E-Drum Test und Kaufberatung

E-Drum

E-Drums im Test – Was Sie über Drum und Percussion wissen sollten

Die Musikleidenschaft packt nicht nur Profis. Auch Hobby-Künstler verfallen diesem Unterhaltungs-Genre. Während die meisten Musiktalente auf Gitarre und Klavier zurückgreifen, ist ein weitaus kleinerer Teil vom Schlagzeug fasziniert.

Wenn auch Sie diese Leidenschaft teilen und die Anschaffung in Betracht ziehen, sollte der folgende Testbericht 2016 genau das Richtige für Sie sein. Wir haben uns der Thematik „E-Drums“ als kompakte Alternative zu den Akustischen gewidmet und diese beiden Varianten gegenübergestellt. Anfangs belächelt, sind die Elektronischen heute auf jeder Musikmesse vertreten.

Egal, ob Sie neu in die Dimension der E-Drums eintauchen oder Drumtuning für bereits vorhandenes Equipment vornehmen möchten: Wir haben die Informationen zusammengetragen, die Sie brauchen, um die Materie „E-Drum“ zu verstehen. Beherrscht wird die Musikszene rund um klassische und elektronische Drums unter anderem von Namen wie:

Alesis, Yamaha, Thomann, Sabian, Bonedo, Mapex, Markdrum, Sonor

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten E-Drums auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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E-Drum Kaufberatung

Was ist ein E-Drum?

Ein E-Drum ist die elektronische Ausführung eines akustischen Schlagzeugs. An die Stelle von Bassdrum, Becken bzw. Cymbal oder Snare in der oft überdimensionalen Ausführung, treten kleinere, elektronische Pads. Dachte man noch vor einiger Zeit, herkömmliche Drums können durch nichts ersetzt werden, hat das Elektronische inzwischen längst erfolgreich Bühnen und Wohnzimmer erobert.

Die empfindlichen Klassiker werden immer häufiger durch unempfindliche Elektronische ersetzt oder zumindest ergänzt. Herkömmliche Schlagzeuge haben mit dem E-Drum einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden. Beide genannten elektronischen Musikinstrumente weisen eine ähnliche Bespielbarkeit auf und mit etwas Übung stellt sich ein angenehmes Spielgefühl ein.

Mit Sticks und Fußmaschine werden beim Elektronischen jedoch digitale Töne erzeugt. Diese können im Gegensatz zum Akustischen auch über Kopfhörer oder Boxen hörbar gemacht werden. Jedes Pad ist mit dem Drummodul verbunden, welches letztendlich die Töne erzeugt.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die wichtigsten Schlagzeug-Komponenten

Obgleich sich jeder Schlagzeuger nach dem eigenen Bedarf sein „Sortiment“ zusammenstellt, sind einige Teile fast immer vorhanden.

 

Bassdrum

 

Hierbei handelt es sich in der klassischen Variante um die nicht zu übersehende große Trommel. Mit Hilfe eines Pedals wird dieses Teil gespielt. In der elektronischen Ausführung ist oft nur die Fußmaschine vorhanden. Hochwertige E-Modelle wie das „DTX450k“ bieten jedoch ein Fuß-Pedal für echtes Feeling.

 

Snare

 

Hiermit ist die kleine Trommel gemeint. Beim Schlag-Zeug wird diese mit Hilfe eines Ständers liegend vor dem Spieler positioniert und mit den Sticks bespielt.

 

Tomtoms

 

Einige Schlagzeuger stecken hinter einer wahren Ansammlung von Tomtoms, jenen Trommeln von mittlerer Größe. Für ein umfangreiches Soundbild sind zumeist Varianten in verschiedenen Größen um den Spieler herum angeordnet.

 

Cymbals

 

Diese metallischen Klangkörper sind vielmals in mehreren Ausführungen vorhanden. Dabei handelt es sich entweder um einzeln aufgehängte Cymbals oder ein doppeltes Becken. Der Hersteller Sabian ist aus diesem Bereich nicht wegzudenken.

 

HiHat

 

Diesen Bestandteil hat jeder Schlagzeuger dabei. Hierbei handelt es sich um eine doppelte Cymbal, bei der die einzelnen Teile entgegensetzt gelagert sind und beim Betätigen des Fußpedals aufeinander schlagen.

 

Percussion

 

Für außergewöhnliche Soundeffekte stehen einem Schlagzeuger Percussions zur Verfügung. Mit Congas, Bongas und dergleichen werden „artfremde“ Sounds erzeugt.

 

 

Bei elektronischen Drums wird jede Snare, jedes Cymbal oder jede Percussion durch einen Pad ersetzt.

 

Akustische Variante oder E-Drum?

Bis in die Siebziger hinein stellte sich diese Frage gar nicht. Es lief immer auf ein riesiges Schlagzeug-Equipment hinaus. Mit dem E-Drum änderte sich das schlagartig. Die große Bassdrum wich dem überschaubaren Bassdrum-Pad. Auch die Snares haben bei den Elektronischen eine kompaktere Form. Doch worin besteht der Unterschied und welche Variante ist besser?

Das akustische Schlagzeug

Das Grund-Equipment umfasst zumeist die oben genannten Elemente. Der Aufbau und die Befestigung an den Halterungen nimmt einige Zeit in Anspruch. Die einzelnen Bestandteile sind deutlich größer als die E-Drum-Pads. Eine komplette Ausrüstung eines Schlagzeugers umfasst eine große Anzahl verschiedener Trommeln. Zum Spielen werden Sticks verwendet.

Die große Trommel wird mit einer Fußmaschine bespielt. Die Kessel der Trommel-Komponenten sind auf beiden Seiten mit Fell bespannt. Beim Draufschlagen mit den Sticks wird der Ton erzeugt. Da ein Schlagzeug zu den lautstarken Instrumenten gehört, ist Rücksicht auf die Nachbarschaft angesagt. Wollen Sie dennoch üben, kommen Sie um eine gute Schalldämmung nicht herum.

Namen, die in dieser Liga unbedingt genannt werden müssen sind Mapex oder Sonor.

Das E-Drum

Auch beim Elektronischen stehen alle Komponenten zur Verfügung, jedoch in Form von Pads. Diese bieten oft – wie bei den Modellen „DTX562k“ und „DTX532k“ – in der Mitte und am Rand andere Sounds. Beim „TP70s“ sind es sogar drei Zonen. Diese Mehrfach-Belegung erlaubt viele Effekte. Als zusätzliche Einheit agiert ein Soundmodul, mit dem alle Einzelteile verbunden sind. Beim „DM7X“ von Alesis sind als besonderes Highlight alle vorhandenen Set-Bestandteile als Taster auf dem Modul vorhanden. Per Finger können Sie das gesamte Ensemble spielen.

 

Die Vorteile von E-Drums

Insgesamt ergeben sich folgende Vorteile der Elektronischen gegenüber dem Herkömmlichen:

Der Platzbedarf

ist deutlich geringer.

Der Geräuschpegel

fällt bei den Elektronischen niedriger aus. In der unteren Preisklasse schlagen Sie auf Gummi-Pads. Im oberen Preissegment werden diese durch Mesh Heads ersetzt. Spielen Sie die Anlage ohne Verstärker, sind die Töne kaum wahrnehmbar und in Verbindung mit Kopfhörern (was einen tollen Sound ergibt) nahezu lautlos. Das einzige hörbare Geräusch entsteht dann durch die Sticks beim Draufschlagen auf einen Pad.

Für hellhörige Wohneinheiten bietet sich ein Podest als Dämmschutz an. Das reduziert den ohnehin geringen Geräuschpegel nahezu auf ein Minimum. Demnach können die Instrumente weitestgehend ohne Schalldämmung bespielt werden. Beim „DTX430k“ agieren Sie mit einem fast geräuschlosen Kick-Pedal.

Der Sound

wird vom Modul elektronisch erzeugt. Hier befinden sich auch sämtliche Anschlüsse für Kopfhörer usw. Soundtechnisch liegen die Elektronischen von Alesis, Yamaha oder Sabian vor den Akustischen und bieten jede Menge Spielraum für Experimente. Zudem lassen sich mit einem Samplepad die Akustischen perfekt nachahmen und in die Musik einbauen.

Der Auf- und Abbau

ist einfacher als bei den herkömmlichen Schlagzeugen. Damit wird auch ein Transport zum Kinderspiel. „Millenium“, „11KV“ oder „DTX562k“ sind trotz großen Umfangs schnell auf- und abgebaut.

Der gleichbleibende Klang

überzeugt selbst gestandene Musiker. Zudem bietet ein Samplepad die Möglichkeit, auf voreingestellte Sounds zurückzugreifen.

Die einzelnen Drumset-Teile sind an Racks befestigt, was wie beim herkömmlichen Modell eine Anordnung um den Schlagzeuger herum ermöglicht.

 

Klassische Drums vs. E-Drums

 

klassische Drums vs. E-Drums

 

Drumset und Trainingsfunktion

Ob Sie Drumtuning an der bestehenden Ausrüstung vornehmen oder sich gänzlich neu mit der Materie beschäftigen möchten – einige Tipps können Ihnen dabei helfen.

Günstiger im Set

Bevor Sie Ihr Gesamt-Equipment aus einzelnen Teilen – z.B. dem „TP70S“ – zusammenstellen, sollten Sie über ein Drumset nachdenken. Mit Modellen wie dem „Millenium MPS“ von Thomann oder dem Roland „TD-11KV“, erhalten Sie Kits in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen. Ersterer stellt mit dem „Millenium Mesh Head“ oder dem „MPS 425“ zwei hochwertige Ausführungen für den ambitionierten Schlagzeuger bereit. Yamaha ist mit der „DTX“-Serie gleich mit mehreren Drumsets vertreten. Beispielsweise erhalten Sie mit

  • „DTX562k“,
  • „DTX532k“,
  • „DTX450k“,
  • „DTX400“ oder
  • „DTX430k“

kostengünstigere Variante, als mit der Zusammenstellung einzelner Komponenten. Selbstverständlich bieten auch Hersteller wie Markdrum oder Alesis das ein oder andere Drumset. Letzterer reiht sich mit dem „DM10X“ in die Liga der hochwertigen Mesh-Kits ein.

Die einzelnen Komponenten

Die Kits sind unterschiedlich ausgestattet. Sie müssen entscheiden, ob Sie sich mit wenigen Teilen an die Materie herantasten oder z.B. mit dem „DTX430k“, dem „DTX450k“, dem „DTX562k“ oder einem anderen DTX-Modell gleich das gesamte Sortiment probieren möchten. Auch die beiden „Millenium“-Ausführungen – die „MPS“ oder die „Mesh Head“ – lassen kaum Wünsche offen. Zudem fallen die Komponenten selbst unterschiedlich aus. Achten Sie beispielsweise bei den Becken auf die Größe, welche beim „TD11“ oder dem „DTX450k“ komfortabel ausfällt.

Trainingsfunktionen und Taster

Niemand wird als perfekter Schlagzeuger geboren. Mit vielen Übungseinheiten lässt sich das jedoch ändern. Trainingsfunktionen für ganz ungeübte Schlagzeuger und solche, die ihre Fertigkeiten festigen möchten, machen durchaus Sinn. Dieses Feature finden Sie z.B. beim „DTX450k“. Auch beim „TD11“ bekommen Sie derartige Hilfestellungen.

 

Drumcomputer – Ersatz für Trommeln und Becken?

Ein Computer agiert in vielen Bereichen selbständig, wenn er vorab dazu „befähigt“ wurde. Das schaffen auch Drumcomputer, die auf jeder Musikmesse zu finden sind. Geben Sie ihm Rhythmen vor und programmieren Sie ihn mit kompletten Songs, dann kann ein solcher Computer tatsächlich den Schlagzeuger und damit ein „KV11“, ein „Millenium“ oder ein „DTX400“ ersetzen. Für Songwriter und kreative Köpfe sind diese Helfer sicher unverzichtbar. Für den versierten Drummer und für das Spiel an den Drums ansich ist dieser aber nicht zwingend erforderlich.

 

Testbericht 2016 – Worauf sollten Sie achten?

Die wichtigen Details in der Zusammenfassung:

  • Ziehen Sie so viele Testbericht-Informationen wie möglich heran, bevor Sie ein Set ordern
  • Achten Sie dabei auf die genannten Kriterien und stimmen sie diese mit Ihren bisherigen Fähigkeiten ab.
  • Der Testbericht 2016 ist eine wichtige Orientierungshilfe.
  • Wer noch tiefer in die Musikszene eintauchen möchte, kann sich bei bonedo inspirieren lassen. Für Interessierte bietet zudem die Musikmesse eine ideale Plattform.
  • Die Elektronischen werden Sie bei Mapex oder Sonor vergeblich suchen. Diese Namen stehen für hochwertige Klassiker.
  • Möchten Sie für den Kauf den Online-Weg nutzen, achten Sie darauf, dass Ihr Favorit lieferbar ist.
  • Nach der Lieferung können Sie die Bespielbarkeit umfassend testen. Bald werden Sie ein Spielgefühl für das Set entwickeln, können danach Ihre Ergebnisse mit denen im Testbericht abgleichen und sich für oder gegen das Modell entscheiden.

Das klassische Schlagzeug wird noch lange auf den Bühnen seinen Platz finden. Allerdings sind auch E-Drums von Alesis und anderen Herstellern immer häufiger vertreten. Wenn nicht als vollständiger Ersatz, dann zumindest als Ergänzung zum Akustischen. Mit einigen Übungseinheiten gewöhnt sich jeder Schlagzeuger schnell an die etwas andere Bespielbarkeit. Der einzige Nachteil gegenüber den Klassischen besteht im höheren Preis.

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