Starthilfekabel Test und Kaufberatung

Starthilfekabel

Starthilfekabel im Test – Was ist beim Kauf eines Starterkabels zu beachten?

Das haben die meisten Autofahrer schon einmal erlebt: Sie drehen den Zündschlüssel im Schloss, aber das Kfz springt nicht an. Oft geschieht das zudem bei eisigen Temperaturen, weil gerade dann die Batterie am meisten gefordert ist.

Hat diese schon einige Winter hinter sich, müssen Sie irgendwann mit totaler Stille rechnen. Ist der Ernstfall eingetreten, ist der ADAC-Abschleppdienst nicht immer die einzige Option. Sollte die Batterie noch nicht ganz hinüber sein, schafft ein Fremdstarten mit Hilfe einer Energiequelle eines anderen Fahrzeuges das Problem oft schneller aus der Welt.

Vorausgesetzt Sie haben ein Starthilfekabel z.B. von CTEK dabei – und das sollten Sie, wenn sich das Debakel wegen einer überalterten Autobatterie bereits andeutet – oder Sie finden einen netten Helfer, der vollumfänglich ausgerüstet ist und damit aushelfen kann. Doch wie gehen Sie in diesem Fall vor? Es ist nicht damit getan, ein Starterhilfekabel irgendwie an der Batterie zu befestigen. Lesen Sie, was zu tun ist.

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Starthilfekabel Kaufberatung

Was ist ein Starthilfekabel?

Versagt die Batterie im Kfz, können Sie mit einem Starthilfekabel den Stromlieferanten eines anderen Fahrzeuges anzapfen. Auf diese Weise ersparen Sie sich das kräftezehrende Anschieben bei teilentladenen Stromlieferanten. Durch das Überbrücken kann das Pannenfahrzeug auf die Spender-Stromquelle zugreifen und bezieht von dieser den Strom, den es zum Starten des Motors benötigt. Läuft der Motor, wird kein zusätzlicher Strom mehr benötigt.

Die breite Masse der erhältlichen Starterkabel ist für herkömmliche Otto-Pkw-Motoren ausgelegt. Für Dieselfahrzeuge benötigen Sie demnach eine Ausführung mit einem größeren Querschnitt. Ein Kabel zum Überbrücken, in dem, wie beim „Elparts“ von Herth+Buss, Kupfer zwischen den Polzangen verläuft, stellt die hochwertigste Variante dar.

Ein Kupferkabel leitet besser als beispielsweise Aluminium. Voraussetzung für das Gelingen des Startversuches über eine Spenderbatterie ist, dass beide Batterien über die gleiche Nennspannung verfügen. Zudem muss natürlich der Stromlieferant noch genügend Leistung in seinen Kammern haben, um ein Empfängerfahrzeug mit Startenergie versorgen zu können.

(Quelle: Wikipedia)

 

Wie ist ein Starthilfekabel aufgebaut?

Was so unbedeutend aussieht, kann Sie aus einem echten Dilemma retten. Streikt die Fahrzeugbatterie Ihres Wagens und haben Sie keine Möglichkeit, mit einem Ladegerät – z.B. dem CTEK „MXS 10“ – den Stromlieferanten mit Power zu versorgen, müssen Sie nach einer Lösung suchen. Findet sich ein geeignetes Spenderauto, benötigen Sie nur noch eine Verbindung, um die Starthilfe vorzunehmen.

Die Leitungen

Das Überbrückungskabel besteht aus zwei elektrischen Leitungen, die für die sichere Verwendung mit einer Isolierung ummantelt sind. Im Inneren der Kabel befindet sich vorzugsweise Kupfer oder optional Aluminium (kupferbeschichtet). Um beim Gebrauch keine Fehler zu machen, sind die beiden Leitungen von unterschiedlicher Farbe. Die schwarze Leitung wird zum Minuspol geführt und mit der Roten wird die Verbindung zum Pluspol hergestellt. Gute Kabel sind zudem mit einer Beschriftung versehen, damit tatsächlich keine Verwechslungen mit fatalen Folgen passieren können.

Der Leitungsquerschnitt

Der Querschnitt kann je nach verwendetem Material unterschiedlich ausfallen. Während bei gut leitendem Kupfer ein geringerer Leitungsquerschnitt ausreicht, um eine Autobatterie zu starten, muss der Querschnitt bei Aluminium, kupferbeschichtet, höher ausfallen. Für Kupferkabel ist ein Querschnitt von mindestens 16 mm² vorgegeben und für die Aluminium-Variante müssen es mindestens 25 mm² sein.

Ein Leitungs-Querschnitt in der genannten Größenordnung ist allgemeinhin für Pkw mit Otto-Motoren zugelassen. Für Dieselfahrzeuge und Motoren, die den gängigen Hubraum überschreiten, ist bereits beim Kupfer ein Querschnitt von 25 mm² Minimum vonnöten. Entsprechend höher – nämlich 40 mm² – müssen es in der Aluminium-Ausführung sein.

Diese Werte betreffen die allgemein auf den Straßen rollenden Fahrzeuge. Außergewöhnliche Fahrzeuge bedürfen eines ebensolchen Leitungs-Querschnitt. Bei extrem langen Kabelvarianten sollte dieser beim Kupferkabel und auch beim Aluminiumkabel entsprechend höher ausfallen, um den Gesetzen der Physik (Gesetz des elektrischen Widerstandes) gerecht zu werden. Die Kabel-Länge des „Elparts“ von Herth+Buss misst beispielsweise 3,00m.

Vor- und Nachteile von Kupferkabeln

Trotz guter Leitfähigkeit und langer Haltbarkeit, womit zwei wichtigen Eigenschaften für ein Kabel zum Zwecke der Starthilfe beschrieben sind, kann ein solides Kupferkabel nicht nur mit Vorteilen punkten. Diesen beiden Vorzügen stehen ein höheres Gewicht und ein ebensolcher Preis auf der Negativ-Seite gegenüber. Außerdem greifen Hersteller aufgrund der allgemeinen Marktsituation im Metall-Bereich immer häufiger zu Aluminium als mögliche Option und beweisen damit Langsichtigkeit.

 

Vor- und Nachteile von Kupferkabeln

 

Die Zangen – Lieber zu Kunststoffzangen greifen

Mit diesen Komponenten gehen Sie an die Pole der beiden Energiespender. Um vor Stromschlägen sicher zu sein, sollte es sich hierbei um Kunststoffzangen handeln, welche komplett mit diesem nichtmetallischen Schutz versehen sind.

Um auf den ersten Blick zu sehen, ob ein Starthilfekabel den vorgeschriebenen Anforderungen entspricht, sollten Sie auf die DIN-Kennzeichnung achten. Mit der Deklarierung „72553“ können Sie sich dessen sicher sein.

 

Was müssen Sie beim Fremdstarten außerdem beachten?

Neben der Beschaffenheit und einem entsprechend hohen Querschnitt, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Ist der Batteriezustand des Pannenwagens sehr schlecht, empfiehlt sich das mehrminutige Vorladen bevor ein Startversuch unternommen wird. Gleiches gilt, wenn Sie lediglich Zugriff auf ein Starterkabel haben, welches für den speziellen Startvorgang eigentlich zu schwach ist.
  • Wenn Sie den Strom aus einem Spenderfahrzeug ziehen möchten, müssen Sie den Motor dieses Fahrzeugs laufen lassen. Dann kann die Lichtmaschine den Stromlieferanten im Empfängerfahrzeug laden.

In welcher Reihenfolge sollten Sie vorgehen?

Auch das Fremd-Starten will gelernt sein. Damit alles nach Plan verläuft und die Autobatterie im Spenderfahrzeug mit der des Empfängers „kooperiert“, beachten Sie bitte folgende Hinweise bzw. gehen Sie in angegebener Reihenfolge vor:

  • Starten Sie den Motor des Spenderfahrzeuges. Es ist ratsam einen großen Verbraucher einzuschalten.
  • Nun kommt das Kfz-Starterkabel zum Einsatz. Verbinden Sie mit Hilfe der roten Leitung die beiden Pluspole miteinander, indem Sie die entsprechenden Polzangen am jeweiligen Pluspol festklemmen.
  • Jetzt ist das schwarze Kabel an der Reihe. Klemmen Sie dieses am Minuspol des Spenderwagens an, um es anschließend an einem Metallteil bzw. dem Minuspol am Empfängerauto zu befestigen.
  • Während das Spenderfahrzeug einige Minuten weiterläuft und Sie den Verbraucher abschalten, wird die Fahrzeugbatterie auf der anderen Seite geladen.
  • Derart vorbereitet ist die Empfängerbatterie nun startklar.
  • Unternehmen Sie einen hoffentlich erfolgreichen Startversuch und lassen Sie beiden Fahrzeuge noch einige Minuten – immer noch miteinander verbunden – weiterlaufen.
  • Schalten Sie in beiden Fahrzeugen wiederum einen großen Verbraucher ein, um Spannungsspitzen zu vermeiden. Dieser Schritt entfällt beim Kabeln mit Schutzschaltung.
  • Trennen Sie nun die Verbindung zwischen beiden Fahrzeugen in umgekehrter Reihenfolge.

Worauf sollten Sie beim Starthilfekabel achten?

In Bezug auf diese Starthelfer machen folgende Dinge Sinn:

  • Isolierte Polzangen. Die Beschichtung der Zangen macht den Umgang sicherer und schützt Sie vor unangenehmen Stromschlägen. Aus diesem Grund gelten Kunststoffzangen als die Favoriten unter den Starthelfern.
  • Achten Sie darauf, dass es vollisolierte Kunststoffzangen sind. Nur auf diese Weise, so empfiehlt unter anderem die ADAC Motorwelt, können Sie sicher agieren.
  • Um die Elektronik an Ihrem Wagen durch Spannungsspitzen zu schützen, ist ein Spannungsspitzenschutz bzw. eine Schutzschaltung sinnvoll. Ist dieser nicht von vornherein Bestandteil des Starterkabels, können Sie nachträglich einen anbauen.
  • Achten Sie auf die DIN 72553, die für Starterkabel vorgeschrieben ist.
  • Es sollte ein solides Kabel sein. Das gilt vor allem für die Benutzung eines gebrauchten Kabels. Macht das Starthilfekabel bereits einen abgenutzten Eindruck, suchen Sie sich lieber ein solides Kabel oder eine Alternative zu dieser Art der Starthilfe.
  • Die beste Leitfähigkeit wird mit Kupferkabel oder Aliminium, kupferbeschichtet, erreicht.
  • Mögliche Optionen zum Starthilfekabel ist das rechtzeitig Aufladen der Starterbatterie entweder mit einem Ladegerät, wie z.B. dem „MXS 10“, oder einer Powerbank

Diese Art von Starthilfe bezieht sich nicht nur auf den Kfz-Bereich, sondern auf sämtliche Verbrennungsmotoren und kommt demnach auch beim Starten von Boots- oder Flugmotoren zur Anwendung.

 

Welche Alternativen zur herkömmlichen Starthilfe gibt es?

Not macht erfinderisch und in der Motorwelt bieten sich oft Alternativen zu althergebrachten Varianten. Wenn ein streikender Stromlieferant der Grund für den ungewollten Fahrzeugstillstand ist, steht nicht zu jeder Zeit ein Ladegerät, wie das „MXS 10“, zur Verfügung. Und nicht immer ist das Anschieben eine umsetzbare Alternative. Was aber, wenn auch kein passendes Starter-Kabel im Kofferraum auf diesen Zwischenfall wartet?

Stromlieferung aus der Powerbank

Die Powerbank ist auch aus anderen Bereichen bekannt. Leidenschaftliche Handy- oder Laptop-Nutzer sind mit der Thematik Stromlieferung aus der Powerbank oft bestens vertraut. Auch für den Fahrzeugbereich sind diese Modelle mit einer entsprechenden Leistungsfähigkeit verfügbar. Rechnen Sie aufgrund des hohen Alters der Batterie in Ihrem Auto mit deren Versagen, können Sie mit einer Powerbank für den Fall, dass kein weiteres Fahrzeug als Energiespender zur Verfügung steht, vorsorgen.

Diese füllen Sie zu Hause mit Strom. Tritt dann der Notfall ein, verbinden Sie die Powerbank in der vorgegebenen Reihenfolge mit einem Starthilfekabel und schließen dieses wiederum mit Hilfe der Kunststoffzangen an Ihrem Fahrzeug an.

Laden über den Zigarettenanzünder

Dieser Vorgang wird wiederum über ein Kabel, mit dem ein Spenderauto und ein Empfängerauto miteinander verbunden werden, vorgenommen. In diesem Fall stellt jedoch der Zigarettenanzünder die „Zapfstelle“ dar. Das entsprechende Kabel, welches ohne Zangen, jedoch mit dem passenden Stecker ausgestattet ist und nur über einen geringen Querschnitt verfügt, muss mindestens eine Viertelstunde angeschlossen bleiben.

Wird auch der Zigarettenanzünder im Pannen-Mobil mit der Zündung abgeschaltet, können Sie sich diesen Versuch allerdings von vornherein sparen. Diese Methode halten ADAC bzw. Motorwelt für keine gute Lösung des Problems.

Befolgen Sie die Ratschläge, sollte es kein Problem sein, die Wagenbatterie trotz „Ermüdungserscheinungen“ zu starten und zu neuem Leben zu erwecken.

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