Unkrautvernichter Test und Kaufberatung

Unkrautvernichter

Unkrautvernichter im Test – Was Sie über Unkrautbekämpfung wissen sollten

Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben. Leider trifft das nicht nur auf die Nutzpflanzen und jene Gewächse zu, welche die Gärten mit ihrer Schönheit bereichern sollen. Scheinbar viel schneller und kraftvoller wachsen Gänseblümchen, Schafgarbe, Klee, Hahnenfuß, Löwenzahn, Moos und Wegerich als Vertreter der Unkräuter-Fraktion und machen dem Hobbygärtner das Leben schwer.

Eine Möglichkeit der „Unkrautvernichtung“ ist das Jäten dieser unliebsamen Gesellen, welche den „Nützlichen“ jede Nahrungsgrundlage entziehen und diese am prächtigen Wachstum hindern. Das bedeutet jedoch mühevolle, stundenlange und immer wiederkehrende Gartenarbeit.

Für diejenigen unter Ihnen, die ohne körperliche Anstrengungen für völlige Unkraut-Freiheit im heimischen Garten und auf dem Rasen sorgen möchten, bietet der Markt Unkrautvernichter, bei deren Ausbringung allerdings höchste Vorsicht geboten ist.

Warum das so ist und was Sie bei der Unkrautvernichtung schlechthin beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Bericht. Lesen Sie mehr über Produkte von

Compo, Monsanto und Substral.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Unkrautvernichtern auf einen Blick

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Unkrautvernichter Kaufberatung

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Unkrautvernichter“?

Unkrautvernichter oder Herbizide – so eine weitere Bezeichnung für diese Mittel – kommen in der Landwirtschaft oder im privaten Gartenbereich zum Einsatz. Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, dient deren Ausbringung der Vernichtung von Unkräutern und unkrautähnlichen Gewächsen und stellt damit eine Alternative zur mechanischen Unkrautbeseitigung dar. Dies geschieht zum Schutz der Nutzpflanzen, da Unkräuter diesen die für ein gesundes und kräftiges Wachstum nötigen Nährstoffe entziehen.

Durch das Ausbringen der Mittel werden unerwünschte Gewächse in ihrem Wachstum gehemmt bzw. sterben ab, weil beispielsweise die Photosynthese unterbrochen wird. Für den Gebrauch in der Landwirtschaft oder im Privatgarten stehen Mittel zur Verfügung, die einerseits auf biologischer und andererseits auf chemischer Basis wirken und beispielsweise im Rasendünger enthalten sind.

Im öffentlichen Bereich dürfen Herbizide in keiner Form eingesetzt werden. In jedem Fall ist im Umgang mit diesen Substanzen, die im weitesten Sinne als Pflanzenschutzmittel bezeichnet werden können, höchste Vorsicht geboten.

 

Pestizide und Herbizide – Worin besteht der Unterschied?

Bei beiden Kategorien handelt es sich um Mittel aus dem Bereich Pflanzenschutz, mit denen „Schädlinge“ bekämpft werden sollen. Doch während Herbizide z.B. im Rasendünger enthalten sind und als Solche unliebsame Gewächse auf dem Rasen beseitigen, agieren Pestizide gegen Schädlinge tierischer Natur, welche den Ertrag bei Nutzpflanzen schmälern könnten.

Sowohl Herbizide als auch Pestizide als Vertreter der Pflanzenschutzmittel erfordern einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang, um die Belastungen der Tier-, Pflanzen- und Umwelt und damit letzten Endes der Menschen so gering wie möglich zu halten. In jedem Fall sollten Sie vor dem Gebrauch derartiger Mittel unbedingt alle Angaben auf dem Etikett genau lesen und beachten, um Schäden durch falsche Handhabungen zu vermeiden.

 

Welche Arten Unkrautvernichter gibt es?

In dieser Kategorie können drei Arten genannt werden.

Der mechanische Unkrautvernichter

Unkrautstecher zur Unkraut-Beseitigung
Unkrautstecher zur Unkraut-Beseitigung

Hierbei handelt es sich zweifelsfrei um die umweltschonendste Art der Beseitigung von Unkraut, welche weitestgehend mit körperlichem Einsatz verbunden ist.

Für diese Art der „Vernichtung“ bietet der Handel eine Vielzahl von Hilfsmitteln wie Gartenkralle, Hochdruckreiniger, Unkrautstecher oder Fugenkratzer – womit nur einige genannt seien – zur unterstützenden Verwendung.

In vielen Fällen erfolgt keine hundertprozentige Entfernung, da Wurzeln abgerissen denn vollständig herausgezogen werden. Bereits nach einem relativ kurzen Zeitraum erscheinen diese „schädlichen“ Gewächse erneut zwischen den Kulturpflanzen.

Diesem Effekt können Sie entgegenwirken, indem Sie das Jäten nach einem Regenschauer vornehmen. Die aufgeweichte Erde begünstigt die vollständige Entfernung.

Für die Beseitigung auf dem Rasen auf die herkömmliche Art per Hand empfiehlt sich der Zeitpunkt vor dem Mähen. Rasen, aber auch die ungeliebten Kräuter sind dann lang genug und besser greifbar.

Ist das Kraut nach dem Rasen-Mähen kürzer, kann es kaum noch erfasst werden. Für eine flächendeckende Rasen-Behandlung kann Kombi-Rasendünger eingesetzt werden.

Die biologische Unkraut-Vernichtung

Biologischer Unkrautvernichter
Biologischer Unkrautvernichter

Bei dieser Art der Behandlung kommen Substanzen zum Einsatz, welche als Vertreter natürlicher Mittel biologisch abbaubar sind.

Biologische Unkrautvernichtungsmittel sind im Labor hergestellte Pilzsporen oder Insekten, die allerdings bei der Bekämpfung der unliebsamen Gewächse nicht sehr effektiv sind.

Für die Biologischen gilt die uneingeschränkte Abbaubarkeit nach der Anwendung im Garten.

Da diese Mittel zumeist auf einzelne Vertreter der unerwünschten Garten-„Bewohner“ „spezialisiert“ sind, bleiben erwünschte Pflanzen davon verschont und können trotz Maßnahmen weiter wachsen.

Die chemischen Herbizide

Essigsäure zur Unkrautvernichtung
Essigsäure zur Unkrautvernichtung

Mit derartigen Mitteln wird der Stoffwechsel der unerwünschten „Gäste“ gestört. Allerdings trifft das auch auf alle anderen Pflanzen in der Umgebung zu, sodass auch Nutz- und Kulturpflanzen betroffen sind.

Mit dem Einsatz dieser Substanzen, die zumeist als Breitband-Wirkstoffe auf dem Markt sind, werden verschiedene „Kraut“-Sorten „erreicht“. Eine Hauptkomponente vieler Mittel ist Glyphosat.

Die sogenannten Herbizide sind zumeist in flüssiger Form erhältlich und sollten besonders vorsichtig verwendet werden.

Zur optimalen Handhabung gehört auch die Ausbringung an trockenen Tagen, damit die Substanzen nicht einfach weggespült werden.

 

Die Vor- und Nachteile einer Herbizid-Verwendung

Im Ergebnis lassen sich die Vorteile dieser Mittel zur Unkrautbeseitigung mit einer effektiven und dauerhaften Wirkung zusammenfassen. Gegenüber den mechanischen Möglichkeiten überzeugen Herbizide mit einer leichteren Anwendung. Diesen positiven Eigenschaften steht die Belastung der Umwelt auf der Negativ-Seite gegenüber.

Diese müssen noch dadurch ergänzt werden, dass die Substanzen nicht zwischen Unkraut und Kulturpflanzen unterscheiden. Setzen Sie diese Mittel also gegen Gänseblümchen und Löwenzahn ein, müssen Sie damit rechnen, dass deren Nachbargewächse ebenso betroffen sind. Für den Einsatz zur Unkraut-Beseitigung auf dem Rasen sollten Sie zu weniger aggressiven Mitteln greifen, um den Rasen zu schonen.

Die Eigenschaften in der tabellarischen Übersicht:

Vorteile

Nachteile

  • Effektive Wirkung

  • Dauerhafte Wirkung

  • Leichtere Anwendung als bei der mechanischen Methode

  • Hohe Belastung der Umwelt

  • „greifen“ auch Kultur- und Nutzpflanzen an

 

Rasendünger in der Kombination mit Unkrautvernichter

Während Unkraut auf freien Flächen, Beeten und Wegen zumeist recht einfach und ohne Einsatz von flüssigen Substanzen, jedoch unter Zuhilfenahme von leichten Gerätschaften beseitigt werden kann, stellen diese Gewächse auf dem Rasen eine besondere Herausforderung dar.

Deren Beseitigung per Hand ist eine mühevolle Arbeit, die mit einem effektiven Rasendünger als Teil der allgemeinen Rasenpflege leichter erledigt werden kann. Der Hersteller Compo, um nur einen Vertreter zu nennen, bietet mit dem „Floranid“ einen Rasendünger in der Kombination mit Unkrautvernichtern an.

Dabei handelt es sich um einen Rasendünger mit Langzeitwirkung, der aufgrund seiner Bestandteile, wie dem darin enthaltenen Dicamba, gleichzeitig zur Unkrautbekämpfung auf dem Rasen eingesetzt werden kann. Mit „Floranid“ aus dem Hause Compo sollten Hahnenfuß, Klee und Wegerich für eine längere Zeit vom Rasen verbannt sein. Auch der Hersteller Substral hat Rasendünger und Unkrautvernichtungsmittel als kombiniertes Produkt im Sortiment.

 

Experteninterview zu Dünger und Unkrautvernichter

Welche Stoffe sind im Unkrautvernichter enthalten?

Hierbei möchten wir ausschließlich die wichtigsten, chemischen Vernichter betrachten.

Glyphosat

In Mitteln, mit denen Sie Löwenzahn oder Schafgarbe aus Ihrem Garten verbannen wollen, ist häufig unter anderem Glyphosat enthalten. Dieser Substanz wird nachgesagt, krebserregend zu sein. Daraus ergibt sich für den Verbraucher eine besondere Vorsicht und vor allem eine sparsame Verwendung von Glyphosat. Da diese Substanz bereits von den Medien wie dem ZDF und von so manchem Umweltinstitut als krebserregend enttarnt wurde, sollten Hobbygärtner das Etikett genau lesen und möglichst ganz auf Glyphosat verzichten.

Als Alternative zum bedenklichen Glyphosat, bietet der Markt beispielsweise Rasendünger, in denen Dicamba als wirkungsvoller Vernichter enthalten ist. Glyphosat ist unter anderem im „Roundup“ von Monsanto, einem wirksamen Mittel, welches gegen eine Vielzahl von unliebsamen Gartengewächsen wirkt, enthalten.

Dicamba

Rasendünger wie „Floranid“ von Compo sind häufig unter anderem mit diesem Herbizid, bei dem es sich um ein chemisches Auxin handelt, versetzt. Auch Dicamba wirkt effektiv gegen alles, was Sie nicht in Ihrem Garten oder auf Ihrem Rasen haben möchten. Im genannten Rasendünger wirken die Substanzen in ihrer Gesamtheit nicht nur gegen die am häufigsten verbreiteten Gewächse wie Löwenzahn oder Klee.

Sie wirken auch gegen Moos. Das breitet sich bevorzugt dort aus, wo immer eine gewisse Feuchtigkeit vorhanden ist. Da Moos einen dichten Teppich bildet, verdrängt es bald den Rasen und wird mit diesem Produkt im Rahmen der Rasenpflege mit einer Kombination aus Rasendünger und Moosvernichter beseitigt.

 

Wann sollten Sie Moosvernichter und Rasendünger ausbringen?

Am besten wählen Sie für eine Aktion, bei der Sie unliebsamen Kräutern den Garaus machen wollen, einen Zeitpunkt, welcher den Hersteller-Angaben auf dem Etikett entspricht. Vorzugsweise sollten Sie die Anwendung im Frühjahr vornehmen.

In dieser Jahreszeit herrschen diesbezüglich die besten Bedingungen. Vermeiden Sie jedoch die Verteilung des Mittels bei windigem Wetter. Dadurch könnten auch die Kulturpflanzen in Mitleidenschaft gezogen werden. Achten Sie darauf, nur das Kraut mit dem Mittel zu besprühen, um Schäden an umliegenden Pflanzen zu vermeiden.

Bei der Verwendung von Rasendünger – eventuell in der Kombination mit einem Moosvernichter – wird häufig das Rasen-Mähen als vorbereitende Maßnahme empfohlen. Nach einigen Tagen „Schonfrist“, in denen sich der Rasen von den „Mäh-Strapazen“ erholen kann, sollten Sie einen regenfreien Tag für die Verteilung auswählen. Vermeiden Sie das Betreten der Fläche und das Rasen-Sprengen unmittelbar nach dem Düngen.

 

Pflanzenschutzmittel – Was sollten Sie beim Kauf beachten?

Der Verwendung derartiger Mittel in Ihrem Garten sollten einige Überlegungen vorausgehen. Bevor Sie auf Wegen und Rasen mit Glyphosat im „Roundup“ von Monsanto und mit Dicamba aktiv Pflanzenschutz betreiben und den Kauf von Rasendünger und Moos-Beseitiger tätigen, sollten Sie darüber nachdenken, ob

  • Sie die Gänseblümchen auf dem Rasen tatsächlich stören oder eigentlich ein Stück weit Natur bedeuten
  • sich die störenden Kräuter nicht auch mit etwas körperlichem Einsatz beseitigen lassen und Sie damit dem regelmäßigen Entfernen per Hand den Vorzug geben z.B. vor Glyphosat, welches als krebserregend gilt.
  • Sie nicht vielleicht doch eine andere Möglichkeit als die Verwendung von Mitteln, die einem Pflanzenschutz-Gesetz unterliegen, sehen, um den ungeliebten „Gartenbewohnern“ Herr zu werden. Mögliche Alternativen sind selbst hergestellte Mischungen aus in Wasser gelöstem Salz oder Essig. Auch die Verteilung von Rindenmulch kann das Wachstum von unerwünschten Gewächsen deutlich einschränken, wobei sich diese Methode freilich nicht für den Rasen eignet, den Sie weiterhin mit einem milden Rasendünger behandeln können.
  • in Ihrem Garten Kinder und Haustiere herumtollen und die Substanzen aufnehmen könnten

 

Wenn es nicht ohne Rasendünger geht

Entschließen Sie sich doch dazu, den Gänseblümchen mit chemischen Substanzen von Monsanto und anderen Herstellern zu Leibe zu rücken, sollten Sie wiederum folgende Punkte beherzigen:

  • Lassen Sie sich vor dem Kauf umfassend und fachgerecht beraten.
  • Fragen Sie lieber einmal mehr nach, wenn Ihnen Zusammenhänge oder Anweisungen bezüglich der Verwendung nicht klar sind.
  • Greifen Sie nicht zu einem Produkt, dessen Wirkung Sie nicht abschätzen können.
  • Umgehen Sie bei der Verwendung auf dem Rasen und in anderen Gartenbereichen Produkte wie das bereits erwähnte Mittel von Monsanto, welches aufgrund des Inhaltsstoffes Glyphosat unter anderem vom Umweltinstitut bereits als bedenklich eingestuft wurde.
  • Lesen Sie in jedem Fall aufmerksam und vollständig das Etikett und halten Sie sich bei der Verwendung unbedingt an die darauf befindlichen Anweisungen

Für die Anwendung sollte in jedem Fall der Grundsatz gelten, die Mittel von Monsanto oder anderen Herstellern nur in Ausnahmefällen, sparsam und richtig einzusetzen. Auch der beste Rasendünger schadet dem Rasen eher, wenn zu viel davon verteilt wird. Das Ergebnis ist dann auch nach der Behandlung ein geschädigter Rasen  - und das trotz Rasendünger.

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