Planschbecken Test und Kaufberatung

Planschbecken

Wie findet man das optimale Planschbecken? Und was gibt es bei den Pools zu beachten? Hier erhalten Sie die Antworten.

Sommer, Sonne, Badespaß! Diese drei Begriffe gehören für jedes Kind so unbedingt zur Sommerzeit, wie Eiscreme. Ein eigenes Planschbecken im Garten ist ein Highlight für die Kleinen und deren Freunde. Kindergeburtstage zur Poolparty werden lassen, kombiniert mit Grillspaß für die Erwachsenen. So oder so ähnlich sehen unvergessliche Sommertage aus, die zu Erinnerungen an eine glückliche Kindheit werden. Alleine zuzusehen, wie die Kinder bedenkenlos im heimischen Planschbecken toben und selbst mit dem Baby das kühle Nass genießen – eine wahre Freude für alle Eltern.

Kann man denn die Kinder bedenkenlos planschen lassen? Berichte über Kinder, die im eigenen Babypool ertrinken und giftige Inhaltsstoffe verunsichern Eltern. Zu undurchsichtig sind die Produktbeschreibungen der Kinderplanschbecken und zu groß das Angebot. Damit Sie durch den Poolangebotsdschungel durchblicken und den für Sie optimalen Kinderpool finden, haben wir die wichtigsten Kriterien, die es zu berücksichtigen gibt, in unserem Planschbecken-Test zusammengetragen. Wir geben Ihnen außerdem noch hilfreiche Tipps für den Umgang mit ihrem neuen Kinderschwimmbecken.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Planschbecken auf einen Blick

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Aufbau und Abbau
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Planschbecken Kaufberatung

Warum ein Planschbecken und nicht ins Freibad?

  • Die Wegzeit fällt weg
  • Erwachsene können von Zuhause aus beobachten, was die Kleinen im Schwimmbecken anstellen
  • Die Kleinsten können in ihrem ganz eigenen Tempo an das Baden im Babypool gewöhnt werden
  • Warzen oder andere Mitbringsel aus dem Freibad entfallen
  • Es gelten die eigenen Regeln

 

Für jeden Bedarf das passende Planschbecken

Früher, als es nur zwei Varianten aufblasbare Pools gab, war die Auswahl leicht. Sollte es für die Kleinen sein, ein einfacher dreiringiger Kinderpool aus PVC und für die Erwachsenen und großen Kinder, die Jumbo-Variante. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert und es gibt Planschbecken in vielen Variationen.

Ob die Sandmuschel aus Hartplastik, in der Sandkuchenträume verwirklicht werden, oder die Erlebniswelten mit Dino, Burg oder Rutsche. Mit oder ohne Sonnendach und in allen Farben, Formen und Größen. Nie war die Auswahl an Planschbecken größer.  

 

Die richtige Kinderpool-Größe finden

Damit die Kinder auch wirklich Freude an ihrem neuen Planschbecken haben, sollte genügend Platz vorhanden sein. Bei Babypools sollte die Wasserhöhe bei etwa 10 cm liegen. Bei größeren Kindern ist sicher 20 cm angebrachter und trotzdem noch sicher. Die Wandhöhe ist bei den meisten Pools auf 30 cm beschränkt. Tauchen oder Ertrinken (außer bei unbeobachteten Babys) wird so fast unmöglich.

Um nicht nur eine größere Sitzbadewanne zu haben, sollte der Durchmesser des Planschbeckens mindesten einen Meter bieten. Wenn Ihre Kinder dem Kleinkindalter entwachsen sind, sollten Sie sich, wenn genügend Platz im Garten ist, für eine noch größere Variante entscheiden. Das Fassungsvermögen ihres neuen Pools sollte mindestens 50 Liter haben.

  • Baby-Planschbecken: 10 – 20 cm Wasserhöhe
  • Für größere Kinder: 20 cm
  • Durchmesser von mindestens einem Meter
  • Altersgerechte Features
  • Mindestens 50 Liter Fassungsvermögen (für Erwachsene eignen sich eher große Hartschalenpools mit 1.000 Liter Fassungsvermögen oder mehr und einer Tiefe von mindesten einem Meter)

Ausstattung und Extras des Planschbeckens

Abenteuerliches

Mit aufregenden Features wie einem Planschbecken mit Rutsche oder einer Wasserkanone wird der Badespaß noch wesentlich spannender. Aber auch Umfunktionieren kann Spaß machen. So kann ein kleines Baby-Planschbecken in den anderen drei Jahreszeiten ein tolles Bällebad abgeben. Formen und Figuren, wie Burgen und Dinosaurier sind bei Kindern ein Renner.

Schattenspendendes

Ein integriertes Sonnendach schützt die Kinder vor Überhitzung und Sonnenbrand. Wenn Sie sich für ein Planschbecken-Modell ohne Sonnenschutz entscheiden, ist es eine gute Investition, wenn Sie sich einen Sonnenschirm anschaffen, der den Kindern Schatten spendet. Denken Sie bitte daran, dass auch mit Sonnenschutz, die Sonnencreme nie vergessen werden darf.

Wählen Sie im Zweifelsfall Lichtschutzfaktor 50+ und Wasserfest. Wasserfest bedeutet aber nicht, dass einmal aufgetragene Sonnencreme die ganze Badezeit über Schutz bietet. Nach etwa 20 Minuten ist der Schutz bereits ungenügend und Sie sollten nachcremen. So gewappnet kann der Badespaß im eigenen Planschbecken ohne schlechtes Gewissen genossen werden.

Sauberes

Ein integrierter Wasserfilter ist ein tolles Tool um Wasser zu sparen, aber nicht in jedem Fall nötig.

Handliches

Auch beim Aufbau und der Lagerung gibt es Auswahl. Wenn Sie nicht genug Platz für ein Planschbecken aus Hartschale haben, können Sie zwischen zwei Prinzipien entscheiden. Es gibt den einfachen Dreiringe-Pool, bei dem jeder Ring einzeln aufgepumpt werden muss, und das All-in-one-Modell, bei dem es nur ein Ventil gibt und als Pop-Up-Pool bzw. Quick-Up-Pool den Rest allein erledigt.

Auch wenn das Aufpumpen der neuen Pop-Up-Varianten leichter ist, hat der Oldie mit drei Kammern, den Vorteil, dass man immer nur eine flicken muss, wenn mal ein Loch den Spaß verdirbt.

Bequemes

Die Bodendicke ist bei aufblasbaren Planschbecken auch mit zu beachten, denn je dicker der Boden ist, desto robuster und angenehmer ist er. Es gibt auch aufblasbare Böden, diese sind zwar komfortabler, allerdings auch anfälliger für Schäden.

 

Vorsicht Weichmacher: Große Unterschiede im Material

Zu den wichtigsten Kriterien gehört die Qualität des Materials. Schadstoffe sind in vielen Spielzeugen enthalten und eben auch in so manchem aufblasbaren Schwimmbecken. Zuerst einmal sollten Sie auf namenhafte Hersteller setzen. Dass das nicht gleichzeitig die teuersten Planschbecken sein müssen, darauf gehen wir später noch ein. Die Hersteller wissen um die Ängste ihrer Kunden und schreiben in der Regel den Hinweis „ohne Schadstoffe“ oder „ohne Phthalatweichmacher“ auf ihre Produkte.

Wenn dann noch „gemäß der EU-Richtlinie 2005/84/EG hergestellt“ geschrieben steht, sind Sie schon mal auf der sicheren Seite, da nach dieser Richtlinie kein Becken Phthalate enthalten darf. Von einem Becken ohne diesen Hinweis sollten Sie in jedem Fall Abstand nehmen, da die Schadstoffbelastung ihr Kind krank machen kann.

Öko-Test hat in seinem Testbericht 2016 darüber informiert, dass die von ihm getesteten Planschbecken teilweise neben Phthalat, welcher am gesundheitsschädlichsten ist, auch Ersatzweichmacher wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), phosphororganische Verbindungen und bedenkliche Lösemittel, wie Isophoron gefunden wurden.

Dabei waren Planschbecken der gehobenen Preiskategorie, wie auch günstigere aufgefallen. Es gibt allerdings einen Silberstreif am Weichmacherhorizont. Der neue Weichmacher DEHT gilt bisher als ungefährlich, wird vom Körper ohne Rückstände abgebaut und hat bisher keinen negativen Einfluss gehabt. Langzeitstudien gibt es zwar noch nicht, aber besser als die anderen ist er wohl auf jeden Fall.

Es bleibt zu hoffen, dass das die Hersteller der Planschbecken auch so sehen und auf DEHT umsteigen.

 

Tipp beim Kauf

Kaufen Sie entweder einen Pool aus Hartschale, da er keine Weichmacher benötigt. Soll das Schwimmbecken aufblasbar und aus PVC sein, nehmen Sie eins mit DHT oder zumindest mit phthalatfreien Ersatzweichmachern. Blasen Sie das Planschbecken, egal wie klein es ist und ob mit oder ohne EU-Richtlinien-Hinweis, immer mit der Pumpe und niemals mit dem Mund auf.

 

Preisklassen der gängigen Planschbecken

Die Bandbreite der aufblasbaren Pools reicht von Mini-Baby-Planschbecken für knapp 4 Euro bis zur Luxus-Adventure-Variante mit Rutsche und Tunnel für gut 780 Euro. Die meisten Angebote namhafter Hersteller wie Intex oder Bestway bewegen sich zwischen 20 und 70 Euro. Dann gibt es noch die Hartschalenvariante, die es als Wassermuschel ab 15 Euro und als Jumbovariante für Teenager und Erwachsene für bis zu rund 1000 Euro gibt.

 

Planschbecken ohne Pumpe aufpumpen

 

Weitere nützliche Infos für Planschbeckenbesitzer

Was ist der beste Standort?

Legen Sie eine Matte oder ein Malervlies unter den Pool und trimmen Sie den Rasen sehr kurz. Durch das Vlies oder die Matte wird der Boden des Planschbeckens vor spitzen Steinchen und Stöckchen geschützt und er ist bequemer. Der Rasen erholt sich nach dem Schwergewicht leichter und schneller, wenn er sehr kurz gehalten wird. Am besten ist es, den Pool auf der Terrasse – sofern sie eben ist – aufzubauen und dem Rasen seine Ruhe zu gönnen. Für alle, die weder Garten noch Terrasse haben, gibt es auch eine große Auswahl an Badewannen-, Dusch- und Balkonplanschbecken.

Wann sollte ein Kind zum ersten Mal in ein Planschbecken dürfen?

In der Regel ab einem Alter von 5 Monaten. Wichtig ist es, das Baby nicht für eine Minute unbeobachtet zu lassen, das Smartphone bleibt lieber im Haus. Das Wasser sollte eine für kleine Kinder angenehme warme Temperatur haben. Am besten und einfachsten testen Sie die Temperatur mit einem kleinen Thermometer öfter und legen gleich warmes Wasser nach, wenn der Pool auskühlt.

Wie oft sollte das Wasser ausgetauscht werden?

Wenn der Hund mitbaden darf – jeden Tag. Darf Waldi mit ins Planschbecken?
Generell ja, allerdings besteht hier immer die Gefahr, dass zu spitze Hundekrallen die Hülle beschädigen und nach dem Planschen erst einmal Flicken folgt. Ansonsten reicht es, wenn den Kindern kein Missgeschick passiert, alle zwei bis drei Tage.

Es gibt Stellen, die meinen, dass einmal die Woche reicht, aber da dem Badewasser kein Chlor beigemengt wird, sollten Sie die Wasserqualität dann wirklich genau im Auge haben. Kinderfüßen haftet Dreck an, der im Schwimmbecken landet, Laub und Insekten landen im Wasser und all das gepaart mit badefreundlichen Außentemperaturen führt zu schneller Verseuchung mit Keimen und Bakterien.

Einige Kinderpools haben Filteranlagen, auch könnte man theoretisch den heimischen Pool mit einem Wasserfilter nachrüsten, aber die Anlagen sind mit ab etwa 50 Euro aufwärts relativ preisintensiv. Wer mit dem Trinkwasser sparsam umgehen möchte, sollte entweder einen Pool inkl. Wasserfilter kaufen, oder auf andere Methoden zurückgreifen.

Es gibt Wasserpflegemittel, die den Level an Bakterien, Algen und Pilzen niedrig halten. Der pH-Wert sollte zwischen 7,2 und 7,6 liegen. PH-Wert-Prüfgeräte gibt es recht günstig in jedem Baumarkt. Denken Sie daran, dass Ihr Kind eine nicht unerhebliche Menge Planschwasser schlucken wird.

  • Das Wasser spätestens alle zwei bis drei Tage austauschen
  • Wenn Wasser gespart werden soll, ein Planschbecken mit Filteranlage kaufen, oder mit einer Filteranlage nachrüsten
  • Alternativ mit Wasserpflegemitteln und einem pH-Messgerät arbeiten

Wie repariert man ein Planschbecken?

  • Wenn das Loch zu klein ist, um es mit dem bloßen Auge zu sehen, nehmen Sie einen mit Seifenlauge oder Spülmittel getränkten Schwamm und streichen damit langsam über die gesamte Oberfläche. Wo Luft auftritt, bilden sich Bläschen. Eine andere Variante, die sich im Kleineren schon bei Fahrradreifen bewährt hat, ist es, ein großes Wasserbehältnis zur Hand zu nehmen und den Pool Stück für Stück unter Wasser zu tauchen. Auch hier zeigen Bläschen das Loch an
  • Rauen Sie die Stelle mit feinem Schmirgelpapier an und säubern Sie diese gründlich. Nachdem die Stelle angeraut, fett- und staubfrei ist, lassen Sie alles gut durchtrocknen
  • Nehmen Sie ein rund zugeschnittenes PVC-Stück, das größer als das Loch ist (lieber zu viel als zu wenig) und speziellen PVC-Kleber, den Sie in jedem Baumarkt bekommen. Da der Kleber giftig ist und stinkt, sollten Sie das Ganze im Freien durchführen
  • Tragen Sie eine dünne Schicht Kleber auf und verreiben Sie diesen auf und um die Klebestelle
  • Legen Sie die PVC-Folie auf das Loch und drücken Sie sie gut an
  • Jetzt lassen Sie das Planschbecken für zwei Tage in Ruhe und können es danach wie gewohnt aufblasen und befüllen

Nützliche Infos für Planschbeckenbesitzer bildlich zusammengfasst

Infografik Planschbecken - nützliche Infos für Planschbeckenbesitzer

 

Kurz gesagt

  • Beim Kauf eines Planschbeckens sollten Sie besonders auf diese Punkte achten:
  • Alter und Platzbedarf ihres Kindes
  • Platzbedarf des Planschbeckens
  • Materialbeschaffenheit – unbedingt auf den Hinweis „EU-Richtlinie 2005/84/EG“ achten
  • Fassungsvolumen und somit Wasserverbrauch Ihres Pools
  • Features wie Wasserfilter, Sonnenschutz, Rutsche und Design

 

Fazit

Das ideale Planschbecken sollte die richtige Größe haben und von einem namhaften Hersteller, der sich an die geltenden Richtlinien hält, sein. Ob mit oder ohne Rutsche, Dino, Tunnel oder Wasserkanone, ist Ihrem Kind und Ihrem Budget überlassen. In jedem Fall ist ein Planschbecken eine Attraktion für Ihre Kinder, deren Freunde und auch für Sie. Wir haben, mit Hilfe von uns bekannten Kindern, fünf Planschbecken getestet.

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