Handrasenmäher Test und Kaufberatung

Handrasenmäher

Handrasenmäher im Test – was Sie über Spindelmäher wissen sollten

Was Sie über Handrasenmäher wissen sollten

Bei uns erfahren Sie welche Qualitätsunterschiede es bei Handmähern gibt, welche Merkmale Sie in Ihre Kaufentscheidung einfließen lassen sollten und auf was Sie sonst noch achten müssen. Mit den Informationen dieses Spindelmäher-Ratgebers gerüstet, können Sie Ihrem Rasen entspannt den Kampf ansagen.

Zu den wichtigsten Merkmalen eines Handrasenmähers gehören:

  • Die Schnittbreite
  • Die Wendigkeit
  • Das Gewicht

Um die wichtigsten Kriterien rund um die Rasenpflege zu erläutern, definieren wir Begriffe wie „Schnitthöheneinstellung“ und „Schnittbreite“ und sagen Ihnen, worin sich Handmäher, Sitzmäher und Mähroboter unterscheiden.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Handrasenmähern auf einen Blick

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Handrasenmäher Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Handrasenmäher

Handrasenmäher besitzen eine Messerwalze, die mit einer Drehbewegung mäht

Handmäher sind durch berührungslose Messer und den fehlenden Motor sehr leise

Neben Schafen, sind die Handrasenmäher die umweltfreundlichste Art zu mähen

Je größer die Räder sind, desto leichter lassen sich Spindelmäher manövrieren

Die einstellbare Schnitthöhe sorgt für einen exakte Rasenhöhe

Der Handrasenmäher

Wird von Handrasenmähern gesprochen, sind in der Regel die Spindelmäher gemeint, bei denen das Schneidwerk mit bloßer Muskelkraft in Gang gesetzt wird. Es handelt sich um die einfachste Form der auf dem Markt erhältlichen Rasenmäher. Diese Geräte kommen ohne jede Technik bzw. Elektronik aus und können bar jeden Hilfsmittels zum Rasenmähen eingesetzt werden.

Aus diesen mechanisch betriebenen Rasenschneidern sind alle heute zur Verfügung stehenden Typen hervorgegangen. Leider geben die meisten Gartenbesitzer heutzutage lieber Modellen mit elektrischem Startsystem oder solchen, die mit Benzin angetriebenen werden, den Vorzug. Dabei sind die Vorteile mehr als überzeugend:

  • Sie sind preisgünstig und haben keine Folgekosten
  • Hochwertige Handrasenmäher haben einen guten Bewegungsradius
  • Sie liefern ein akkurates Schnittbild
  • Sie sind völlig umweltschonend
  • Mechanische Handmäher sind geräuscharm
  • Durch ihr leichtes Gewicht lassen sie sich einfach transportieren

 

Wie arbeitet ein Handrasenmäher?

Wie arbeitet ein Handrasenmäher

Diese Geräte sind mit einem Spindel-Schneidwerk ausgestattet, weshalb sie auch als Spindelmäher bezeichnet werden. Das Schneidsystem besteht aus einer Rolle, an der mehrere Messer spiralförmig angebracht sind. Bei den mechanisch betriebenen Modellen ist die Spindelrolle mit den Rädern fest verbunden. Wird der Rasenschneider durch Schieben vorwärts bewegt, drehen sich die Räder und somit die Walze.

Die Messer nehmen die Grashalme auf und führen diese zu einem festen Messer. Beide Messer-Komponenten laufen dicht aneinander vorbei, ohne sich zu berühren und schneiden dabei das Gras ab. Eine simple Funktionsweise, die ein akkurates Schnittbild liefert.

 

Welche Antriebsarten gibt es?

Obgleich die meisten Menschen unter einem Handrasenmäher ausschließlich jene Modelle mit mechanischem Antrieb und Spindel verstehen, haben die Hersteller inzwischen in diesem Bereich eine breitere Produktpalette geschaffen. Spindelmäher mit Akku-Technik, sind vor allem bei größeren Flächen geeignet. Hier übernimmt der akku-betriebene Motor das Drehen der Messerwalze, womit eine Arbeitserleichterung erzielt wird. 

Die Bestandteile der Handrasenmäher

Der mechanische Spindelmäher

Eine einfache Funktionsweise ohne jedes Startsystem braucht keine hochwertige Elektronik, womit jedes technische Gerät störungsanfälliger und wartungsintensiver wird. Die „Einfachen“ unter den Spindelmähern bestehen aus wenigen Einzelteilen, die übersichtlich und präzise zugleich zu einem ausgezeichnet arbeitenden Gerät zusammengefügt werden. Die Hersteller dürfen sich bei einem Handrasenmäher auf ein Minimum beschränken. 

Handrasenmäher
Handrasenmäher "Die Bestandteile"

Ein solcher Handmäher besteht aus:

  • Einem Spindelrad, welches eventuell von einem Gehäuse überdeckt wird
  • Einem Führungsholm, der gleichzeitig als Griff dient
  • Ein Auffangbehälter für das geschnittene Gras 

Der Führungsholm

Bei den mechanischen Geräten, die aufgrund fehlender Elektronik leicht sind, müssen auch für das Gestänge keine schweren Materialien verwendet werden. Selbstverständlich muss es jedoch stabil sein. Das ist ein Punkt, auf den Sie beim Kauf achten sollten. Gibt der Holm unter größerem Druck nach oder fühlt sich der Rasenschneider insgesamt wackelig an, sollten Sie sich für ein anderes Gerät entscheiden. Zur Stabilisierung sind die beiden Rohre des Führungsgestänges bei einigen Produkten durch eine breite Halterung miteinander verbunden.

Oft dienen diese Verbindungen gleichzeitig als Klappvorrichtung. Mit einem solchen Mechanismus wird das Gerät aufgewertet. Auf diese Weise findet der Rasenmäher auch in einem kleinen Geräteschuppen einen Platz. Für zusätzliche Griffummantelungen am oberen Teil des Holms verwenden die Hersteller häufig weiche Materialien wie Moosgummi oder geschmeidige Plastik. Achten Sie beim Kauf vorzugsweise auch auf eine Höhenverstellbarkeit des Gestänges, wenn mehrere Personen mit dem Mäher arbeiten.

Der Fangkorb

Ein Auffangbehälter wird benutzt, um das Schnittgut während des Schneidprozesses aufzunehmen, damit es nach dem Mähen nicht separat vom Rasen entfernt werden muss. Da das abgeschnittene Material beim Arbeiten mit einem Spindelmäher häufig als Mulch auf dem Rasen liegengelassen wird, kommen die meisten Typen exclusive dieses Extras in den Handel. Sie können es als Zubehör nachträglich oder mit dem Gerät kaufen, sofern das Produkt dafür ausgelegt ist.

Nun steht es Ihnen frei, mit oder ohne Behälter zu mähen. Dessen Größe sollte in jedem Fall an die des Mähers angepasst sein. Ein überdimensionaler Korb bringt den Mäher unter Umständen zum Kippen, während ein zu kleiner Behälter häufiger ausgeleert werden muss und somit ungewollt für mehr Bewegung sorgt. Orientieren Sie sich beim Kauf des Gerätes an der Größe der Grünfläche und begutachten Sie den Fangkorb hinsichtlich seines Fassungsvermögens. Für ein komfortables Handling ist dieser vorzugsweise mit einem Griff versehen.

Handrasenmäher in Aktion

Der Akku-Spindelmäher

Modelle, die mit der elektrischen Antriebsvariante mit Stromspeicher erhältlich sind, unterscheiden sich in ihrem Aufbau kaum von den mechanischen Produkten.

Sie besitzen zusätzlich:

  • Akku-Technik
  • Einen Motor

Beides ist im Gehäuse untergebracht und sorgt dafür, dass dieses größer ausfällt und mit einer Abdeckung versehen ist. Auch das Gewicht des Gerätes erhöht sich bei dieser Variante. Gleiches gilt für Geräte, die mit einem Kabel an das Stromnetz angeschlossen werden. Diese Spindelrasenmäher sind am oberen Teil des Holms mit einer Steckdose versehen. 

Handrasenmäher-Typen im Vergleich

Da Hand- bzw. Spindelmäher nicht nur in der mechanischen Variante angeboten werden, möchten wir Ihnen im Folgenden noch eine Gegenüberstellung der einzelnen Typen anbieten. Damit können Sie Ihre Entscheidung noch präziser treffen.

Handrasenmäher – Spindelmäher

 

 

Mechanischer Antrieb

Elektrischer Antrieb

Mit Akku Mit Kabel

Anschaffungskosten

gering

höher

höher

Folgekosten

keine

ja, für Ladestrom

ja, für Strom

Außensteckdosen

nein

nein

ja

Geräuschbelastung

sehr leise

Motorengeräusch

Motorengeräusch

Einschränkungen durch Geräusche

keine, Ruhezeiten können weitestgehend unberücksichtigt bleiben

Ruhezeiten müssen eingehalten werden

Ruhezeiten müssen eingehalten werden

Umweltbelastung

keine

keine bzw. gering

keine bzw. gering

Sicherheit

hoch, da Schneiden nur bei Bewegung

geringer, da Messer bis zur Abschaltung laufen

geringer, da Messer bis zur Abschaltung laufen

Bewegungsraum

nicht eingeschränkt

je nach Akku-Status

je nach Kabellänge

Gewicht

leicht

schwerer, aber handlich

schwerer, aber handlich

Zeitaufwand

hoch

geringer

geringer


Bisher haben wir in unserem Handrasenmäher-Ratgeber nach der Art des Antriebs unterschieden. Die Produktpalette der Rasenmäher umfasst allerdings noch mehr Varianten. Als handgeführte Geräte können Sie neben den genannten Typen noch Geräte mit Sicheltechnik als benzin- oder elektrisch betriebene Modelle kaufen. 

Der Handel bietet zudem:

  • Luftkissenmäher
  • Balkenmäher
  • Aufsitzmäher
  • Mähroboter

Auf Aufsitzmäher und Mähroboter möchten wir an dieser Stelle noch kurz eingehen, da sie sich deutlich vom herkömmlichen Handrasenschneider unterscheiden.

Der Aufsitzmäher – bequeme Technik

Obgleich in den meisten Gärten nur eine mittelgroße Grünfläche bearbeitet werden muss, galt es, ein Rasenmäher-Angebot für weite Areale zu schaffen. Das ist den Herstellern mit dem Aufsitzmäher gelungen. Der Betreiber des Mähers muss diesen nicht mehr vor sich herschieben oder – bei einem vorhandenen Radantrieb – begleitend führen.

Er kann die Tätigkeit im Sitzen ausführen und lenkt das Fahrzeug über das Grün. Eine komfortable Lösung, die allerdings mit einer hohen Geräusch- und Umweltbelastung einhergeht, da die Rasentraktoren aus Gründen der Unabhängigkeit vom Stromnetz und der Flexibilität mit einem benzinbetriebenen Antrieb unterwegs sind. Die hohen Anschaffungskosten rentieren sich, wenn die zu bearbeitenden Rasenflächen sehr groß und frei von Hindernissen sind.

Der Mähroboter – mehr Komfort geht nicht

Diese kleinen Geräte rollen unscheinbar über das Grün und liefern dennoch ein verblüffendes Ergebnis. Nachdem die Voraussetzungen für das automatische Rasenmähen geschaffen worden sind, legen die Roboter eigenständig los, verlassen ihre Ladestation und gleiten kaum hörbar über das Gras. Einem zufälligen „Schnittmuster“ folgend, bearbeiten sie die gesamte Fläche, um danach zur Station zurückzukehren und Energie für den nächsten Durchgang aufzutanken.

Die nötigen Vorarbeiten sind je nach Beschaffenheit der Rasenfläche allerdings mehr oder weniger umfangreich. Erfolgen diese sorgfältig und akkurat, erfasst der Mähroboter die gesamte Fläche. Ihnen bleiben maximal noch kleine Nacharbeiten, die von Zeit zu Zeit erledigt werden müssen. Mit diesen automatischen Helfern genießen Sie mehr Freizeit. Die Roboter werkeln so leise, dass Sie selbst während des Mähens ungestört relaxen können. Wenn dann ein Rasenmäher Ihre Ruhe stört, ist es höchstens der des Nachbarn. Bezüglich der Geräusch- und Umweltbelastung kommen die preisintensiven Roboter den Handrasenmähern sehr nahe.

Welche Schnittbreite und Schnitthöhe wählen?

Schnittbreite – In Ihre Überlegungen vor dem Kauf sollten Sie auch die Schnittbreite als wichtiges Kriterium einfließen lassen. Bei großen, freien Rasenflächen ist eine breitere Messerrolle mit einem geringeren Zeitaufwand verbunden, da Sie weniger Durchgänge schneller ans Ziel bringen. Allerdings ist die Wendigkeit derartiger Spindelmäher eingeschränkt. Diese erhöht sich mit geringerer Breite. Für den durchschnittlichen Garten sollten Sie einen Breiten-Wert von 30 cm wählen. Damit bewegen Sie sich im mittleren Bereich.

Schnitthöhe – Wenn Sie sich einen neuen Rasenschneider zulegen möchten, sollten Sie auf die Möglichkeit einer Schnitthöhenverstellung achten. Dieses Detail mag Ihnen auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen, weil Sie vielleicht nicht so akkurat vorgehen möchten. Jedoch ist die Schnitthöhe von unterschiedlichen Gegebenheiten, wie der jeweiligen Jahreszeit, dem Zustand und dem Standort des Rasens abhängig. Für eine umfassende Rasenpflege und ein gut aussehendes Grün ist eine Schnitthöhenverstellung unabdingbar.

Hochwertige Geräte verfügen in der Regel über eine Verstellung der Schnitthöhe die stufenlos eingestellt werden kann. Ist diese Einstellung bei Ihrem „Traum-Modell“ nur in vordefinierten Rasterstellungen möglich, greifen Sie ruhig zu. Eine stufenweise Verstell-Möglichkeit der Schnitthöhe ist immer noch besser, als gar keine.  

Preise und bekannte Hersteller

Wie bei fast jedem Produkt ist auch bei den Handrasenmähern der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und preisintensivsten Gerät recht hoch. Wir haben eine Preis- und Herstellerübersicht (immer Stand Mai 2017) für Sie zusammengestellt:

Mechanische Handrasenmäher

Die Preisspanne reicht derzeit von etwa 50 bis 70 Euro (z. B. von Einhell, Al-Ko oder Florabest) bis zu 240 Euro (z. B. von Brill oder Fiskars).

Akkubetriebene Handrasenmäher

Hier gibt es die günstigsten Handmäher ab 130 Euro (z. B. von Güde, Gardena oder Wolf Garten) bis zu hochpreisigen Geräten für etwa 380 Euro (z. B. Gardena, Black + Decker oder Einhell)

Darauf sollten Sie beim Kauf besonders achten

  • Der Handrasenmäher sollte mehrere Einstellungsmöglichkeiten bieten
  • Die Schnittbreite sollte Ihrer Rasenfläche entsprechend gewählt werden – 30 cm ist das Mittelmaß
  • Der Holm sollte stabil und klappbar sein
  • Um unterschiedliche Höhen einstellen zu können, sollte das Griffgestänge verstellbar sein
  • Ein Auffangbehälter sollte im Lieferumfang inbegriffen sein

Tipps der Redaktion

  • Mähen Sie öfter (einmal pro Woche ist ideal), so wird das Mähen leichter und Sie schonen Ihre Kräfte
  • Die Wiese muss trocken sein, damit das Gras die Schneiden nicht verklebt
  • Reinigen Sie den Handrasenmäher nach Gebrauch, um Verkrustungen & Co. zu vermeiden
  • Bei akkubetriebenen Handmähern, sollten Sie, wenn Sie das Gerät länger nicht nutzen, den Akku entnehmen

 

So funktioniert ein Handrasenmäher

Zusammengefasst

Fazit rund um den Handrasenmäher

Sie sind leise, umweltfreundlich und liefern ein perfektes Ergebnis – mechanische oder akkubetriebene Handrasenmäher gehören in jeden Gartenschuppen. Sie brauchen zudem kaum Wartung und machen Ihren Nutzer ganz nebenbei auch noch fit. Wenn Sie in diesem Ratgeber zusammengefassten Tipps und Informationen beherzigen finden Sie in Ihrem neuen Mäher einen treuen Begleiter für viele Sonnenmonate.

Um Ihnen die Entscheidung für einen guten Handrasenmäher noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Handrasenmäher-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Handrasenmäher-Testsieger in den umfassenden Testberichten an, die wir für die besten Geräte erstellt haben, und suchen Sie sich den für Sie optimale Spindelmäher aus.

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