Durchlauferhitzer Test und Kaufberatung

Durchlauferhitzer

Der Durchlauferhitzer Test – Wie funktionieren Kleindurchlauferhitzer?

Unsere Gesellschaft genießt einigen Komfort. Im Garten sind es Laubsauger oder Hochdruckreiniger in der Wohnung Heizstrahler und Heizlüfter, welche uns das Leben erleichtern. Eine ganz wichtige Errungenschaft ist der Warmwasserkomfort, auf den wir nahezu zu jeder Zeit zurückgreifen können.

Doch woher kommt das warme Nass, denn jeder weiß, der Wasserhahn in der Wand allein tut es nicht. Es gibt diverse Möglichkeiten, den kalten Rohstoff zu erwärmen, um es für uns als Dusch-, Bade- oder Spülwasser nutzbar zu machen.

Eine Variante, die „Rund-um-die-Uhr-Wasserversorgung“ zu gewährleisten, ist der Durchlauferhitzer, dem wir den folgenden Bericht widmen. Was können Geräte von

Stiebel Eltron, AEG, Siemens, Respekta, Clage oder Vaillant

und welches Fabrikat hat echte Chancen, als Testsieger im Warentest zu bestehen? Auf diese Fragen geben wir Ihnen eine Antwort. Am Ende des Berichts wissen Sie unter anderem, wie Durchlauferhitzer funktionieren, welche Arten angeboten werden und welche Möglichkeiten der Warmwasserbereitung es noch gibt.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Durchlauferhitzern auf einen Blick

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Durchlauferhitzer Kaufberatung

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Durchlauferhitzer“?

Der Durchlauferhitzer gehört in die Gruppe der Warmwasserbereiter. Für den Gebrauch im Sanitär- und Küchenbereich in Wohnungen oder sonstigen Einrichtungen werden die Warmwasserheizer fest installiert. Seine Bezeichnung verdankt das Gerät der Funktionsweise, wonach das warme Wasser erst zubereitet wird, wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen. Die Elektrischen erwärmen das Wasser mit Hilfe eines innenliegenden Rohrheizkörpers, an dem das Wasser vorbeifließt.

Bei den Gasbetriebenen wird es in Röhren mit Lamellen durch eine stetig brennende Flamme geleitet. Die Geräte-Leistung ermöglicht demnach die Warmwasserzubereitung während das Wasser das Gerät passiert. Damit unterscheidet sich der Durchlauferhitzer vom Boiler, der als Warmwasser-Speicher fungiert und die warme Flüssigkeit in einem Behälter vorhält.

Durchlauferhitzer werden zumeist abseits der zentralen Versorgung und losgelöst von der Heizung in Gebäuden eingesetzt und sorgen z.B. im Bad für warmes Wasser. Im Falle einer Kombination der Warmwasser-Bereitung mit der Heizung spricht man von der Kombitherme.

(Quelle: Wikipedia)

 

Durchlauferhitzer und Warmwasser-Speicher in der Gegenüberstellung?

Schauen wir uns die beiden geläufigsten, dezentralen Warmwassererhitzer einmal genauer an.

Der Warmwasser-Speicher

Kurz und knapp wird dieses Gerät im Volksmund oft als Boiler bezeichnet. Mit einem Bevorraten des Wassers in einem Behälter und dessen Erhitzung bei Inbetriebnahme des Gerätes ist die Funktionsweise eines Boilers bereits beschrieben. Der Behälter ist mit Wasser gefüllt. Schalten Sie das Gerät ein oder drehen den Temperaturregler höher, beginnt der Warmwasserspeicher mit dem Aufheizen der darin befindlichen Flüssigkeit.

Mit Hilfe eines Thermostats wird der Aufwärmvorgang wiederholt, wenn die Wassertemperatur unter den eingestellten Wert sinkt. Ist der Wasservorrat erschöpft, muss der Boiler erst wieder neu heizen. Wollen Sie Badewannen mit Wasser aus einem solchen Gerät füllen oder ausgiebige Duschen genießen, sollten Sie den Warmwasserspeicher groß genug wählen. Aufgrund des enormen Platzbedarfs ist diese Möglichkeit vor allem für kleine Badezimmer nicht zu empfehlen.

 

Der Durchlauferhitzer

Diese Typen haben keinen Speicher, in dem das Wasser vorab erwärmt und für den späteren Verbrauch bevorratet wird. Erst wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen, um warmes Wasser zu entnehmen, beginnt das Modell das durchlaufende Wasser zu erhitzen. Damit das herauslaufende Wasser nicht immer kälter wird, arbeiten die Geräte mit einer hohen Leistung.

Auf diese Weise ist auch bei großen Wassermengen – z.B. beim Duschen oder Baden – eine stetige Erhitzung möglich. Mit der ständigen Verfügbarkeit von warmem Wasser liegen die Durchlauferhitzer in der Gunst der Verbraucher zumeist vor den Boilern. Sind deren Speicher vorerst aufgebraucht, fließt nur noch kaltes Leitungswasser nach.

 

Durchlauferhitzer und Warmwasser-Speicher in der Gegenüberstellung

 

Kombitherme – Alles „aus einer Hand“

Die Heizungsanlagen- und Warmwasserversorgungstechnik bietet verschiedene Möglichkeiten. In Bezug auf die Warmwasseraufbereitung bedeutet das, Durchlauferhitzer können einerseits im „Alleingang“ agieren. Andererseits bietet sich die Möglichkeit, Kombithermen zum Einsatz zu bringen. Diese Geräte liefern Warmwasser für die Heizung und erhitzen mit Hilfe eines integrierten Durchlauferhitzers warmes Wasser für den direkten Verbrauch zum Duschen und Spülen. Im folgenden Systemvergleich müssen die Kombinierten in der „Gas-Abteilung“ eingeordnet werden.

 

Die Durchlauferhitzer-Arten im Systemvergleich

Im Laufe der Jahre haben sich mehrere Typen auf dem Markt durchgesetzt. So bietet der Handel nicht nur vollelektronisch arbeitende Modelle, sondern auch hydraulisch- oder gasbetriebene Erhitzer an.

Elektronisch, vollelektronisch und hydraulisch betriebene Durchlauferhitzer

Unter der großen Überschrift „Elektrische Heizer“ können alle drei genannten Varianten zusammengefasst werden.

Die Elektronischen ermitteln die Temperatur im Zulauf. Für die Zuschaltung der Heizleistung ist die Elektronik zuständig, die sich dabei an den vorab eingestellten Soll-Werten orientiert und dabei auf vorprogrammierte Kennzahlen zurückgreift. Geräte, welche nach diesem Prinzip arbeiten, sind der „DDLE Basis“ oder der „DDLE Easy“ – beide aus dem Hause AEG. Außerdem erwärmen der „DHB 232011“ von Stiebel Eltron, der „DLX“ von Clage, der „DE24401“ von Siemens oder der „Thermoflow Elex“ von Respekta auf diese Art das Wasser.



Die Vollelektronischen ermitteln die Temperatur am Zu- und am Ablauf. Treten Abweichungen auf, kann die Elektronik nachregulieren. Die Warmwasserbereitung ist gradgenau möglich. Bei AEG ist der „DDLE LCD“ entsprechend ausgerüstet. Bei Clage kommt der „DSX“ als Vertreter dieser Kategorie in die Badezimmer.

Bei diesen beiden Varianten gibt ein Durchflussmesser den „Startschuss“ zum Heizen.

Die Hydraulischen schalten die Heizleistung über die Durchflussmenge und den Wasserdruck zu. Das erfolgt mechanisch und in zwei Stufen. Kommt es zu Druckschwankungen, kann das Gerät nicht mehr gradgenau arbeiten. Aus diesem Grund gehen derlei Geräte nur selten als Testsieger aus dem Rennen hervor.

Bei den Hydraulischen registriert ein Differenzdruckschalter die Wasserabnahme.

Gasbetriebene Durchlauferhitzer

Grundvoraussetzung für den Betrieb dieser Geräte ist das Vorhandensein eines Gasanschlusses. Ohne diesen scheiden die Gasbetriebenen als Option aus. Kennzeichnend für diese Typen ist die ständig brennende Zündflamme, die für einen ausreichenden Warmwasservorrat sorgt. Alternativ zur permanent brennenden Flamme kommt die Piezozündung zum Einsatz, die bei Bedarf selbständig zuschaltet. Die Geräte überzeugen mit einem niedrigen Energieverlust, was sich jedoch in einem recht hohen Anschaffungspreis niederschlägt. Die durch den Verbrauch entstehenden Folgekosten holen das wiederum auf.

Systemvergleich-Fazit

  • Für die Zubereitung von Warmwasser in Kleinstmengen eignet sich die hydraulische Variante nicht und verweigert in einem solchen Fall sogar den Dienst. Bei einem Großverbrauch hingegen steigen die Aufbereitungskosten schnell in astronomische Höhen, sodass sich der Einsatz bestenfalls für eine Zapfstelle – z.B. an einem Waschbecken – lohnt. Deshalb wird ein Hydraulischer in der Gegenüberstellung mit den anderen Varianten selten als Testsieger gekürt werden.

  • Bezogen auf den Preis liegen vollelektronische Geräte vorn. Das trifft allerdings auch auf die komfortable Handhabung zu. Modelle wie der „DSX“ gehören in die High-Tech-Liga und bieten jede Raffinesse, die Sie sich bei einem Durchlauferhitzer vorstellen können. Die elektronischen und vollelektronischen Geräte bieten diverse Einstellmöglichkeiten, die auch per Funk aus der Ferne gesteuert werden können. In der Summe haben diese Modelle die besten Chancen auf den Titel „Testsieger“ und schneiden wie der „DHB 232011“ von Stiebel Eltron mit Bestwerten im Warentest ab.

  • Mit den Elektronischen bietet sich auch die Möglichkeit der Kombination mit Solaranlagen. Treten Temperaturdefizite zwischen der gewünschten Wassertemperatur an den Abnehmern und der im Solarspeicher auf, sorgen Durchlauferhitzer für Ausgleich. Das Wasser wird im Solarspeicher vorgewärmt und im Warmwasserheizer nacherwärmt.

  • Auch die Kombination Wärmepumpe-Durchlauferhitzer ist eine häufig vorkommende Variante. Obgleich eine Wärmepumpe eher für den Niedrigtemperaturbereich ausgelegt ist, bildet diese im Rahmen der dezentralen Warmwasserversorgung mit dem Heizer eine ideale „Einheit“.

  • Die Gasbetriebenen können nur dort eingesetzt werden, wo tatsächlich ein Gasanschluss vorhanden ist.

 

Welche Montagemöglichkeiten bieten Durchlauferhitzer?

Die Montage betreffend können Sie die Übertisch- oder die Untertischmontage wählen. Für beide muss Ihr Badezimmer natürlich den entsprechenden Platz bieten. Obgleich die Modelle heutzutage formschön und absolut sehenswert sind, empfindet so mancher diese Geräte als notwendiges Übel. Hier bietet sich die Untertischmontage an. Sie müssen nur darauf achten, dass das Modell unter Ihrem Waschbecken auch Platz hat. Einige Typen wie der Respekta „Thermoflow Elex“ oder der „232011“ lassen sich in beiden Varianten verwenden.

Alternativ können Sie einen Kleindurchlauferhitzer wählen, der – wie der Vaillant „VED 3/2“ – unter jedes Becken passt, jedoch auf Kosten der Leistung. Die liegt bei diesem Gerät bei 3,5 kW, was z.B. in fünf Stunden auf einen Verbrauch von 17 kWh hinausläuft. Vaillant kann aber auch größer und bietet mit dem „0010007728“ z.B. ein Produkt, welches mit 21 kW ordentlich Power unter der Verkleidung hat.

 

Welche Leistung sollte eine solche Warmwasser-Heizung“ haben?

Die Kleinen kommen mit einer geringen Leistung aus, da sie in der Regel für eine Zapfstelle vorgesehen sind. Zudem lassen sie sich gut unter einem Waschbecken verstauen. Die Großen wie der „DLX“, der „232011“ von Stiebel Eltron oder der „Thermoflow Elex“ von Respekta, gehen mit einer Leistung von 24 bzw. 21 kW ans Werk, womit diese Geräte in der gleichen Zeit einen Verbrauch von 105 bzw. 120 kWh haben.

Mit der hohen Leistung eignen sich diese Vertreter für mehrere Wasserstellen, sodass Sie gleichzeitig in Küche und Bad Wasser zapfen können. Mit den gerätespezifischen Leistungsmerkmalen erwärmen die Modelle das Wasser zumeist auf mehrere einstellbare Stufen oder stufenlos.

Beim elektronisch arbeitenden Stiebel Eltron „232011“ sind es drei Stufen, wobei das Gerät bis zur Leistungsgrenze eine konstante Wassertemperatur gewährleistet. Mit den gleichen Werten lässt der „DLX“ Wasser in drei, bis zur Leistungsgrenze konstanten Temperaturstufen aus der Leitung sprudeln.

 

Was sollten Sie sonst noch über Durchlauferhitzer wissen?

Wir sind umgeben von Dingen, die uns das alltäglich Leben vereinfachen. Im Herbst greifen wir zum Laubsauger um den heruntergefallenen Blättermassen Herr zu werden. Ist das Klinkerpflaster verschmutzt, bekommt es mit dem Hochdruckreiniger wieder ein frisches Aussehen. Insofern stellt der Laubsauger eine sinnvolle Ergänzung zum Reiniger dar.

Im Innenbereich haben Heizstrahler und Heizlüfter längst die Wohnzimmer erobert und ein Durchlauferhitzer ist in vielen Wohnungen ständiger Begleiter, wenn es um die Warmwasserversorgung geht. Bezogen auf die Schnelligkeit stehen sich Heizlüfter, Heizstrahler und Durchlauferhitzer in nichts nach.

Möchten Sie Letzteren aufgrund seiner guten Eigenschaften in Ihrer Wohnung nachrüsten, sollten Sie neben den bereits genannten Kriterien an Folgendes denken:

  • Für den Betrieb eines solchen Warmwasser-Heizgerätes benötigen Sie in der elektrischen Ausführung einen entsprechenden Stromanschluss. Nicht immer genügen 230V. Oft werden – wie beim „232011“ – 400V benötigt. „Schlagen“ Sie in Warentest-Berichten nach, welches Gerät für Ihre Ansprüche und die Gegebenheiten vor Ort passend ist.
  • Prüfen Sie vorab auch alternative Möglichkeiten, wie die Kombination mit einer Wärmepumpe.
  • Stehen Sie vor der Installation eines solchen Gerätes, wählen Sie einen möglichst kurzen Weg zwischen Warmwassererhitzer und Zapfstellen. Auf diese Weise geht weniger Wärme verloren und kommt das Wasser so an, wie es im Gerät aufbereitet wurde.
  • Die Vollelektronischen bieten gradgenaue Temperaturen
  • Die zur Verfügung stehende Wassermenge wird von der jeweiligen Heiz-Leistung bestimmt. Mit weniger Leistung kann ein Erhitzer entsprechend weniger Wasser aufbereiten.

 

Übrigens:

Wussten Sie, dass Hochdruckreiniger und Durchlauferhitzer ein ideales „Reinigungsteam“ bilden können und als Solches eine effektive Reinigung gewährleisten? Der Einsatz beschränkt sich jedoch zumeist auf die industrielle Produktion von Lebensmittel und dergleichen.

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