Espressokocher Test und Kaufberatung

Espressokocher

Den richtigen Espressokocher finden: Ein Ratgeber

Im wunderschönen Mailand wurde der starke Kaffee erfunden. Wichtig für einen guten Espresso, der übrigens weniger Koffein als die gleiche Menge Filterkaffeemehl enthält, die Crema, die durch das Pressen entsteht.

Sie sorgt für das ganz spezielle Aroma, welches von Espressofans so geliebt wird. Da nicht jeder den Platz und das Budget für eine echte Espressomaschine besitzt, greifen viele zu einem Espressokocher, der wesentlich günstiger und handlicher ist, die von vielen verschiedenen Herstellern angeboten werden.

Traditionell wird er anschließend in einer dickwandigen und vorgewärmten Tasse mit einem Fassungsvermögen von ca. 40 ml serviert. Dazu gibt es ein Glas Wasser.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Espressokochern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Komfort und Handhabung
Verarbeitung
Espressoqualität

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Espressokocher Kaufberatung

Viele Hersteller versprechen den perfekten Espressogenuss. Doch ist das auch die Wahrheit? Letztendlich kommt es auf Ihren Geschmack an, doch wesentliche Unterschiede gibt es dennoch, über die nicht diskutiert werden können. In den Bereichen der Funktionsweise, dem Aufbau und der Handhabung ähneln sich die Modelle der Hersteller schon eher. Genau dies möchten wir Ihnen in diesem Ratgeber erklären.

 

Aufbau des Kochers und Pflege

Der Espressokocher, welcher auch als Espressokanne bezeichnet wird, besteht aus unterschiedlichen Teilen, die Sie kennen sollten. Dazu zählen:

  • Trichter
  • Siebeinsatz
  • Kannenunterteil und Kannenoberteil
  • Dichtung

In der Regel reicht es, wenn Sie Ihren Espressokocher mit der Hand abwaschen. Nehmen Sie ein schonendes Spülmittel, verzichten Sie aber besser darauf. Die Teile des Kochers sind so gefertigt, dass keine Reste hängen bleiben können und sich demzufolge auch kein Schimmel oder andere Bakterien festsetzen können, wie es beispielsweise bei einem Milchaufschäumer der Fall sein kann.

Dennoch sollten Sie ein Auge auf die Gummidichtung haben, denn diese ist das einzige Verschleißteil dieses Gerätes. Daher kann es über kurz oder lang dazu kommen, dass Sie es austauschen müssen. Damit das eher später passiert, sollten Sie auf die Reinigung in der Spülmaschine verzichten und ihn zum Trocknen nicht in die Sonne legen. Dadurch kann er schneller porös werden. Das Nachkaufen ist kein Problem, Sie müssen nur zu einem greifen, der zu Ihren Hersteller und Modell passt.

Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihren Kocher entkalken. Dafür gibt es sehr schonende Hausmittel. Die beliebteste ist die Zitronensäurelösung, von der 2-3 Esslöffel auf 1l Wasser gegeben werden. Den Filtereinsatz und das Sieb können Sie separat einweichen lassen, nicht aber behandelt werden sollte die Gummidichtung. Lassen Sie es einwirken und spülen Sie die Einzelteile zum Schluss gründlich ab.

 

Elektrisch, Herdplattenbetrieb oder Induktionsherdplattenmodell?

Es gibt viele verschiedene Arten von Espressokochern. Die einen stellen Sie auf Ihren Herd, die anderen können Sie elektrisch betreiben. Für diejenigen unter Ihnen, die einen Induktionsherd nutzen, haben ebenfalls einige Modelle zur Auswahl. Sie werden auch als Mokkakanne oder Espressokanne bezeichnet.

Die Herd- und Induktionsplattenmodelle funktionieren auf dieselbe Weise, in dem die Kannen auf die Kochfläche gestellt werden. Ihr großer Vorteil liegt in der stromunabhängigen Flexibilität, dafür verbrauchen sie auch mehr Energie, weil sie oftmals nicht die ganze Platte ausnutzen. Ab 10 Euro sind Sie dabei. Beispiele dafür wären dafür der Bialetti Venus oder der Bialetti Brikka, wobei letzterer nicht auf Induktionsflächen benutzt werden sollte.

Ein elektrischer Espressokocher erinnert von seinem Aufbau ein wenig an einen Wasserkocher. Der Wasserkessel wird ebenso mit einer elektrische Heizspirale erwärmt. Sie gelten als sehr viel energiesparender und sind oft mit einer Abschaltautomatik-Sicherheitsfunktion ausgestattet. Sie gibt es schon ab rund 25 Euro.

Espressokocher für Induktionsplatten

 

Auf die Größe kommt es an

Espressokocher werden in Tassen angegeben. Das heißt, Sie sollten sich vorher überlegen, wie hoch Ihr Bedarf sein wird. Sie sollten es vermeiden, einen großen Espressokocher anzuschaffen, der beispielsweise für 6 Tassen reicht, wenn Sie doch eigentlich nur der 2-Tassen-Typ sind. Umso kleiner der Kocher ist, desto intensiver ist das Aroma.

 

Macht der Espressokocher eigentlich auch echten Espresso?


Ein echter Espresso definiert sich darüber, dass das feingemahlene Kaffeemehl sich in einem Siebträger befindet und mit heißem Wasser überbrüht wird. Die Besonderheit ist der hohe Druck beim Brühvorgang von ca. 9 Bar, der unbedingt benötigt wird. Bei dem hausgebräuchlichen Espressokocher können jedoch nur etwa 1,5 Bar aufgebracht werden.

Deswegen ist dieses Kaffeegetränk auch eher nicht dazu geeignet, einen Cappuccinos, Latte Macchiato oder Café Latte zuzubereiten, zumindest nicht nach der Tradition. Schmecken tut es natürlich dennoch. Leider fehlt auch die typische Crema.

Vielmehr sollte man es als Mokka bezeichnen, was Sie zubereiten, so gesehen als auch eher als Mokkakocher oder Mokkakanne. Doch weil sich diese beiden so ähnlich sind, ist die Allgemeinheit bei der Bezeichnung des Espressokochers geblieben.

 

Das Für und Wieder des Espressokochers

Wie alles im Leben gibt es nicht nur eine gute oder eine schlechte Seite. Deswegen möchten wir Ihnen einmal die Vor- und Nachteile aufzeigen.

Das Gewicht der Espressokannen ist sehr gering, gerade derjenigen, die aus Aluminium hergestellt werden. Das ist besonders dann praktisch, wenn Sie bei Campen oder beim gemütlichen Zusammensitzen mit Freunden nicht auf Ihren kurzen schwarzen verzichten möchten. Zudem ist er schon für kleines Geld zu haben, sodass Sie sich in aller Ruhe austesten können, ob Ihnen die Zubereitung zusagt.

Im Gegensatz zu vielen modernen Padmaschinen verursachen sie viel weniger Abfall und es kann portionsweise gekocht werden. Hinzukommt, dass er auch sehr leicht zu reinigen ist. Vor allem lässt er die Umgebung wundervoll nach Kaffee duften.

Zu den Nachteilen gehört, dass das Kaffeepulver aus dem Handel oftmals zu grob oder zu fein ist. Leider kann es auch schnell einmal dazu kommen, dass sie auf dem Herd vergessen wird, was zu Schäden führen kann.

 

Aluminium oder Edelstahl Espressokanne

Viele Modelle bestehen aus Aluminium, so wie es auch traditionell seit 1933 gemacht wird. Zudem ist es leicht und günstig doch dieses Material steht auch sehr in der Kritik. Bemängelt werden die Ablagerungen des Metalls, welche in den Kaffee gelangen, was viele auch schmecken, wenn der Alu-Espressokocher über einen längeren Zeitraum genutzt wird, weswegen auch über mögliche gesundheitliche Benachteiligungen spekuliert wird. Dazu ist er auch nicht für Induktionsherde geeignet und läuft in der Spülmaschine schwarz an.

Besser wäre es also, wenn die Espressokanne aus Edelstahl besteht. Es handelt sich hierbei um ein langlebiges Material, welches auf allen Herden genutzt werden kann und auch die Reinigung in der Spülmaschine verzeiht, wobei die Reinigung per Hand zu empfehlen ist. Allerdings muss hier mit höheren Anschaffungskosten gerechnet werden, was sich über die Zeit rechnet. Vor allem auch deswegen, weil er geschmacksneutral bleibt.
Ganz wenige Modelle werden sogar aus Porzellan hergestellt, die aber heute kaum noch im Gebrauch sind. Der große Nachteil liegt in der Zerbrechlichkeit.

 

Wie Sie Ihren starken Kaffee zubereiten

Das wichtigste für Ihren schmackhaften Kaffee ist ein frisch gemahlenes Pulver für den Brühvorgang. Der Mahlgrad sollte gröber als das für richtige Espressomaschinen sein, aber feiner als der für den typischen Filterkaffee.

  1. Wenn Sie dieses zu Hand haben, wird der untere Teil des Kochers mit warmem (nicht kochendem!) Wasser bis zu der Markierung der Kanne befüllt.
  2. Nun wird der Trichtereinsatz aufgesetzt.
  3. Kaffee bis zum Rand einfüllen, aber nicht festdrücken, sondern nur glattstreichen.
  4. Nun wird das Oberteil fest aufgeschraubt.
  5. Stellen Sie den Herd ein, allerdings nicht auf volle Leistung. Erhitzen Sie das Wasser langsam.
  6. Fertig ist Ihr Getränk, wenn keine Flüssigkeit mehr aufsteigt und Sie kein blubbern mehr hören.
  7. Das Unterteil sollten Sie nun mit kaltem Wasser übergießen.

Wenn Sie ihn als zu stark empfinden, variieren Sie die Dosierung.

 

Wasser vor oder nach dem Espresso?

Wie schon erwähnt, wird in der Regel ein Glas Wasser zum Espresso gereicht. Es gibt unterschiedliche Weisen, diese beiden Getränke zu sich zu nehmen.

Trinken Sie das Wasser vor dem Espresso, so löschen Sie damit nicht nur Ihren Durst, sondern erreichen auch eine Geschmacksneutralisierung. Viele Espresso-Sorten bauen auf einen langen Genuss auf, sodass sich alle Nuancen erst nach einer Weile zu erkennen geben, was nicht passiert, wenn Sie das Wasser hinterher trinken.


Dennoch gibt es auch Gründe, die dafür sprechen, das Wasser hinterher zu trinken. Der Hauptgrund liegt im Wasserentzug, der dadurch direkt ausgeglichen werden soll – zumindest laut allgemeiner Meinung, denn da der Kaffee hauptsächlich auch Wasser besteht, ist das im Grunde keine sinnvolle Begründung.  

 

Was kosten gute Espressokannen?

Ganz einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, denn viel auszugeben heißt nicht auch lange etwas von dem Gerät zu haben. Oftmals ist es bei bekannten Marken so, dass Sie vor allem den Namen mitbezahlen. Dennoch kann gesagt werden, dass Sie diesen auch am ehesten vertrauen können, denn die Verarbeitung und das Design sprechen oftmals für sich. Lesen Sie auf jeden Fall den einen oder anderen Test, denn so können Sie eventuelle Schwächen schnell in Erfahrung bringen, ohne selbst Testen zu müssen.

Im Allgemeinen kann wahrscheinlich gesagt werden, dass Sie zwischen 50 und 100 Euro einplanen sollten, um an ein gutes Gerät zu kommen. Die Auswahl ist in diesem Bereich nicht gerade klein, die Designs sehr unterschiedlich, aber es ist für jeden Anspruch etwas dabei.

 

Hersteller und Modelle, die wir empfehlen

Bialetti

Alfonso Bialetti ist der Mann, der 1933 die erste Kanne für starken Kaffee für den Privathaushalt herausbrachte. Die Bialetti Moka Express ist wird bis heute in vielen italienischen Küchen benutzt und zählt auch im Allgemeinen zu den weltweit bekanntesten Espressokochern. Sie kostet je nach Größe zwischen 20 und 45 Euro. Eine Alternative dazu ist die Bialetti mukka, die für die Zubereitung von Cappuccino geeignet ist.

Gnali & Zani

Die Zani Brasil gehört zu den günstigsten Mokkakannen, die es auf dem Markt gibt. Für rund 17 Euro sind sie zu haben. Die Zani Morosina gibt es nicht nur für einen ähnlich niedrigen Preis von nicht ganz 30 Euro, sondern auch in vielen verschiedenen Farben.

Cilio

Cilio ist ein noch recht junges Unternehmen, denn es wurde 1993 gegründet. Wert gelegt wird auf ein ansprechendes Design, „perfektem Gebrauchsnutzen“ und Innovation. Dazu gehören natürlich auch Cilio Espressokocher, die derzeit ab ca. 14 Euro erhältlich sind.

WMF

Die Württembergische Metallwarenfabrik, oder kurz WMF, bietet selbstverständlich auch Espressokocher an. Der bekannte Hersteller ist eher im oberen Preissegment angesiedelt, sodass die WMF Espresso-Maschine poliert Dolce Vita 6 Tassen Espressokocher Espressomaschine für rund 80 Euro zu haben ist.

Cloer

Das Familienunternehmen befindet sich derzeit in der 4. Generation. Gegründet wurde der Hersteller für Haushalts- Elektrokleingeräten 1898. Der Cloer 5928 kostet ca. 60 Euro, ist dieser elektrische Espressokocher aber sehr gut verarbeitet.

 

Fazit: Es kochen kann so einfach sein

Auch wenn der Espresso eher ein Mokka ist, so schmeckt es dennoch. Das muss an dieser Stelle festgehalten werden. Im Prinzip funktionieren alle Modelle auf dieselbe Art und Weise, wenngleich es einige technische Unterschiede gibt, auf die Sie achten sollten.

Vor allem ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen, wie viel Sie trinken und wo Sie ihn zubereiten möchten. Manche Kocher lassen alle Herdarten außer Induktion zu, andere können auf allen benutzt werden.

Es wäre schade, wenn Sie dadurch keinen leckeren Espresso bekommen oder die Kanne, im schlimmsten Fall der Herd, beschädigt werden würden.

Wir empfehlen Ihnen sich den einen oder anderen Espressokocher Test zu lesen, denn dieser kann Ihnen auf jeden Fall helfen. Auf unserer Seite finden Sie solche Testberichte, sodass Sie den für sich richtigen finden können.

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