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andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Soundkarten

Soundkarten im Test – was Sie über eine Soundkarte wissen sollten 

Ohne Soundkarten gäbe der PC keinen Ton von sich, wodurch Spiele, Entspannung und Arbeit am Computer ihren Reiz verlieren. Eine Musik- oder Videobearbeitung ohne eine solche ist nicht möglich. Die Standardaufgaben, wie einen Ton abzuspielen, beherrschen alle Soundkarten. Was eine Soundkarte sonst noch braucht, hängt davon ab, was Sie mit ihrem PC machen möchten. 

Eine gute Soundkarte sollte Folgendes bieten:

  • Hi-Fi-Surround-Sound
  • Bass-Signal
  • Fünf Kanäle
  • Dolby Digital Live, DTS-Connect oder Dolby Pro Logic 

In diesem Ratgeber, Vergleich und Test über Soundkarten erfahren Sie alles Wissenswerte und alle wichtigen Kaufkriterien, um die beste Soundkarte zu finden. Wir stellen Ihnen namhafte Hersteller vor und im anschließenden Soundkarten-Test stellen wir ähnliche Soundkarten gegenüber und zeigen deren Stärken und Schwächen auf.

Zuletzt aktualisiert am: 21.09.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten & verglichenen Soundkarten - Soundkarten Bestenliste 2018

Produktbild
Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger
Kundensieger
Verkaufssieger
Unser Geheimtipp
Modell Asus Essence STX II Soundkarte Asus Xonar DGX 5 1 Soundkarte Creative Blaster Z Soundkarte Asus Xonar U7 Soundkarte Creative BlasterX G5 Soundkarte
Klang
Verarbeitung
Montage
Leistung
Audio Kanäle 2.0 5.1 5.1 7.1 7.1
max. Samplingrate 192 kHz 96 kHz 96 kHz 192 kHz 192 kHz
Line-Eingänge 1 Eingang 1 Eingang 1 Eingang 1 Eingang 1 Eingang
Bauart intern intern intern extern extern
Einsatzgebiet Pro Audio, Home-Entertainment Home-Entertainment, Gaming Gaming, Home-Entertainment Gaming, Pro Audio Gaming, Home-Entertainment
Bitrate 24 Bit 24 Bit 24 Bit 24 Bit 24 Bit
Signalrauschabstand 124 dB 105 dB 116 dB 114 dB 120 dB
Technologie ASIO 2.0 Karaoke Funktion SBX Pro Studio, CrystalVoice Dolby Digital, Dolby Home Theater v4 CrystalVoice, Scout Mode
Für Gaming
PCI Soundkarte
Für Heimkino
Besonderheit Hervorragende Klangqualität dank dem branchenführendem Signal-Rausch-Abstand von 124dB (SNR) Dolby Headphone, integrieter Kopfhörerverstärker, EAX Unterstützung Für die Verarbeitung von CrystalVoice-Effekten konzipierter Sound Core3D-Audioprozessor, zur Entlastung des Prozessors Dedizierter Mikrofon-Lautstärkeregler für eine sofortige Anpassung der Laustärke mitten im Spielvergnügen hochleistungsfähige externe Soundkarte mit eingebautem SB-Axx1™-Multicore-Chipsatz für hardwarebeschleunigtes Audio
Vorteile und Nachteile
  • Exzellente Audioqualität
  • einfache Montage
  • etwas langsamer USB 2.0 Anschluss
  • Preis
  • einfache Montage
  • preisgünstig
  • viele Einstellungen wählbar
  • flexibel einsetzbar
  • zu geringe Buchsenabstände
  • einfaches Einrichten
  • gute Qualität
  • Preis angemessen
  • Passt in viele Geräte
  • Fachwissen erforderlich
  • handlich
  • flexibel einsetzbar
  • ideal für unterwegs
  • preisgünstig
  • kein Adapter im Lieferumfang
  • robust
  • ideal für unterwegs, weil geringes Gewicht
  • hohe Klangqualität
  • flexibel einsetzbar
  • preisintensiver
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Soundkarten Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Soundkarten

Es gibt separate Onboard-Soundkarten, die in den PC eingebaut werden und externe USB-Soundkarten

Für besseren Kopfhörersound wurden spezielle Soundkarten mit Verstärker entwickelt

Der verbaute Digital-Analog-Wandler ist fast ebenso wichtig wie die Soundkarte selbst

Die im PC regulär verbauten Soundkarten sorgen meist für keinen ausreichenden Hi-Fi-Surround-Sound

Je nach Soundkarten-Ausführung werden verschieden viele Kanäle unterstützt wodurch einige nur Stereo bieten und andere 5.1 oder sogar 7.1 Dolby-Digital-Sound

Was ist eine Soundkarte?

Eine Soundkarte, die auch Audiokarte, Tonkarte oder Sound-Card oder wenn sie im eigenen Gehäuse steckt auch Audio-Interface genannt wird, sorgt für die Aufnahme und die Wiedergabe von analogen und digitalen Geräuschen, Tönen, Musik und Sprache. Zu den Aufgaben einer Soundkarte gehört zudem die Synthese, Mischung und Bearbeitung von Tonsignalen. Anschließen kann man die Soundkarten, je nach Bauart, über den internen PCI- bzw. PCI-Express-Bus oder extern über die USB-Schnittstelle, PCMCIA- oder ExpressCard-Steckplatz, im professionellen Bereich geht es auch über FireWire. Einige Soundkarten besitzen ein Frontmodul für die Anschlüsse oder ein externes Gehäuse, das Breakout-Box genannt wird. Die meisten ein integriertes Stecksystem über dessen Anschlüsse es möglich ist, Lautsprecher  und Kopfhörer für die Wiedergabe und Mikrofone für die Aufnahme anzuschließen. 

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Wenn in ihrem Laptop oder PC nicht genug Platz für eine Onboard-Soundkarte ist, empfiehlt sich eine externe USB-Soundkarte. 

Soundkarten-Arten

Anders als bei der Grafikkarte wird bei der Soundkarte meistens bei den Herstellern gespart. Tolle Grafikkarte und neueste Prozessor-Technologien sind aber nur die halbe Miete, wenn man Filme sehen möchte oder sich dem Gaming verschrieben hat. Es gibt bei den Soundkarten, die es zum Nachrüsten gibt zwei Bauweisen und innerhalb dieser jede Menge Modell mit unterschiedlichen Leistungen. Gamer und Audiophile sind das anspruchsvollste Klientel – von professionellen Musikern und Filmemachern mal abgesehen. Welche Soundkarte soll es also sein? Eine Onboard – also in den PC eingebaute oder eine externe Soundkarte?

Onboard-Soundkarte

Interne Onboard-Soundkarten werden in den PC oder das Notebook in einen PCI- oder PCIe-Slot gebaut. Der vorinstallierte Soundchip sitzt bei Auslieferung bereits auf dem Mainboard, ist aber über den Hausgebrauch hinaus meistens nicht ausreichend Leistung in seiner Soundqualität. Der interne Soundchip wird mit bereits auf dem Betriebssystem befindlichen Treibern installiert und in den Einstellungen des Computers den individuellen Bedürfnissen angepasst. Eingebaut wird der Soundchip in den PCI- oder noch besser die Nachfolge-Technologie, den PCIe-Steckplatz. Der PCI-Express-Steckplatz verfügt über eine wesentlich bessere Abtastrate von 192 kHZ und ermöglicht so eine Samplingrate in Studioqualität. Hochwertige Soundkarten schaffen einen Rauschabstand von bis zu 100 oder 124 dB, eine Übertragungsrate sollte mindestens bei 16 Bit liegen. Besser sind Werte von 20 oder 24 Bit. Besonders hochwertige Onboard-Chips sind zudem mit einem integriertem Kopfhörerverstärker mit weniger als einem Prozent Verzerrung. 

Vorteile der Onboard-Soundkarten

  • Einmal verbaut nehmen Sie keinen Platz weg und können nicht verloren gehen
  • Sie verlangsamen die Leistung des PCs in der Regel nicht
  • Mit spezieller Abschirmung kaum Störgeräusche wie Rauschen oder Interferenzen
  • Sie haben meist gute Verstärker mit nicht wahrnehmbarer Verzerrung

Nachteile der Onboard-Soundkarten

  • Einbau nötig
  • Oftmals ist nicht genug Platz im PC oder Laptop vorhanden
  • Bei günstigen Modellen fehlt die ausreichende Abschirmung und eine elektrische Interferenz mit anderer PC-Hardware ist möglich 

Externe Soundkarten für überfüllte PCs und Laptops

Viele PCs sind so dicht bestückt, dass eine Nachrüstung mit einer Soundkarte nicht ohne Weiteres möglich ist. Bei Notebooks ist dies sogar die Regel. Damit Sie trotzdem nicht auf besten Sound verzichten müssen, gibt es externe Soundkarten, die sich mittels PCMCIA- oder ExpressCard-Steckplatz, im professionellen Bereich über FireWire, in den meisten Fällen allerdings über den USB-Port mit dem PC oder Laptop verbinden lassen. Selbst mit einfachen externen Soundchips können Sie mit einer Einstellung mit der entsprechenden Software einen 5.1-DD-Sound simuluieren. Es gibt diese Soundkarten in der normalen Ausführung bei der sie den Strom über die Steckverbindung vom PC bzw. Notebook erhält und komplett autake Soundkarten, die über einen Akku und somit eine eigene Stromversorgung verfügen.  Die Soundkarten mit eigener Stromversorgung lassen sich direkt an Ihren MP3-Player, die Konsole oder andere Quellen anschließen und mit den Lautsprechern oder Heimkinosystemen verbinden. Zudem sind USB-Soundkarten mit einem kleinen Verstärker ausgestattet, der zumindest kleine Boxen versorgen kann. Für den Kopfhörer-Ausgang sollte der Ohm-Wert unter 150 Ohm liegen. Für den Eingang sollte der Wert zwischen 10.000 und 50.000 Ohn liegen. Die Treiber für die neue Hardware ziehen sich moderne Linux, iOOS und Windows-Betriebssysteme automatisch. 

Vorteile der externen Soundkarten

  • Einfache externe Soundkarte kann mit Software schon einen 5.1-Dolby-Digital-Sound simulieren
  • Leicht an ein Notebook anschließbar
  • Durch mehrere Ausgänge und Eingänge mit allen Ausgabegeräten und Eingabegeräten zu vrebinden 

Nachteile der externen Soundkarten

  • Meist teurer als interne Soundchips
  • Sind ein Extrateil, dass Platz braucht und verloren gehen kann
  • Günstige Modelle können eine langsamere Übertragungsrate der Audiosignale haben

Glühbirne

Tipp: Wenn Sie eine externe USB-Soundkarte verwenden möchten, sollte diese, wie auch der PC, über USB 3.0-Eignung verfügen, da so ein wesentlich schnellerer Datenverkehr möglich ist und der CPU nicht überlastet wird. 

Braucht man eine Extra-Soundkarte?

Die Frage kann nur mit dem Wissen um Ihre Gewohnheiten un Ihren Anspruch beantwortet werden. Generell lautet die Antwort aber: leider ja! 

Gamer brauchen zum Zocken (Gaming) einen schnellen Prozessor, eine tolle Grafikkarte und möglichst eine ebenso gute Soundkarte mit diversen Eingängen und Ausgängen, um dort Headsets mit Kopfhörerverstärker anzuschließen und so das volle Rundum-Erlebnis beim Gaming zu bekommen. Ebenso anspruchsvoll sind User, die mit Ihrer Musik-Sammlung eine Digitalisierung planen. Schallplatten und Kassetten sollten ohne Störgeräusche wie Hintergrundgeräusche und Rauschen genossen werden. Musiker benötigen eine Soundkarte mit starker Leistung und einem Mikrofon-Eingang über eine 3,5-mm-Klinke. Bei all den oben genannten Nutzern sollten neben verschiedenen Eingängen und Ausgängen, Verstärker und starkem Audioprozessor auch der Rest des PCs nicht zu sehr verlangsamt werden. Auch Nicht-Gamer, die gerne eine weitere Aufnahmequelle nutzen möchten, brauchen eine zweite Soundkarte. Besonders Laptopbesitzer können von mangelnder Soundqualität ein Lied singen. 

Standard-Soundkarten reichen für den normalen Gebrauch

Die Soundkarten im Test zeigten, dass für einfachere Ansprüche die Onboard-Chips ausreichen, wobei die Qualität der meisten bereits eingebauten Onboard-Chips eher eine mangelnde Qualität aufweist. Diese standardisierten Audiolösungen erledigen ihren Zweck gerade noch zufriedenstellend, wenn Sie Stereokopfhörer verwenden. Sie nutzen den computereigenen Prozessor, weshalb bei bestimmten Anwendungen weniger Kapazität für den generellen Gebrauch zur Verfügung steht. Für Anwender, die Mehrkanal-Sound bei DVD-Wiedergabe, Computerspiele oder professionelle Aufnahmen benötigen, reicht der Standard bei Weitem nicht aus. Hier lohnt sich eine Investition in eine hochwertige Onboard-Soundkarte oder eine externe Soundkarte. 

Alternativen zur neuen Soundkarte

Eine weitere Lösung, wie Sie den mäßigen Sound Ihrer Karte erweitern können, bieten sogenannte Media-Adapter. Mit deren Hilfe verbinden Sie per WLAN den PC oder das Notebook mit der Hi-Fi-Anlage oder dem Fernseher. Die Funktionen sind vielseitig. Sie variieren in Abhängigkeit des Herstellers. 

Sie spielen Audiodaten bequem vom Rechner über die Hi-Fi-Anlage ab und verleihen der MP3-Sammlung den perfekten Klang. Andere Anbieter gehen weiter und ermöglichen, per Netzwerkkabel oder WLAN Fotos, Video und Musikdateien ins Wohnzimmer zu übertragen. Am verbundenen TV-Gerät gelingt es Ihnen, DivX-Filme anzusehen, ohne extra eine CD zu brennen. Andere Media-Adapter funken mit bis zu elf Megabit pro Sekunde und erlauben dem Nutzer, verschiedene Daten auf dem Fernseher zu streamen. Mit der Fernbedienung durchsuchen Sie die Ordner und wählen die gewünschten Daten und Bilder aus.

Soundkarten für Surround-Sound und Raumklang

Speziell bei Spielen mit großen Bewegmöglichkeiten und vielseitigen Perspektiven empfiehlt die Soundkarten-Kaufberatung einen Surround-Sound. Der Gegner schleicht sich von hinten an und bevor es der Gamer merkt, gewinnt der Gegenspieler. Dank des erweiterten Klanges ist es möglich, Geräusche von hinten wahrzunehmen und früher zu reagieren.

Einen Raumklang erhalten Sie, indem sich vor und hinter Ihnen mindestens zwei Lautsprecher befinden. Die Soundkarten-Kaufberatung empfiehlt für bessere Klänge 5.1- oder 7.1-Systeme, die für die Anwendung bestimmte Soundkarten benötigen. Dolby-Digital-Anschlüsse liefern einen Extrakanal für den Subwoofer für bessere Basstiefe. Manche Karten verfügen über eine THX-Zertifizierung, die es erlauben, bis zu acht Lautsprecher anzusteuern. Für diese Technologie ist es notwendig, dass die Soundkarte Dolby Digital ex oder DTS ES unterstützt. 

Dolby Surround oder Dolby Digital sind bekannte Techniken, die im Heimkino zu finden sind. Sie bieten fünf respektive sechs Kanäle für die Klangübermittlung, wobei einfachere Soundkarten fürs Spiel vier Kanäle bereithalten. Echten und präzisen Raumklang erhalten Sie mit 7.1-Surround-Sound-Systemen, die über Soundkarten mit X-Fi arbeiten. Das System steuert sieben kleine Satellitenboxen mit Hoch- und Mitteltönern und zusätzlich einen Subwoofer an.

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Wenn Ihnen der Platz oder das Geld für eine Surround-Anlage fehlen, können Sie diese durch entsprechende Headsets bzw. Kopfhörer simulieren, um so einen Rundumklang zu erreichen. 

Das kleine Soundkarten-Glossar zur Begriffserklärung

Soundkarten-Fachbegriff

Erklärung

Abtastfrequenz

Die Abtastfrequenz – auch Abtastrate genannt –  gibt Anhaltspunkte, wie oft der Abtaster pro Sekunde ein Signal erfühlt.

ASIO

Audio Stream Input/Output (ASIO) ist ein von der Firma Steinberg entwickeltes, mehrkanalfähiges Audiotransfer-Protokoll, das es möglich macht auf mehrere Soundkarten zuzugreifen und Audiosignale (bei der günstigsten Konfiguration) in Echtzeit zu übermitteln. Mit dieser hohen Leistung in der Übertragung von Audiosignalen stellt dieses Mehrkanal-Soundsystem das momentan am Markt beste dar.

DAC

DAC bezeichnet einen "Digital und Analog Konverter". Er wandelt Daten innerhalb der Soundkarte um und ist für die Klangqualität ausschlaggebend.

DirectSound

Der DirectSound dient der schnellen Ansteuerung von gewöhnlichen Soundkarten und welche, die mit 3-D-Raumeffekten arbeiten.

Dolby Digital EX

Dolby Digital EX steht für einen zusätzlich hinzugekommenen Kanal.

DSP

DSP sind Digital-Signal-Prozessoren. Sie entlasten den Prozessor des PCs, indem sie die Aufgaben der Klangverwaltung selbst übernehmen

DTS

DTS (ursprünglich: Digital Theater Systems) bezeichnet ein vom gleichnamigen Unternehmen entwickeltes Mehrkanal-Soundsystem, das sowohl im Kino als auch bei Laserdiscs, DVDs, Blu-ray Discs, speziellen Audio-CDs und auf D-VHS eingesetzt wird

EAX

Environmental Audio Extensions (EAX) ist ein von Creative Labs entwickeltes proprietäres Soundsystem, das dazu dient, Umgebungsgeräusche beim Gaming so real wie möglich erscheinen zu lassen

PCI und PCIe

PCI steht für " Peripheral Component Interconnect" und bedeutet Verbindung der Peripheriegeräte. Es handelt sich dabei um einen oder mehrere Steckplätze auf dem Mainboard des PCs und werden für Sound-, Grafik- und Netzwerkkarten benutzt. PCIe ist die neuere Version dieses Steckplatzes. Das „e“ steht für Express. Sie hat eine wesentlich höhere Hardwarerate (Abtastgeschwindigkeit) und somit auch Samplingrate, was bessere Arbeit mit der Sound- und Grafikkarte ermöglicht.

Ohm

Ohm bezeichnet den elektrischen Widerstand. Je höher der Ohm-Wert desto mehr Strom wird benötigt und desto höher kann die Lautstärke sein.

Rauschabstand

Der Rauschabstand bezeichnet das Verhältnis von der Höhe der Nutzspannung zur Höhe der Rauschspannung. Er gibt an, um wie viel Dezibel das Rauschen unter dem Nutzsignal liegt. Je höher die Angabe in Dezibel (dB) ausfällt, desto besser.

Rear-Center

Der Rear-Center-Lautsprecher erhält keinen eigenständigen Kanal, sondern besteht aus den beiden hinteren Speakern. Das Signal verschlüsselt die Software gekonnt und liefert den Klang mithilfe eines Matrix-Dekoders.

S/PDIF

S/PDIF bezeichnet das Sony/Philips Digital Interface. Dieser Anschluss etablierte sich als Standard zur Übertragung von digitalen Daten zwischen verschiedenen Geräten.

Signalrauschabstand

Der Signalrauschabstand stellt das Verhältnis zwischen dem Nutzsignal und dem Rauschen dar. Ein höherer Wert liefert eine bessere Qualität.

Preise und bekannte Hersteller von Soundkarten

Wir haben Ihnen hier eine Übersicht erstellt, in der Sie die bekanntesten Hersteller, Marken und aktuellen Preisspannen (Stand Juni 2018) der Soundkarten im Vergleich sehen und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis im Überblick erkennen können. 

Vorsicht! Bei besonders günstigen Soundkarten-Angeboten aus Fernost, kommen noch die Einführgebühren und Zoll-Kosten hinzu. So kostet ein vermeintlich günstiges Angebot am Ende mehr Geld, als der Kauf beim deutschen Händler und Sie könnten in Hinsicht auf die Qualität und somit auch Lebensdauer enttäuscht werden, da manchmal nicht das verbaut wurde, was angegeben wurde.

Preise für Standard-5.1-Soundkarten-Chips
Diese internen Sound-Chips gibt es bereits in einfachster Ausführung für etwa 15 Euro. Je nach Ihren Ansprüchen, können Sie für hochwertige Chips, die auch professionellen Umgang und Gaming in höchster Güte ermöglichen bis zu 340 Euro (z.B. die Asus Xonar Essence STX) ausgeben. Die meisten hochwertigen Chips kosten rund 70 Euro.

Namhafte Unternehmen, die solche internen Soundkarten von guter Qualität anbieten sind beispielsweise: Asus, Creative, Startech.com, Terratec und Reichelt 

Preise für Dolby-Digital-7.1-Soundkarten-Chips
Bei Dolby-Digital-7.1-Onboard-Soundchips beginnen die Preise bei rund 50 Euro und enden im High-End-Segment (z. B. die Asus Essence STX II) bei etwa 220 Euro. Auch hier liegt das Mittelfeld der hochwertigeren Modelle bei etwa 70 Euro.

Renommierte Marken dieser Chips von guter Qualität sind beispielsweise: Asus, Creative, Terratec und Startech.com, 

Preise für externe USB-Soundkarten
Bei den externen Soundkarten gehen die Preise für einfache Modelle, die aber leistungsstark sind, bei etwa 20 Euro los und enden bei etwa 300 Euro.

Bekannte Hersteller, die solche externen Soundkarten anbieten, sind beispielsweise: Shuttle, Asus, Creative, Terratec, Turris Omnia, LogiLink und Scythe 

Preise für externe Dolby-Digital-7.1-Soundkarten
Die High-End-Modelle unter den externen Soundkarten mit USB-Anschluss beginnen in guter Qualität bei etwa 25 Euro und können bis zu 420 Euro kosten.

Namhafte Unternehmen, die solche Soundkarten von guter Qualität anbieten sind beispielsweise: Asus, Creative, Maplin, Pisiar oder Gainward 

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Soundkarte besonders achten

  • Maximale Samplingrate und die Klangqualität sollten mindestens 44 Kilohetz (kHz) betragen. Für studiotaugliche Aufnahmen sollten es mindestens 96 kHz sein.
  • Die Auflösung für Tonaufnahmen solle mindestens bei 16 Bit liegen. Besser sind Werte von 20 oder 24 Bit.
  • Beachten Sie auch den angegebenen Frequenzgang und den Signal- bzw. Rauschabstand. Der Rauschabstand sollte idealerweise bei 100 dB liegen. Je mehr Dezibel desto weniger Rauschen.
  • Für professionelle Aufnahmen sollte die Soundkarte über mehrere Eingänge und Ausgänge verfügen. Mit den Eingängen und Ausgängen zu denen auch Steckmöglichkeiten für einen Klinken-Stecker gehören sollten können Sie eine direkten Verbindung mit Ihrer Anlage, Mikrofon, Boxen und Kopfhörern herstellen.
  • Spiele und Filme benötigen EAX, Positional-Audio oder Sensaura3D oder sogar bei High-End-Soundkarten ASIO-2.0-Soundsystem-Standards. 

So testen wir Soundkarten

Um Ihnen die besten Soundkarten anbieten zu können, berücksichtigen wir beim Test alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf an dem Produkt auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Ökotest. Schließlich lassen wir all diese Faktoren in unsere Wertung mit einfließen und erstellen ein Fazit mit einem Urteil über die Stärken und Schwächen des Testkandidaten, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Unsere Soundkarten-Test- und -Vergleichssieger

Mit allen uns vorliegenden Soundkarten führen wir identische Tests durch oder verfassen auf Produktbeschreibungen, Testurteilen, Kundenberichten, Vergleichsergebnissen und Testberichten anderer beruhende Produktrezensionen und küren schließlich den:

  • Soundkarten-Vergleichssieger
  • Soundkarten-Testsieger
  • Soundkarten-Preis-Leistungs-Sieger
  • Soundkarten-Kundensieger
  • Soundkarten-Geheimtipp der Redaktion

Wir halten zudem die meisten unserer Soundkarten-Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor.

Wir begutachten bei den Soundkarten folgende Aspekte:

  • Kundenservice des Herstellers, die Zeit, die es dauert, bis die Soundkarte zum Test bei uns eingeht.
  • Wir begutachten die Bestandteile des Lieferumfangs, die verwendeten Materialien, Verarbeitung und das Design
  • Wir testen die Qualität der Karte
  • Nun stellen wir Ihnen unser Fazit und die Testergebnisse zu den getesteten Soundkarten vor. 

Mit all den Informationen aus diesem Soundkarten-Ratgeber und den Soundkarten-Tests liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten Top-Soundkarten vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und eine der von uns empfohlenen Soundkarten kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst.

Soundkarten im Fazit

Wenn Sie den mangelnden Sound Ihrers PCs oder Laptops satt haben und Spiele, Filme und Tonaufnahmen in bester Qualität genießen möchten, sollten Sie entweder Ihr Gerät mit einem internen Soundchip nachrüsten oder bei zu wenig Platz oder bei einem Notebook mit einer USB-Soundkarte. Wenn Sie die wichtigsten Punkte, die Sie in diesem Soundkarten-Test und Ratgeber finden beachten, zu denen ausreichend Ein- und Ausgänge, Verstärker, Rauschabstand und Hardwarerate gehören, können Sie sicherlich auch ein Schnäppchen ergattern, wenn Sie nicht gleich Hunderte von Euros für die Topmodelle ausgeben möchten. Schauen Sie sich mal unsere Testsieger an und finden Sie so vielleicht schon, die für Sie und Ihre Verwendung beste Soundkarte.

Weiterführende Links und Quellen:

Stiftung Warentest – USB-Soundkarten https://www.test.de/USB-Soundkarten-Alte-Hits-einfach-digitalisieren-1200114-1200108/

Wikipedia.org https://de.wikipedia.org/wiki/Soundkarte

PC-Magazin https://www.pc-magazin.de/ratgeber/soundkarte-vs-onboard-empfehlungen-3196478-15239.html

Blog.Teufel https://blog.teufel.de/wie-eine-soundkarte-den-computer-klang-beeinflusst/

Wintotal.de http://www.wintotal.de/test/soundkarte/

Only4Gamers.de http://www.only4gamers.de/beste-soundkarte/

Vergleich.org https://www.vergleich.org/soundkarte/

Warenvergleich.de https://www.warenvergleich.de/soundkarte/

PcKonfigurator.info http://pckonfigurator.info/soundkarte/

 
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