorderteil des Autos ausbricht. Beim SUV mit Allrad-Antrieb kann das Untersteuern eigentlich nicht passieren und die Seitenführung ist vorbildlich, aber bei Heckantrieb ist es ein sehr wichtiger Faktor. Autofahrer mit Ganzjahreszeiten sollten daher beim Bremsen, bei Kurvenfahrten und bei starker Nässe, Schneefall und Wetterextremen besonders vorsichtig fahren. Wenn all dies vom Autofahrer beachtet wird, sind Allwetterreifen eine gute Wahl. 

Ersatzreifen

Diese Art Reifen ist eigentlich kein eigener Reifentyp, sollte aber nicht unberücksichtigt bleiben, da er im Notfall die Rettung sein kann. Ein Reserverad ist ein Rad, das den am Auto montierten Rädern gleicht und mit dem Reifenwechsel – falls Sie keine Allwetterreifen haben – berücksichtigt werden müssen. 

Es gibt volldimensionierte, passende Reservereifen und nicht passende. Nicht Passende können anders aussehen als Ihre montierten Reifen und sind in vielen Ländern nicht zulässig. Daher sollte Ihr Reserverad zum Set passen. 

Checkliste

Tipp: Da sich die Profiltiefe bei Ersatzreifen in der Regel kaum bemerkbar macht, sollten Sie das Kaufdatum im Blick behalten. Nach acht Jahren haben Sie keine Wahl und er muss ersetzt werden – auch, wenn Sie ihn nie benutzt haben.

Runderneuert oder neu?

Die gute Nachricht zuerst: Auch runderneuerte und somit wesentlich günstigere Ganzjahresreifen müssen den international gültigen Mindeststandard erfüllen. Nun die nicht so Gute: Das Verhalten in Kurven, Brems- und Anfahrleistung sowie Aquaplaning können nicht mit neuen Ganzjahresreifen mithalten. Die Runderneuerten sind somit eher etwas für städtische Wenignutzung. Aber wenn Sie zu dieser Zielgruppe gehören, sollten Sie alleine aus Umweltschutzgesichtspunkten zu den Runderneuerten greifen, denn im Vergleich zur Neureifenherstellung wird nur 30 Prozent der sonst nötigen 30 l Erdöl verbraucht. Runderneuerte Ganzjahresreifen erkennen Sie an der ECE-Nummer 108 bei Autoreifen und 109 bei Lkw-Reifen. 

Wann müssen Ganzjahresreifen gewechselt werden?

Wann müssen Ganzjahresreifen gewechselt werden?In vielen Bereichen macht der Gesetzgeber Vorschriften, die einzuhalten sind. Test-Institutionen können zumeist Empfehlungen abgeben. Die Vorgaben des Gesetzgebers sind jedoch verbindlich und müssen eingehalten werden. Auf die Bereifung an Ihrem Fahrzeug bezogen heißt das, diese müssen im Allgemeinen noch eine Profiltiefe von 1,6 mm vorweisen, damit Ihr Auto noch ein Minimum an Fahrsicherheit bietet. Dieses Maß ist allerdings die absolute Untergrenze. Auch nach acht Jahren Lebensdauer (genutzt oder ungenutzt) müssen Reifen ersetzt werden. Die Abnutzung entspricht denen von Sommer- und Winterreifen und macht sich daher in Bezug auf die Haltbarkeit bis zur maximalen Reifenabnutzung nicht bemerkbar. 

Bewegen Sie Ihr Auto mit einer geringeren Profiltiefe, geht das nicht nur auf Kosten der Sicherheit, sondern zieht auch rechtliche Konsequenzen nach sich, wenn Sie bei einer Kontrolle ertappt werden. Die allgemeinen Empfehlungen weichen etwas von den gesetzlichen ab. Mit einer Profiltiefe von 4 mm bei Winterbereifung und 3 mm für den Sommereinsatz haben Ihre Reifen demnach den Punkt erreicht, an dem sie gegen einen neuen Reifensatz ausgetauscht werden sollten. Bewegen Sie sich mit den Reifen Ihres Kfz irgendwo in diesem Rahmen, ist der Sicherheit zumindest diesbezüglich genüge getan. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Lassen Sie Ihr KFZ bei Glatteis und dickem Schnee stehen und wählen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel – so sparen Sie den Reifenwechsel, bis zu dem Tag, an dem das Profil 4 mm abgenutzt ist.

Welche Reifengröße ist die Richtige?

ReifengrößeEine Reifenbreite, auch Dimension genannt, von 255 passt nicht auf jede Felge und kann nicht für jedes Fahrzeug verwendet werden. Kleintransporter und Motorräder haben selbstverständlich andere Reifenanforderungen als ein Kleinwagen.

Um die richtige Dimension für Ihr Kfz zu finden, sollten Sie einmal in Ihren Fahrzeugschein sehen. Die Angaben zur Reifengröße sind dort recht leicht zu entschlüsseln. Bei der ersten Zahl der Datenangaben zur Reifengröße handelt es sich um die Reifenbreite. Das kann beispielsweise 255 sein. Der zweite Wert der Reifengröße bezieht sich auf das Profil und mit R15 werden Radialreifen mit einem inneren Durchmesser von 15 Zoll kenntlich gemacht. Die letzten beiden Daten der Reifengröße geben die Last- bzw. den Geschwindigkeitsindex an. 

Es werden allerdings nicht von allen Herstellern passende Allwetterreifen für alle Größen hergestellt. Daher sollten Sie, bevor Sie mit einem Modell liebäugeln, zunächst nachsehen, ob es auch die richtige Größe für Ihr Fahrzeug gibt. 

Ergänzt werden diese Werte, die Sie auf den Ganzjahresreifen finden, durch Symbole wie die Schneeflocke oder das „M&S“-Zeichen. 

Glühbirne

Tipp: Nicht alle Hersteller stellen alle Größen her. Bevor Sie mit einem Modell liebäugeln, sollten Sie nachsehen, ob es auch die richtige Größe für Ihr Fahrzeug gibt. 

Aufbewahrung und Pflege

Aufbewahrung von ReifenWenn Ihre Ganzjahresreifen nicht ständig am Fahrzeug oder in Form des Ersatzreifens im Kofferraum sind, weil Sie zwischendurch doch mal die Winterreifen brauchen, sollten Sie einige Punkte berücksichtigen, damit die Reifen möglichst lange halten:

  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Kein längeres Aussetzen von Wärme
  • Schützen Sie vor Feuchtigkeit
  • Überprüfen Sie regelmäßig den Luftdruck

Ideal ist eine Garage oder ein Keller, der trocken, kühl und dunkel ist. 

Wichtige Spezifikationen der Allwetterreifen

Beim Reifenkauf werden, neben dem Felgendurchmesser und der Marke, auch immer wieder Begriffe auftauchen, bei denen man, wenn man sich nicht wirklich mit Pneus (wie Reifen auch genannt werden) auskennt, zunächst verwirrt ist. Wir erklären Ihnen kurz, was sich hinter den wichtigsten Bezeichnungen verbirgt und warum die Angaben relevant sind. So stehen bei Anbietern hinter dem Markennamen häufig unübersichtliche Buchstaben-Zahlen-Kolonnen. 

Ein Beispiel anhand eines Michelin Ganzjahresreifen: Michelin CrossClimate – 205/55/R16 94V – C/A/68

Bezeichnung

Bedeutung

Michelin

Hersteller

CrossClimate

Name des Reifens

205

Reifenbreite in Millimetern

55

Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite in Prozent (je niedriger desto breiter)

R

Radialbauweise (neue, stabilere Bauweise, die heute Standard ist)

16

Felgendurchmesser in Zoll (1 Zoll ergibt 2,54 Zentimeter)

94

Tragfähigkeitsindex (maximales Gewicht, mit dem ein Reifen belastet werden kann – in diesem Fall 670 kg)

V

Geschwindigkeitsindex (Höchstgeschwindigkeit des Reifens – in diesem Fall bis 240 km/h)

C

Kraftstoffeffizienzklasse

A

Nasshaftungsklasse

68

Die Dezibelzahl des Rollgeräuschs (entspricht Klasse 1)

 

Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch

Mit Rollwiderstand ist der Kraftstoffverbrauch gemeint und in einer Skala von A bis G nach EU-Norm angegebenen. „A“ ist der geringste und somit beste Wert und „G“ der mit dem höchsten Widerstand. Der Buchstabe „D“ ist kurioser Weise nicht belegt. Je weniger Rollwiderstand ein Kfz hat, desto weniger CO2 wird ausgestoßen und Sprit verbraucht. Schon ein Unterschied von beispielsweise „C“ auf „B“ bedeutet pro 100 km eine Einsparung von etwa 0,13 Litern Benzin.

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Der Kraftstoffverbrauch steigt auch bei zu geringem Reifendruck (schon 0,2 bar bedeuten 1 % mehr Verbrauch) – daher gilt: Bei jedem Öl-Check auch den Luftdruck der Reifen ausgleichen. 

Nasshaftung

ist ein recht selbsterklärender Begriff, der das Fahrverhalten und somit die Sicherheit auf nassen Straßen meint. Auch dieser Wert wird nach EU-Regularien im EU-Reifenlabel in Klassen von „A“ bis „G“ unterteilt, wobei „D“ und „G“ nicht belegt sind. Auch hier steht „A“ für die beste Klasse. Die Bremswegdifferenz zwischen zwei Klassen kann bei nasser Fahrbahn und einer Geschwindigkeit von 80 km/h bis zu 6 Meter betragen. Zwischen der besten Klasse (A) und der schlechtesten (F) sind es sogar mehr als 18 Meter Unterschied. 

Check Grün

Tipp: Achten Sie für Ihre Sicherheit darauf, dass Ihr neuer Reifen mindestens Klasse B oder besser bei der Nasshaftung aufweisen kann! 

Reifenhersteller, die eine befriedigende oder auch gute bis sehr gute Nasshaftung bieten, sind neben den Branchenriesen wie Michelin, Goodyear und Continental auch kleinere wie beispielsweise Nokian, Uniroyal, BF Goodrich, Hankook und Toyo. 

Rollgeräusche

sind die Geräusche, die die Räder beim Abrollen auf der Straße verursachen. Die Messgröße ist in Dezibel gemessen. Je lauter ein Reifen ist, desto belastender ist der Lärm für Fahrer und Umwelt. Der Dezibelwert ist auf einem Label der Reifen vermerkt und liegt bei PKW zwischen 67 und 76 dB. Unterteilt wird das Rollgeräusch in der stilisierten Darstellung von Schallwellen: Eine für die leisesten Reifen, die sich bei 67 bis 68 dB bewegen, zwei bis 71 dB und ab 72 dB sind es drei Schallwellen für die lautesten Reifen. 

Zum Verständnis ist hier eine Auflistung von Dezibelwerten und den Geräuschen, denen sie entsprechen: 

Dezibelwert

Entsprechendes Geräusch

65 bis 69

Normales Gespräch, Nähmaschine, TV bei Zimmerlautstärke

70 bis 74

Staubsauger, Wasserkocher, laufender Wasserhahn

ab 75

Waschmaschine beim Schleudergang, Kantinen- oder Großraumbürolärm

Als besonders leise gelten die Ganzjahresreifen von Nokian, Goodyear und Dunlop. Aber auch die Ganzjahresreifen von Hankook und Falken gelten in dieser Hinsicht als vorbildlich. 

Kraftstoffeffizienz, Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex

Die Kraftstoffeffizienzklasse sagt etwas über die Reibung der Reifen auf der Fahrbahn und den dadurch hervorgerufenen Kraftaufwand, der Kraftstoff kostet. Je höher die Reibung ist, desto mehr Kraftstoff wird verbraucht. Bei Ganzjahresreifen liegt dieser Verbrauch laut ADAC-Tests etwa zwei Liter höher als bei Sommerreifen und etwas unter den Winterreifen – ein Mittelweg auch in dieser Hinsicht. Der Kraftstoffeffizienzindex reicht von „G“ (geringste Effizienz bei höchstem Verbrauch) bis zu „A“ (größte Effizienz bei niedrigstem Verbrauch). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Klassen machen auf 100 km etwa 0,15 Liter aus. 

Der Geschwindigkeitsindex – auch Speedindex genannt – nennt die Höchstgeschwindigkeit eines Reifens in Abhängigkeit zur Tragfähigkeit. In der nachfolgenden Tabelle können Sie nachsehen, wie viel „Speed“ Ihr Reifen verträgt:

Klasse

Geschwindigkeit

Q

160 km/h

R

170 km/h

S

180 km/h

T

190 km/h

U

200 km/h

H

210 km/h

V

240 km/h

ZR

244 km/h (ab 240 bis 270 km/h wird pro 10 km/h eine Reduzierung der Tragfähigkeit um 5 % vorgenommen)

W

270 km/h

Y

300 km/h


Der Tragfähigkeitsindex, der auch Load- oder Lastindex genannt wird, bezeichnet die maximale Tragkraft, die ein einzelner Reifen in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit aushält. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die gängigsten Leistungen: 

Tragfähigkeitsklasse

Tragkraft

80

450 kg

81

462 kg

82

475 kg

83

487 kg

84

500 kg

85

515 kg

86

530 kg

87

545 kg

88

560 kg

89

580 kg

90

600 kg

91

615 kg

92

630 kg

93

650 kg

94

670 kg

95

690 kg

96

710 kg

97

730 kg

98

750 kg

99

775 kg

100

800 kg


Die Rolle der Traktion

Nicht nur bei Saisonreifen spielt die Traktion – also der Grip – eine große Rolle. Auch bei Ganzjahresreifen ist diese Eigenschaft entscheidend. Sommerreifen müssen auf Nässe (z. B. nassem Gras) und Winterreifen auf Schnee eine ausreichende Traktion aufweisen und Ganzjahresreifen auf jedem Untergrund. Die Reifen brauchen diesen Halt, wenn Untergründe wenig Reibungswiderstand aufweisen und so Schlupf (Durchdrehen des Reifens) droht. Entscheidend hierfür sind die Reifenbreite, Profilform und Materialzusammensetzung. Um die Traktion bei der Fahrt und beim Bremsen zu erhöhen, sind in allen Automodellen Traktionskontrollen verbaut. Ob Allrad, Front- oder Heckantrieb, diese Anti-Schlupf-Systeme (ASR, ASC, TCS, TCSS, PSM, TRACS) regulieren gezielt das Antriebsmoment einzelner Räder.

Ganzjahresreifen-Testergebnisse

Im Jahr 2017 führten u. a. die Auto-Bild und die Auto-Zeitung umfangreiche Tests, wie wir es nicht könnten, mit Ganzjahresreifen durch.

Die Autobild zum Thema GanzjahresreifenDie Auto-Bild (Heft 39/2017) hat Ganzjahresreifen der Marken Goodyear, Michelin, Continental, Kleber, BF Goodrich, Nexen, Pirelli, Vredestein, Hankook und Apollo getestet. Dabei gaben die Zeitungen einen Überblick in puncto Fahreigenschaften auf Schnee, bei Nässe, auf trockener Piste und die Kosteneffizienz. Während die Ganzjahresreifen von Goodyear (Vector 4 Seasons), Michelin (CrossClimate) und Conti (AllSeasoncontact) mit der Note „vorbildlich“ in allen Punkten bei den Testergebnissen abschitten, bekamen Kleber (Quadraxer) und BF Goodrich (g-Grip) im Bild-Urteil immerhin „gut“ als Ergebnis. "Befriedigend" gab es für die Ganzjahresreifen von Nexen (N'blue), Pirelli (Cinturato), Vredestein (Quatrac) und Hankook (Kinergy). Die Ganzjahresreifen von Apollo (Alnac 4G) waren nur bedingt empfehlenswert und schnitten besonders bei der Kosteneffizienz bei den Testergebnissen schlecht ab. 

Die Autozeitung zum Thema GanzjahresreifenDie Auto-Zeitung (Heft 21/2017) testete Ganzjahresreifen von Michelin, Goodyear, BF Goodrich, Nokian, Uniroyal, Vredestein, Falken, Pirelli, Hankook und Toyo. Besonders gut schnitten auch bei dem Auto-Zeitung-Testergebnissen die Reifenhersteller Michelin (CrossClimate) und Goodyear (Vector 4 Seasons) ab. Ebenfalls als „sehr empfehlenswert“ fiel das Urteil für den Ganzjahresreifen von BF Goodrich (g-Grip) aus. Nokian (Weatherproof), Vredestein (Quatrac) und Uniroyal (Allseasonexpert) schnitten noch gut ab und die Reifenmodelle von Falken (Euroall Season), Pirelli (Cinturato), Hankook (Kinergy) und Toyo (Celsius) teilten sich (in dieser Reihenfolge) das restliche Feld. 

Laufleistung der Ganzjahres- und Season-Reifen

Auch die Eigenschaft der Laufleistung wurde im Jahr davor getestet. Hier schnitt Michelin am besten ab. Mit diesen Alleskönnern sollten laut Bild 55.000 Kilometer möglich sein. Allerdings zeigen die Laufleistungen bei Saisonreifen wesentlich weniger Verschleiß, so das Urteil. Besonders Sommerreifen halten sehr lange durch. Wenn Winter- und Sommerreifen im Wechsel aufgezogen werden, halten sie auch bei Autofahrern, die sie intensiver Beanspruchung aussetzen, mehrere Jahre. Sehen Sie sich hierzu auch unsere Winterreifen-Ratgeber und Sommerreifen-Ratgeber sowie Winterreifen- und Sommerreifentests an. Wer also beim Wechsel spart, muss als Kompromisslösung beim Verschleiß Abstriche machen. 

Reifenkauf – teurer ist meist besser

Bei den Tests beider Zeitungen fiel auf, dass die hochpreisigeren Marken-Ganzjahresreifen besser abschnitten. Bei diesen Reifenmodellen zahlt man demnach beim Reifenkauf bei günstigen Reifen am Ende drauf und sollte gleich etwas mehr einkalkulieren. Nachfolgend geben wir Ihnen ein Übersicht der Hersteller und Preise der Alleskönner mit kleinen Abstrichen .

Preise und bekannte Hersteller

An Größe und Qualität unseres Beispiels angelehnt kosten solche Ganzjahresreifen zwischen 60 und 85 Euro. Je nach Größe und Qualitätsanspruch können Sie aber auch schon ab 35 Euro Reifen für Pkw erhalten – diese sind dann runderneuert.

Bekannte Hersteller sind beispielsweise Goodyear, Vredestein, Pirelli und Bridgestone.

Mit Blick auf die Tests von Auto-Zeitung und Bild kann man erkennen, dass gute Ganzjahresreifen wie die von Michelin, Goodyear, Continental und BF Goodrich zwischen 67 und 78 Euro kosten. Die Mittelklasse (zum Beispiel von Kleber, BF Goodrich, Nokian und Uniroyal) liegt bei 56 bis 73 Euro. Die Reifenmodelle, die nicht so gut abschnitten, liegen preislich zwischen 49 und 63 Euro.

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Maximale Sicherheit zu jeder Jahreszeit bieten weiterhin nur die Saisonreifen, die zweimal jährlich gewechselt werden müssen. Wer mit einem durchaus guten Kompromiss in Sachen Fahrverhalten und Handling leben kann, kann mit Ganzjahresreifen viel Zeit und Geld sparen, da der alljährliche Reifenwechsel entfällt.
  • Ob die Allwetterreifen eher für den Sommer oder Winter geeignet sind, hängt auch vom Hersteller ab. Besonders gute Ganzjahresreifen erhalten Sie bei Reifenherstellern wie Michelin, Continental, Goodyear, Vredestein, Pirelli oder Nokian. Achten Sie darauf, dass die gesetzliche Wintersicherheit mit „M+S“ bescheinigt ist.
  • Für Sportwagen und Fahrer von Kraftfahrzeugen in Regionen, in denen ein harter Winter Usus ist, sind Ganzjahresreifen eher ungeeignet, da sie in Bremstests auf glattem Untergrund beim Bremsen einen zu langen Bremsweg benötigten. Wer viel fährt und Schnäppchen machen möchte, sollte nach Restbeständen von Reifenherstellern aus dem Vorjahr oder dem Jahr davor Ausschau halten. Dort gibt es wegen der eingeschränkten Haltbarkeit der Ganzjahresreifen Rabatte.
  • Achten Sie darauf, dass die Klassen bei Tragfähigkeit, Geschwindigkeit, Rollgeräusch, Energieeffizienz und Nasshaftung zu den besten Ganzjahresreifen gehören. Das spart Geld und Nerven und gibt Sicherheit. Sehen Sie sich auch hierzu die Testberichte der Auto-Zeitungen an.

So testen wir Ganzjahresreifen

Damit wir Ihnen den besten Satz Ganzjahresreifen empfehlen können, testen wir sämtliche Ganzjahresreifen, die uns vorliegen, sehr genau. Wir berücksichtigen alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Öko-Test und ohne besondere Testfahrzeuge und Pisten wie bei der Spezial-Zeitung, der Bild-Zeitung, der  Autobild, der Zeitung Auto-Motor-Sport, dem GTÜ, dem ACE, dem Automobilclub ADAC oder anderen Reifenzeitungen. Schließlich erstellen wir ein Fazit mit einem Urteil über die Stärken und Schwächen des Testkandidaten, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Ganzjahresreifen-Test- und -Vergleichssieger

Unser Ganzjahresreifen VergleichMit allen uns vorliegenden Ganzjahresreifen gleicher Bauart führen wir identische Tests durch oder verfassen auf Reifentests, Testurteilen und Testberichten anderer beruhende und küren schließlich den:

  • Ganzjahresreifen-Vergleichssieger
  • Ganzjahresreifen-Testsieger
  • Ganzjahresreifen-Preis-Leistungs-Sieger
  • Ganzjahresreifen-Kundensieger
  • Ganzjahresreifen-Geheimtipp der Redaktion

Wir halten zudem die meisten unserer Ganzjahresreifen-Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor. 

Wir begutachten folgende Aspekte:

  • Kundenservice des Herstellers, die Zeit, die es dauert, bis der Satz Ganzjahresreifen zum Test bei uns eingeht. Dabei werden auch Preis und Garantieleistung des Herstellers berücksichtigt.
  • Der Ganzjahresreifen wird ausgepackt und wir betrachten alles, was zum Lieferumfang gehört.
  • Wir prüfen alles auf eventuelle Verarbeitungsmängel, das Profil und dessen Tiefe, messen es aus und benennen auch die Dinge, die vielleicht nicht dabei sind und extra hinzugekauft werden müssten.
  • Es folgt die fachmännische Montage am PKW, wobei wir auch die Verarbeitung und die Schwierigkeiten, die sich ggf. bei der Montage ergaben, herausstellen.
  • Nun erfolgt der Fahrtest auf trockener und nasser Fahrbahn, dabei nutzen wir herkömmliche Strecken – keine speziellen Pisten – und Fahrzeuge mit Allrad.
  • Wir beobachten dabei Aquaplaning und Untersteuerung der Ganzjahresreifen und führen Bremstests durch. Wenn es die Wetterverhältnisse erlauben, testen wir auch die Wintertauglichkeit der Ganzjahresreifen auf Schnee und Eis.
  • Nun stellen wir Ihnen unser Fazit und die Testergebnisse zum getesteten Allwetterreifen vor. Diesen Test führen wir mit allen vorliegenden Ganzjahresreifen durch.

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und den Ganzjahresreifentests liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten Ganzjahresreifen vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus, in dem Sie das Ganzjahresreifen-Modell, für das Sie sich entschieden haben, online kaufen können. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und einen Satz der von uns empfohlenen Ganzjahresreifen kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren neuen Allseason-Ganzjahresreifen!

Ganzjahresreifen in der Zusammenfassung

Ganzjahresreifen Zusammenfassung unseres Ratgebers

Wenn Sie mit dem Kompromiss einer Sicherheitsleistung von etwa 80 Prozent gegenüber den speziellen Sommer- und Winterreifen leben können, sind Ganzjahresreifen eine gute Alternative. Besonders für Wenigfahrer, die innerhalb einer Großstadt leben, sind die Alleskönner empfehlenswert. Der zweijährliche Reifenwechsel und die Einlagerung der Wechselreifen entfällt und so kann viel Geld und Zeit gespart werden. Sehen Sie sich die Testberichte und Testurteile der Fach-Zeitungen wie der Autobild, des Automobilclubs ADAC und anderen an. Deren Fazit kann Aufschluss über die Eigenschaften und das Fahrverhalten der Ganzjahresreifen, die dort als Testkandidaten vorlagen, geben.

Um Ihnen die Entscheidung für gute und passende Ganzjahresreifen noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Ganzjahresreifen-Test durchgeführt und die besten Reifenmodelle gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Ganzjahresreifen-Testsieger 2018 in den einzelnen, umfassenden Testberichten und unser Fazit an, die wir für die besten Allseason-Modelle erstellt haben, und suchen Sie sich die für Sie besten Ganzjahresreifen aus. 

Quellen:
ADAC.de (https://www.adac.de/infotestrat/tests/reifen/winterreifen/2016_ganzjahresreifen_205_55_r16.aspx),
Test.de (https://www.test.de/Winterreifen-und-Ganzjahresreifen-Die-besten-fuer-Schnee-und-Eis-5086902-0/)
Auto-Motor-Sport.de (http://www.auto-motor-und-sport.de/news/wann-ein-neuer-reifen-her-muss-minimale-profiltiefe-und-maximales-alter-7722058.html)
Reifen.com (http://www.reifen.com/shop/ganzjahresreifentest.do)
reifendiscount.de (http://www.reifendiscount.de/de/reifenlexikon/reifen-wissen.html)
handelsblatt.com (http://www.handelsblatt.com/auto/ratgeber-service/wissenswertes-zu-ganzjahresreifen-mehr-abstand-halten/11469428.html)
sowie hoerex.de (https://www.hoerex.de/service/presseservice/trends-fakten/wie-laut-ist-das-denn.html)

 

 
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Kommentare und Fragen zu: Ganzjahresreifen

  • Beate sagt:
    Welche Reifen haben bessere Fahreigenschaften
    Ganzjahresreifen, Sommerreifen oder Winterreifen?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Beate,

      Ganzjahresreifen:
      - unterschiedliche eingearbeitete Profilarten
      - manche haben mehr ein sommerliches- andere ein winterliches Profil
      - ideal, für den, der nicht viel fährt

      Sommerreifen:
      - etwas härteren Gummimischung
      - grobe Profileinschnitte
      - geringer Verschleiß
      - besonderes Profil für schnelle Wasserableitung
      - ohne Lamellen

      Winterreifen:
      - weichere Gummimischung
      - feine, zickzackförmige Lamellen
      - mehr Grip auf der Straße
      - nicht laufrichtungsneutral

      Wir hoffen, diese kleine Übersicht ist Ihnen behilflich.
      Liebe Grüße,
      das Team von Experten-Beraten
  • Carsten sagt:
    Ist ein gebrauchter Winterreifen mit Restprofil im Sommer der bessere Ganzjahresreifen?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Carsten,

      das Fahren mit Winterreifen im Sommer ist zwar erlaubt, aber nicht empfehlenswert. Die Reifen sind, ob mit neuem oder abgenutzem Profil, nicht für die Asphalttemperaturen geeignet. So wird beispielsweise der Bremsweg wird verlängert. Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie entweder im Sommer und Winter entsprechend tauschen oder sich Ganzjahresreifen zulegen.

      Mit lieben Grüßen,
      das Team von Experten-Beraten
  • Artur sagt:
    Was ist der Unterschied zwischen Allwetterreifen und Ganzjahresreifen?
    • Antwort von Experten Beraten Team
      Hallo Artur,

      ehrlich gesagt gibt es keinen. Die Hersteller möchten damit nur etwas Bestimmtes in den Vordergrund stellen, auch wenn dies eigentlich unnötig ist.

      Liebe Grüße,
      Ihr Experten-Beraten-Team
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