Hundegeschirr Test und Kaufberatung

Hundegeschirr

Hundegeschirr Ratgeber: Kontrolle über Ihren Vierbeiner

Hundegeschirr Ratgeber

Auch wenn es für einen Hund schöner wäre, sich immer frei bewegen zu können, so geht das in manchen Situationen nicht. Zu groß sind die Gefahren des Alltags, zu wichtig ist das Zusammenleben mit den Mitmenschen. Kontrolle über Bello und Hasso zu haben, ist sehr wichtig. Aus diesem Grund greifen immer mehr Menschen zu einem Hundegeschirr, das eine echte Alternative zum Hundehalsband sein kann.

In diesem Ratgeber erfahren Sie:

  • Die unterschiedlichen Varianten
  • Die Vor- und Nachteile
  • Wie ein gutes Hundegeschirr
  • Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Außerdem haben einen Hundegeschirr-Test gemacht, bei den wir einzelne Modelle unter die Lupe genommen haben. Diesen sollten Sie sich unbedingt ansehen!

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundegeschirren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Tragekomfort
Design
Strapazierfähigkeit
Verarbeitung

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Hundegeschirr Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Hundegeschirre

Hundegeschirre gibt es in vielen Formen, Materialien, Farben und für nahezu jeden Einsatzzweck.

Im Gegensatz zu Hundehalsbändern nimmt ein Brustgeschirr den Druck von der Kehle und der Brust - gerade für junge oder sehr wilde Hunde ist das die besser Art der Anleinung.

Die Passform ist sehr wichtig, denn ansonsten könnte Ihr Hund ausbüxen oder es könnte zu Scheuerstellen und einem eingeengten Gefühl kommen.

Gepolsterte Gurte sind immer eine gute Idee.

Im Schnitt kosten sie zwischen 10 und 60 Euro, mehr geht allerdings immer.

Oftmals die bessere Alternative

Schon das Aussehen eines Hundegeschirrs zeigt, welche Vorteile es hat: die Wirbelsäule wird entlastet und es kann auch kein Druck auf den Kehlkopf und die Halsmuskulatur ausgeübt werden, wie es bei einem Hundehalsband der Fall wäre. Außerdem können Sie mit einem Hundegeschirr sichergehen, dass Ihr Hund, sofern es richtig passt, nicht einfach hinausschlüpfen kann, wie es so mancher Nutzer eines Halsbands schon erleben musste.

Warum kein Hundehalsband?

Die meisten Hundebesitzer führen Ihren Liebling noch an einem Halsband aus, denn so sind viele von Ihnen aufgewachsen und kennen es daher nicht anders. „Traditionen“ sind schwer aus den Köpfen zu verbannen, aber ein Umdenken findet statt und ist sehr wichtig. Warum wir Ihnen eher von einem Hundehalsband abraten? Weil es gesundheitliche Risiken birgt. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein solches Halsband umgelegt und würden dann an Ihrer Leine ziehen. Ihr Hals ist ebenso empfindlich wie der eines Hundes.

Wenn Sie also einen kleinen Wildfang an die Leine legen, der zu gerne zerrt und zieht, kann es zu Rücken- und Halswirbelerkrankungen kommen, aber auch zu Kehlkopfentzündungen, chronischem Röcheln und Husten. Grundsätzlich davon abraten wollen wir nicht, denn am Ende kommt es auf Ihr Tier an, doch Sie sollten die Vor- und Nachteile beider Führungsmittel kennen, um sich dann für eines von ihnen entscheiden zu können. Hundegeschirrvarianten – welche ist für Ihren Hund geeignet?

Der Handel unter das Internet bieten verschiedene Hundegeschirrvarianten an, denn sowohl Sie als Besitzer als auch Ihr Tier haben unterschiedliche Bedürfnisse. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die verschiedenen Modelle vorstellen.

Welpengeschirr

Welpen sind klein und müssen sich erst an ihre Leine gewöhnen. Aus diesem Grund gibt es spezielle Welpengeschirre, die meistens verstellbar sind, sodass es sie beide eine ganze Weile begleiten kann. Da kleine Hunde gerne an ihrer Leine ziehen, weil die Welt so spannend ist und alles erkundet werden muss, sollten Sie in der Eingewöhnungsphase ausschließlich zu einem gepolsterten Geschirr anstatt eines Halsbandes greifen.

Vorteile:

  • Gute Eingewöhnung für junge Hunde
  • Gerade, wenn der Hund viel zieht, ist es schonender für die Gesundheit

Nachteil:

  • Nicht für größere/erwachsene Hunde geeignet

 Norwegergeschirr

Das Norwegergeschirr ist für Sie geeignet, wenn Sie ein raffiniertes Modell suchen, welches Sie schnell An- und Ausziehen können, in dem Sie es über den Kopf anlegen. Der waagerechte Brustgurt führt zum Rumpfgurt. Verschlossen werden kann er hinter den Vorderbeinen. Um die Leine zu befestigen, steht Ihnen ein Metallring zur Verfügung.

Dieses Geschirr leitet den gesamten Druck auf die Brust und ist vor allem dann ideal, wenn Ihr Hund sich von einem Gurt zwischen den Vorderbeinen gestört fühlt. Allerdings wachsten diese Geschirre nicht mit und sind leider auch prädestiniert dafür, dass sich das Tier befreien kann und die Bewegungsfreiheit nicht ganz so gegeben ist, wie es bei anderen Modellen der Fall ist.

Vorteile:

  • Kann schnell An- und Ausgezogen werden
  • Wird über den Kopf gezogen
  • Es kann eine Leine befestigt werden
  • Druck wird auf die Brust und nicht den Hals geleitet

Nachteil:

  • Der Hund könnte sich schnell befreien
  • Es wächst nicht mit
  • Keine volle Bewegungsfreiheit

Führgeschirr

Das Führergeschirr besteht aus einem Rücken- und Bauchsteg und einer Kopfschlaufe. Es wird vor allem gerne Hunden angelegt, die eher schmal gebaut sind, weswegen es auch größenverstellbar ist.

Vorteile:

  • Ideal für schmale Hunde
  • Größenverstellbar

Nachteil:

  • Keine volle Bewegungsfreiheit

Y-Geschirr

Auf den ersten Blick sieht es dem Führgeschirr sehr ähnlich. Der Unterschied ist, dass es hierbei nur einen keinen Rückensteg gibt. Die einzelnen "Striemen" treffen sich auf dem Rücken, wo sich ein Ring befindet, an dem die Leine angebracht werden kann. 

Vorteile:

  • Etwas enger als das Führgeschirr
  • Einfaches Anlegen

Nachteil:

  • Aufgrund der Enge kann der Hund sich eher "eingeengt" fühlen
  • Eine falsche Passform kann zu Scheuerstellen führen

Sicherheitsgeschirr

Das sogenannte Sicherheitsgeschirr sorgt für etwas mehr Kontrolle über Ihren Hund, was gerade bei ängstlichen Tieren ein großer Vorteil ist. Gewährleistet wird dies durch einen zusätzlichen Gurt, der an der schmalsten Körperstelle Halt gibt. Das führt dazu, dass das Geschirr nicht mehr nach vorne rutschen kann, insofern ist es auch für Tiere interessant, die sich gerne mal Houdini-Like aus Ihren Gurten entfesseln. 

Vorteile:

  • Bietet mehr Kontrolle über Ihr Tier
  • Geschirr kann nicht abrutschen

Nachteil:

  • Manch ein Hund könnte das Geschirr als "einsperrend" empfinden

„Step In“-Geschirr

Bei diesem eher selten genutzen Geschirr ist es so, dass es wie eine Art Hose über die Vorderbeine angezogen wird. An den Schultern wird es dann geschlossen, damit der Hund nicht abhauen kann. Gerade bei jungen Hunden oder solchen, die es nicht mögen, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen, kann sich diese Variante auszahlen.

Vorteile:

  • Es muss nicht über den Kopf angezogen werden
  • Es wird kein Druck auf den Brust- oder Halsbereich ausgeübt

Nachteil:

    • Nicht für große oder kräftige Hunde geeignet
    • Ihr Tier könnte sich eingeschränkt fühlen
    • Das An- und Ausziehen erfordert Übung

Zuggeschirr

Wie der Name schon verrät, ist es für Hunde gedachte, die schwere Dinge ziehen wie einen Schlitten oder einen Wagen ziehen müssen.

Vorteile:

  • Robustes Geschirr für schwere Einsätze

Nachteil:

  • Nur für kräftige Hunde wie Bernhardiner und Co. geeignet


Sattelgeschirr

Die Sattelgeschirre sind den Sicherheitsgeschirren sehr ähnlich. Bei diesen Modellen fällt die Rückenplatte allerdings etwas Breiter aus.

Vorteile:

  • Der Druck auf den Hals- und Brustbereich wird genommen
  • Das Anlegen ist sehr einfach
  • Ideal für Wanderungen und andere sportliche Aktivitäten

Nachteil:

  • Eher nicht sonderlich für kleine Hunde geeignet
  • Unter dem breiten Rückensteg kann sich Wärme und Nässe stauen

 

Das Hundegeschirr: Vor- und Nachteile

Das Material

Der Markt bietet allerhand verschiedene Materialien an, die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben.

Nylon

      • Oftmals besonders günstig erhältlich
      • Sehr robust
      • In vielen bunten Farben und Designs erhältlich

Hierbei sollten Sie nur zu solchen Modellen greifen, die gepolstert und unterfüttert sind, damit sie keine Scheuerstellen verursachen. Dieses Material können Sie ganz einfach per Hand waschen oder in die Waschmaschine geben, wenn Sie es ganz unkompliziert reinigen möchten.

Leder

      • Etwas kostenintensiver
      • Bedarf ein wenig Pflege für eine lange Lebensdauer
      • Nicht ganz so flexibel ist

Dafür passt es sich perfekt der Körperform Ihres Lieblings an. Sie kennen dies sicher von echten Lederschuhen. Pflegen können Sie es mit speziellen Mitteln zu denen Sattel- oder Lederfett mit Bienenwachs gehören.

Auf den richtigen Sitz kommt es an

Wie schon erwähnt, muss ein Hundegeschirr gut sitzen, damit es ideal genutzt werden kann. Doch wie genau erkennen Sie das, denn Ihr Liebling wird es Ihnen nicht sagen können. Dass das Modell Ihrer Wahl sich verstellen lassen sollte, ist in unseren Augen selbstverständlich. Gerade was den Brustgurt betrifft, ist das sehr wichtig, damit der Vierbeiner nicht entwischt. Ein Tipp der Tierschutzorganisation Peta: Achten Sie auf einen langen Rückensteg. Dies ist wichtig, damit die Haut unter den Achseln von Hasso nicht einschneiden oder klemmen kann.

Preise und bekannte Hersteller

Die Frage, wie viel Sie für ein gutes Geschirr hinlegen müssen, ist eine ganz wichtige.

Derzeit (immer Stand Mai 2017) sollten Sie für ein Hundegeschirr 10 bis 60 Euro einplanen. Nach oben hin sind die Grenzen selbstverständlich offen, denn besonders luxuriöse Modelle in atemberaubenden Designs mit beispielsweise Swarovski-Applikationend kosten dementsprechd viel. So können Sie ohne Weiteres schon mal über 100 Euro und mehr loswerden.

Hersteller und Preise von Welpengeschirren:
Benötigen Sie ein Welpengeschirr, sollten Sie zwischen 5 und 75 Euro einplanen (z. B. von TOOGOO oder City4Dogs).

Hersteller und Preise von Norwegergeschirren:
Die Preise für Nylon-Norwegergeschirren beginnen bei knapp unter 10 Euro und gehen bis zu 66 Euro für Nubuk-Leder-Modelle (z. B. Nobby, Trixie oder Hunter).

Hersteller und Preise von Führgeschirren:
Das Führgeschirr (auch gerne als Führergeschirr bezeichnet) kostet, je nach Modell, zwischen 10 und 65 Euro (z. B. Ruffwear, Poppypet, oder Trixie).

Hersteller und Preise von Y-Geschirren:
Das Y-Geschirr ist, je nach Material und Hersteller, für zwischen 5 und 100 Euro (z. B. Happilax, Curli oder Karlie).

Hersteller und Preise von Sicherheitsgeschirren:
Preislich beginnen die Sicherheitsgeschirre bei etwa 10 bis 185 Euro (z. B. von Ruffwear, Canine Friendly, JULIUS-K9® oder Hunter).

Hersteller und Preise von „Step In“-Geschirren:
Für ein sogenanntes "Step In"-Geschirr sollten Sie zwischen 15 bis 50 Euro Budget einplanen (z. B. vonBlueberry Pet, Doxtasy, Curli oder Puppia).

Hersteller und Preise von Zuggeschirren:
Zugegeschirre bekommen Sie schon ab etwa 20 Euro, Sie können aber auch bis zu 100 Euro ausgeben (z. B. von Ruffwear, Hunter oder Julius K9).

Gewöhnung an ein Hundegeschirr

Darauf sollen Sie beim Kauf besonders achten

      • Einsatzzweck

Wofür brauchen Sie Ihr Hundegeschirr? Eher für den beruflichen Zweck oder die Freizeit? Fahren Sie eher Fahrrad oder sind Sie zu Fuß unterwegs?

      • Passform

Damit Ihr Hund bestens geführt werden kann und nicht einfach aus dem Geschirr rutscht, muss es an die Körperform angepasst werden. Auch wenn die Hundegeschirre in Größen angegeben sein sollten, so sollten Sie dennoch individuelle anpassbar sein. Messen Sie Ihren Hund am besten vorher und achten Sie auf die Produktbeschreibung.

      • Material

Ganz gleich, für welches Material Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, dass es gut verarbeitet ist und sich weich anfühlt. Wenn Sie eine kleine Wasserratte haben, sollte es auch schnelltrocknend sein, was nur bei Nylon der Fall ist.  

      • Reflektoren

Gerade im Dunkeln sind Reflektoren besonders wichtig. Sofern Sie nicht schon angebracht sind, können Sie sie entweder nachkaufen oder Sie kaufen im Nähbedarf Ihres Vertrauens kleine Aufnäher und bringen sie an. Hauptsache, Ihr Hund ist auch im Dusteren erkennbar. Alternativ können Sie auch LED-Leuchtanhänger nehmen, die derzeit total im Trend sind.

      • Verarbeitung

Achten Sie darauf, dass bei den Geschirren keine überflüssigen Schnallen oder Nähte vorhanden sind, die Drücken oder Scheuern könnten. So etwas kennen Sie sicher von Schuhen oder Kleidungsstücken wie Unterwäsche. Ähnlich geht es auch Bello, Hasso und Pfiffi.

Zusammengefasst

Auch wenn wir nicht grundsätzlich vom Hundehalsband abraten, so würden wir Ihnen im Zweifelsfall doch eher zu einem Geschirr raten, denn die vielen Vorteile sind nicht zu ignorieren und sorgen für mehr Sicherheit bezüglich der Hundegesundheit auf Ihrer Seite. Am besten informieren Sie sich über beide Varianten, denn dann können Sie die beste Entscheidung treffen. Ziehen Sie hierzu auch unteren Hundegeschirr Test 2017 hinzu, in dem wir vier Hundegeschirr-Testsieger gefunden haben und Ihnen dazu noch unseren Geheimtipp vorstellen.

Wir wissen, dass Sie nur das Beste für Ihren Vierbeiner wollen. Deswegen ist das Einholen von Informationen auch so wichtig. Es gibt viel auf dem Markt, was Sie nicht benötigen, doch die Leinenführung gehört durchaus dazu und sollte so optimal wie möglich verlaufen. Vor allem ängstliche Hunde können von einem solchen Geschirr profitieren, weil Sie sich daran nicht verletzen können, wenn Sie doch einmal in Panik ausbrechen und an der Leine zerren.

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