Kettlebell Test und Kaufberatung

Kettlebell

Der Kettlebell-Ratgeber auf experten-beraten.de

Kettlebells sind Kugelhanteln, die anders als ihre Namensvetter, nicht nur zusätzliches, sondern auch ausschließliches Training mit nur diesem einen Sportgerät ermöglichen.

Mit den Kettlebells können die berühmt, berüchtigten 25-Minuten-Trainings (HIIT – High Intensity Intervall Training) absolviert werden, bei denen diese kurze, aber intensive Sporteinheit ausreicht, um ein komplettes Training aller Muskelgruppen zu absolvieren.

Auch die Größe und Verarbeitung des Griffs sowie die korrekte Auswuchtung können beim Training das Verletzungsrisiko enorm mindern.

Dieser Kettlebellratgeber dient Ihrer Entscheidungsfindung beim Kauf der für Sie passenden Kettlebell.

Wir helfen Ihnen nicht nur Qualitätsunterschiede zu erkennen und das für Sie richtige Anfangsgewicht zu finden, sondern auch Fehlkäufe zu vermeiden.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Kettlebells auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Kettlebell Kaufberatung

Die Kettlebell

Das heutige Sportgerät war früher mal eine Gewichtseinheit namens „Pud“ für das Abwiegen von Getreide und stammt aus dem Russland der Zarenzeit im 18. Jahrhundert. Dass das damalige Rundgewicht aus Eisen zur sportlichen Kugelhantel wurde, ist wohl in Wettbewerben russischer Arbeiter und später Zirkusdarbietungen der sogenannten „Kraftmenschen“ zu verdanken.

In Deutschland begann der Siegeszug der Kettlebell, die an eine Kanonenkugel mit Tragegriff erinnert, Ende des 19. Jahrhunderts bei den Kraftsportlern und Jongleuren. Nicht viel später gab es die ersten Wettkampfsportturniere mit den Kugelhanteln namens „Girevoy Sport“, bei denen gezählt wurde, wer in 10 Minuten die Kettlebell am häufigsten heben konnte.

Heute haben die Kettlebells einen festen Platz im Crosstraining, in Fitnessstudios, wie auch bei Kampfsportlern und Menschen, die ohne viel Ausrüstung zuhause trainieren möchten. Die Kettlebells sind freie Gewichte, die anders als die meisten anderen Fitnessgeräte, inkl. normale Hanteln, nicht einzelne Muskeln, sondern mehrere Muskelgruppen im ganzen Körper trainieren.

Der Erfolg eines absolvierten Kettlebelltrainings sind eine bessere Koordination, funktionale Kraft und Ausdauer sowie eine Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems, der Bänder und Sehnen. Sie ist daher ein ideales und intensives Trainingsgerät mit großem Nutzen. Achten Sie aber unbedingt darauf, Ihr erstes Training nach Anweisungen eines Profis durchzuführen, da gerade mit schweren Kettlebells ein entsprechendes Verletzungsrisiko besteht.

 

Herstellungsverfahren

Bei jeder qualitativ hochwertigen Kettlebell kommt das In-einem-Guss-Verfahren zum Einsatz. Hierbei gibt es keinerlei Schweißnähte und somit Schwachstellen. Wenn sich während des Trainings der Griff der schweren Eisenkugel lösen würde, kann das lebensgefährlich werden.

Daher ist auch von dem anderen Herstellungsverfahren, in dem der Griff nachträglich an die Kugel geschweißt wird, absolut nicht zu empfehlen. Außerdem sind geschweißte Kettlebells meistens nicht korrekt (oder gar nicht) ausgewuchtet, was den Körper beim Training falsch belastet und so zu Verletzungen durch Fehlstellungen führen kann.

Aber wie erkennen Sie den Unterschied der beiden Verfahren?

Bei Kugelhanteln ohne Lackierung oder Beschichtung sieht man sofort, ob eine Naht vorhanden ist, oder sie an einem Stück gegossen wurde. Die Naht befindet sich zwischen Griff und Kugel. Da es aber hauptsächlich ummantelte Kettlebells auf dem Markt gibt, sollten Sie von unbekannten Herstellern Abstand nehmen und bei der Kettlebell einmal fühlen, ob Sie Unebenheiten spüren. Bei manchen Kugelhanteln kann man auch die Ummantelung verschieben, um nachzusehen.

 

Oberflächenmaterialien

So eine Kettlebelloberfläche muss hohe Ansprüche bedienen können. Zum einen knallt sie manchmal hart auf eine andere Kettlebell oder auf den Boden und zum anderen schwitzt man garantiert beim Training. Die Oberfläche muss also starken Stößen genügen und darf weder aus den Händen rutschen, noch diese verletzen oder giftige Stoffe abgeben.

Der letzte Punkt sollte zwar selbstverständlich sein, aber billige Kettlebells aus Fernost sind oftmals mit giftigen Lackierungen versehen, die ihr Kadmium schnell durch den Kontakt mit Schweiß auf uns übertragen. Achten Sie hier auf Prüfsiegel und setzen Sie am besten auf einen Hersteller mit gutem Ruf.

Es gibt generell drei Oberflächenarten:

Art:

Poliert

Lackiert

E-Coatet (Beschichtet)

Beschreibung

Hier gibt es keinen Bezug und auch keine Lackierung. Das Gusseisen ist unbehandelt und nur auf Hochglanz poliert

Die Lackierung ist die am häufigsten verwendete Oberflächenbehandlung bei Kettlebells. Meistens ist unter der Acrylpulverbeschichtung eine Schicht Unterputz

Das sogenannte E-Coating stammt aus dem U-Boot-Bau und findet seit Längerem bei vielen Sportgeräten ihren Einsatz. Die Schicht wird elektrochemisch aufgetragen

Vorteile

Man erkennt die Qualität auf einen Blick

 

Diese Kugelhanteln sind eigentlich immer aus einem Guss und perfekt ausgewuchtet

Die Oberfläche ist weich und angenehm zu fassen

 

Sie sieht optisch sehr schön aus

Sehr widerstandsfähig

 

Haftet nicht an der Handfläche

 

Man erkennt auch hier auf den ersten Blick die Qualität, da die Struktur des Metalls zu sehen ist

Nachteile

Sie rutschen leicht, weil sie sehr glatt sind

 

Sie können rosten und müssen gut gepflegt werden

Splittert schnell bei Stößen ab und beginnt dann zu rosten

 

Verursacht Blasen, da sie etwas an der Handfläche „haftet“

Im Vergleich zu den anderen Verfahren ist das E-Coating sehr teuer

Es gibt auch Kettlebells, die völlig aus Kunststoff bestehen, aber von denen würden wir abraten. Sie sind zu groß und leicht, um vernünftige Kettlebellübungen durchzuführen und bei Stürzen braucht man schnell einen Ersatz.

 

Das richtige Gewicht

Wie schon erwähnt, waren die Kettlebells ursprünglich Gewichte zur Bestimmung von Getreidemengen. Die Gewichtsunterteilung basiert daher bei den „Originalen“ auf dem Pud-System, bei dem ein Pud einem Gewicht von 16,36 kg entspricht. Es gibt sie demnach gerundet als:

  • 16 kg (1 Pud)
  • 24 kg (1,5 Pud)
  • 32 kg (2 Pud)

Da 16 kg ein schweres Anfangsgewicht sind, bei dem die meisten Crossfit-Sportler in die Knie gehen würden, gibt es mittlerweile Gewichte ab, je nach Hersteller, 2  oder 4 kg.

Welches Gewicht eignet sich anfangs für wen?

 

Frauen

Männer

Nicht trainierte Anfänger

2 bis 6 kg

4 bis 8 kg

Durchschnittlich Trainierte

8 bis 12 kg

12 bis 16 kg

Gut Trainierte

16 bis 20 kg

20 bis 24 kg

Sehr gut Trainierte

20 bis 24 kg

24 bis 28 kg

Leistungssportler

24 bis 32 kg

32 kg

 

Wie viele Kettlebells braucht man?

Eigentlich nur einen im passenden Gewicht. Ein Zweiter ist bei einigen wenigen Übungen praktisch, aber nicht nötig. Durch Fliehkraft können Sie die Belastung – also das Gewicht – der Rundhanteln erhöhen und brauchen daher keine Sammlung von Kettlebells.

 

Der Griff ist ein Schlüssel zu gesundem Training

Generell wird gesagt, dass ein idealer Kettlebellgriff so groß ist, dass man mit beiden Händen greifen kann, ohne dass sich diese berühren. In der Praxis ist es aber so, dass man für 99 % der Übungen nur eine Hand benötigt, also sind auch kleinere Griffe völlig okay.

Einzig bei dem Abstand von Kugel zu Griff sollte man genau aufpassen. Ist diese Entfernung zu groß, landet die Kugelhantel in der Rackposition auf der Unterarmmitte und macht einen Flip fast unmöglich. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Verletzung des Brustgewebes und des seitlichen Abrutschens (außer bei den seltenen Zweihandübungen).

Bei einem zu kleinem Abstand, wird das Handgelenk überstrapaziert. Ist ein Griff zu dünn oder zu dick, geht das sehr auf die Greifmuskulatur und ein längeres Training wird sehr schmerzhaft bis unmöglich.

 

Nützliches Zubehör

Eine Fallschutzmatte aus dickem Gummi, ist eine lohnenswerte Anschaffung, falls Sie das Training bei sich zuhause durchführen möchten und berechtigte Angst um Ihren Boden haben. Aus anderthalb Meter Höhe kann eine fallen gelassene Kettlebell ohne Gummiunterlage einen ziemlichen Schaden anrichten. Bei schönem Wetter sollte man aber einfach draußen in freier Natur trainieren – das ist ohnehin gesünder und spart dann die Matte.

 

Verschiedene Kettlebellarten

Fitness- bzw. Studio-Kettlebells

Die hauptsächlich in Fitnessstudios und heimischen Wohnzimmern anzutreffenden Fitness-Kettlebells haben meistens einen größeren Handgriff, als normal, was u. a. beim „Rack“ von Nachteil ist. Sie haben oftmals keinen sehr festen Stand, wodurch Übungen wie Liegestütze mit ihnen schwer durchzuführen sind.

Competition- bzw. Wettbewerb-Kettlebells

Diese Kettlebells sind, egal welches Gewicht Sie wählen, immer gleich groß. Der Griff ist schmaler als gewöhnlich und, um sie besser zu unterscheiden, farblich unterschiedlich. Durch die große Größe der Kettlebells, ist der Stand bei Schwingübungen nicht optimal.

Military-Grade-Kettlebells

Die Kugeln besitzen eine hochwertige E-Coat-Oberfläche und wurden kantenfrei gegossen. Diese Technik stammt von U-Booten und dem Militär, daher stammt auch die Bezeichnung “Military Grade”. Military-Grade-Kettlebells sind die komfortable Lösung für Sportler, denen die Fitness-Kettles nicht reichen und die archaischen Wettbewerb-Kettlebells zu unangenehm rutschig sind.

 

Preise der verschiedenen Kettlebells

Auch wenn so gut wie alle Kettlebells heute in China produziert werden, geben Markennamen die Sicherheit einer Materialprüfung und auch ein entsprechendes Qualitätssiegel. Marken-Kettlebells sind jedoch wesentlich teurer als No-Names.

Ist der Qualitätsunterschied den Aufpreis wert? Ganz klar: ja. Wer lange und sicher trainieren will, sollte nicht an der falschen Ecke sparen. So schnell die Kettlebells auch zum gewünschten Erfolg führen können, so können schlecht verarbeitete und nicht richtig ausgewuchtete viel mehr schaden als helfen.

Je höher das Gewicht der Eisenkugel, desto höher der Preis. Wir haben eine 16-kg-Kettlebell als Preisbeispiel mit Stand Januar 2017 genommen.

Gute Fitness-Kettlebells kosten derzeit zwischen 15 und 50 Euro (z. B. von DoYourFitness, Adidas oder Reebok).

Für einen Military-Grade-Kettlebell mit E-Coat müssen Sie mit bis 50 bis 100 Euro rechnen (z. B. von NC Fitness, Metrixx® oder Dragondoor).

Gute Wettbewerbs-Kettlebells sind in einer Preisspanne von 50 bis 150 Euro zu haben (z. B. von Agoge, Lex Quinta oder Gorilla Sports).

 

Darauf sollten Sie unbedingt achten

  • Der Griff darf weder zu schmal noch zu breit sein und muss den richtigen Abstand zur Kugel aufweisen
  • Kaufen Sie der Sicherheit zur Liebe keine geschweißten Kettlebells
  • Die Oberfläche sollte einen harten Stoß unbeschadet überstehen können
  • Führen Sie die Übungen zuerst mit professioneller Hilfe durch, um sich nicht zu verletzen

 

Zusammengefasst

Das Kettlebelltraining ist ein ganzheitlicher, effektiver Weg zur Fitness und vor allem, um Fett zu verbrennen, Rumpf und Rücken zu stabilisieren und zu mehr Agilität zu gelangen. Zudem ist es Platz und Geld sparend, da eine Kettlebell ausreicht, um ein intensives Training durchzuführen,

Um Ihnen die Entscheidung für eine Kettlebell und die Wahl zwischen den Arten zu erleichtern, haben wir neben den Informationen zu Kettlebells in diesem Ratgeber, auch einen Kettlebell-Test durchgeführt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Testsieger 2017 in jedem Testbericht an und suchen Sie sich den Kettlebell-Testsieger, der für Ihre Bedürfnisse am besten passt, aus.

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