Heimplanetarium Test und Kaufberatung

Heimplanetarium

Was zeichnet ein gutes Heimplanetarium aus? Hier erhalten Sie die Antworten.

Das Weltall – unendliche Weiten! Der Weltallzauber fasziniert Groß und Klein. Wer wollte nicht als Kind mal Astronaut werden und wie Captain Kirk eine ferne Galaxie erkunden? Der Gedanke an eine Nacht unter dem Firmament entlockt fast jedem halbwegs romantischen Menschen ein Seufzen.

Was schenkt man einem Sternenfan? Bisher konnte man eine Sternenpatenschaft, Bücher und DVDs kaufen oder Planetarien besuchen. Seit einiger Zeit gibt es noch eine weitere Möglichkeit, sich den Sternen nah zu fühlen: Heimplanetarien. So ein Sternenhimmel-Projektor wirft ein Stück Weltall an die eigenen vier Wände und gibt ein Stückchen des Gefühls zurück, das der Blick in einen sternenklaren Nachthimmel erweckt.

Gerade dieser Blick bleibt Stadtmenschen meistens fast gänzlich verwehrt, zu hell blenden die Lichter der Stadt. Die Galaxie an der Zimmerdecke ist schon etwas Besonderes. Seinen Kindern anhand von Sternbildlinien die Sternbilder erklären, sich bei Sternschnuppen etwas wünschen – all das geht auf Knopfdruck.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Heimplanetarien auf einen Blick

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Heimplanetarium Kaufberatung

Preisklassen der gängigen Heimplanetarien

Hier reicht die Bandbreite von knapp 70 Euro für den Sternenhimmel von Bresser über die Mittelklasse mit ca. 125 Euro z. B. Homestar Pro/Star Theatre von Sega Toys bis hin zur mit Abstand teuersten Version, das Planetarium Space 800M von Vixen, das bei etwa 235 Euro liegt. Umso wichtiger ist es zu wissen, worauf geachtet werden sollte, damit sich das neue Zimmerplanetarium nicht als Fehlkauf entpuppt.

 

Ausstattungen der Geräte

Im Prinzip handelt es sich bei einem Heimplanetarium um einen Ganzkuppelprojektor mit Rotationsfunktion. Die Zimmerplanetarien haben fast ausnahmslos einen runden Plastikkörper, der auf einem Ständer so befestigt ist, dass er sich im Rotationsmodus frei drehen kann. Das Ganze wirkt nicht besonders stabil, daher sind die Heimplanetarien auch erst ab einem Alter von mindestens sechs Jahren empfohlen. Die Geschwindigkeit der Rotation ist voreingestellt und kann nicht verändert werden. Während einige der kleinen Planetarien mit Batterie laufen, gibt es auch solche, die mit Netzstecker funktionieren. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Während die batteriebetriebenen Modelle flexibler sind, spart man bei Netzbetrieb Batterien und läuft nicht Gefahr, dass plötzlich der Saft ausgeht.

Mit dabei sind zwei Projektionsscheiben mit unterschiedlichen Bildern. Einige Anbieter offerieren weitere Motive zum Nachkauf. Die Projektionsscheiben, deren Größe bei jeder Marke variiert und nicht mit anderen Geräten kompatibel ist, werden in ein Laufwerk eingelegt. Die Leuchtkraft erhalten die Heimplanetarien von LED-Leuchten. Bei allen Geräten besteht die Möglichkeit, das an die Decke oder Wand geworfene Bild manuell scharfzustellen und den Winkel der Projektion zu verändern.

 

Funktionen und Extras

Neben der Rotationsfunktion, die oftmals eine Rechts-Linkslauf-Option bietet, hat fast jedes Zimmerplanetarium eine Schlummerfunktion. Gerade wenn man es zum Träumen zur Schlafenszeit oder als Stimmungsleuchte benutzt, kann es sehr praktisch sein, wenn sich der Sternenhimmel-Projektor nach einer bestimmten Zeit von selbst ausschaltet. Hier gibt es oftmals zwei oder drei Wahlmöglichkeiten, was den Zeitraum betrifft. Eine hinzuschaltbare Sternschnuppenfunktion ist gerade für Kinder ein Highlight. Einige Geräte bieten die Möglichkeit, ein Datum und eine Uhrzeit einzustellen und den Sternenhimmel zu dieser exakten Zeit simulieren zu lassen.

 

Das Problem der unscharfen Ränder

Beim Kauf eines Heimplanetariums sollten Sie sich bewusst sein, dass das Bild nie so schön und klar wie in einem Planetarium sein wird – es sei denn, man lebt in einem Kuppelbau. Dadurch, dass die Projektion an eine gerade Wand oder Zimmerdecke geworfen wird, sind die Ränder immer etwas unscharf. Wie stark die Unschärfe ist, hängt von der Qualität des Geräts, dessen Leuchtkraft, der Linsenqualität und der Auflösung der Projektionsscheiben ab.

 

Richtiger Abstand

Ein wichtiger Punkt für die Auswahl des optimalen Geräts ist das Verhältnis des Projektionsabstands und des Projektionsbereichs zu der vorhandenen Zimmerfläche. Ähnlich wie bei riesigen Flachbildfernsehern, die für kleine Räume ungeeignet sind, kann man in zu großen oder zu kleinen Räumen Probleme mit dem Heimplanetarium bekommen. Ist der Raum zu groß, sieht man die Sterne unscharf, ist er zu klein, sieht man nur einen kleinen Ausschnitt. Die Maße des jeweiligen Projektionsabstands und Projektionsbereichs sind den technischen Daten der jeweiligen Geräte zu entnehmen.

 

Brillanz des Sternenhimmels

Je weniger Power die LEDs haben, desto dunkler muss der Raum sein, damit man gut sehen kann. Selbst unter optimalen Bedingungen – völlig dunkler Raum mit glatten Wänden und Zimmerdecken, an denen keine Lampen hängen – kommen hier die Qualitätsunterschiede zum Tragen. Während bei den günstigen Geräten sowie bei dem hochpreisigen Modell das Decken-Firmament in keiner Einstellung wirklich scharf aussieht und die Himmelsobjekte eher oval wirken, besticht in diesem Punkt das Gerät der Mittelklasse. Die Sterne werden zwar auch hier, auf den mit gelieferten Projektionsscheibennur in Weißtönen dargestellt, während man im Planetarium das Weltall in all seiner Farbenpracht bewundern kann, aber wenigstens sind sie brillant und scharf. Hier gibt es auch die Option, farbige Disks nachzukaufen.  

 

Lauter als das Original

Die Heimplanetarien sind nicht lautlos. Besonders fällt dies auf, wenn man die Rotationsfunktion benutzt: Von sehr leisem Summen bis hin zu deutlich hörbaren Betriebsgeräuschen reicht die Spannweite der Geräusche, mit denen man leben muss.  Doch auch ohne die Rotation ist der Betrieb nicht lautlos, somit ist ein Heimplanetarium für empfindliche Ohren kein guter Ersatz für ein Nachtlicht – auch wenn diese Lichtquelle optisch jede Nacht versüßen könnte.

 

Zwei Heimplanetarien im Vergleich

Qualität der Projektionsscheiben

Zunächst mag es keine große Rolle spielen, ob man 10.000 oder 80.000 Sterne zu sehen bekommt, aber wenn man die gleiche Projektionsscheibe immer wieder einlegt, ist die Diversität doch wichtiger als gedacht. Durch die Rotation sieht man immer nur einen Ausschnitt des Sternenmeers, und wenn dieser zu spärlich besiedelt ist, wird es schnell langweilig. Auch die Größe der Projektionsscheiben spielt eine Rolle. Je größer, hochauflösender und detailreicher das Bild ist, desto besser sieht es an Zimmerwand und Decke aus. Die meisten Geräte bieten die nördliche und/oder südliche Hemisphäre und eine Scheibe mit Sternbildlinien – einige mit und einige ohne Beschreibung. Als Zusatz gibt es oftmals noch weitere Projektionsscheiben mit beispielsweise der Erde, dem Mond oder der Andromedagalaxie als Zubehör extra zu kaufen. Je nach Häufigkeit der Nutzung können ein paar Motive das Gerät sehr aufwerten.

 

Kurz gesagt

Beim Kauf eines Heimplanetariums sollten Sie besonders auf diese Punkte achten:

  • Verhältnis Zimmergröße zu Projektionsfläche und Projektionsabstand
  • Detailreichtum und Größe der Projektionsscheiben sowie die Möglichkeit des Kaufs weiterer Scheiben
  • Strahlkraft der LED-Beleuchtung
  • Extras wie Datums- und Zeitwahl, Sternschnuppenfunktion, Links- und Rechts-Rotation
  • Schlummerfunktion
  • Betriebsgeräuschpegel mit und ohne Rotationsfunktion

 

Fazit

Das ideale Heimplanetarium sollte dem verfügbaren Raum angepasst sein, starke Leuchtkraft und qualitativ hochwertige Projektionsscheiben haben. Lautlos ist keins der Geräte und auch die Ränder haben immer Unschärfen, wenn man das Bild auf eine gerade Wand projiziert. Das Gefühl reicht nicht an ein Planetarium heran – ganz zu schweigen von dem echten sternenklaren Nachthimmel, bietet aber die Möglichkeit, jederzeit ein Stück Weltall zu Hause ganz für sich allein und ungestört genießen zu können.

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