Bohrhammer Test und Kaufberatung

Bohrhammer

Bohrhammer-Test – darauf kommt es an!

Der Bohrhammer ist ein Werkzeug, das der Handwerker für das Bohren von Löchern in harte Materialien wie Beton oder Stein verwendet.

Sind Sie kein Fachmann oder leidenschaftlicher Bauherr, stehen Sie möglicherweise ratlos im Fachhandelgeschäft oder betrachten hilflos das Online-Angebot.

Ohne konkrete Anhaltspunkte ist es schwierig, unter den zahlreichen Modellen das richtige Produkt zu finden.

Die Bohrhammer-Kaufberatung weist die entscheidenden Unterschiede auf, sodass Ihnen der ideale Kauf gelingt.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Bohrhämmern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Bohrhammer Kaufberatung

Bohrhammer-Ratgeber – drei Arten von Bohrhämmern

Bohrhämmer sind stärker als Schlagbohrmaschinen. Die Unterschiede liegen in der Handhabung und in der Kraftaufbringung des Anwenders. Durch seine eigenartige Bauweise erscheint das Werkzeug wie eine Pistole. Diese Hämmer unterscheiden sich in drei Betriebsarten: hydraulisch, pneumatisch und elektrisch.

Pneumatische Bohrhämmer stehen in Abhängigkeit von Druckluft. Die gepresste Luft treibt sie an. Das circa 45 Kilogramm schwere Werkzeug bewährt sich im Bergbau. Der hydraulische Bohrhammer funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Anstelle der Druckluft setzen die Hersteller auf eine Hydraulikflüssigkeit. Sein Gewicht liegt bei über 150 Kilogramm. Er zählt deshalb zu den schwersten Handwerkzeugen.

Der Bohrhammer-Ratgeber empfiehlt dem Heimwerker, zu einem elektrischen Gerät zu greifen. Dieses handliche und nützliche Werkzeug eignet sich am besten für den privaten Gebrauch in den eigenen vier Wänden. Ohne Druckluft oder Hydraulikflüssigkeit schlägt sich der elektrische Bohrhammer durch das Mauerwerk. Gegenüber den anderen Bohrern verfügt er über eine niedrigere Leistung.

 

Die Geschichte des Bohrhammers

Die Entwicklungen eines pneumatischen Bohrhammers begannen in den 1860er-Jahren. Im späten 19. Jahrhundert kam der erste durch Luft betriebene Bohrhammer zum Einsatz. Speziell im Tunnelbau und im Bergbau erwies sich das neue Werkzeug als hervorragender Helfer. Vorreiter für die Herstellung pneumatischer Bohrhämmer waren die Flottmannwerke aus Herne.

Im Jahr 1973 entwickelte die Firma Atlas Copco die ersten hydraulischen Bohrhämmer. 1914 begann die Firma Fein mit der Produktion von Bohrmaschinen mit elektropneumatischem Schlagwerk. 1932 folgte von Bosch die erste elektrische Serie des "Boschhammers". Dieser verfügte über ein Drallschlagwerk für Bohren und Meißeln. Eine eigens entwickelte Sicherheitskupplung erhöhte die Sicherheit der Geräte. Ab 1967 baute die Firma Hilti ebenfalls elektrische Bohrhämmer.

 

Funktionsweise

Der Bohrhammer ist ein Werkzeug, das über einen kurzen freiliegenden Zylinder oder Hammer verfügt. Den Zylinder oder Hammer schließen die Hersteller an einen sich drehenden Amboss oder Schaft an. Ein Schlagwerk erzeugt die Energie, die das Bohren benötigt.

Für diesen Zweck existieren zwei unterschiedliche Arten von Schlagwerken. Pneumatische Schlagwerke und Federschlagwerke sind die am häufigsten vorkommenden Schläger. Das pneumatische Schlagwerk besteht aus mehreren Elementen wie Exzenterrad, Kolben, Schlagbolzen und Schläger.

Das Exzenterrad bestimmt die Wirkung des Elektromotors und wandelt sie in eine Hubbewegung um. Der Vorgang versetzt den Kolben in eine Rückwärtsbewegung. Dies führt zu einem Unterdruck, der den Schläger nach hinten zieht. Zur selben Zeit entsteht am anderen Ende ein Überdruck beim Kolben. Aus diesem Grund beschleunigt sich der Schläger nach vorne und trifft auf den Schlagbolzen auf. Der Impuls dieser kinetischen Energie überträgt sich auf den Schaft des Werkzeuges. Der Hammer jagt mit einer hochfrequenten Schwingung von mehr als 10.000 Hertz den Bohrer in die Wand. Um die Maschine vor Staub und Verschmutzungen zu schützen, verfügen hochwertige Modelle über einen Dichtungsring.

 

Unterschied zur Schlagbohrmaschine

Anders als der Bohrhammer steht bei der Schlagbohrmaschine das Schlagwerk direkt mit dem Bohrer kinetisch in Verbindung. Aus diesem Grund erzeugt der Bohrhammer weniger Schläge pro Minute. Die 5.000 Schläge pro Minute sind laut dem Bohrhammer-Test stärker als bei einer Schlagbohrmaschine. Die kurzen Stöße mit Druckluft treiben den Bohrer voran. Diese Fähigkeit erweist sich als unverzichtbar für das Bohren durch harten Granit oder Beton.

Der Nutzer eines Bohrhammers führt das Werkzeug und bringt beim Bohren keine eigene Kraft mit ein. Eine Schlagbohrmaschine verfügt über ein Spannfutter, das die kinetische Energie des Schlagwerkes absorbiert. Zusätzlich bewegt sich das Futter mit der Bohrmaschine mit. Der Bohrhammer vollzieht gleichzeitig zwei Bewegungen, eine Dreh- und eine Axialbewegung. Mehr Schläge pro Minute setzten einem Bohrhammer zu und die Kraft einzelner Schläge fiele geringer aus.

 

Kaufkriterien eines Bohrhammers

Einen optimalen Bohrhammer auszuwählen, stellt den Kunden vor eine schwere Entscheidung. Für den privaten Zweck stellt sich die Frage nach einem pneumatischen oder elektrischen System. Zusätzlich sind Handhabung, Leistung, Kabellänge oder Akkukapazität und Zubehör von Bedeutung.

Für eine gute Handhabung spielt die Verarbeitung des Bohrhammers im Test eine wichtige Rolle. Um gut in der Hand zu liegen, empfiehlt die Bohrhammer-Kaufberatung einen weichen Griff mit Gummi. Dieser sorgt über einen angenehmen Haltekomfort und federt die Vibrationen der Maschine ab. Für die Leistung eines privaten Anwenders sind Arbeiten wie das Abschlagen von Kacheln oder das Bohren von Löchern in den Wänden völlig ausreichend. Für diese Zwecke sind Drehmoment, Präzision und Durchhaltevermögen wichtiger als die einzelne Schlagkraft.

Handelt es sich um einen akkubetriebenen Bohrhammer, achten Sie auf eine kurze Lade- und eine lange Arbeitszeit. In Abhängigkeit von der Anwendung des Bohrhammers ist der Akku schnell leer. Ein guter Akkumulator verfügt über 3 Ah. Besitzt das Werkzeug keinen solchen, empfiehlt der Bohrhammer-Ratgeber eine Kabellänge von wenigstens zwei Meter. Ein gutes Kabel hält einigen Drehungen und Wendungen der Maschine stand, ohne starkes Einknicken oder Offenlegung der Drähte.

 

Handhabung in der Praxis

Im gleichen Maße wie das Schlagwerk zählt ein geringer Kraftaufwand bei der Bedienung eines Bohrhammers dazu. Für die Bohrung eines Loches mit einem Durchmesser von circa zwölf Millimeter gilt eine Dauer von fünf bis acht Sekunden als erfolgreich. Bei der Bohrung von sechs Millimeter durch Metall liegt die Obergrenze bei einer Minute. Eine Drehstopp-Funktion ist essenziell für das Meißeln mit einem Bohrhammer. Ohne diese Fähigkeit verliert die Arbeit an Präzision und bewirkt mehr Arbeit als gedacht.

 

Der Bohrhammer und seine Funktionen

Der Bohrhammer-Test zeigte, dass in der Kategorie Leistung eine durchschnittliche Schlaganzahl von 4.000 Schlägen pro Minute zu erwarten sind. Hochwertige und teure Modelle erreichen über 5.000 Schläge pro Minute. Ein geringeres Gewicht des Bohrhammers erweist sich als Vorteil.

Die Bohrhammer-Kaufberatung empfiehlt die zwei Kilogramm-Klasse, sodass Überkopfarbeiten den Hals nicht zu sehr beanspruchen. Zu einem guten Bohrhammer gehört ein praktikabler und ergonomischer Gummigriff. Dieser vermindert die Vibrationen und gestaltet eine natürliche Handhaltung.

Für das Multigerät aus Bohrhammer und Bohrer stehen bei guten Modellen mehrere Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung. Für den Zweck, die Maschine als Bohrer zu verwenden, bieten Hersteller einen Knopf zum Abschalten des Hammerwerks an. Zusätzlich sorgt eine Drehstopp-Funktion dafür, dass leichtes Meißeln gelingt. Der Geräuschpegel liegt bei älteren Modellen bei 125 Dezibel, bei modernen Geräten bei 108 Dezibel. Aufgrund der Lautstärke des Werkzeugs empfiehlt der Bohrhammer-Ratgeber, bei der Nutzung Ohrstöpsel zu verwenden.

 

Zubehör im Bohrhammer-Koffer

Besonders bei teuren Modellen ist im Lieferumfang einiges an Zubehör enthalten. Richtig günstige Hersteller möchten durch viele Einsatzmöglichkeiten ihrer Produkte überzeugen und versehen den Bohrhammer ebenfalls mit zahlreichen Zusätzen. Unverzichtbar beim Kauf eines Werkzeuges ist der Koffer zur Aufbewahrung, in dem sich ein Bohrhammer im Test und verschiedene Bohrdübel finden.

Der Bohrhammer-Ratgeber weist darauf hin, dass die Qualität und die Anzahl der Bohrdübel manches über das Werkzeug verrät. Allein durch die mitgelieferten Dübel rentiert sich der Kauf bestimmter Geräte, da die Dübel im Einzelpreis mehr kosten als der Bohrhammer eines günstigen Herstellers.

Die Bohrhammer-Kaufberatung empfiehlt, darauf zu achten, dass sich im Koffer verschiedene Meißelarten finden. Im Bohrhammer-Test zeigt sich, dass ein Bohrhammer mit Zubehör unter 50 Euro keine hervorragende Qualität mit sich bringt.

 

Sicherheitsmerkmale: Im Haushalt passieren die meisten Unfälle

Im Haushalt passieren die meisten Unfälle. Besonders beim Heimwerken ist Vorsicht geboten. Für diesen Zweck empfiehlt der Bohrhammer-Ratgeber, auf verschiedene Sicherheitsmerkmale zu achten, die einen guten Bohrhammer ausmachen.

Das gefährlichste Utensil des Werkzeugs ist das Akku-Ladegerät. Ausreichend Sicherheit gewähren Modelle mit einem Überhitzungs- und Kurzschluss-Schutz sowie einer automatischen Lade-Endabschaltung. Zusätzlich ist es von Vorteil, wenn es defekte Akkupacks erkennt.

Bei pneumatischen Bohrhämmern spricht die Bohrhammer-Kaufberatung von technischen Sicherheitsmechanismen wie ein Sicherheitsventil beim Druckluftbehälter, ein thermischer Motorüberlastschutz, ein Kondensat-Ablassventil und ein Manometer. Im Bohrhammer-Test zeigt sich, dass eine Garantie von wenigstens zwei Jahre wichtig ist. Günstige Geräte bieten in der Regel keine lange Garantie an, weshalb sie oft ein Fehlgriff sind.

 

Tipps zur ersten Anwendung

Für die ersten Bohrungen mit einem Bohrhammer ereignen sich Fragen zur Handhabung. Die Tipps der Bohrhammer-Kaufberatung sorgen für sichere und gute erste Arbeitsschritte. Als Unterschied zur Bohrmaschine genügt es, mit dem Bohrhammer die Maschine an der Wand zu halten und zu führen. Der manuelle Anpressdruck bringt keinen Unterschied für das Ergebnis, sodass die eigene Kraft nicht aufzuwenden ist.

Für Neulinge empfiehlt der Bohrhammer-Ratgeber, einen kleineren und handlichen Bohrhammer zu kaufen. Die Funktionen die Drehbewegung des Bohrers abzuschalten und den Hammer auf leichte Meißelarbeiten umzuschalten, bietet beste Voraussetzungen für Handwerker.

Von Vorteil sind bestimmte Kontaktfunktionen, die dem Heimwerker signalisieren, dass sich an der bearbeitenden Stelle eine Wasserleitung befindet. Dieses Signal warnt vor unvorsichtigen Schritten, sodass Sie in der Lage sind, den Bohrhammer frühzeitig abzuschalten. Arbeiten Sie auf Holz, ist es zu empfehlen, den Bohrhammer mit einem Bohrfutter auszustatten. Mit diesem gelingt es, das harte Stahl zu durchdringen.

Um größere Schäden am eigenen Körper zu vermeiden, ist es wichtig, bei der Arbeit mit einem Bohrhammer Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Tragen Sie zur eigenen Sicherheit Schutzbrille, Handschuhe, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und einen Helm. Die Maschine produziert hohe Betriebstemperaturen. Das bedeutet Verbrennungsgefahr.

Unter vollster Belastung ist es möglich, dass ein feiner Strahl des Hydrauliköls austritt, das unter keinen Umständen auf freiliegende Haut treffen darf. Nach erledigter Arbeit ist es bedeutend, das Gerät sachgemäß wegzuräumen. Mit diesen Tipps und Sicherheitsvorkehrungen macht die Arbeit als Handwerker Spaß und führt ausschließlich zu positiven Erfahrungen.

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