Blu-ray-Player Test und Kaufberatung

Blu-ray-Player

Blu-ray-Player Test: Welche Geräte sind empfehlenswert?

VHS, DVD, Blu-ray, MP3 – die meisten Menschen möchten nicht zig Geräte im Raum stehen haben, um in den Genuss zu kommen, all das zu hören und zu sehen, was sie möchten. Deswegen war die Playstation 3 lange Zeit eine gute Alternative, um das Musikhören, spielen von Videogames und den Filmgenuss via DVD und Blu-ray zu vereinbaren. Sie war um Längen besser als sämtliche Stand-Alone-Player, doch damit ist es mittlerweile vorbei, denn auf dem Markt hat sich einiges getan. Inzwischen gibt es zahlreiche Geräte, die nicht nur preislich attraktiv sind, sondern auch eine Menge weiterer Blu-ray-Fähigkeiten mitbringen, sodass der Filmgenuss gesteigert werden kann. Sind auch Sie auf der Suche nach einem neuen Bluray-Player, werden Sie sich wundern, wie viele auf dem Markt angeboten werden. Die Auswahl für das Heimkino ist riesig und schwer zu durchschauen. Einen guten Player von einem schlechten zu unterscheiden scheint ohne entsprechende Hintergrundinfos alles andere als einfach.

Damit Sie das Beste aus Ihrem Geld holen können, möchten wir Ihnen diesen Ratgeber an die Hand geben. Mit ihm erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die Sie zum Auswählen eines Bluray-Players benötigen. Dabei muss es nicht unbedingt ein teures Gerät sein, um eine entsprechende Bildqualität zu bekommen. Je nach Anspruch reicht auch ein günstiges Modell für ca. 50 Euro. Wichtig ist, dass Sie wissen, worauf es beim Kauf ankommt. Gehen Sie nach dem Lesen dieses Ratgebers topinformiert an den Kauf. Schauen Sie sich hierzu auch unseren Vergleichstest an.

zum ausführlichen Ratgeber

Die besten Blu-ray-Player auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Bildqualität
Bedienung
Ausstattung
Energie Effizienz

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Blu-ray-Player Kaufberatung

Über die Blu-ray

Der Name des DVD-Nachfolgers so viel wie „blauer Strahl“. Dieser leitet sich durch den violetten Lichtstrahl des Lasers (405 nm) her. Statt für „blue“ wurde sich für die Markenkennung für die Schreibweise „blu“ entschieden. Zuerst ein wenig belächelt haben sich diese Datenträger recht schnell nach oben auf der Beliebtheitsskala katapultiert. Alleine 2011 wurden 806,80 Millionen Euro Umsatz gemacht, 2012 waren  immerhin 11,55 Millionen Personen im Besitz eines Blu-ray- bzw. HD-DVD-Players. Die Tendenz ist steigend, vor allem seit die Player immer günstiger werden und für jedermann erschwinglich sind. 2014 wurden 27.900.000 Blu-rays verkauft.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Sie bieten bis zu 50 GByte Speicherkapazität, wodurch Filme in einer wesentlich besseren Qualität wiedergegeben werden können. Die Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 Pixel und 40 MBit/s zu 720 x 576 Pixel, ca. 10 MBit/s der DVD zeigen sich deutlich. Zudem sind sie kratzunempfindlicher und nicht so schnell kaputtgehen.

Damit Sie in den vollen Genuss kommen können, braucht es allerdings ein TV- oder Beamer-Gerät, welches HF-fähig ist und einen HDMI-Eingang besitzt. Selbiges ist auch wichtig, wenn Sie über Ihren PC gucken möchten. Es sollte entweder ein HDMI- oder DVI-Anschluss vorhanden sein und auch die Grafikkarte muss mitspielen und HDCP unterstützen.

 

Die ersten Geräte waren teuer

2006 war es so weit: Samsung und Panasonic starteten mit Ihren Playern – vor der PS3. Der Samsung BD-P1000 war für rund 1299 Euro  zu haben, während der  Panasonic DMP-BD10 1499 Euro verlangte. Zum Start gab es noch nicht einmal 10 Filme. Heute, knapp 10 Jahre später, kaum noch vorstellbar, wenn man sich die aktuelle Auswahl ansieht. Gar nicht so lange her ist es, dass das erste Ultra-HD-Gerät auf den Markt kam. Wieder war es Samsung. Der UBD-K8500 soll Anfang 2016 herauskommen wie auf der IFA bekanntgegeben wurde. Das bedeutet, dass 3840x2160 Bildpunkte unterstützt werden sollen. Einen voraussichtlichen Preis gibt es noch nicht.

 

Welche Player angeboten werden

Es gibt weitaus mehr als den Stand-alone-Player, denn die Bedürfnisse der Filmfans sind vielfältig, weswegen unterschiedliche Varianten von Panasonic, Pioneer, Philips, Oppo, Samsung, Sony, LG und Co. erhältlich sind.

  • 3D Blu-ray Player
  • tragbare (portable) Blu-ray Player
  • Blu-ray Recorder (mit Festplatte
  • Blu-ray Player Netzwerk und Internet
  • Blu-ray Player mit USB
  • Blu-ray Player mit Airplay
  • Blu-ray Player für Computer (intern oder extern)

 

Was können Sie?

Blu-ray-Player können nicht nur Blu-rays abspielen, sondern auch DVDs. Durch das sogenannte „Upscaling“ werden die 576i oder 576p auf 720p oder 1080i/p skaliert, was am besten über den HDMI-Anschluss genutzt wird. Besitzen Sie einen UHD-Fernseher, können Sie auch die Skalierung auf 3840 x 2160 Pixel nutzen und genießen. Möchten Sie ein echtes Kinoerlebnis, können Sie den Film mit 24 Vollbildern sehen – wenn ein entsprechendes TV-Gerät vorhanden ist.

Moderne Geräte wie der Panasonic DMP-BDT700-EG9 haben außerdem eine 3D-Funktion (sofern Sie auch einen 3D-TV besitzen). Mittlerweile ist das keine Seltenheit mehr und deswegen auch nicht mehr allzu teuer. Gerade hinsichtlich der kommenden Techniken ist es lohnenswert ein paar Euro zu investieren und am Ende mehr Flexibilität zu bekommen.

In Sachen Ton werden die HD-Tonformate unterstützt. Der Player ist dafür zuständig, die Surround-Formate so umzuleiten, dass sie zu einem analogen Mehrkanalton werden und dann zum zum Receiver gelangen. Hierbei haben Sie entweder die Möglichkeit, mit einem AV-Receiver und einem eigenen Decoder zu arbeiten, der den Ton in einer unkomprimierten Version wiedergibt, oder einen ohne, woraus dann ein komprimierter PCM-Mehrkanalton entsteht. Mit einem der neueren BR-Player können Sie nicht nur Dolby-Digital-Sound genießen, sondern auch 7.1-Lautsprecher anschließen.

 

Player oder Recorder?

Es gibt sowohl Bluray-Player als auch Bluray-Recorder. Die einen spielen nur ab, die anderen nehmen auch auf. Letzteres ist dann interessant, wenn Sie gerne Filme, Serien und Sendungen aus dem TV in HD-Qualität aufzeichnen wollen, weil Sie sich Ihr eigenes Heimkinoangebot erstellen möchten. Gespeichert wird dann entweder auf der internen oder einer externen Festplatte. Benötigen Sie Platz, brennen Sie die aufgenommenen Sachen einfach. In wie fern Sie einen Player oder Recorder anschaffen sollten, hängt von Ihren Präferenzen ab. Einer, der günstigeren Modelle, die Abspielgerät und Speichermedium vereinen, ist zum Beispiel der Samsung BD-C8200 mit 25 GB (ca. 117 Euro) oder der Panasonic DMR-BST721EG 3D Blu-ray Recorder mit Twin HD DVB-S für 219 Euro.

 

Anschlüsse für vielfältigen Spaß

Selbstredend sind Anschlüsse wie HDMI und Audioanschlüsse für die Heimkinoanlage. Weitere sorgen für den größten Spaßfaktor. Ein USB-Anschluss oder eine Speicherkarten-Schnittstelle ist praktisch, um ganz einfach Fotos und Videos ansehen zu können, die sich auf der Kamera, dem USB-Stick, dem Handy oder wo auch immer befinden. Ein Player mit LAN bzw. WLAN wird schnell die Vorteile der BD-Live-Dienste aufzeigen. Zudem gibt es so die Möglichkeit, Updates zu ziehen oder Apps zu nutzen.

 

Die besten Blu-ray-Player: Günstig vs. Teuer

Die Bluray-Preisspanne ist riesig. Die günstigsten Modelle kosten etwa um 60 Euro, aber Sie können auch gerne über 1000 Euro ausgeben. Es kommt eben darauf an, was genau Sie erwarten. Umso einfacher der Player gehalten ist, desto günstiger ist er in der Regel. Günstig heißt in diesem Fall nicht schlecht, denn vor allem kommt es auf die Bildqualität an und die ist schon bei preiswerten Geräten nicht zu verachten.
Die qualitativen Unterschiede sind heute nicht mehr allzu groß. Viel mehr unterscheiden sich die Player in den Funktionen und vielleicht noch im Design. Das macht es einfach, keinen wirklichen Fehlkauf zu tätigen.

Der Samsung BD-J4500 ist beispielsweise für 59 Euro erhältlich, während der OPPO BDP-105EU 3D stolze 1700 Euro kostet. Dafür erhalten Sie 4k Upscaling, Marvell Kyoto-G2H video processor, Asynchronous USB DAC input und vieles mehr. Ein gutes Mittelfeld stellen Geräte wie der LG BP740 kann 3D, WLAN, Ultra HD Upscaling und vieles mehr für rund 123 Euro oder der Philips BDP7750 für 150 Euro mit 3D,4K, WiFi Smart TV und Miracast,

Etwas höherpreisig ist der der Panasonic DMP-BDT570EG (ca. 323 Euro). Er verfügt über Internet Apps, einen 7.1 Analog-Ausgang und Miracast. Der Sony BDP S6200 für ca. 330 Euro kann auch 4-K-Videos abspielen, unterstützt die 3D-Wiedergabe und besitzt einige Bild- und Ton-Einstellungen sowie einen schnellen Prozessor und ein leises Laufwerk. Noch eine Kasse höher liegt der Philips Fidelio BDP9700
Premium Player für 538 Euro.

 

Zusatz-Funktionen, die Spaß machen

Ihr Bluray-Player kann mehr, als Bild und Ton wiederzugeben. Einige Modelle punkten mit tollen Zusatz-Funktionen, die Sie vielleicht nicht unbedingt zum Lebensglück brauchen, die aber auf jeden Fall „nice to have“ sind. So zum Beispiel das „Bild-in-Bild“. Hiermit können Sie einen Videokommentar parallel einblenden lassen. Selten ist diese Funktion nicht mehr, denn unterstützt wird es von allen BD-Live-Geräten.

Auch ist es möglich, dass Sie Ihren Player in das Heimnetzwerk einbinden. Damit haben Sie die volle Freiheit und können YouTube, Video-on-Demand-Dienste und auf die sozialen Netzwerke zugreifen.

 

Gebrauchtes Gerät: Ratsam oder nicht?

Ob sich die Anschaffung eines gebrauchten Gerätes bzw. die daraus resultierende Ersparnis rechnet, ist eine persönliche Entscheidung. Generell würden wir Ihnen raten, bei Preisen unter 100 Euro nicht nach einem Second-Hand-Gerät Ausschau zu halten, doch wenn ihr Budget nicht dafür ausreichend ist, können Sie Ihr Glück versuchen. Schauen Sie in jedem Fall nach Verkäufern, die entweder gewerblicher Natur sind oder die einen Kaufbeleg mitgeben können. Nur so können Sie sich im Notfall an den Hersteller wenden und etwaige Garantieansprüche geltend machen. Dies gilt aber nur für nicht selbst verschuldete Probleme, die bei einem Privatverkauf schwer vorher zu prüfen sind. Daher raten wir Ihnen zum Kauf bei, Fachhändler, der geprüfte Geräte anbietet. Hierbei können Sie sparen und befinden sich auf der sicheren Seite.

 

Zukunftsmusik des Filmgenusses

Ein Blurayplayer ist heute keine Seltenheit mehr. Dieses Format hat sich auf jeden Fall durchgesetzt, weswegen wir Ihnen spätestens dann den Wechsel empfehlen, wenn Ihr DVD-Player den Geist aufgegeben hat. Alles neu zu kaufen ist nicht nötig, ganz im Gegenteil. Da sie alle Upscaler sind, können Sie auch Ihre DVD-Sammlung wie bisher gucken – nur mit einer besseren Bildqualität. Ob Ihre Filme dabei von einem günstigen Modell oder den Sonderklassengeräten abgespielt wird, ist fast schon unerheblich und obliegt voll und ganz dem, was Sie von Ihrer Neuanschaffung erwarten. Testberichte wie unsere oder anderer Nutzer helfen dabei sehr gut, Stärken und Schwächen schon vor dem Kauf auszumachen, ohne selbst in den Praxistest gehen zu müssen.

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