Mikroskop Test und Kaufberatung

Mikroskop

Mikroskope im Test – Was Sie über Mikroskope wissen sollten

Es ist ein unbändiger Drang der Menschheit, für das Auge unsichtbare Dinge zu ergründen. In der heutigen Zeit stehen dafür zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Unter anderem das Mikroskop. Mit diesem unscheinbar anmutenden Gerät, welches jedoch auf der Grundlage exakter, optischer Gesetzmäßigkeiten aufgebaut ist, betrachten schon Kinder Objekte und tauchen in die Mikrowelt ein.

Auch bei vielen Erwachsenen besteht der Wunsch, kleine Geheimnisse und winzige Details zu entdecken. Gehören auch Sie zu diesem Personenkreis oder haben wir Ihr Interesse geweckt, sollten Sie unseren Testbericht 2016 unbedingt weiter verfolgen. Wir haben bei Modellen von Herstellern wie

Carl Zeiss, Bresser, Reflecta, Leica Microsystems oder PCE

auf den Objektträger geschaut und sagen Ihnen, welche mit hervorragenden Eigenschaften überzeugen konnten und ob das Prädikat „zufriedenstellend“ vergeben werden musste. Möchten Sie sich mit diesen faszinierenden Vertretern der Optik beschäftigen, erklären wir Ihnen, worauf Sie achten müssen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Mikroskopen auf einen Blick

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Mikroskop Kaufberatung

Was ist ein Mikroskop?

Bereits im Kindesalter machen die meisten Personen im Rahmen des Schulunterrichts Bekanntschaft mit einem Mikroskop. Später sind sie vielleicht beruflich mit der Mikroskopie verbunden. Das ist beispielsweise in der Medizin und in wissenschaftlichen Bereichen der Fall. Mit diesen Geräten ist der Einblick in die Mikrowelt möglich, können kleinste Objekte vergrößert und auf diese Weise dem menschlichen Auge zugänglich gemacht werden.

Die Geschichte dieser optischen Geräte reicht viele Jahrzehnte zurück, wobei Carl Zeiss als einer der Vorreiter in diesem Sektor gilt. Für den heutigen Bedarf stehen neben dem „einfachen“ Mono- und Binokular – welches zumeist in der Hellfeld-Mikroskopie, der althergebrachten Weise, zum Einsatz kommt – das Stereomikroskop oder das moderne Digimicroscope zur Verfügung. Letzteres hat in der Regel kein Okular und kann via USB mit einem Rechner oder einem LCD-Bildschirm verbunden werden. In ähnlicher Weise arbeiten Mikroskopkameras, z.B. von Leica, die vor allem im professionellen Sektor Verwendung finden.

(Quelle: Wikipedia)

 

Wie ist ein Mikroskop aufgebaut?

Da der detaillierte Aufbau den Rahmen dieser Ausführungen sprengen würde, möchten wir nur die wichtigsten Bestandteile nennen. Ganz grob beschrieben, setzt sich ein solches optisches Vergrößerungs-Gerät aus folgenden Komponenten zusammen:

Okular

Diese Komponente ist der dem Betrachter zugewandte Teil. Hier hinein schaut er beim herkömmlichen Mikroskop.

Objektiv

Mit diesem Begriff wird der dem Objekt zugewandte Teil bezeichnet. Das Mikroskop kann mit mehreren Objektiven ausgestattet sein.

Tubus

Der Tubus stellt die Verbindung zwischen den beiden oben genannten Komponenten dar.

Objekttisch

Auf dem Tisch wird der Objektträger mit dem zu untersuchenden Präparat abgelegt und zumeist fixiert.

Stativ

Die gesamte Konstruktion wird von diesem Bestandteil gehalten. Es sorgt für die nötige Standfestigkeit. Im unteren Bereich befinden sich die Rädchen, welche das Scharfstellen ermöglichen. Oft finden Sie einen Grob- und einen Feintrieb, womit das Scharfstellen sehr präzise erfolgen kann.

Fuß

Damit Ihr Mikroskop nicht ins Wanken gerät, ist es mit einem breiten Fuß für den sicheren Halt ausgestattet.

Lichtquelle

Für die genaue Betrachtung eines Objektes sind Mikroskope heutzutage mit einer Beleuchtung ausgestattet und werden damit zum Lichtmikroskop.

Bei einem Gerät mit LCD-Display, wie dem „Biolux DE 40 x – 1024 x USB“ von Bresser, fehlt das Okular, da das Objekt auf dem Bildschirm betrachtet werden kann. Für die Weiterverarbeitung der gewonnenen Daten besteht die Möglichkeit, das Mikroskop direkt via USB mit einem Rechner zu verbinden.

 

Wie vergrößert ein Mikroskop?

Worin unterscheiden sich Monokular und Binokular?

Die Monokularen sind in der im vorherigen Abschnitt beschriebenen Bauweise gefertigt. Ein Binokular ist hingegen bezüglich der ersten drei genannten Komponenten doppelt ausgestattet. Die Betrachtungsweise mit beiden Augen entspricht der dem Menschen eigenen Art zu sehen. Sie wird als angenehmer empfunden, weil ein ständiges Zusammenkneifen des nicht benötigten Auges, wie es beim Monokularen erforderlich ist, vermieden wird. Des Weiteren werden Folgeerscheinungen wie Kopfschmerzen vermieden. Diesem Vorzug steht nur ein Nachteil gegenüber: Die „Ein-Äugigen“ haben einen günstigeren Preis. Die Vorteile beider in der Gegenüberstellung finden Sie in der folgenden Übersicht:

 

Vergleich zwischen einem Binokular und einem Monokular

 

Welche Beleuchtungsarten kommen beim Lichtmikroskop zur Anwendung?

Das Hauptaugenmerk in unserem Testbericht 2016 soll auf den Modellen liegen, welche mit einer Beleuchtung ausgestattet sind. Eine Reihe von Geräten verfügt über mindestens eine Beleuchtungsart, weshalb diese Ausführung den allgemeinen Standard beschreibt. Ein Lichtmikroskop kann mit Auflicht oder Durchlicht ausgestattet sein, wobei das Licht durch eine LED- oder eine Halogen-Lichtquelle erzeugt wird. Auch eine Kombination aus beiden Varianten ist möglich. Das Licht wird von einem Kondensator gebündelt und gleichmäßig verteilt.

Auflicht

Hierbei wird das Objekt von oben angeleuchtet. Die Auflicht-Variante stellt die einfachere Ausführung dar, ist für die Untersuchung größerer, undurchsichtiger Objekte wie Blätter oder Insekten ausreichend und eignet sich hervorragend, um deren Strukturen sichtbar zu machen. Ein Vertreter dieser „Spezies“ ist das „Biolux ICD 20x Stereomikroskop“ aus dem Hause Bresser, welches aufgrund der Technik Bilder in 3D liefert.

Durchlicht

Möchten Sie durchsichtige bzw. eingefärbte Präparate mikroskopieren, eignet sich ein Lichtmikroskop mit dieser Beleuchtungs-Art am besten. Die Lichtquelle befindet sich unterhalb des Objektes, strahlt dieses an und leuchtet hindurch. Mit der entsprechenden Vergrößerung werden feine Details sichtbar. Voraussetzung für die Betrachtung derartiger Präparate ist deren Fixierung auf einem Objektträger. Unser Preis-Leistungs-Sieger im Testbericht 2016, das „Biolux DE 40 x – 1024 x USB“ – wiederum von Bresser – wird per Durchlicht-Einheit beleuchtet. Das „DM 300“ von Leica Microsystems gehört ebenfalls zu den Durchleuchtenden und selbstverständlich bereichert mit dem „Primo Star“ auch das Haus Carl Zeiss diese Kategorie. Eine Kombination aus beiden Lichtquellen bietet das LCD-Mikroskop „50x-500x“, welches abermals ein Vertreter der umfangreichen Bresser-Reihe ist und die besten Chancen auf den Test-Sieg hat. Auch Microsystems ist mit dem „30xES2“ in der Gruppe der Kombinierten vertreten.

LED oder Halogen?

Die meisten Lichtmikroskope sind mit einer LED-Lichtquelle ausgestattet. Nur wenige leuchten mit Halogen. Als Stromlieferant dienen beim oben genannten Stereomikroskop beispielsweise Batterien, welche den mobilen Einsatz ermöglichen. Außerdem ist dieses Lichtmikroskop sehr handlich.

 

Mit welcher Vergrößerung arbeitet ein Mikroskop?

Wie bei anderen Geräten aus der Optik-Sparte, kommen hierbei keine festen Werte zur Anwendung. Das Spektrum reicht von relativ geringen Werten – z.B. 40-fach – bis hin zu über 1000-fachen Vergrößerungen, mit denen selbst kleinste Details und Strukturen sichtbar werden. Mit einer 200-fachen Vergrößerung überzeugt beispielsweise das „Reflecta DigiMicroscope USB“ und liegt damit im Mittelfeld. Weitere Modelle aus dieser Reihe von Reflecta liefern höhere Vergrößerungen und bieten mit dem Monitor zum Betrachten der Objekte und einer hohen Auflösung eine komfortable Nutzung.

Allgemein kann bezüglich der maximalen Vergrößerung folgende Aussage getroffen werden: Die Optik dieser Geräte macht eine Spannweite von minimal 20mm bis 1300mm möglich. Die Modell-Variante spielt hierbei keine Rolle. Das Maximum ergibt sich aus dem Produkt von Okular- und Objektiv-Vergrößerung. Bei Werten von 10x und 50x gestattet die Optik letzten Endes maximale Vergrößerungswerte auf das 500-fache.

 

DigiMicroscope – Wie kommen die Bilder auf den Rechner?

Bevor das digitale Zeitalter Einzug gehalten hat, mussten die Ergebnisse des Mikroskopierens schriftlich auf dem Papier festgehalten werden. Heutzutage können fast alle Medien mit einem Rechner verbunden werden. Das gilt auch für die entsprechend ausgestatteten Mikroskope. Das, was auf dem Objekttisch liegt, kann auf einem geräteeigenen Monitor oder einem externen Bildschirm angeschaut werden. Letzteres erfordert eine Verbindung zu einem Rechner, welche einerseits über eine USB-Schnittstelle hergestellt werden kann, sofern das optische Gerät darüber verfügt.

Andererseits bieten einige Modelle, wie das „DigiMicroscope Professional“ von Reflecta, die Möglichkeit der Datenspeicherung auf einer Chip-Karte. Auf diese Weise können Sie die Daten, welche Sie mit dem „DigiMicroscope“ erfasst haben, später am Rechner auswerten und weiterverarbeiten. Auch das Fabrikat „Carl Zeiss“ bzw. der Name „PCE“ müssen in diesem Zusammenhang genannt werden. Bieten sie doch Produkte, die nicht nur im Preis, sondern auch bezüglich der Optik, der Technik und der Handhabung im oberen Bereich angesiedelt sind.

 

Carl Zeiss oder Reflecta – Welcher Hersteller soll es sein?

Offensichtlich haben Sie den Entschluss gefasst, eines dieser Geräte, welches für faszinierende Einblicke in die Mikro-Welt liefert, zu erwerben. Bis hierhin hat Ihnen unser Testbericht hoffentlich wichtige Details geliefert, aber die endgültige Kauf-Entscheidung – ob Lichtmikroskop oder nicht, ob Auflicht oder nicht – steht vielleicht noch aus. Wenn Sie nicht nur „zufriedenstellend“, sondern „sehr gut“ möchten, sind Sie bei oben genannten Herstellern, beispielsweise mit dem „DigiMicroscope“ oder bei PCE bestens aufgehoben. Diese Namen sollten Sie sich merken, wenn Sie hochwertige Produkte suchen. Möchten Sie den Online-Versand in Anspruch nehmen, merken Sie sich bitte Folgendes:

  • Bezüglich der Preise sollten Sie genau hinschauen. Die Preise einiger Portale verstehen sich häufig zzgl. der Kosten für den Versand. Die MwSt. ist in der Regel enthalten. Ab einem bestimmten Warenwert, der bei einem hochwertigen Produkt oder einer bestimmten Stück-Zahl schnell erreicht ist, entfallen die Versand-Kosten zumeist. Nur Großhändler geben Netto-Stück-Preise an, womit Sie diese Angaben zzgl. der MwSt. rechnen müssen. Auch bei PCE bekommen Sie reine Netto-Preise, die wiederum zzgl. MwSt. und Versand zu verstehen sind.
  • Bei der Bestellung eines so hochwertigen Produktes sollte auch der Lieferung eine gewisse Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es hilft nur wenig, wenn das empfindliche Produkt durch eine unsachgemäße Lieferung beschädigt wird und nicht in einem Stück bei Ihnen zu Hause ankommt. Seriöse Händler greifen bezüglich der Lieferung im Allgemeinen auf einen vertrauenswürdigen Lieferdienst zurück, versenden das Gut mit der dem Warenwert entsprechenden Versicherung und machen damit den Rundum-Service perfekt.
  • Sollte das Gerät dennoch beim Transport gelitten haben, räumen die meisten Anbieter eine kostenlose Rücksendung ein.

Merken Sie sich all diese Dinge, sind auch mit dem Kauf via Internet und einer Lieferung per Dienstleister kaum Risiken verbunden.

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