Holzkohle Test und Kaufberatung

Holzkohle

Der Holzkohle Test – Welche Kohle brennt am besten?

Das Grillen gehört zu den schönsten Nebensächlichkeiten. Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen hervor, werden der Grill flott gemacht, die Grillfläche hergerichtet oder für die weiteren, derartige Aktivitäten extra angelegt und alles Zubehör bereitgestellt. Beim Metzger werden noch schnell die Steaks und im Markt die Grillkohle besorgt und jedes Jahr stehen viele Hobby-Brutzler vor der Frage, ob Holzkohle oder Grillbriketts unter dem Grillrost die bessere Wahl ist.

Wenn Sie unseren Ausführungen weiter folgen, bekommen Sie darauf eine umfassende Antwort. Wir haben für Sie einen Testbericht zusammengestellt, in dem wir Ihnen sagen, worin der Unterschied dieser beiden Brennstoff-Varianten besteht und welche Alternativen Sie außerdem nutzen können. Mit einem kleinen Exkurs in Richtung der möglichen Grill-Varianten bieten wir einen Einblick in die Funktionsweisen der einzelnen Ausführungen. Dabei werden Ihnen Namen wie

Landmann, Thüros, Barbecook, GBS, Profagus und Dancook

als Hersteller von Grill und –Kohle begegnen

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Holzkohlen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Brenndauer
Hitzeentwicklung
Anzünden
Abbrennen

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Holzkohle Kaufberatung

Was ist Holzkohle?

Wer schon einmal einen Kohlegrill bedient und vorab die nötigen Vorkehrungen getroffen hat, dem sollte dieser Begriff nicht gänzlich fremd sein. Bei Holzkohle handelt es sich um einen Brennstoff, welcher aus dem Rohstoff Holz in getrockneter Form gewonnen und zum Grillen von Wurst, Fleisch und Gemüse verwendet wird. Zu diesem Zweck wird die Kohle unter dem Rost verteilt und angezündet. Aufgrund der besonderen Herstellung ohne Sauerstoffzufuhr und unter Luftabschluss lässt sich Grillholzkohle leichter anzünden und verbrennt weitestgehend ohne Flammen, jedoch mit höheren Temperaturen als Holz in seiner ursprünglichen Form. Als Rohstoff bei der Herstellung dient zumeist Buchenholz.

Beim Grillen auf dem Holzkohlegrill stehen der Verwendung von Holzkohlebriketts als mögliche Alternative und mit anderen Brenn-Eigenschaften zur Verfügung. Für deren Herstellung wird wiederum gemahlener Holzkohlestaub unter Beimengung diverser weiterer Stoffe zu Briketts zusammengepresst. Kommt ein Gasgrill zum Einsatz, kann auf beide Brennstoffe verzichtet werden. Die nötige Hitze entsteht dann durch Verbrennen von Gas.

(Quelle: Wikipedia)

 

Woraus besteht herkömmliche Holzkohle?

Diese Frage ist mit der Antwort „Holz in verkohlter Form“ nur unvollständig beantwortet, obgleich dieser Rohstoff tatsächlich die Basis für die Herstellung darstellt. Im Endprodukt sind Kohlen- und Sauerstoff, Feuchtigkeit, Wasserstoff sowie Asche und Stickstoff in unterschiedlichen Anteilen enthalten, wobei der Anteil in der Reihenfolge der Aufzählung abnimmt. Der Kohlenstoffgehalt überwiegt. Mit bis zu 90% ist der Kohlenstoffgehalt am höchsten. Alle anderen Stoffe ordnen sich mit deutlich geringeren Anteilen von sechs, drei, zwei bzw. einem Prozent dahinter ein. Für die Verwendung auf dem Grill spielt die Zusammensetzung wohl eher eine untergeordnete Rolle.

Im Praxistest sollten die Produkte mit guten Eigenschaften wie schnelle Entzündbarkeit oder langes Halten der Glut überzeugen, um als Testsieger aus dem Rennen hervorzugehen. Beide genannten Kriterien können durch die Vorbereitung der Kohle in einem Anzündkamin positiv unterstützt werden. Im Handel werden unter anderem Produkte von Profagus oder Dancook angeboten.

 

Grillbriketts als Alternative

Nicht jeder Griller ist von der leichten und mitunter recht staubigen Holzkohle überzeugt und greift lieber zu Briketts, welche im Testbericht zumeist auf den vorderen Plätzen „anzutreffen“ sind. Der Unterschied ist bereits auf den ersten Blick sichtbar und zeigt sich auch im Gebrauch. Die guten Eigenschaften der gleichmäßig geformten Stücke, wie lange Brenndauer und geringe Rauchentwicklung, sind auf die Herstellung zurückzuführen. Hierbei wird bei einigen Produkten Holzkohlestaub zusammengepresst. Andere Hersteller setzen auf Braunkohle als Basis.

Je nach Grillmethode eignen sich demnach die gepressten Stücke oftmals besser als die Herkömmlichen. Allerdings sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass der Braunkohle-Anteil nicht zu hoch ist. Dies führt dazu, dass sich die Grillkohle schlechter anzünden lässt und das Abbrennen von einem unangenehmen Geruch begleitet wird. Beide Eigenschaften stellen sich im Praxistest als ungünstig heraus und machen ein Produkt nur selten zu einem Testsieger.

 

Grillholzkohle versus Briketts – beide Varianten im Praxistest

Während die Kohle eine leichte und etwas brüchige Beschaffenheit aufweist, zeichnen sich Briketts durch eine festere Form aus. Damit lassen sich diese zwar etwas schlechter anzünden, was mit einem Grillanzünder unterstützt werden kann. Einmal entfacht, hält dieser Brennstoff jedoch viel länger die Wärme, sodass das Barbecue durchaus eine längere Zeit beanspruchen kann. Mit einer geringeren Hitze-Entwicklung eignen sich die Gepressten bestens für indirektes Grillen, bei dem niedrigere Temperaturen ausreichen.

Bei Holzkohle herrschen dagegen über einen kürzeren Zeitraum relativ hohe Temperaturen und das Abbrennen ist mit einer ordentlichen Rauchentwicklung verbunden. Das sind ideale Bedingungen, um die Kohle auch in einem Smoker einzusetzen. Bei längeren „Grill-Sitzungen“ müssen Sie Holzkohle in den meisten Fällen nachlegen. Mit dem separaten Anzündkamin gelingt das am besten. Sie müssen den Grillvorgang nur kurz zum Nachlegen unterbrechen.

Die Vor- und Nachteile beider Grillkohle-Sorten in der Gegenüberstellung

 

Holzkohle

Grill-Briketts

  • Problemloses und schnelles Anzünden

  • Hohe Temperaturen

  • Gleichmäßige Glut

  • Kleine Stücke fallen direkt durch den Kohlerost

  • Starke Rauchentwicklung

  • Kurze Brenndauer

  • Einheitliche Stück-Größen

  • Geringe Rauchentwicklung

  • Längere Brenndauer

  • Geringere Temperaturen, was bei indirektem Grillen vorteilhaft ist

  • Anzünden etwas schwieriger, kann aber mit einem Anzünder beschleunigt werden

 

 

Für welche Grill-Varianten eignen sich die Produkte?

Die Brennstoffe, aus denen ein Glutbett entstehen soll, eignen sich für alle Holzkohlegrill-Arten. Ob es sich um einen Kugelgrill oder einen Tischgrill von Herstellern wie Landmann, Thüros oder Barbecook oder aus dem Hause Lidl handelt, spielt nur für die Garmethode eine Rolle. Auch den „GBS“ von Weber als Kohle-Vertreter können Sie mit derlei Material „füttern“, welches Sie bei Bedarf für den schnelleren Einsatz auf dem Grill im Anzünd-Kamin entsprechend „vorgeglüht“ haben. Eine Innovation stellt diesbezüglich der Turbo-Tischgrill dar.

Hierbei handelt es sich um einen Tischgrill, welcher in der herkömmlichen Form mit festen Brennstoffen betrieben wird, aber mit einem batteriebetriebenen Gebläse ausgestattet ist. Diese Batteriebetriebenen sind in wenigen Minuten grillbereit und müssen nur mit geringen Holzkohlemengen bestückt werden. Das Grillvergnügen ist jedoch nach rund einer Stunde vorüber, was bei Camping und dergleichen in der Regel ausreichend ist.

Grillvarianten, welche ohne feste Brennstoffe auskommen

Ausnahmen vom Feststoff-Betrieb bilden Gasgrill- oder einige Tisch-Geräte. Ein Gasgrill benötigt beispielsweise Gas für den Betrieb, wobei mit Holzspänen unter der Grillfläche der Charakter des Holzkohlegrillens nachgeahmt werden kann. Auf diese Weise unterscheidet sich ein Gasgrill kaum noch von einem herkömmlichen Gerät. Bei einem Tischgrill handelt es sich zumeist um ein Elektro-Modell.

 

Grillkohle und Temperatursteuerung am Holzkohlegrill

FSC Siegel – Grillkohle mit Zertifikat

Dass Käufer heutzutage den Aspekt der Nachhaltigkeit von Produkten und deren umweltschonende Herstellung im Auge behalten sollten, versteht sich fast von selbst. Aus diesem Grund sollte Tropenholz nicht die Basis für Grillkohle sein. Bei den meisten Produkten wird auch tatsächlich auf Tropenholz verzichtet. Die oft verwendete einheimische Buche besitzt alle vorteilhaften Eigenschaften, die jeder Grillprofi zu schätzen weiß. Wenn Sie Grillkohle kaufen, sollten Sie demnach unbedingt auf mögliche Zertifizierungen achten, womit den Produkten Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit bescheinigt wird. Im Falle von Grillholzkohle könnte auf der Verpackung oben genanntes FSC-Siegel zu sehen sein.

Obgleich Herstellung und Handel leider kaum noch bis ins Detail nachvollziehbar sind, entsprechen diese Produkte weitestgehend den Vorgaben. Der etwas höhere Preis, der für ökologische Brennstoffe zu zahlen ist, sollte für einen umweltbewussten Grillprofi nicht das alles entscheidende Kriterium sein. Mit dem Siegel wird nicht nur Grillkohle deklariert, sondern alle möglichen Waren, welche aus Holz hergestellt werden.

 

Wie schneiden die Produkte im Testbericht ab?

Der Markt ist groß und bietet eine umfangreiche Palette an mehr oder weniger guten Produkten für Kugelgrill und Modellen von Barbecook oder Landmann. Letzterer ist zudem als Hersteller von Briketts vertreten. Im Testbericht sind dessen Produkte nicht auf den vorderen Plätzen zu finden. Im Warentest überzeugten stattdessen in erster Linie die Brikett-Vertreter, die aus fernen Ländern zu uns auf den Grill kommen. Allerdings können Testberichte kaum so umfassend sein, dass im Warentest alle verfügbaren Produkte unter die Lupe genommen werden können.

Viel zu umfangreich ist das Angebot von Handelsketten wie Lidl oder diversen Online-Shops. Letzten Endes spielen die Vorlieben des „amtierenden Brutzlers“, welcher sich als Grillprofi hinter dem Gerät positioniert, eine große Rolle. Wer auf Kohleprodukte schwört, wird kaum einen Brikett-Vertreter auf dem ersten Platz im Testbericht sehen.

Für einen Gasgrill-oder Elektrogrill-Betreiber stellen sich derlei Fragen nicht, da diese Grill-Varianten nicht mit solchen Brennstoffen betrieben werden.

 

Vorsicht vor Funkenflug - Was sollten Sie beim Umgang beachten?

Beim Grillen herrschen im unmittelbaren Umfeld hohe Temperaturen. Nicht nur daraus ergeben sich Gefahren, die mit schweren Verbrennungen enden können. Weitere Faktoren bergen Risiken in sich:

  • Funkenflug ist ein Phänomen, welches unabhängig von der verwendeten Brennstoffvariante auftreten kann. Immer wieder werden zum Entzünden der Kohle Fön oder Blasebalg zur Hilfe genommen. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass ein Funkenflug nichts entzünden und vor allem keine Verbrennungen auf ungeschützter Haut herumstehender Personen verursachen kann.
  • Ein sparsamer und vorsichtiger Umgang mit einem Anzünder als Starthilfe ist ebenfalls wichtig. Nutzen Sie flüssige Stoffe in zu großen Mengen, kann eine Stickflamme beim Entzünden zu Verbrennungen führen. Weniger ist mehr. Lassen Sie unbedingt Vorsicht walten!
  • Wählen Sie einen Standort, bei dem die Hitze ungehindert nach oben entweichen und keine Schäden verursachen kann.
  • Für das Grillen auf dem Balkon von Mehrfamilienhäusern gelten zumeist spezielle Vorschriften.
  • Obgleich ein Gasgrill als sicherer gilt, trifft das nur zu, wenn dieser richtig bedient wird.

 

Testberichte lesen – Tipps für den Kauf

Wenn Sie sich ob der Frage nach dem passenden Grillbrennstoff unsicher sind, sollten Sie nicht zögern, Testberichte – z.B. von Chip – nach „erfolgreichen“ Produkten zu durchforsten. Nahezu jeder Testbericht, bei dem Grillkohle unter die Lupe genommen wurde, umfasst beide Brennstoffarten. Damit haben Sie die grobe Richtung und erfahren, welche Hersteller mit guten Produkten überzeugen. Möchten Sie den Kauf tätigen, sollten Sie außerdem auf folgende Kriterien achten:

  • Nehmen Sie die Auswahl entsprechend der im Testbericht genannten Eigenschaften wie Brenndauer und Hitzeentwicklung in Abstimmung mit Ihren persönlichen Ansprüchen vor.
  • Im Allgemeinen sind die „Gepressten“ etwas teurer.
  • Die Preise unterscheiden sich auch nach Packungseinheit.
  • Greifen Sie zur richtigen Packungsgröße. Im Warentest spielt dieses Kriterium keine Rolle, wohl aber bezüglich Ihrer persönlichen Ansprüche. Für das allwöchentliche Grillvergnügen auf der heimischen Terrasse können Sie große Packungseinheiten kaufen. Bedenken Sie, dass die Packung für Sie auf jeden Fall handelbar bleibt. Beim Camping machen sicher kleine Packungen Sinn.
  • Die Entscheidung für ein Produkt sollten Sie außerdem nach umwelttechnischen Gesichtspunkten fällen.
  • Beim Kauf von Produkten mit hohem Braunkohleanteil können unangenehme Gerüche entstehen, weshalb diese Produkte im Testbericht häufig mit einer schlechteren Note bewertet werden.

 

Kartoffeln kochen und dabei Holzkohle herstellen

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