Westerngitarre Test und Kaufberatung

Westerngitarre

Westerngitarren im Test – Was Sie über die Westerngitarre wissen sollten

Musikinstrumente lassen nicht nur Profi-Herzen höherschlagen, sondern sind auch bei vielen Hobby-Musikern zu Hause. Während ein Klavier eher selten zum musikalischen Inventar gehört, ist die Gitarre weitaus häufiger vorhanden. Neben der Konzertgitarre schafft es vor allen anderen die Westerngitarre in die Jugend- und Wohnzimmer. Doch welche ist die Richtige? Diese Frage lässt sich aufgrund der großen Modell-Vielfalt nicht so ohne weiteres beantworten und stellt so manchen potenziellen Gitarren-Käufer vor eine schier unlösbare Aufgabe, die unter Umständen mit einem Fehlkauf endet. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir folgenden Herstellern über die Schulter geschaut. Mit Namen wie

-    Fender / Squier
-    Blueridge
-    Breedlove
-    Takamine
-    Ibanez
-    Gibson

ist die Aufzählung längst nicht komplett und mit „RCE“ sei auch nur ein Modell als Vertreter der gesamten Riege genannt. Erfahren Sie in unserem Testbericht alles über Gitarren und welche Kauf-Kriterien wichtig sind.

zum ausführlichen Ratgeber

Die besten Westerngitarre auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Westerngitarre Kaufberatung

Was ist eine Westerngitarre?

Der Gitarren-Sektor hat einiges zu bieten und lässt sich keineswegs nur auf diese Art beschränken. Am Anfang stand die klassische Gitarre, aus der sich im Laufe der Zeit die Westerngitarre entwickelte. Doch während der Vorgänger mit Nylonsaiten bespannt wurde bzw. wird, kommen bei der Western-Ausführung Stahlsaiten zum Einsatz. Damit wird ein kräftiger Klang erzeugt, der zudem viel klarer ist. Auch in der Form und der Verbalkung unterscheidet sich der „Nachkomme“ von der ursprünglichen Variante, womit letzten Endes ein eigenständiger Modell-Typ geschaffen wurde. Mit Westerngitarren wird vor allem die Nachfrage nach lauteren Gitarren bedient, die aufgrund der Country-Tradition ursprünglich besonders in Amerika nachgefragt wurde. Selbstverständlich sind die Modelle auch hierzulande erhältlich und bereichern – z.B. neben der Konzertgitarre – das gesamte Sortiment mit anspruchsvollen und hochwertigen Saiteninstrumenten.

 

Welche Arten gibt es neben der Westerngitarre noch?

Diese Saiteninstrumente lassen sich in vier große Gruppen mit einigen „Unterarten“ einteilen. Zu den Akustik-Gitarren, welche die erste Abteilung benennen, gehören die Western- und die Konzertgitarren. In einer weiteren Kategorie werden die elektrischen Gitarren zusammengefasst und Gruppe drei wird von halbakustischen Modellen definiert. Mit den Sondergitarren sind diese Saiteninstrumente erfasst. Alle Produkte differieren untereinander durch Details und lassen sich wiederum in verschiedene Bauformen einteilen.

 

Die Bestandteile eine Gitarre

In den Bestandteilen unterscheiden sich die einzelnen Typen nicht voneinander. Wohl aber beispielsweise in der Verwendung der Materialien oder in der Form.

Der Korpus

Der Korpus stellt den Hauptteil einer Gitarre dar und besteht wiederum aus dem Boden und der Decke, den beiden Kehrseiten eines jeweiligen Modells. Mit den Zargen, welche als Verbindungsstücke zwischen den Erstgenannten fungieren, wird aus den bisherigen Bestandteilen ein Klangkörper, welcher das zentrale Element darstellt und „Standort“ weiterer Komponenten ist. Boden und Zargen, welche sich farblich zumeist von den übrigen Teilen abheben, haben bis auf die verwendeten Materialien keine besondere Bedeutung. Am Resonanzkörper befinden sich weitere wichtige Details:

Schallloch

Die Vorderseite ist mit einem Schallloch versehen, welches dafür sorgt, dass der Ton nach einem erfolgten Anschlag nach außen transportiert wird. Im Prinzip wird auf diese Weise die spezielle Akustik einer Gitarre erzeugt. Die Schallloch-Form kann rund oder oval sein und um die Öffnung herum sitzt unter den Saiten möglicherweise noch ein Schlagbrett. Damit werden Gebrauchsspuren auf der Vorderseite vermieden. Mit dem Schlagbrett kann der Gitarrist zudem mit der Hand durch Klopfen den Rhythmus angeben oder musikalische Effekte einbauen.

Steg

Des Weiteren ist an der Decke der Steg mit der Stegeinlage, an der sich das eine Ende der Saiten befindet, angebracht. Von hier aus verlaufen die Steelstrings, wie die Saiten im Fachjargon auch bezeichnet werden, zur Kopfplatte. Die Technik, mit der die Strings am Gitarrensteg befestigt werden, ist bei den einzelnen Modell-Varianten unterschiedlich und von der Art der Saiten abhängig. Konzertgitarren werden in der Regel mit Nylonsaiten bestückt. Die Western-Ausführung bekommt als Steelstring-Guitar Stahlsaiten. Aus dem unterschiedlichen Material ergibt sich jeweils eine andere Befestigungstechnik an der Stegeinlage. Bei einer langjährigen Nutzung macht sich unter Umständen der Austausch der Stegeinlage erforderlich. Der Handel bietet diesbezüglich ein umfangreiches Sortiment. Mit einer speziellen Rinderknochen-Stegeinlage kann beispielsweise ein ebenso spezieller Klang erzeugt werden.

Cutaway

Einige Modelle sind am Korpus mit einem Cutaway versehen. Dieser Begriff bezeichnet einen Ausschnitt im Gitarrenkörper, mit dem ein leichteres Greifen hoher Töne ermöglicht wird. Unter dem Namen „Fender Squier SA-105CE“ ist beispielsweise ein Modell auf dem Markt, welches mit einem solchen Ausschnitt – und übrigens auch einem eingebauten Tonabnehmer – ausgestattet ist. Der Hersteller Squier by Fender sowie Ibanez bieten weitere dieser Western-Saiteninstrumente mit zum Teil sehr ausgeprägten Formen für ein besseres Handling und somit ein optisches Highlight an. Breedlove und Takamine bzw. die „RCE“ von Ortega erscheinen zuweilen mit einem „zurückhaltenden“ Gitarren-Ausschnitt auf der „Musikbühne“ und Blueridge und Gibson verzichten oft ganz darauf.

Der Resonanzkörper bzw. das dafür verwendete Material ist ein ausschlaggebendes Kriterium für den Klang einer Gitarre. Die Musik-Instrumenten-Industrie bietet Western-Modelle mit massiver Decke oder vollmassive Produkte an, wobei die vollmassive Variante aufgrund der besseren Qualität einen deutlich höheren Preis hat.

Der Gitarrenhals

Die Gitarre bringt nur Töne hervor, wenn eine Nylon- oder Steelstring angeschlagen wird. Die „hörbaren“ Tonfolgen werden durch das Setzen verschiedener Gitarrengriffe bzw. Akkorde am Griffbrett erzeugt. Der Hals mit dem aufgesetzten Brett ist bei Westerngitarren im Inneren in der Regel mit einem Halsstab verstärkt. Anderenfalls könnte die hohe Spannung, welche durch die Stahlsaiten erzeugt wird, zum Verziehen des Gitarrenhalses führen. Auch bezüglich dieser Komponente unterscheiden sich die einzelnen Typen voneinander. Die Konzertgitarre hat beispielsweise ein flaches Griffbrett. Die Stahlsaiten-Ausführung wie die Westerngitarre hat ein nach oben gewölbtes Griffbrett.

Die Kopfplatte

Die Kopfplatte befindet sich am anderen Ende des Gitarrenhalses. An dieser Stelle laufen alle Saiten zusammen und werden – jede für sich – an den entsprechenden Wirbeln befestigt. Mit Hilfe der Stimm-Mechaniken können die Stahlsaiten eines Western-Modells gespannt oder gelockert werden. Auf diese Weise erfolgt das Stimmen einer Gitarre, welches nach längerem Spielen und nahezu vor jedem Gebrauch vorgenommen werden muss. Die richtige Einstellung der Stimm-Mechaniken können ungeübte Spieler unter Zuhilfenahme eines Stimmgerätes vornehmen.

 

Fichtendecke, Mahagoni und Abalone – Gitarren aus hochwertigem Material

Für die Herstellung der einzelnen Bestandteile wird neben weiteren Hölzern unter anderem Palisander oder Mahagoni verwendet. Bei den meisten Modellen kommen auch aus optischen Gründen mehrere Hölzer zum Einsatz. Bei unserem Kandidaten, der „SA-105CE“, kann der Musiker die Gitarrengriffe beispielsweise auf einem Griff-Brett aus Palisander ausführen, während eine laminierte Fichtendecke für ein optisches Highlight sorgt. Boden und Zarge sind bei diesem Modell aus laminiertem Nato gefertigt. Hierbei handelt es sich um eine Holzart, die dem Mahagoni in Aussehen und Eigenschaften sehr ähnlich ist. Mahagoni gilt als sehr edles Holz, welches unter anderem auch bei der „Pursuit“ von Breedlove verwendet wird. Aber nicht nur Palisander oder ähnliche Gehölze machen ein solches Saiteninstrument zu einem optischen Leckerbissen. Auch Abalone kommt zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um schimmerndes Perlmutt, welches an verschiedenen Stellen verwendet wird. In der Kombination mit Mahagoni können mit Abalone tolle Akzente erzielt werden.

 

Welche Bauformen der Westerngitarre gibt es?

Möchten Sie sich eine der beliebten Westerngitarren zulegen, müssen Sie sich auch für eine Form entscheiden. Innerhalb dieser Kategorie können vier Unterteilungen vorgenommen werden: die Dreadnought-, die Grand Concert-, die Grand Auditorium- und die Jumbo-Bauform.

Die Dreadnought

Dabei handelt es sich um die am weitesten verbreitete Western-Guitar, deren Klangkörper dicker und nach oben weniger voluminös ist. Diesem „keilförmigen“ Aussehen verdankt das Modell seinen Namen. Die Akustik dieser Instrumente ist von einer besseren Resonanz im Bereich der tiefen Töne geprägt.

Die Grand Concert

Diese Variante ähnelt der klassischen Ausführung in jeder Hinsicht. Nur für die Strings wurde Stahl statt Nylon verwendet und die „baulichen“ Gegebenheiten auf diese Eigenschaft abgestimmt.

Die Grand Auditorium

Sie ist eine Weiterentwicklung der Vorhergenannten. Der Klangkörper ist tiefer und bringt damit im tiefen Tonbereich ein besseres Ergebnis.

Die Jumbo

Mit dem lauteren Klang und einem besseren Nachhall stellt eine Jumbo abermals eine Steigerung der Grand Auditorium dar. Diese ergibt sich unter anderem aus der Größe, mit der sie die Auditorium übertrifft. In der Form erinnert diese an eine Dreadnought.

 

Pickup – Tonabnehmer für Akustik-Gitarren

Ein Ton-Abnehmer ist ein Wandler, welcher mechanische Schwingungen in ein Audiosignal wandelt. Die Töne werden letzten Endes über einen Lautsprecher hörbar gemacht. Ein Pickup kommt bei E-Gitarren zum Einsatz und ist, wie bei der „SA-105CE“, die im Testbericht mit guten Noten überzeugen konnte, entweder bereits eingebaut oder kann nachgerüstet werden. Bei unserem Kandidaten ist dieses Feature für eine optimale Bespielbarkeit neben weiteren Effekten mit einem Stimmgerät kombiniert. Verschiedene Hersteller bieten diese Produkte als ergänzende Highlights an.

 

Testbericht als Hilfestellung vor dem Kauf

Im Allgemeinen ist es hilfreich, vor einem Kauf einen entsprechenden Testbericht zu lesen. Das Internet bietet diesbezüglich die nötigen Plattformen. Konnten Sie – beispielsweise mit unserem Testbericht – eine Entscheidung fällen, bietet wiederum das Netz hervorragende Optionen für den Kauf. Wer nun befürchtet, das „Instrument im Sack“ kaufen zu müssen, der sei beruhigt. Dem ist keinesfalls so, denn auch das Internet bietet Klangbeispiele, damit Sie erfahren, worauf Sie sich freuen dürfen.

Neben der Tatsache, dass Klangbeispiele ein unverzichtbares Mittel sind, um das richtige Saiteninstrument zu finden, spielt auch ein anderer Fakt bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle: die Bespielbarkeit. Hierbei sind dem Internet allerdings doch Grenzen gesetzt, denn während Klangbeispiele hörbar sind, können Sie die Bespielbarkeit nur am Instrument selbst prüfen. Da sich die einzelnen Modelle unterscheiden, gilt es zunächst theoretisch einen Typ zu finden und diesen dann praktisch auf die Bespielbarkeit zu testen. Erst wenn alles passt, sollten Sie kaufen.

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