Heimkinosystem Test und Kaufberatung

Heimkinosystem

Heimkinosysteme im Test

Der perfekte Fernsehabend kann eigentlich nur zu Hause stattfinden. Ins Kino zu gehen ist zwar eine nette Abwechslung, doch erstens kostet dieses Vergnügen den einen oder anderen Euro und zum anderen ist es in den eigenen vier Wänden doch viel komfortabler. Das sehen Millionen von Filmfans genauso, weswegen sie ihr Heim in ein eigenes kleines Kino verwandeln wollen. Neben einem großen Fernseher darf da auch das passende Heimkinosystem nicht fehlen. Wer sich dafür entschieden hat, steht vor der ersten großen Frage: „Soll es eine Komplettanlage sein oder ich es mir lieber aus Einzelkomponenten zusammenstellen?“. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Doch damit alleine ist es nicht getan, denn bei der Anschaffung eines solchen Systems sollten schon im Vorfeld einige Informationen beschafft und Überlegungen getroffen werden, die einem dann den Kauf um einiges leichter machen. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einem Komplettsystem und dem Zusammenstellen der Einzelkomponenten. In diesem Ratgeber geht es um die Komplettanlagen, da es sich hierbei um die einfachste Art handelt, um perfekten Surround Sound zu bekommen.

Eingehen möchten wir auf dabei auf die unterschiedlichen Systeme, Zuspieler und Lautsprecher Außerdem möchten wir Ihnen nahebringen, wie die ideale Aufstellung der einzelnen Teile aussieht und ob Sie dem Kabelsalat entgehen können. Erfahren Sie außerdem, welche Hersteller einen Blick wert sind und noch vieles mehr. Schauen Sie sich passend dazu auch unseren Heimkinosysteme Test an. Wir haben einen Testsieger, Preis-Leistungs-Sieger, Kundensieger und einen Verkaufssieger gewähnt und stellen dazu noch unseren Geheimtipp vor.

zum ausführlichen Ratgeber

Die besten Heimkinosystem auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Soundqualität
Design
Bedienung
Verarbeitung

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Heimkinosystem Kaufberatung

Über die Notwendigkeit eines Heimkinosystems

Sie haben sich einen tollen (neuen) Fernseher gekauft, aber selbst der nervenaufreibendste Action-Thriller bringt Sie nicht richtig in Stimmung? Kein Wunder, denn aufgrund der immer dünner werdenden Bildschirme leidet der Sound-Aspekt deutlich, weil für gute Boxen kein Platz mehr ist. Auch, wenn es aufgrund der TV-Preise etwas ärgerlich ist, kann diese Schwäche durch ein Heimkinosystem ausgeglichen werden – auch ohne dafür ein weiteres Vermögen zu bezahlen. Relativ einfache Systeme gibt es schon für 200-300 Euro, der untere Bereich der Profisysteme liegt bei 1000 – 1500 Euro.

 

2.1, 5.1 und 7.1?

Die einzelnen Systeme unterscheiden sich in 2.1, 5.1 und 7.1. Die Erklärung ist denkbar einfach: Sie bezeichnen die Anzahl der Lautsprecher Mit der 1 ist der separate Subwoofer gemeint, welcher für die tiefen Frequenzen zuständig ist.

Die 2.1-Versionen sind für Nutzer ideal, die weder besonders viel Geld ausgeben noch Zeit investieren wollen. Mit einer solchen Komplettanlage büßen Sie den gewünschten Rundumklang ein.

5.1-Anlagen sind schon eher für einen räumlichen Klang geeignet und sollten für echte Soundfans das Minimum sein, um Filme zu genießen. Der Center-Speaker, welcher sich unter dem Bildschirm befindet, hat die Aufgabe die Sprachverständlichkeit zu verbessern. Verbunden werden können Sie entweder mit Ihrem TV-Gerät oder über einen AV-Receiver.

Einen Schritt weiter gehen Sie mit 7.1-Anlagen, die wie schon erklärt, zwei weitere Lautsprecher mitbringen. Blu-rays und DVDs  müssen diese Tonspur unterstützen. Ob das der Fall ist, erkennen Sie auf der Hülle oder in der Produktbeschreibung. Mittlerweile wird das bei den meisten der Fall sein, denn gerade die Einführungen von Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus und DTS HD haben dazu beigetragen.

 

Bestandteile und Aufstellung

  • DVD- oder Blu-ray-Player  
  • Center-Lautsprecher
  • zwei Front-Hauptlautsprechern
  • zwei Rear-Lautsprecher
  • Subwoofer
  • optional weitere Lautsprecher

Die Center-Lautsprecher sollten auf Höhe Ihres Kopfes gestellt werden. Prüfen Sie daher, wie Sie für gewöhnlich vor dem Fernseher sitzen. Die Front-Hauptlautsprecher kommen jeweils links und rechts in 2 Metern Abstand neben den Fernseher und sollten sich auf derselben Höhe der der Center-Lautsprecher befinden. Die beiden Rear-Lautsprecher müssen ebenfalls einen Abstand von 2 Metern haben und werden hinter Sie aufgestellt.

Möchten oder besitzen Sie ein 7.1-System, so werden die anderen Lautsprecher zwischen den Rear- und Front-Lautsprechern aufgestellt.

 

Der optimale Sitzabstand

Nicht unwichtig ist der Sitzabstand zum Fernseher. Sie richtet sich nach der Größe des Fernsehers, welche wiederum auf Ihren verfügbaren Platz abgestimmt sein sollte. Haben Sie ca. 3 Meter Platz, so sollten Sie zu einem 40 oder 42 Zoll TV greifen. Grundsätzlich können Sie sich selbst errechnen, ob der Sitzabstand ideal ist. Die Formel dazu lautet: Sitzabstand = 3 x Bildschirmdiagonale.

 

Was Ihre Heimkinoanlage bieten sollte

  • USB- und HDMI-Anschluss für Filmwiedergabe über USB und anderen kompatiblen Geräte
  • Wiedergabe von Blu-Ray Video, Mp3s
  • optional integrierte DVD-/Blu-Ray-Player
  • optional WLAN

 

Die Zuspieler-Arten

Da die meisten Fernseher über einen Tuner verfügen, gehören sie nicht zum System dazu. Die sogenannten „Zuspieler“ stehen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung.

DVD und Blu-ray

Gekaufte Filme machen beim Abspielen nie Probleme, manche können aber gebrannte oder andersformatige Filme nicht. Schauen Sie daher auf die Produktbeschreibung, denn dort sollte es vermerkt sein.

Datenformate

Es sollte möglich sein MPEG-4 (H.264), DivX und Xvid abspielen zu können. Um Musik in ihrem vollen Umfang genießen zu können, sollten auch die Formate MP3, SACD (Super-Audio-CD), DVD-Audio und Blu-ray-Audio bzw. BD-Audio unterstützt werden.

HDTV und 3D-TV

Die Kombination zwischen Beamer und TV mit einer HDTV-Auflösung und einem DVD-Player sollte ohne weiteres das Upscaling möglich machen, sodass das Bildformat automatisch angepasst wird. Das gilt auch für Blu-ray-Player, die DVDs hochrechnen.

3D-Geräte werden immer moderner, weswegen Sie keine schlechte Investition wagen, sollten Sie bereits einen Schritt weiter gehen wollen. Bei den aktuellen Bluray-Playern ist gehört das schon zum Standard, DVD-Player haben sie eher nicht.

 

Der AV-Receiver

Der AV-Receiver kommt entweder als Einzelgerät oder als DVD- oder Blu-ray-Receiver-Kombination. Auf jeden Fall sollte ein HDMI-Anschluss vorhanden sein, bei 3D sollte es mindestens die Version 1.4 sein. Dadurch erhalten Sie auch die Möglichkeit, Ihre Spielekonsolen oder Satelliten-Receiver  anschließen zu können. Welche Anschlüsse Sie genau benötigen, hängt davon ab, was genau Sie anschließen möchten. Ältere Geräte brauchen einen Scart-Steckplatz, Plattenspieler einen Phono-Eingang, der aber eher nicht mehr angeboten wird. Ein USB-Anschluss kann ebenso wenig schaden wie ein Netzwerkanschluss um beispielsweise streamen zu können.

Oft verfügen Sie über ein sogenanntes Einmesssystem, mit dem der Raumklang automatisch optimiert wird. Vor allem für ungeübte Hörer ist das sehr praktisch, aber auch für die, die keine Zeit oder Lust darauf haben. Ist dies nicht eingebaut, so geht es an die Selbstjustierung, was zur Folge haben kann, dass die Boxen an einem Ort stehen, wo sie als störend empfunden werden. Es müssen also Kompromisse eingegangen werden.

Was die Leistungsreserven betrifft, so sollten Sie sich nicht auf die PMPO-Werte verlassen. Schauen Sie vielmehr auf die Sinusleistung (auch als Dauerleistung oder RMS bekannt). Es ist wichtig, dass Sie sie auf die der Lautsprecher abstimmen, damit Beschädigungen der Technik ausgeschlossen werden können. Umso mehr Power das Gerät besitzt, desto größer sind die Boxen. Es sei denn, dass Sie einen mit einem digitalen Verstärker wählen.

 

Immer diese lästigen Kabel …

Ob bei DVD- oder Blu Ray Kompaktanlagen: Kabel gehören zur Technik. So manchem stößt es sauer auf, vor allem, weil sie den Wohlfühlfaktor mindern. Mittlerweile gibt es auch System, die ohne Kabelsalat funktionieren. Übertragen werden die Signale dann per Funk oder Bluetooth. Der Vorteil ist hierbei auch, dass Sie Ihr Handy oder andere Geräte verbinden und sich frei bewegen können. Um die Klangqualität müssen Sie sich dabei nicht sehr viele Gedanken machen, denn heutzutage ist sie sehr gut und störungsarm, aber lange nicht ohne Tücken. Prüfen Sie daher, ob es nicht vielleicht doch mit den Kabelverbindungen gehen würde.

 

Alternative: Soundbar

Geht es Ihnen nur darum, den Ton Ihres TV-Gerätes zu verstärken, der Platz aber für ein Surround-System nicht gegeben ist, könnte eine Soundbar eine gute Alternative sein. Die schlanken Geräte brauchen wenig Platz und statten Ihr Heim dennoch mit einem 5.1- oder sogar 7.1-Kinosound aus. Sollten Sie dennoch die Möglichkeit haben, ein echtes System aufstellen zu können, sind diese den Soundbars auf jeden Fall vorzuziehen.

 

Kinosound-Hersteller

Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl verschiedener Hersteller, die allesamt mehrere Kinosysteme führen. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen.

Bose

Bose steht bei Klangverliebten ganz oben auf der Wunschliste. Das Unternehmen ist weltweit bekannt und ein Experten auf dem Gebiet der Audio-Produkte. Qualität muss dennoch nicht teuer sein. Ein Bose Heimkinosystem ist schon ab rund 880 Euro für das Acoustimass 6 Series V zu haben.

LG

LG Electronics wurde 1958 in Südkorea gegründet und ist bekannt für seine Haushaltsgeräte, Smartphones, PC-Produkte und vieles weiteres. In Sachen Heimkinoanlagen geht das LG BH9540TW einen Schritt weiter und bietet ein 3D Blu-ray 9.1 Heimkinosystem mit allen Finessen, die man sich vorstellen kann: WLAN, drahtlose Rücklautsprecher, Smart TV, Ultra HD Upscaling und Bluetooth – für knapp 600 Euro. Auf Amazon bekommt das System 4,6 von 5 Sternen.

Harman Kardon

Harman Kardon  ist ein New Yorker Unternehmen, welches eine deutsche Niederlassung hat. Einen Namen macht sich die Firma durch die Produktion des ersten Receivers, welcher 1954 auf den Namen Festival D1000 getauft wurde.

Samsung

Die Samsung Group vertritt den Südkoreanischen Raum und ist natürlich auch im Bereich der Heimkinoanlagen tätig. Zum Beispiel mit dem Samsung h7750wm für knapp 800 Euro, welches mit kabellosen Rücklautsprechern geliefert wird. Es geht aber auch günstiger mit der Samsung HT-Linie, die ab 125 Euro zu haben ist.

Sony

Seit 1946 gibt es die Sony Corporation, die der drittgrößte Konzern im Elektronikbereich ist. Unter anderem gehören Kameras, Smartphones, Tablets und Videokameras zum Produktportfolio. Die Sony BDV-Serie bietet verschiedene Systeme ab ca. 195 Euro.
   

Panasonic

Die Panasonic Corporation ist in Japan entstanden und seit 1918 Hersteller für verschiedene Bereiche aus der Eletronik-Branche. Zu den günstigeren Heimkinosystemen gehört das SC PT 150 EG S Für 180 Euro. Zu den Spitzengeräten zählt das SC-BTT865EG9 Premium 5.1 Blu-ray Heimkino System mit 3D Cinema Surround und 4K Ultra HD für ca. 800 Euro.

Teufel

Die Lautsprecher Teufel GmbH kommt aus Deutschland und existiert seit 1979. Mittlerweile ist das Unternehmen eines der bekanntesten, wenn es um den Lautsprecher und Audiogeräte-Bereich geht. Die Columa Serie ist ab knapp 400 Euro (UVP) zu haben und beginnt bei einem 2-Wege-System. Doch auch die Impaq-Serie sollten Sie sich ansehen. Sie beginnen bei 900 Euro mit dem Impaq-7000 Klangstern Galactica-System, welches eine 5.1-Blu-ray-Komplett-Anlage ist. Das Impaq 7300 kommt mit Alu-Säulen  und einem Downfire-Subwoofer und einigen weiteren genialen Features.  

 

Heimkino für jedermann

Ein Surround-Ton ist etwas feines – nur haben muss man ihn. Mit einem entsprechenden System für das Heimkino ist das kein Problem mehr und relativ einfach gemacht. Ein bisschen Eingefuchse erfordert dieses Thema mit Sicherheit, doch am Ende werden Sie auf jeden Fall einen besseren Ton als vorher genießen können. Vertrauen Sie dabei auf die großen Hersteller, auch wenn sie etwas mehr kosten sollten. Dafür stehen diese für eine bessere Qualität und einen guten Kundenservice. Für welches System Sie sich am Ende entscheiden, bleibt ganz Ihnen überlassen, denn eine pauschale Empfehlung kann sehr schwer gegeben werden. Das Hören ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und so kann es sein, dass für Ihre Ohren ein empfohlenes System ganz und gar nicht stimmig ist. Testen Sie daher das Heimkinosystem Ihrer Wahl aus und entscheiden Sie sich dann endgültig.

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