Vogelvoliere Test und Kaufberatung

Vogelvoliere

Vogelvoliere Ratgeber: das eigene Zuhause für Ihre Piepmätze

Sicher kennen Sie noch die Zeiten, in denen Vögel in Käfigen gehalten wurden, die kaum größer als ein Versandkarton für eine Minimikrowelle waren. Auch heute werden immer noch viele Haltungsfehler gemacht werden und viele Menschen ahnen nicht, dass diese Käfiggröße alles andere als geeignet ist.

Zum Glück wendet sich das Blatt langsam aber sicher. In Zeiten, in denen nahezu jeder Google auf dem Handy nutzen und sich informieren kann, verbessern sich die Haltungsbedingungen, weil es viel einfacher ist, an wichtige Infos zu kommen.

Immer mehr Menschen steigen auf die Volierenhaltung um, die das Mindeste sein sollte, um Ziervögel in den eigenen vier Wänden zu halten. Das Gleiche gilt auch für die Außenhaltung, für die wir einen eigenen Ratgeber zur Verfügung stellen. Dennoch ist dieses Thema immer noch sehr unterschätzt.

Wir von experten-beraten möchten Sie über die Mindestanforderungen der artgerechten Vogelhaltung informieren. Deswegen war bzw. ist es uns eine Herzensangelegenheit, Ihnen einen Volieren-Ratgeber an die Hand zu geben.

Außerdem finden Sie bei uns passende Testberichte, die Ihnen verschiedene Modelle vorstellen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Vogelvolieren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Komfort
Reinigung
Verarbeitung

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Vogelvoliere Kaufberatung

Vogelvoliere Facts: kurz und knapp

Eine Voliere bietet viel Platz für Spiel, Spaß und Bewegung

Beachten Sie bitte unbedingt die Empfehlungen für die Mindestgröße

Sie sollte aus Edelstahl oder bestehen

Holzvolieren eigenen sich nur für kleinere Vogelarten

Volieren sollten lieber breiter als höher sein

Weshalb Sie eine artgerechte Vogelvoliere kaufen sollten

Aus Unwissenheit und einem mangelnden Angebot brachte man seine Tiere in Minikäfigen unter, woher auch Bezeichnungen wie Vogelkäfig, Vogelbauer oder schlicht und einfach „Käfig“ kommen. Mit einer Zimmervoliere haben diese aber nur wenig zu tun. Weil Vögel uns nicht mit deutlichen Worten sagen können, dass sie mehr Platz brauchen, reagieren sie sehr oft mit psychischen Störungen. Der eine Vogel schreit dann den ganzen Tag so laut, dass einem die Ohren abfallen.

Ein anderer, beginnt sich zu rupfen. Wieder andere werden total passiv und sitzen nur noch schlafend in der Ecke und lassen sich zu nichts mehr motivieren. Glauben Sie uns, Vögel, deren Psyche schon so weit gekommen ist, sind kein schöner Anblick für liebende Halter und Tierfreunde. Hinzu kommt, dass die Muskeln total verkümmern, sodass es auch Vögel gibt, die einfach nicht mehr fliegen können, wenn sie ihr Leben lang in einem so kleinen Käfig sitzen müssen.

Als Halter ist man dazu verpflichtet, sich über die Bedürfnisse seines Tieres zu informieren und sich zu überlegen, ob man diesen gerecht werden kann. Das hört allerdings nicht bei der Größe auf, sondern bezieht sich auch auf die Wahl des richtigen Materials und der passenden Innenausstattung. 

Empfohlene Mindestvolierengrößen

Damit Sie sich besser orientieren können, schauen Sie sich diese Tabelle an. Da Vögel Schwarmtiere sind, gelten die Empfehlungen immer für jeweils zwei Tiere, die aber durchaus um ein paar Zentimeter abweichen dürfen. Umso größer das Vogelheim am Ende ausfällt, desto besser ist es.

Außerdem geben wir Ihnen die maximalen Gitterabstände an die Hand, denn wenn diese zu groß sind, könnten kleine Rebellen einen Ausbruchsversuch starten und sich dabei verletzen oder gar sterben. Für einen ersten Eindruck haben wir Ihnen auch ein passendes Volierenmodell herausgesucht. Die Preise sind jeweils vom Stand Januar 2017.

Vogelrasse

Maße (BxTxH ca.)

Maximaler Gitterabstand

Volierenbeispiele

Kanarienvogel-Paar

80 cm x 80 cm x 60 cm

13 mm

testPETGARD „Vogelvoliere MIAMI“ (199,95 €)

 

Wellensittich-Paar

100 cm x 50 cm x 80 cm

12 mm

Skyline Vogelkäfig Diana (ca. 139 €)

Nymphensittich-Paar

120 cm x 60 cm x 80 cm

15 mm - 20 mm

Montana Cages „VILLA CASA 120“ (ca. 299 €)

Agaporniden-Paar

100 cm x 50 cm x 80 cm

16 mm

Montana Madeira II (ca. 239 €)

Kurzschwänzige Papageien (25 bis 40 cm)

400 cm x 200 cm x 200 cm

25 mm

Maßanfertigung

Kurzschwänzige Papageien (über 40 cm)

600 cm x 300 cm x 250 cm

25 mm - 28 mm

Maßanfertigung

Aras (bis 60 cm)

400 cm  x 200 cm x 200 cm

25 mm

Maßanfertigung

Aras (über 60 cm)

600 cm x  300 cm x 250 cm

28 mm

Maßanfertigung

Loris

300 cm x 150 cm x  200 cm

28 mm

Maßanfertigung

 

Ein Wort zu „Hubschrauber-Volieren“

Mit „Hubschrauber-Volieren“ sind Modelle gemeint, die mehr hoch als breit sind. Ihren Namen haben sie dadurch, dass die Vögelchen wie ein Hubschrauber nach oben fliegen müssten, um ihrem Bewegungsdrang nachgeben zu können. Das ist aber nicht der Fall, sie fliegen naturgemäß von links nach rechts (und umgekehrt) und springen mehr von Ast zu Ast in die Höhe.

Grundsätzlich ist eine hohe Zimmervoliere nicht schlimm, aber nur dann nicht, wenn sie auch die entsprechende Breite und Tiefe mitbringt. Diese sehr schmalen Volieren mögen platztechnisch sehr praktisch sein, bringen den Tieren aber eher wenig.

Denken Sie an das Gittermaterial

Es gibt Vögel, die vergiften sich oder entwickeln Allergien ohne ersichtlichen Grund. Zink-und bleihaltige Vogelvolieren sollten daher auf keinen Fall gekauft werden. Nicht selten werden die Stäbe beknabbert, aber vor allem zum Klettern benutzt, womit Schwermetallpartikel mit dem Schnabel aufgenommen werden. Für so einen kleinen Körper ist das eine ganze Menge Gift.

Ideal sind Hammerschlag- oder Pulverbeschichtungen, wie sie die allermeisten Volieren mitbringen. Doch auch hier sollten Sie darauf achten, woraus sie bestehen. Edelstahl ist die beste Alternative, kostet aber auch ein entsprechendes Sümmchen. Verzichten Sie in jedem Fall auf diverse Lackierungen, vor allem auf weiße, denn diese blättern ab, werden abgeknabbert bzw. blenden die Vögel.

Den idealen Standort auswählen

Auch wenn ein solches Vogelheim nicht gerade klein ist, so sollten Sie versuchen, einen Standort zu wählen, der den Tieren gerecht wird. Tierhaltung bedeutet oftmals auch, sein Leben um den Mitbewohner zu gestalten und nicht, ihn in die Lücke zu quetschen, in der noch Platz ist. Wenn Sie sehen, wie gut es Ihren Vögeln geht, werden Sie wissen, was wir meinen.

Grundsätzlich sollten Sie einen Standort wählen, welcher sich in Ihrem Lebensmittelpunkt befindet. Das ist bei den meisten das Wohnzimmer. Doch auch das Arbeits- oder Hobbyzimmer kann sich gut eignen. Nur, wenn es sich um z. B. einen handwerklichen Hobbyraum handelt, sollten Sie die Voliere woanders aufstellen.

Absolut ungeeignet ist die Küche, denn dort gibt es scharfe Gerüche und giftige Dämpfe z. B. durch Teflonbeschichtungen, die Ihren Tieren soweit schaden können, dass sie sterben.

Auch Flure sind kein besonders schöner Ort, ebenso wie alle Räume in denen es zieht. Viele Vögel mögen einen Standwort am Fenster. Manche reagieren aber auch empfindlich auf die Piepmätze draußen, und beginnen zu schreien. Diese Erfahrung musste ich auch schon machen. Insofern ist es immer unterschiedlich, wo der geeignete Standort für einen Piepser ist. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie vermeiden – zumindest, wenn Sie keinen schattigen Bereich anbieten können.

Auf keinen Fall sollten Volieren, wenn sie nicht mannsgroß sind, auf dem Boden stehen. Wählen Sie lieber einen höheren Standort aus, damit diese Fluchttiere auf Augenhöhe oder höher sitzen können. Bei den meisten artgerechten Volieren stellt sich diese Frage allerdings nicht – oft werden sie auch mit einem passenden Ständer geliefert.

Welche Käfigausstattung Sie brauchen

  • Ausreichend Sitzgelegenheiten aus echten Zweigen und Ästen in unterschiedlichen Dicken (z. B. Birke, Weide, Holunder, Ahorn, Obstbäume – bitte beachten Sie die jeweiligen Empfehlungen für Ihre Vogelart)
  • Grit oder zerstoßene Muschelschalen für die Verdauung (z. B. im Sand oder in einem gesonderten Vogelnapf)
  • Kalkstein/Sepiaschale zum Abwetzen des Schnabels und zur Versorgung mit Mineralien
  • Futter- und Wassernäpfe (am besten aus Edelstahl)
  • Badeschale
  • Frisches Obst und Gemüse
  • Holzspielzeug ohne Lackierungen

Was nichts im Vogelheim zu suchen hat:

  • Sitzstangen aus gedrechseltem Holz oder Plastik oder Sandpapierhüllen (schädigen die Füße)
  • Sandpapier für den Boden (durch das Beknabbern kann Kleber geschluckt werden)
  • Spielzeug mit losen Fasern (Strangulierungsgefahr)
  • Spiegel (wird als Partnerersatz gesehen und gefüttert, kann z. B. zu einer Kropfentzündung führen)
  • Plastikvögel (werden beknabbert, können zu Aggressionen führen)

Unsere Kauftipps: worauf Sie beim Kauf achten sollten

Sie wissen nun schon eine Menge, was eine gute Voliere ausmacht. Wenn Sie eine Voliere kaufen möchten, sollten Sie außerdem auf die folgenden Merkmale achten.

Einfache Reinigung

Damit Sie den Käfig gut reinigen können, sollte auf jeden Fall eine Kotschublade vorhanden sein. So können Sie den Sand schnell und einfach austauschen. Mehrere Türen helfen außerdem, dass sie leicht an die Stangen und Spielsachen kommen, um diese ebenfalls zu reinigen. Ein Kotgitter (auch Bodengitter) empfehlen wir nicht, denn Vögel lieben es auf dem Boden im Sand zu scharren und würden damit davon abgehalten werden.

Auffangschürze

Manche Volieren sind mit einer sogenannten Auffangschürze ausgestattet. Das nimmt zwar etwas Platz zu allen Seiten weg, aber dafür werden einige Körner, Häufchen und Co. davon abgehalten, auf Ihren Wohnboden zu fallen.

Form

Bitte kaufen Sie niemals eine runde Voliere, sondern immer eine eckige. In runden Modellen können sich die Tiere nicht richtig orientieren – zudem nimmt die Form vielen nützlichen Platz weg.

Große Türen

Für kleine Vögel wenig problematisch, für große schon eher, ist die Tür. Sie muss ausreichend groß sein, damit die Tiere bequem rein und raus können. Vor allem für einen Papageienkäfig ist das wichtig.

Gitterabstand

Damit sich Ihre Lieblinge nicht verletzen können, sollte ein gewisser Zentimeter-gitterabstand nicht überschritten werden. Auch die Gitterstärke ist wichtig, denn kräftige Schnäbel wie die von Aras oder anderen Papageien werden mit dünnen Stäben schnell „fertig“ sein.

Material

Verzichten Sie auf Plastik, vor allem, wenn Sie größere Vögel halten. Manche Volieren haben einen kleinen Plastikrahmen als Schutz rundherum, damit Sand und Körner nicht durch Ihre Wohnung fliegen.Die Gitterstäbe sollten nicht zink-und bleihaltig sein. Ideal ist Edelstahl.

Verarbeitung

Achten Sie auf mögliche spitze Kanten oder Ecken, an denen sich Wellensittiche und Co. verletzen könnten.

Für eine artgerechte Haltung

Ob Kanarien, Welli., Nymphi oder Papagei – sie alle brauchen eine Voliere, die ihnen ausreichend Platz für das Vogelleben bietet. Umso größer, desto besser. Freiflug muss dennoch immer gewährt werden, damit sich die Vögel mal so richtig bewegen können. Umso kleiner sie sind, desto agiler sind sie. Viele bieten ihnen daher auch ein eigenes Vogelzimmer oder, wenn es sich um große Arten handelt, eine Außenvoliere, weil durch einen Garten wesentlich mehr Platz zur Verfügung steht.

Was genau auf Sie zutrifft, müssen Sie selbst abwägen. Wir können Ihnen an dieser Stelle nur Empfehlungen und unsere Vogelvolieren-Tests an die Hand geben, die Sie sich unbedingt ansehen sollten. Eins ist allerdings klar: Streben Sie eine artgerechte Haltung an, ist eine Käfig-Voliere unabdingbar.

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