Dutch Oven Test und Kaufberatung

Dutch Oven

Dutch Oven im Test – Alles Wissenswerte über dieses besondere Grillgerät

Die Grillsaison 2016 ist bald eröffnet. Grillfreunde sitzen bereits bei den ersten Sonnenstrahlen in den Startlöchern und können den „Startpfiff“ kaum erwarten. Ein Grill gehört in den meisten Haushalten zum Inventar. Alle Jahre wieder boomt der Absatz. Einige ersetzen ein ausgedientes Grillgerät durch einen neuen Helfer. Andere wiederum möchten eine weitere Variante ausprobieren und stoßen bei ihren Recherchen vielleicht auf den Begriff „Dutch Oven“.

Doch was verbirgt sich dahinter? Welche Besonderheiten zeichnen diesen „Grill“ aus? Was sollten Sie beachten, wenn Sie den Kauf eines solchen Gerätes in Betracht ziehen? All diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen. Wir sagen Ihnen, wie Ihr nächstes BBQ-Fest mit einem Dutch Oven aussehen könnte. Lesen Sie mehr über dessen Funktionsweise und das spezielle Handling. Beliebte Grill-Marken sind unter anderem Weber und Camp Chef.

Wie diese abschneiden und ob Sie dem Preisvergleich standhalten, erfahren Sie im folgenden Bericht.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Dutch Oven auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Strapazierfähigkeit
Verarbeitung
Handhabung & Komfort
Optik

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Dutch Oven Kaufberatung

Was ist ein Dutch Oven?

Die Liste der gängigen Grillgeräte ist mit Gasgrill, Smoker oder Holzkohlegrill nicht vollständig. Ergänzend muss unter anderem der Dutch Oven hinzugefügt werden, welcher den Liebhabern alter Western-Filme hinreichend bekannt sein dürfte.

Haben die Cowboys doch darin ihre Erbsensuppe über dem offenen Feuer gekocht. Im ursprünglichen Sinn beschreibt dieser Name einen Kochtopf oder „Backofen“, welcher auf drei Standbeinen direkt im Feuer seinen Platz fand oder über dem offenen Feuer hing.

Die Bauform ermöglichte zudem das Auflegen von Glut auf dem Deckel, sodass die Mahlzeit auch mit Oberhitze zubereitet werden konnte. Die noch heute weit verbreitete Variante aus Gusseisen hält das Essen lange Zeit warm und sorgt für eine optimale Hitzeverteilung. Wurde der „Ofen“ in seinen Anfängen aus Mangel an festen Kochstellen als Koch-, Brat- und Back-Gerät verwendet, beschränkt sich dessen Nutzung heute auf besondere BBQ-Feste und als Begleiter auf Camping-Touren. Hierbei leistet er jedoch ausgezeichnete und umfangreiche Dienste.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die Funktionsweise des Dutch Oven

Die für das Garen der Speisen benötigte Hitze kommt nicht nur vom Feuer unter dem Topf, sondern auch von der Glut, die der amtierende „Koch“ vorzugsweise auf dem Deckel platziert. Genau genommen soll die Oberhitze sogar überwiegen.

Auf diese Weise wird eine optimale Hitzeausbreitung erzielt und die Speisen brennen nicht an. Mit seinen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ist dieses „Koch- und Bratgeschirr“ die ideale Ergänzung zum Grillgeräte-Bestand und macht auch als alleiniger „Herrscher“ auf dem Grillplatz eine gute Figur.

Er eignet sich für die Zubereitung von Bratengerichten als Bräter und kann als Koch-Topf – z.B. von „Barbecook“ – für die Zubereitung leckerer Suppen und Eintöpfe nach beliebigen Rezept-Varianten genutzt werden. Mit dem besonderen Deckel eignet sich der „Ofen“ auch zum Backen. Beispielsweise bietet Weber zum „Gourmet BBQ System“ gleich mehrere Einsätze, mit denen Sie verschiedene Rezepte umsetzen und unter anderem Pizza oder Muffins backen können. Der „Ultimate UDO-14“ von Camp Chef ist mit einem Grillrost versehen.

Welche Vorteile hat das Kochen im Dutch Oven?

Für den individuellen Gebrauch lässt sich das Gefäß mit Hilfe von Ketten in der Höhe verstellen, sofern es über dem Feuer hängt und nicht direkt in die Glut gestellt wird. So kann die Distanz zwischen Feuer und Topf verändert und eine optimale Regulierung der Wärme erzielt werden. Das für dieses Gefäß im Allgemeinen verwendete Guss-Eisen beschert ihm bei richtiger Anwendung und Pflege eine Generationen übergreifende Lebensdauer. Der einzige Nachteil könnte sich aus einer falschen Pflege ergeben und besteht im Rosten des Materials.

Die Vor- und Nachteile in der Übersicht

 

Vorteile Kochen im Dutch Oven

 

Welches Material wird für den Oven verwendet?

Mit den Gusseisernen hat alles begonnen und noch heute genießt diese Variante bei begeisterten Anhängern von Camping und Caravaning Kultstatus. Dieses Material bringt die besten Eigenschaften hervor. Es dauert zwar relativ lang, bis Eisen in der Guss-Variante die Wärme aufgenommen hat.

Anders als Kupfer, Aluminium oder geschmiedetes Eisen, kann es diese jedoch weitaus länger speichern und auf das gesamte Gefäß verteilen. Selbst von außen her schwankende Temperaturen oder ein bereits erloschenes Feuer bringen den Camp-„Ofen“ diesbezüglich nicht oder nur sehr langsam aus dem Gleichgewicht.

Die erste Verwendung mit Einbrennen

Während ein herkömmlicher Kochtopf von Beginn an seinen Dienst aufnehmen kann, spricht man beim Dutch bzw. bei Grillpfannen im Allgemeinen davon, diese vor dem ersten Gebrauch „einzubrennen“. Was müssen Sie sich darunter vorstellen? Derartige Gefäße aus Guss-Eisen müssen unter Verwendung von viel hoch erhitzbarem Öl, welches langsam auf hohe Temperaturen erhitzt wird, eingebrannt werden. Manche Anwender tun dies unter zusätzlicher Zugabe von Kartoffelscheiben und Salz. Beides bleibt im Gefäß bis es schwarz wird und nach dem Erhitzen wieder in der Pfanne abgekühlt ist. Anschließend wird alles entsorgt. Diese „Nahrungsbeigabe“ wird nicht in jedem Fall als notwendig erachtet. Das gesamte Prozedere ist mit viel Qualm verbunden, den Sie Ihrer Küche vielleicht nicht zumuten sollten.

Derartige Modelle werden preisgünstiger angeboten.

Die erste Verwendung ohne Einbrennen

Bei der Herstellung der hochwertigen Gefäße aus offenporigem Guss-Eisen werden diese bereits mit einer Patina versehen, womit die kurze, aber intensive Einbrenn-Prozedur entfällt. Beim ersten Gebrauch nehmen die Poren Öle und Fette auf, mit dem Ergebnis, dass der Topf in seinem Innern mit einer natürlichen Antihaftbeschichtung versehen wird. Diese Patina verhindert in „Zusammenarbeit“ mit der gleichmäßigen Hitzeverteilung, die durch das dicke Gusseisen-Material erreicht wird, das Anbrennen der Speisen.

Im Preisvergleich sind diese Produkte in der Regel weiter oben angesiedelt, was jedoch mit der Vorbehandlung erklärt werden kann. In die Kategorie dieser hochwertigen Artikel können unter anderem der „Gourmet BBQ“ von Weber oder der „DO-14“ von Camp Chef eingeordnet werden. Auch der Kochtopf von Barbecook besteht aus emailliertem Eisen in der Gussvariante. Drei Hersteller, die im Preisvergleich zwar oben rangieren, die Sie sich aber dennoch merken sollten, wenn höchste Qualität Ihr Anspruch ist.

Jede dieser Pfannen wird im Anschluss nur noch mit Küchenkrepp ausgewischt und darf keinesfalls mit Spülmittel oder sogar mit Hilfe einer Drahtbürste gereinigt werden. Anderenfalls können die teuren Bräter trotz aller positiven Eigenschaften rosten.

 

Womit wird eine lange Brenndauer erzielt?

Beim Kochen auf offenem Feuer spielt dessen Brenndauer bzw. das Vorhandensein von Glut eine nicht unbedeutende Rolle. Dieser Fakt ist unter anderem vom verwendeten Brennstoff abhängig. Mit herkömmlicher Holzkohle bekommen Sie zwar ein Glut-Bett. Die Brenndauer ist damit jedoch um einiges niedriger als bei der Verwendung von Holzkohlebriketts. Die Briketts halten die Glut besser und länger als Holzkohle und überzeugen mit einer höheren Dauer.

In dem Glut-Bett aus Holzkohlebriketts stellen Sie entweder den Kochtopf direkt hinein und behandeln diesen in der ursprünglichen Art und Weise. Sie können den Topf aber auch über einem ganz normalen Holz-Feuer aufhängen, womit allerdings kein direkter Kontakt zur Glut gegeben ist. Petroleum ist für den Gebrauch dieses Kochgeschirrs bzw. für den Holzkohlegrill nicht vorgesehen und sollte der Petroleum-Lampe vorbehalten bleiben.

Neuen Dutch Oven einbrennen

Der Anzündkamin – eine zündende Idee

Möchten Sie das Grillgerät nicht über einem offenen Holzfeuer aufhängen, sondern es auf den drei Standbeinen in einem gut erhitzten Glut-Bett aus Holzkohlebriketts positionieren, muss Letzteres entsprechend vorbereitet werden. Pfiffige Hersteller wie Weber oder Camp Chef halten hierfür eine interessante Lösung bereit.

Ein Anzünd-Kamin sorgt mit seiner Konstruktion für eine gleichmäßige Luftzufuhr und damit für ein ebensolches Abbrennen der Kohlebriketts. Die Holzkohlebriketts werden in den Kamin gefüllt. Nach relativ kurzer Zeit hat der Brennstoff die nötige Hitze und kann für den Gebrauch des Gefäßes oder in jedem anderen Grill unter dem Grillrost verteilt und weiter verwendet werden.

 

Der „Ofen“ in verschiedenen Ausführungen

Dieses Kochgerät erlebt nicht erst seit 2016 eine wahre Renaissance. Seit einigen Jahren gilt es als zuverlässiger Begleiter auf Camping-Touren. Die Hersteller haben selbstverständlich darauf reagiert und bieten eine reichhaltige Produkt-Palette an. Nicht nur der klassische Kochtopf füllt die Regale der Händler und die Seiten der Online-Portale.

Auch Pfanne oder Grillrost und allerlei sonstiges Zubehör, welches je nach Rezept vonnöten ist, rundet das gesamte Sortiment um Camp Chef und Weber ab. Die Ausführungen unterscheiden sich nicht nur in den Größen der Grundflächen, die in den glühenden Briketts abgestellt werden.

Mit unterschiedlichen Höhen wird ein entsprechendes Fassungsvermögen erreicht, sodass die Topf-Ausführungen für Suppen und Eintöpfe mehr aufnehmen können, als die niedrige Steak-Pfanne. Wählen Sie für den Anfang ein Produkt, welches in der goldenen Mitte rangiert, sollten Sie auf die meisten Rezepte vorbereitet sein. Eine Auswahl leckerer Rezept-Ideen finden Sie übrigens bei „fire & steel“.

 

Die Pflege des Dutch Oven

Damit Sie lange Freude an dem Kochgeschirr haben und die hervorragenden Eigenschaften tatsächlich über eine lange Zeit genießen können, sollten Sie sich folgende Pflege-Tipps merken und vor, während und nach jedem Gebrauch umsetzen:

  • Vorbehandeltes Kochgeschirr erspart diverse Vorarbeiten
  • Den Topf nach dem Gebrauch nur mit Wasser, ohne Spülmittel und harte, kratzende Gegenstände reinigen
  • Eine dünne Ölschicht pflegt die Patina
  • Den Topf anschließend vorsichtig mit weichen Küchenkrepp auswischen und trocken, aber luftig lagern

Mit diesen leicht umzusetzenden Tipps eignet sich der Topf bzw. die Pfanne einmal mehr als ständiger Touren-Begleiter und sorgt neben der passenden Lampe für das Flair, welches nicht nur Camper so lieben.

 

Windschutz – Wichtiger Fakt im Gebrauch

Sie besitzen einen Holzkohlegrill und suchen nach einer interessanten Alternative, aber der Smoker ist Ihnen zu anstrengend oder zu groß? Dann haben Sie vielleicht schon über einen unter anderem von „fire & steel“ empfohlenen Koch-Topf aus Guss-Eisen nachgedacht.

Da die Gebrauchs-Technik ein wenig vom Üblichen abweicht, sollten Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken über den richtigen Windschutz machen. In der althergebrachten Weise steht das Kochgerät im Glut-Bett aus Holzkohlebriketts, welche, je nach Rezept und Bedarf, zudem auf dem Deckel verteilt werden. Wie bei einer Camping-Lampe, deren Licht von Wind erlöschen kann, müssen Sie auch hierbei für den geeigneten Windschutz Sorge tragen. Auf diese Weise hält die Glut länger und kann zudem im Umfeld keinen Schaden anrichten.

 

Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

 

Ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich

Vor jedem Kauf ist ein Preisvergleich ratsam. Mit Produkten von Camp Chef und anderen Marken-Herstellern sind Sie zwar auf der sicheren Seite. Dennoch lohnt sich ein Preisvergleich, da Abweichungen immer möglich sind. Billiger wird es zudem, wenn Sie sich für das entsprechende Packmaß entscheiden.

Greifen Sie beispielsweise zu einem siebenteiligen Set, zahlen Sie für dieses Packmaß einen relativ geringen Preis. Für den sicheren Transport der Modelle von Camp Chef oder anderen Marken sorgt z.B. eine Tragetasche mit Reißverschluss. Auf diese Weise können Sie das Gerät gut verpacken und der Reißverschluss sorgt für ein leichtes Handling.

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