Katzenstreu Test und Kaufberatung

Katzenstreu

Katzenstreu Ratgeber: Womit es sich am besten verbuddeln lässt

Zur Katzenhygiene gehört die Katzenstreu. Während Freigänger ihre Hinterlassenschaften in der Erde verbuddeln, müssen Wohnungskatzen andere Wege finden. Die meisten Miezen sind sehr leicht zufriedenzustellen, doch mitunter gibt es auch die eine oder andere Diva, die Ihren Plüschpopo nicht auf jede Streu schwingt, um dort Kot und Urin zu verscharren.

Zum Glück bietet der Handel eine Menge verschiedener Katzenstreus, die sowohl für Sie als Besitzer als auch für Ihre Katze genau die richtige Sorte bereithält. Ob Miezis Pfoten und Po sich dabei lieber auf Pellets aus Naturfasern oder die allseits beliebten Steinchen niederlassen, hängt vom jeweiligen Schnurrhaarträger ab.

Weil wir einige Katzenbesitzer unter den Kollegen haben, die alle unterschiedliche Streu benutzen, wussten wir, dass es an der Zeit ist, sie alle unter die Lupe zu nehmen. Ein jeder steht eines Tages vor der Frage, welche Sorte die beste ist und warum. Erfahren Sie in unserem Katzenstreu Ratgeber alles zu diesem sehr wichtigen Thema, damit es Ihnen und Ihrer Katze immer gut geht und die Geschäfte zur Zufriedenheit aller verrichtet werden können.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Katzenstreus auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Saugkraft
Geruchsbindung
Geruch
Absorptionsleistung

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Katzenstreu Kaufberatung

Die wichtigsten Fakten zum Katzenstreu auf einen Blick

Katzenstreu bekommen Sie online, im Zoofachhandel und im Supermarkt in unterschiedlichen Qualitäten

Die günstigsten Sorten gibt es ab ca. 40-50 Cent pro kg (z. B. Coshida von Lidl)

Den meisten Katzen ist feine lieber als grobe Streu

Die Hinterlassenschaften sollten täglich entfernt werden, ein Komplettwechsel sollte alle paar Wochen erfolgen

Seien Sie vorsichtig bei Streu mit Duft

Die Katzenstreu-Typen

Mineralisches Streu

Diese Streuart besteht aus Bentonit. Dabei handelt es sich um ein Tonmineralien-Gemisch, welches aufgrund der guten Feuchtigkeitsaufnahme sehr beliebt als Einstreu für die Katzentoilette ist. Mineralisches Streu gibt es als klumpende und nicht klumpende Variante im Handel.
 
Klumpstreu, wie das Golden Grey Master oder die Catsan Hygiene Streu, ist die am meisten verwendete Streuart von Katzenbesitzern. Kein Wunder, denn die Körnchen bilden mit Urin und Kot sofort einen Klumpen, der Geruch einschließt und sich hinterher ganz einfach entfernen lässt. Hierbei ist allerdings auf eine gute Streuart zu achten, denn minderwertige Marken bröseln bei der Entnahme auseinander. Anders sieht es bei den nicht klumpenden Streusorten aus. Bei ihnen sind Sie auf das Buddelverhalten Ihrer Katze angewiesen.

 

Vorteile

Nachteile

Klumpstreu: generell gutes Klumpverhalten

Hohes Gewicht

In jedem Supermarkt erhältlich

Staubt teilweise sehr stark

Günstiger Preis

Umweltschädlich

Große Auswahl

Biologisch nicht abbaubar

 

Neigt dazu, Allergien auszulösen

 

 

 

Silikatstreu

Silikatstreu scheidet die Geister. Die einen sind begeistert, die anderen raten davon ab. Die Streu besteht aus kleinen Mineralsteinchen, die die Aufgabe haben, Feuchtigkeit aufzunehmen. Es gibt dieses Katzenstreu sowohl mit und ohne Duft, die Steinchen sind aber immer sehr kantig. Empfindliche Katzen mögen das nicht an den Pfoten und meiden es daher. Wichtig zu wissen ist, dass die Silikatkristalle nur für den Urin zuständig sind, aber nichts mit dem Kot machen. Außerdem müssen Sie wissen, dass Sie die Streu immer wieder umrühren müssen, denn ansonsten bildet sich eine Pfütze, was die sauberen Katzen auf keinen Fall mögen.

Die Hersteller von beispielsweise Tigerino Crystals oder Trixie Fresh'n'Easy Granulat Katzenstreu, versprechen, dass ein Komplettwechsel erst nach bis zu 4 Wochen nötig ist.

 

Vorteile

Nachteile

Bindet Gerüche gut

Hoher Preis

Geringes Gewicht

Giftig beim Verschlucken bzw. Fressen

Staubt nicht

Klumpt nicht

Urin musst nicht abgeschippt werden

Silikatkristalle sind laut beim Verscharren

 

Geringe Akzeptanz

 

Muss stetig umgerührt werden, damit keine Urinpfützen entstehen

 

Kot muss weiterhin abgeschippt werden

Naturfaserstreu

Die Katzenstreu aus Naturfasern wie Pflanzen, Altpapier oder Holz wird immer beliebter. Diese Streu gibt es sowohl in einer klumpenden als auch nicht klumpenden Version. Besonders Menschen, die auf die Umweltverträglichkeit achten und so wenig Staub wie möglich wollen, sind hiermit gut beraten und greifen gerne zu einer Streu wie Cat's Best Öko Plus oder Greenwoods Öko-Klumpstreu.

 

Vorteile

Nachteile

Gutes Klumpverhalten

Einstreu bleibt gerne an den Pfoten kleben

Gute Geruchsbindung

Einstreu fliegt oft durch die Wohnung

Staubarm

Mitunter chemische Zusatzstoffe enthalten

Geringes Gewicht

 

Umweltschonend

 

Biologisch abbaubar

 

Maisstreu

Die Maisstreu ist noch nicht so lange auf dem Markt, weswegen es nicht allzu viel Auswahl gibt. Es wird, wie der Name schon vermuten lässt, aus Mais hergestellt und besitzt einen entsprechenden Eigengeruch.

 

Vorteile

Nachteile

Gutes Klumpverhalten

Nicht in jedem Online-Shop erhältlich

Geringes Gewicht

 

Ergiebig

 

Kann einfach entsorgt werden

 

Nicht umweltschädlich

 

Staubfrei

 

Katzenstreu aus Holz

 

 

 

 

Streu mit Duft

Mehr für die Menschen- als die Katzennase gedacht, sind Katzenstreus mit Duft.

Diese gibt es:

  • Vanille (z. B. Cat & Clean de Luxe [ca. 0,90 Euro/kg], PREMIERE Excellent Klumpstreu [ca. 0,92 Euro/kg])
  • Lavendel (z. B. Coshida [ca. 0,50 Euro/kg], World's Best Cat Litter [ca. 1,08 Euro/Liter])
  • Apfel (z. B. Tigerino Canada [ca. 0,67 Euro/kg])
  • Orchideen (z. B. PREMIERE Excellent Klumpstreu [ca. 0,92 Euro/kg])
  • Babypuderextrakt (z. B. Winston [ca. 0,70 Euro/kg], REMIERE Excellent [ca. 0,92 Euro/kg], Pet PLUS ca. 1,74 Euro/kg])
  • Frisches Gras (z. B. Biokat's Classic Fresh) [ca. 0,42 Euro/kg])

Die Gemüter streiten sich, ob Duftstreu gut oder schlecht ist. Ganz gleich, was Sie besser finden, am Ende kommt es auf die Akzeptanz Ihres Tieres an. Katzen, die über empfindlich oder bereits erkrankte Atemwege verfügen, könnten negativ reagieren und die Streu verweigern bzw. das Krankheitsbild könnte sich verschlechtern. Direkte Beweise gibt es hierfür nicht. In diversen Foren wird über den Sinn- und Unsinn sowie gesundheitliche Bedenken diskutiert, weswegen wir Ihnen empfehlen, es selbst zu testen.

 

Katzenstreu richtig entsorgen

Ob tägliche Reinigung oder Grundaustausch, die Frage, wie Katzenstreu richtig entsorgt wird, beschäftigt wohl jeden Katzenbesitzer und solche, die es werden wollen. Wer es richtig machen und Streit mit den Nachbarn vermeiden möchte, der sollte sich unbedingt mit der richtigen Entsorgung beschäftigen. Auch wenn es einfach erscheint, so kann nicht jede Streu auf dieselbe Art und Weise entsorgt werden. Der Teufel liegt hier im Detail.

Absolutes No-Go: die Toilette

Am einfachsten und geruchlosesten erscheint es, die Klostreu einfach in die Menschentoilette zu kippen und herunterzuspülen. Die Theorie klingt gut, die Praxis bringt Ihnen eine Menge Ärger ein. Auch wenn auf der Verpackung steht, dass es grundsätzlich möglich ist, so gilt das nicht für eine ganze Wanne, sondern für einzelne Klümpchen. Ansonsten kann es nämlich zu Verstopfungen kommen, die auch den Kläranlagen Probleme machen. Außerdem müssen Sie als Mieter die Reparatur bezahlen, die mitunter nicht günstig sein wird. Wenn Sie dazu noch einen Vermieter haben, der die Katzenhaltung nur zähneknirschend akzeptiert, kommt es zu neuem Ärger.

Wahl Nummer 1: der Hausmüll

Die meisten werden Ihr Katzenstreu wohl über den Hausmüll entsorgen. Die richtige Mülltonnen ist die graue. Hiermit können Sie quasi nichts falsch machen, ganz gleich, welche Sorte Sie benutzen. Es kann allerdings sein, dass Ihre Gemeinde die Entsorgungsgebühren nach dem Gewicht berechnet. Sollte das der Fall sein, überprüfen Sie die Möglichkeit, eine leichte Streusorte zu nutzen.

Biotonne

Auch bei der Verwendung von Ökostreu, welches derzeit voll im Trend liegt, müssen Sie unbedingt auf die Hinweise auf der Verpackung achten, denn nicht immer kann es über die Grüne Tonne entsorgt werden. Zudem sollten Sie die Regeln Ihrer Gemeinde checken, denn nicht jeder erlaubt es, ganz gleich, was der Hersteller sagt. Wenn es gestattet ist, dürfen Sie dennoch keine Kot- und Urinklumpen in die Biotonne werfen, die müssen nach wie vor über die Restmülltonne entsorgt werden (oder über die Toilette, sofern geeignet).

Kompost

Auf den Komposthaufen darf nur Biostreu, welches aus Pflanzenfasern gefertigt wurde – und zwar ohne Kot- und Urinklumpen. Jedoch weiß jeder, der sein KaKlo regelmäßig sauber macht, dass es immer kleine Bröckchen gibt, die man nur schwer trennen kann oder will. Deswegen sollten Sie sich diese Entsorgungsart gut überlegen!

 

Katzenstreu Testsieger: Was sagt Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat bisher noch keinen eigenen Katzenstreu-Test durchgeführt. Sollten sie in der Zukunft einen machen, ist dieser wahrscheinlich genau zu durchleuchten, denn der Katzenfutter-Test, welcher 2014 gemacht wurde, hat die Gemüter erhitzt. Der Grund hierfür war, dass viele wichtige Kriterien keine Rolle zu spielen schienen. Beim Streu sollte es etwas einfacher zu beurteilen sein.

Dafür hat aber ÖKO TEST 2012 einen Test durchgeführt, bei dem 15 Marken unter die Lupe genommen wurden. Die meisten konnten mit "sehr guten" und "guten" Noten abschneiden, einige allerdings nicht, weil sie bedenkliche Inhaltsstoffe hatten. Einige Streusorten enthielten lungengängige Fasern, die Krebs auslösen können und andere besaßen einen erhöhten Anteil von Nickel, Thallium und/oder Kobalt.

Die Testsieger:

  • Bio-Catolet Sanftes Hygienestreu
  • Cat’s Best Öko Plus Öko-Katzenstreu Klumpend
  • Dehner Zoo Öko Katzenstreu

Durchgefallen sind:

  • Catsan Hygiene Plus
  • Ja! Katzenstreu

 

Wofür Sie Katzenstreu noch einsetzen können

Wussten Sie, dass Katzenstreu nicht nur für Kittys Hinterlassenschaften gut ist? Im Haushalt ist es ein wahres Wundermittel, denn Sie können die Streu beispielsweise über Nacht in stinkige Schuhe füllen, um Feuchtigkeit und Geruch zu entfernen. Auch in Kühl- und Gefrierschränken, Müll- und Windeleimern macht es sich super, um Gerüche auszumerzen.

Ihnen ist Ihre Ölflasche umgekippt? Schütten Sie Katzenstreu drauf! Sie möchten Blumen trocknen? Stellen Sie sie in saubere Streu.

Selbst als Gesichtsmaske hat sich Katzenstreu bewährt. Eine Handvoll Streu und Wasser vermengen und schon haben Sie eine pflegende Maske hergestellt, die Ihre Haut aufgrund der vielen Mineralien verwöhnt, Hautfett aufsaugt und durch die Struktur wie ein Peeling wirkt. Probieren Sie es einmal aus, denn es ist zudem die wohl günstigste Maske der Welt.

Auch Autofahrer können von der Streu profitieren: Sollte es einmal glatt sein, können Sie sich selbst helfen und damit eine Anfahrthilfe aufschütten.

 

Ein umfassendes Katzenstreu-Vergleichs-Video

 

Unsere Kauftipps

Geruchsbildung

Damit es für Sie und Ihre Katzen angenehm ist, sollte die Streu über eine gute Geruchsbindung verfügen. Bewertungen im Internet und unser Katzenstreutest können Ihnen helfen, einen Eindruck zu gewinnen, wenn Sie eine neue Sorte ausprobieren möchten. Besonders beliebt ist Babypuderduft.

Ergiebigkeit

Auch wenn der Preis grundsätzlich günstig erscheint, so geht die Streu ins Geld und kostet Nerven und Zeit, wenn es ständig gewechselt werden muss, weil es einfach nicht ergiebig erscheint. Auch hier helfen unser Test und diverse Kundenbewertungen.

Material

Überlegen Sie vor dem Kauf, was Ihnen wichtig ist und testen Sie, ob Madame Miez das genauso sieht. Am Ende muss nämlich sie mit damit klarkommen – und wird Ihnen zeigen, wenn dem nicht so ist.

Klumpenbildend oder nicht?

Aus eigener Erfahrung raten wir Ihnen zu einer Klumpstreu, denn damit lassen sich die Häufchen und vor allem der Katzenurin viel besser aus dem Katzenklo sammeln.

Kaufen Sie online

Auch wenn es Streu in fast jedem Supermarkt gibt, so empfehlen wir Ihnen den Kauf im Internet. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es ist oft günstiger, Sie können von exklusiven Rabatten profitieren und Sie müssen die Streu nicht selbst nach Hause tragen, sondern kriegen sie bequem an die Haustür geliefert.

Staubentwicklung

Nicht nur beim Einfüllen des Buddelmaterials ist es besser, wenn es wenig staubt. Für empfindliche Tiere ist staubarme Katzenstreu auch angenehmer.

 

Fazit: Welches ist die beste Katzenstreu?

Ganz gleich, für welche Streu Sie sich entscheiden: Am Ende kommt es doch auf das Empfinden von Madame Miez an. Nicht selten machen Sie sich die größten Gedanken, welche Streu die Richtige sein könnte und dann wird es doch verschämt. Insofern ist es schwierig, Ihnen einen pauschalen Tipp zu geben, welche Sie nutzen sollen. Mit Glück beherbergen Sie ein unkompliziertes Tier und dies ist zufrieden, mit was auch immer Sie ihm zum Verbuddeln anbieten.

Weil die Auswahl sicher nicht einfach fällt, sollten Sie unseren Katzenstreu Vergleich hinzuziehen. Wir haben verschiedene Sorten getestet, damit Sie sich bei Ihrem Kauf sicher sein können. Selbst wenn Sie einmal danebengegriffen haben sollten, ist das nicht zu schlimm, denn es kein großer finanzieller Verlust und mitunter können Sie mit anderen Katzenbesitzern tauschen oder es verkaufen.

Sollte es einmal zu plötzlicher Unsauberkeit kommen, kann das auch daran liegen, dass Ihrem Stubentiger die Katzenstreu nicht gefällt. Testen Sie dann ein Neues oder gehen Sie zum Tierarzt, um körperliche Beschwerden ausschließen zu können.

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