Micro SD Test und Kaufberatung

Micro SD

Informationen und Tipps für die Auswahl einer geeigneten microSD-Card

Zahlreiche Smartphones, Tablet-PCs, Digitalkameras sowie Notebooks und PCs besitzen eine Schnittstelle für microSD-Karten. Mit den praktischen Karten erweitern Sie ohne großen Aufwand die Speicherkapazität der genannten Geräte. Insbesondere bei Mobiltelefonen und Tablets erweist sich die Unterstützung der Flash-Speichermedien angesichts des begrenzten internen Speicherplatzes als großer Vorteil.

Sie erwartet im Vorfeld des Kaufs ein breites Spektrum an verfügbaren Produkten auf dem Markt. Das erschwert Ihnen die Auswahl einer zu Ihren Ansprüchen und zu den technischen Voraussetzungen des Geräts passenden microSD-Karte. Daher unterstützt Sie die nachfolgende microSD-Kaufberatung bei Ihrer Entscheidung. Sie erhalten im weiteren Verlauf ausführliche Informationen über besagte Kategorie der Speichermedien.

Der Fokus liegt auf den unterschiedlichen Geschwindigkeitsklassen und den verfügbaren Speicherkapazitäten. Zudem erfahren Sie, wie Sie die Karten im Mikroformat dank eines Adapters in einer für herkömmliche SD-Cards ausgelegten Schnittstelle verwenden. Suchen Sie konkrete Erfahrungsberichte zu ausgewählten Modellen, empfiehlt sich ein Blick auf die Ergebnisse von dem ebenfalls auf dieser Seite verfügbaren microSD-Test.

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Micro SD Kaufberatung

microSD-Karte: kompakte Weiterentwicklung der etablierten SD-Spezifikation

Seit dem Jahr 2001 existiert der von SanDisk entwickelte SD-Card-Standard. Das Kürzel leitet sich vom englischen Begriff "Secure Digital Memory Card" ab. Die zugehörigen Karten verwenden die Flash-Speicherung, um die gewünschten Daten zu sichern. Im ursprünglichen Format weist die SD-Karte Maße von 32 x 24 x 2,1 Millimetern auf.

Vor einigen Jahren verfolgten die Hersteller von Mobiltelefonen und Digitalkameras die Entwicklung von zunehmend kompakteren Geräten. Daraus resultierte der Bedarf an kleineren, handlicheren Speicherkarten. Dementsprechend entwickelte das verantwortliche Konsortium für SD-Karten (namens SD Card Association) den Standard weiter.

Auf die verkleinerte miniSD-Card folgte bereits 2005 die Präsentation der microSD. Die Abmessungen der microSD-Karte belaufen sich auf 11 x 15 x 0,7 Millimeter bei einem Gewicht von 0,25 Gramm.

Neben der Reduktion des Gehäuses steigt beim microSD-Standard die mögliche Speicherkapazität. Sie finden im Handel mittlerweile Modelle mit einem Speicherplatz von bis zu zwei Terabyte. Zum Vergleich: Die erste SD-Karte besitzt eine Kapazität von lediglich acht Megabyte.

Angesichts der großen Nachfrage nach microSD-Karten endete deren Weiterentwicklung nicht mit ihrer Einführung im Jahr 2005. Vielmehr stellte das bereits erwähnte Konsortium in den Folgejahren mehrere neue Versionen vor. Das geht auf den Bedarf an zunehmend mehr Speicherkapazität zurück, der sich aus hochauflösenden Fotografien und Video-Dateien ergibt.

Das führt zu einem beträchtlichen Sortiment an verschiedenen Modellen. Die jeweiligen microSD-Cards weisen teilweise erhebliche Unterschiede in den technischen Daten wie Speicherplatz oder Geschwindigkeit auf. In den nächsten Abschnitten der microSD-Kaufberatung erfahren Sie, welchen Kriterien bei Ihrer Kaufentscheidung eine große Bedeutung zukommt.

 

microSD-Kaufberatung: Geschwindigkeitsklassen informieren über die Schreibrate

Während die äußeren Maße und das Gewicht bei allen microSD-Karten gleich ausfallen, variieren die technischen Eigenschaften erheblich. Das trifft beispielsweise auf die Geschwindigkeiten beim Lese- und Schreibvorgang zu. Hierbei unterteilen sich die microSD-Karten in Geschwindigkeitsklassen von "2" über "4" und "6" bis "10".

In der Class 2 fällt das Lesetempo am geringsten aus, den Höchstwert erhalten Sie folglich bei der Class 10. Auf die Class 10 folgen mit der UHS-I Class 1 und der UHS-I Class 3 zwei weitere Kategorien.

Die Zahlen bei den Klassenangaben beziehen sich auf die Mindestgeschwindigkeit des Schreibprozesses. Eine SD-Karte der Class 2 erreicht Geschwindigkeiten von mindestens zwei Megabyte pro Sekunde beim Speichern der gewünschten Daten.

In der Class 4 verdoppelt sich die Rate auf vier Megabyte in jeder Sekunde. Mit einer microSD-Card der Class 6 kommen Sie in den Genuss von schnellen sechs Megabyte in der Sekunde. Bei einer Karte aus der Class 10 steigt die Geschwindigkeit sogar auf zehn MB/s an.

Erweiterung der Klassifikation um den "Ultra High Speed"-Standard

Die UHS-Klassen stellen eine Ergänzung der ursprünglich bis zur Class 10 reichende Kategorisierung dar. "UHS" steht für "Ultra High Speed" und verspricht somit eine höhere Datentransferrate. Das zugehörige UHS-Zertifikat differenziert zwischen UHS-I und UHS-II. Die Datenraten erreichen bei UHS-I Geschwindigkeiten von bis zu 104 MB/s.

Hinsichtlich des Schreibtempos unterscheidet die Association zwischen zehn MB/s bei UHS-I Class 1 und 30 MB/s bei UHS-I Class 3. Im Falle von UHS-II steigt die Übertragungs-Geschwindigkeit auf bis zu 312 MB/s an. Die Anzahl an verfügbaren Kameras und entsprechenden Speicherkarten mit UHS-II-Unterstützung hält sich aktuell noch in Grenzen.

Somit entscheidet die Klasse über die erforderliche Zeitdauer, die der Speichervorgang in Anspruch nimmt. Achten Sie auf einen Kreis mit einer Öffnung an der rechten Seite, der sich auf der microSD-Card befindet. Die darin genannte Zahl gibt Aufschluss über die Geschwindigkeitsklasse. Für einen schnellen Transfer der Daten auf die Karte empfehlen sich Modelle aus der Class 6 oder 10. Bei UHS ändert sich das Zeichen in ein "U", in dessen Mitte sich die Zahl "1" oder "3" befindet.

 

Unterschiede zwischen microSD, microSDHC und microSDXC

Neben den Klassen existieren innerhalb des SD-Standards unterschiedliche Spezifikationen, die über den verfügbaren Speicherplatz entscheiden. Das führt zu einem weiteren kaufrelevanten Kriterium Ihrer Entscheidung. Anfangs bewegte sich die mögliche Kapazität zwischen acht Megabyte und zwei Gigabyte. Darauf folgte die nächste Spezifikation "SDHC", deren realisierbarer Speicherplatz bei bis zu 48 Gigabyte liegt. Mit der Einführung von SDHC fand erstmalig die Kategorisierung nach Klassen statt.

Im Jahr 2011 präsentierte die SD Card Association die dritte Spezifikation namens SDXC. Der Zusatz "XC" steht für "eXtended Capacity" und geht auf die maximale Speicherkapazität in Höhe von zwei Terabyte zurück. Sofern Sie sich für den Kauf einer SD-Karte im Mikroformat mit mehr als zwei Gigabyte Speicherplatz entscheiden, kaufen Sie somit streng genommen eine microSDHC- beziehungsweise eine microSDXC-Card.

Mit der Einführung des SDXC-Standards etablierte das Konsortium die erwähnten Geschwindigkeitsklassen UHS Class 1 sowie UHS Class 2. Den "Ultra High Speed" nutzen Sie demzufolge ausschließlich mit Speicherkarten der aktuellsten Spezifikation.

 

Informationen zur Lesegeschwindigkeit der microSD-Modelle

Die Spezifikationen der SD Card Association beschränken sich auf die Geschwindigkeiten beim Schreibvorgang und nicht auf das Tempo beim Auslesen der Dateien. Letztere entnehmen Sie ausschließlich dem technischen Datenblatt oder dem Aufdruck auf der Verpackung des Produktes. Normalerweise geben die Hersteller hierbei die Datentransferrate in Megabyte pro Sekunde an.

Zusätzlich findet sich bei einigen Modellen eine Faktor-Angabe, welche das Lesetempo eines CD-Laufwerks als Basis nimmt. Diese beläuft sich auf 150 Kilobyte pro Sekunde. Der Wert "633x" entspricht somit einer Übertragungsrate von ungefähr 95 Megabyte pro Sekunde.

 

Ratgeber zur microSD-Card: Tipps für die Auswahl einer geeigneten Karte

Der verfügbare, von der Spezifikation abhängende Speicherplatz und die Geschwindigkeitsklasse stellen die entscheidenden Ansatzpunkte dar, um eine microSD-Card zu beurteilen. Dank der bisherigen Erläuterungen in der microSD-Kaufberatung besitzen Sie das notwendige Fachwissen, um die in einem microSD-Test verwendeten Begriffe nachzuvollziehen.

Der zweite Teil der vorliegenden microSD-Kaufberatung liefert Ihnen wertvolle Hinweise, um sich für eine konkrete, geeignete Karte zu entscheiden. Ihre Wahl hängt wesentlich vom angedachten Einsatzgebiet ab. Das trifft insbesondere zu, wenn Sie das Speichermedium in einem Smartphone oder einem Tablet-PC einsetzen.

 

Kapazitätsgrenzen vonseiten der Hersteller beachten

Mitunter deckeln die Hersteller die maximal akzeptierte Speicherkapazität in den Geräten. In diesem Fall nützt Ihnen eine microSD-Card mit mehr Speicherplatz nichts. Achten Sie außerdem auf die unterstützte Schnittstelle.

Um die schnellen Geschwindigkeiten der UHS-Modelle in Anspruch zu nehmen, bedarf es beispielsweise einer Digitalkamera mit UHS-Unterstützung. Bei älteren Modellen fehlt der UHS-Bus und die kostspieligere Highspeed-Karte bringt Ihnen letztendlich nicht die erhoffte erhöhte Geschwindigkeit.

Informieren Sie sich daher im Datenblatt des angedachten Gerätes über die Grenzen der Erweiterung des Speichers durch SD-Karten. Dasselbe gilt für eine etwaige Kompatibilität mit UHS. Zudem steigt mit dem verfügbaren Speicherplatz auf der microSD-Card der Preis. Überlegen Sie sich deshalb, welche Kapazität Sie benötigen.

 

MicroSD-Test für Kameras: Aufnahmequalität berücksichtigen

Häufig brauchen Sie eine microSD-Karte, um Fotos beziehungsweise Videos mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone aufzunehmen. Für Fotografien mit einer Kompaktkamera reichen Class-4- oder Classs-6-Karten aus. Dasselbe gilt für Videoaufnahmen in herkömmlicher HD-Qualität. Besitzen Sie ein Spiegelreflex-Modell oder eine Kamera, die Videos in Full-HD-Auflösung aufzeichnet, empfiehlt sich ein Produkt aus der Class 10 oder aus der UHS Class 1.

Hochwertige Modelle unterstützen bereits die Aufnahme von sehr detailliert auflösenden 4K-Videos. Hierbei übersteigt die Auflösung die von Full-HD gewohnte Qualität um den Faktor vier. Dementsprechend umfangreich fällt die Dateigröße der Videos aus, weshalb die Wahl einer microSD-Karte mit UHS Class 3 naheliegt. In den Berichten über die Ergebnisse aus dem microSD-Test finden Sie Empfehlungen für geeignete Modelle.

 

Adapter oder externes Lesegerät für die microSD-Card

Oftmals findet eine Speicherkarte in mehreren Geräten mit unterschiedlichen Schnittstellen Verwendung. So bietet es sich beispielsweise an, Fotos von einer Digitalkamera über den SD-Slot am PC auf einen Rechner zu übertragen. Allerdings bieten PCs und Notebooks anstelle eines microSD-Slots in der Regel eine Schnittstelle für SD-Karten in der ursprünglichen Größe.

Um die microSD-Karte auch in herkömmlichen Slots zu verwenden, benötigen Sie einen Adapter. Mitunter zählen derartige Adapter bereits zum Lieferumfang der microSD-Speicherkarten. Berechnen Sie, ob der Einzelkauf beider Komponenten oder ein Angebot bestehend aus Speicherkarte und Adapter günstiger ausfällt. Fehlt eine SD-Schnittstelle am PC, bedarf es zusätzlich eines externen Kartenlesers.

Denken Sie bei Ihrer Kaufentscheidung auch an die Zukunft. Während zahlreiche Verbraucher bei Smartphones oder Tablets im Abstand von zwei bis drei Jahren ein neues Gerät erwerben, fällt die durchschnittliche Nutzung bei SD-Karten länger aus.

Sofern Sie planen, in nächster Zeit ein neues Mobiltelefon oder eine neue Kamera zu erwerben, rentiert sich womöglich der Kauf einer höherwertigen Class-10- oder UHS-Card. In diesem Fall besitzen Sie eine zukunftstaugliche Speicherkarte, die Sie später in anderen Geräten gleichermaßen einsetzen.

 

Fazit zum microSD-Test

Zusammengefasst finden Sie im Handel eine Vielfalt an unterschiedlichen microSD-Karten vor. Die verfügbaren Modelle variieren in den Geschwindigkeitsklassen, der Speicherkapazität und in der Spezifikation. Orientieren Sie sich an besagten drei Kriterien, wenn Sie sich für eine Speicherkarte entscheiden.

Wie Sie aus der microSD-Kaufberatung wissen, hängt die Wahl eines geeigneten Produktes wesentlich vom angestrebten Einsatzgebiet ab. Informieren Sie sich im technischen Datenblatt, welche Kapazitäten und Schnittstellen das entsprechende Smartphone, Tablet oder die Kamera unterstützen.

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