Grafiktablett Test und Kaufberatung

Grafiktablett

Grafiktabletts im Test – Wir sagen Ihnen, was beim Grafiktablett wichtig ist

Computertechnik umfasst weit mehr als nur Rechner, Keyboard und Maus. Diverse Gerätschaften können zusätzlich angeschlossen werden und ermöglichen einen erweiterten Aktionsradius des Benutzers. Unter anderem leisten Grafiktabletts nicht nur bei professionellen Bildbearbeitern ihre Dienste. Immer mehr Hobby-Anwender kommen ebenfalls hinter die umfangreichen Funktionen der Zeichentabletts und nutzen diese für diverse Anwendungen.

Während Erstere natürlich zur professionellen Produktschiene greifen, sehen sich Letztere zumeist in der preisgünstigen Palette um. Doch worin liegen die Unterschiede zwischen beiden Varianten? Das haben wir für Sie herausgefunden. Wir erklären Ihnen außerdem, was sich hinter Begriffen wie „Expresskeys“, „Druckstufen“ oder der Abkürzung „lpi“ verbirgt.

Der Markt wird von Herstellern wie

Wacom, Ugee,Huion, Perixx oder Hanvon

dominiert. Lesen Sie, wie diese die Ansprüche der beiden Käuferschichten bedienen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Grafiktabletts auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Handhabung & Komfort
Verarbeitung
Strapazierfähigkeit

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Grafiktablett Kaufberatung

Was ist ein Grafiktablett?

Ein Grafiktablett ist ein Eingabegerät und reiht sich mit dieser Funktion neben der Tastatur und der Maus ein. Während es jedoch mit einer herkömmlichen Maus, geführt auf einem Pad, nahezu unmöglich ist, korrekte Zeichnungen vorzunehmen, ist ein Grafiktablett für diese Aufgabe perfekt geeignet. Mit einem Stift – auch Pen genannt – können Sie wie auf einem Blatt Papier zeichnen. Gerade und geschwungene Linien sind kein Problem und setzen das Talent des Zeichners 1:1 um. In der einfachen Ausführung werden lediglich Linienführungen als Information aufgenommen und weitergegeben.

Die Profi-Tabletts reagieren zudem auf verschiedene Druckstufen oder erkennen sogar die Neigung des Stiftes, womit ein effektvolleres Zeichnen möglich ist. Diverse Tasten (Expresskeys) ermöglichen individuelle Einstellungen und ein ebensolches Arbeiten mit dem Grafiktablett. Derartige Modelle liegen im Preis deutlich über den normalen Tabletts. Da es sich um ein reines Eingabegerät handelt, werden die ausgeführten Zeichnungen zumeist am PC-Bildschirm wiedergegeben. Dafür müssen beide Komponenten miteinander verbunden werden.

(Quelle: Wikipedia)

 

Wer verwendet ein Grafiktablett?

Bei der vorrangigen Funktion, Zeichnungen wiederzugeben, denken Sie sicher zuerst an Designer, welche das Grafiktablett zum Umsetzen ihrer Ideen verwenden. Damit liegen Sie richtig. Dennoch ist das längst nicht die einzige Berufssparte, welche sich der hervorragenden Eigenschaften bedient. Auch Fotografen nutzen immer häufiger Tabletts, da sich auch Fotos im Photoshop auf diese Weise bearbeiten lassen. Ein weiterer Berufszweig sind Ingenieur- oder Konstruktionsbüros.

Auch hier lassen sich Ideen leichter mit einem Tablett umsetzen. Nicht zuletzt entdecken im privaten Sektor immer mehr Zeichner und Hobby-Fotografen die Vorzüge dieser Zeichentabletts für sich. Mit einem kostengünstigen Modell können sogar Kinder an die Technik des Zeichnens in Verbindung mit der Anzeige auf dem PC-Bildschirm herangeführt werden.

 

Welches Tablett eignet sich für wen?

Für den ganz privaten Mal-Spaß genügen Grafiktabletts im unteren Preissektor. Alle Geräte sind mit einem Stift ausgestattet. Das, was Sie mit der Stiftspitze auf das Tablett bringen, sehen Sie auf dem Computer-Bildschirm. Profis müssen hingegen mehr investieren und sind selten unter 1.000 Euro dabei. Jenseits dieser Marke sind Modelle wie das Wacom „Cintiq 22HD“ mit Touch Display bzw. mit Interactive Display erhältlich.

Knapp darunter liegt beispielsweise das Wacom „Cintiq 13HD Touch Display“-Zeichentablett. Weit unter der 100-Euro-Grenze rangieren das „M708“ von Ugee, das „H610 Pro 5080 lpi“ von Huion, das „Peritab 502“ oder das „CTL-480S-DEIT“ – Letzteres wiederum von Wacom – sowie einige Modelle aus dem Hause Hanvon. Dazwischen ordnet sich z.B. das Wacom „PTH-451-DEIT Intuos Pro“ ein.

 

Arbeiten mit dem Grafiktablett

Wacom – Der Marktführer

Wacom dominiert als ungeschlagener Spitzenreiter den Markt. Das gelingt nicht zuletzt mit diversen Modell-Reihen, womit nahezu jede Käuferschicht bis in den professionellen Bereich hinein angesprochen wird.

„Intuos“ bzw. „Bamboo“

Unter dem Produktnamen „Bamboo“ sind die kleinsten Grafiktablett-Vertreter erhältlich. Als Nachfolger der Bamboo-Produkte tragen die Modelle nun den Namen „Intuos“. Beispielsweise ist das „CTH-460“ auf dem Markt, welches mit Hilfe eines Stiftes oder per Touch bedient werden kann. Unter der Bezeichnung „Intuos“ ist unter anderem das Zeichentablett „CTH-680S“ erhältlich. Dieser Modell-Typ eignet sich hervorragend für den Einsteiger und für Anwender mit gediegenem Anspruch.

„Intuos Pro“

Aus der Produktbezeichnung „Intuos“ wurde „Intuos Pro“. In dieser Sparte werden bereits angehende Profis bedient. Mit Small, Medium und Large besteht eine große Auswahlmöglichkeit. In dieser Kategorie wirken unter anderem das „PTH-451“.

„Cintiq‘“

Diese Geräte spielen ganz sicher in der Profi-Liga und überzeugen mit allem, was ein hochwertiges Tablett haben muss, um höchsten Anforderungen zu genügen. Die Zeichnungen und Grafiken finden direkt auf dem Bildschirm des Gerätes ihren Platz. Der größte Unterschied zu allen anderen Modellen besteht in der Art des Malens.

Während Sie beim „Intuos“ mit der Stiftspitze auf der vorhandenen Fläche malen, das Bild jedoch in seiner Gesamtheit auf dem PC-Bildschirm sehen und demnach „blind malen“, zeichnen Sie beim „Cintiq 13HD“ auf dem Screen, wie auf einem Blatt Papier. Mit der zeichnenden Hand verdecken Sie immer einen Teil der Grafik. Es liegt in der Entscheidung des Benutzers, welche Variante sich besser eignet. Trotz des hohen Preises für diese Kategorie-Vertreter kommen längst nicht alle Zeichner mit dieser Technik zurecht.

 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Grafiktablett?

Mussten in „grauen Vorzeiten“ von Hand auf Papier gefertigte Skizzen eingescannt werden, um diese am PC weiterbearbeiten zu können, gehört diese Praktik mit dem Grafiktablett der Vergangenheit an. Sie zeichnen mit einem Pen (oder Ihren Fingern) auf einem Touchpad, sodass die Zeichnung auf direktem Weg am PC-Bildschirm wiedergegeben wird. Nur bei Profi-Modellen wie dem „Cintiq 13HD“ zeichnen Sie direkt auf dem Screen. Alle umständlichen Zwischenstationen entfallen, was eine deutliche Aufwands- und Zeitersparnis ermöglicht.

Die Nachteile beschränken sich darauf, dass nicht alle Geräte mit dem Betriebssystem Ihres Rechners kompatibel sind und auf einen hohen Preis für gute Geräte, was auch für das Zubehör zutrifft.

 

Vorteile und Nachteile vom Grafiktablett

 

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Grafiktabletts achten?

Im Folgenden finden Sie einige Begriffserklärungen.

2540 oder 5080 lpi?

Mit „lpi“ wird beim Grafiktablet die verfügbare Auflösung angegeben. Diese Angabe entspricht beispielsweise dem „dpi“-Wert einer Maus. Je höher die Auflösung ist, umso feiner können Ihre Zeichnungen und Grafiken wiedergegeben werden. Als Maßeinheit stehen hier „Linien per Zoll“ oder „Lines per Inch“. Ein Profi greift im Allgemeinen zur höheren Auflösung. Für den Hausgebrauch genügt häufig der geringere Wert von 2540.

Aus den Reihen unserer Kandidaten arbeitet das Ugee-Grafiktablett mit 5080 Linien per Zoll. Das Wacom „Cintiq 13HD“ bedient sich ebenfalls dieser Auflösung. Die „Intuos“ agieren hingegen mit 2540 und das „Peritab“ liegt deutlich unter 5080 Linien per Zoll.

Expresskeys

PCs und Geräte, welche mit dem Computer kompatibel sind, ermöglichen eine leichtere Handhabung, wenn individuell belegbare Funktionen vorhanden sind. Beim Grafiktablett sind das die Key-Tasten. Die Modelle sind mit einer unterschiedlichen Anzahl ausgestattet. Möchten Sie diese „Schnell-Tasten“ nutzen, sollten Sie auf deren Vorhandensein in ausreichender Zahl achten.

Bei den bereits erwähnten Ugee- und Huion-Zeichentabletts können Sie acht Keys individuell belegen. Die „Intuos“-Grafiktabletts von Wacom werden von Haus aus mit vier Keys ausgestattet.

Druckstufen – 1024 oder 2048?

Möchten Sie das Tablett mit einem Stift bedienen, sind diese Angaben für Sie interessant. Diese erleichtern das Zeichnen mit einem Pen. Während Sie mit einer Maus als Eingabegerät keinerlei Möglichkeiten haben, Einfluss auf die Druckintensität zu nehmen, gelingt das mit einem Stift aufgrund der Druck-Stufen sehr gut.

Wie mit einem echten Stift, können Sie durch mehr oder weniger Druck dicke oder dünne Linien am Bildschirm sichtbar machen. Aus den Reihen der Tabletts sollten Sie sich diesbezüglich für einen Wert von mindestens 1024 entscheiden, um möglichst gute Effekte niederzeichnen zu können. Noch besser ist ein Wert von 2048. Profis zeichnen in der Regel mit 2048.

Bei den hochwertigen Grafiktabletts von Wacom erhalten Sie einen druckintensiven Pen dazu. Auch hier liegt der Wert bei 2048.

Ergonomischer Pen, ergonomische Modell-Form

Bei Grafiktabletts ist nicht nur ein ergonomischer Stift wichtig. Auch das Gerät selbst sollte mit einer solchen Form versehen sein. Der Grund: Den Stift halten Sie über längere Zeit in der Hand. Ein ergonomischer Pen ist demnach unabdingbar. Dabei legen Sie die Hand zumeist auf dem Gerät ab, weshalb auch dieses eine komfortable Form haben sollte.

Unter anderem bietet Wacom durch alle Preisgruppen hinweg Grafiktabletts, bei denen Gerät und Stift mit ergonomischer Form für ein angenehmes Handling sorgen.

Anschlüsse

Ein Grafiktablett muss bezüglich der Anschlüsse nicht so umfangreich ausgestattet sein, wie ein PC selbst. Schließlich stellt es ein Zusatzgerät dar, wofür lediglich eine Verbindung zum Rechner nötig ist. Das ist in der Regel ein USB-Kabel. Mehr Anschlüsse braucht es nicht. Einige Geräte kommunizieren kabellos mit dem PC. Für ein Zeichentablett mit Display ist ein DVI-Anschluss nötig.

Die Wacom-Modelle kommunizieren ausnahmslos via USB 2.0 mit dem Computer.

Welche Zoll-Größe?

Bei Wacom-Cintiq-Geräten entspricht die Modellnummer der Größe des Gerätes. Demnach beschreibt z.B. die Modellnummer „22HD“ einem 22-Zoller. Das gilt folglich auch für das „13HD“. Hier entspricht die Bezeichnung einem 13-Zoller-Display. Bei anderen Geräten ist die Größe nicht zwingend aus der Modellnummer ableitbar. Diese Angabe finden Sie jedoch in der Produktbeschreibung.

 

Bilder bearbeiten mit einem Grafiktablett

 

Grafiktablet-Kauf – Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien:

Zum Schluss haben wir noch einmal alle wichtigen Punkte für den Kauf zusammengefasst. Stellen Sie sich vorab folgende Fragen:

  • Mit welchem Betriebssystem kann das Tablett kommunizieren? Nicht jedes Gerät arbeitet mit Windows und Apple Mac zusammen. Ein Wacom-Tablett kommuniziert im Allgemeinen mit beiden Systemen.
  • Benötige ich Express-Keys und wie viele sind vorhanden?
  • Welche Auflösung sollte das Tablett haben? Genügen 2540 Lines per Inch oder muss es die höhere Auflösung sein?
  • Welchen Druck-Stufen-Wert wünsche ich mir für das Grafiktablett? Genügt mir auch hier der geringere Wert von 1024 oder sollte es doch lieber 2048 haben? Ein Laie kommt in der Regel gut mit 1024 aus.
  • Soll es ein hochwertiges Grafiktablett sein, welches selbst höchsten Anforderungen entspricht oder reicht z.B. ein Wacom „Bamboo“ oder ein Wacom „Intuos“ aus der preisgünstigen Schiene?

Möchten Sie in Sachen Grafiktabletts keine halbherzigen Zugeständnisse machen und den Marktführer als Zeichen-Unterstützung zu sich nach Hause holen, kommen Sie an einem Wacom nicht vorbei.

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