UHD TV Test und Kaufberatung

UHD TV

UHD TV Ratgeber: Ultrascharfes TV Erlebnis oder Marketingmasche?

Scharf, schärfer, am schärfsten: In Sachen TV-Geräte fragt sich so mancher, wie scharf, real und superklasse das Bild eigentlich noch werden soll. Geht das eigentlich noch? Dazu gibt es ein klares „Ja“ von den Herstellern wie Samsung, LG, Grundig, Philips und Co, doch kann man dem auch vertrauen?

Der Blick auf die Datenblätter der einzelnen Geräte verwirrt meist noch mehr, denn wer sich mit all den technischen Begriffen nicht auseinandersetzen will, der kann meist nicht erkennen, worin sich denn nun eigentlich Fernseher A von Fernseher B unterscheiden. Am Ende bleibt immer die Frage, ob so ein tolles neues TV-Gerät überhaupt gebraucht wird. Die Frage können wir Ihnen auch nicht beantworten, aber wir können Ihnen bei der Entscheidung helfen.

In unserem UHD TV Ratgeber erfahren Sie nicht nur, was hinter dieser Technik steckt, welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt und auf was Sie beim Kauf achten sollten. Zudem stellen wir Ihnen fünf UHD TV Testsieger vor, die Sie sich unserer Meinung nach unbedingt ansehen sollten.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten UHD TVs auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Bildqualität
Bedienung
Verarbeitung
Optik

DAS TESTERGEBNIS

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UHD TV Kaufberatung

Die Entwicklung

Zunächst wollten alle Full-HD-Geräte, welche mit 1920 x 1080 Bildpunkten schon eine ordentliche Auflösung mitbrachten. Ende 2012 wollten dann 4K-Full HD-Fernseher den Markt erobern, die mit 3840 x 2160 Pixeln daherkamen und die Massen begeisterten. Leider kam es dazu, dass die unterschiedlichen Hersteller nach einem Weg suchten, ihre Produkte von denen der Konkurrenz abzuheben, sodass sie sich viel besser klingende Bezeichnungen überlegten.

Das sorgte für Verwirrung, obwohl doch alle dasselbe meinten. Deswegen schaltete sich die „Consumer Electronics Association“ (CEA) ein und entschied, dass eine einheitliche Bezeichnung hermusste, welche „Ultra HD“ lautete.

Einzig Sony weigert sich bisher und nennt seine neuen Geräte „4k Ultra High Definition“, was an sich ein schlauer Schachzug ist, denn es wird nicht mehr lange dauern, dann kommen die 8K-Full-HD-Geräte mit 7680 x 4320 Pixel auf den Markt.

 

Ein Muss: Upscaler und ein guter Prozessor

Gerade, wenn Fußball-Events wie die EM oder die WM anstehen, wird eins wichtig: Das Upscaling. Sender wie die ARD und das ZDF senden in HDTV, was bedeutet, dass deren Auflösung hochskaliert werden muss. Das übernimmt Ihr TV-Gerät, welcher aber eine entsprechende Leistung mitbringen muss, damit das Bild auch wirklich gut wird. Mittlerweile ist die Technik schon recht gut vorangeschritten. Selbiges gilt auch für andere TV-Sendungen und Blu-rays.

Dafür muss auch ein guter Prozessor eingebaut sein, denn er sorgt für die Leistung, diese Umrechnung überhaupt zu schaffen. Ist die CPU flott genug, können Sie schnell den Sender wechseln oder das Smart-TV aufrufen und nutzen.

 

Ergonomie: Wählen Sie den richtigen Betrachtungswinkel

Ein schöner großer Fernseher ist eine tolle Sache, doch wenn er nicht richtig aufgestellt ist, wird das Vergnügen getrübt. Möchten Sie ein Gerät (z. B. Samsung UE55JU6850) mit ca. 1,50 Bildschirmdiagonale kaufen, sollten Sie zwischen sich und dem Display einen Sitzabstand von rund zwei Metern bringen. Bei zwei Metern Bilddiagonale, wie sie der LG 79UF7709 oder der SAMSUNG UE75HU7500 bieten, sollten es schon fünf Meter Abstand sein.

 

LED-Backlight  oder OLED-TV?

Ein LED-Backlight funktioniert so, dass entweder das ganze Bild erleuchtet wird (Direct-LED) oder nur der Rand (Edge-LED). Durch die unterschiedlich beleuchteten Bildbereiche können Sie ein wesentlich dynamischeres Bild bekommen, als Sie es beispielsweise von LCD-Modellen gewohnt sind.

Vorteile Edge-LED

  • sehr flache Bauweise

Nachteile Edge-LED

  • Sehr empfindlich gegenüber Druck
  • Leuchtkraft kann schnell ungleichmäßig werden

Vorteile Direct-LED

  • Local Dimming (verschiedenes Beleuchten einzelner Bildinhalte)
  • "Clouding"-Problem ausgemerzt

Nachteile Direct-LED

  • Rasterbildung durch Gruppenbeleuchtung

OLED steht für organische Leuchtioden, die auf der Basis von organischen Materialien bestehen. Aufgrund der Unkompliziertheit, sind diese Geräte meist vergleichsweise etwas günstiger als LCD oder Plasma. Außerdem sind die Gehäuse dünner, was sich auch auf die Stromkosten auswirkt. Allerdings ist dafür die Haltbarkeit nicht so lange. Zwar wird daran gearbeitet, doch bis etwas Gleichwertiges dabei herauskommt, wird es wohl noch eine Zeit dauern.

 

Curved TV: Brauchen Sie das?

Der letzte Schrei sind sogenannte Curved UHD TVs, also solche, bei denen der Bildschirm ein wenig gebogen ist. Der Vorteil soll darin liegen, dass das Bild größer und kontrastreicher wirkt. Dies hängt damit zusammen, dass sich der Bildwinkel nicht allzu sehr verschiebt. Allerdings ist ein solches Modell eher von Nachteil, wenn Sie mit mehreren Menschen einen Film sehen möchten.

 

3D-TV oder 4K?

Die 3D Technik war vor Jahren äußerst beliebt, denn wer „mehr“ vom Fernsehen will, der liebte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Allerdings scheint es derzeit, als stehe diese Technik vor dem Aus, wie das Newsportal Heise.de Anfang 2016 berichtete. Grund hierfür sei das wachsende Angebot von HD und Ultra HD.

 

Wie Stiftung Warentest testete

2015 hat Stiftung Warentest 17 Modelle in drei Größenkategorien unter die Lupe genommen. Herauskam, dass der Samsung UE40JU6580  mit der Note:2,0 abschnitt. Er gehört mit 40 Zoll zwar zu den eher kleineren Geräten, hat es dafür aber in sich. Der Ton war auch schon vielversprechend, sollte aber am besten mit einer Soundbar unterstützt werden.

Im Bereich der mittleren Geräte schnitt der Samsung UE48JU7590 mit der Note 1,8 ab, weil er durch seine sehr gute Bildqualität glänzen konnte, allerdings verbraucht er mehr Strom als die anderen Modelle. Mit einem ebenfalls guten Bild landete der LG 49UF7709 auf dem zweiten Platz, während der Panasonic TX-50CXW804 sich den dritten Platz sicherte.

Wenn Sie es XXL mögen, sollten Sie sich an den Samsung UE55JS9090 mit einer Bildschirmdiagonale von 138cm halten. Gut abgeschnitten haben außerdem der LG 55UG8709 (55 Zoll) und der KD-55X9305C und KD-55S8505C von Sony.

Der Fernseher der Zukunft?

Kaufkriterien

Anschlüsse

Ein HDMI-Anschluss ist Pflicht und sollte mindestens für die Version 2.0 sein, sodass 60 Bildern pro Sekunde  möglich sind.

Auch ein Kopfhörerausgang ist sehr praktisch, dann können Sie auch dann TV schauen, wenn Ihre Liebsten schlafen  möchten.

4K-Inhalte: Stream und Blu-ray

Netflix ist einer der Streaming-Anbieter, die schon ein kleines 4K-Angebot besitzen. Zwar braucht es dazu das passende Abo, ebenso wie bei Amazon. Dort gehören diese Art Filme aber nicht zu Prime. Zudem braucht es entweder die nötigen Apps auf dem TV oder eine Streaming-Box.

Seit dem April 2016 gibt es 4K-Blu-rays, aber dort sollten Sie unbedingt auf ein schwarzes Cover achten, ansonsten ist der Film nur hochgerechnet worden und Sie erhalten keine echte UHD Auflösung. Dies ist auch an einem „4K Mastered“-Aufkleber oder Hinweis zu erkennen.

Zusatzfunktionen

Ob Sie die folgenden Zusatzfunktionen benötigen, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Mit der Bild-in-Bild-Funktion können Sie parallel zwei Sender sehen, was beispielsweise dann sehr praktisch ist, wenn Sie einen spannenden Film sehen und ein Fußballspiel verfolgen möchten.

Das USB-Recording bietet Ihnen die Möglichkeit, Sendungen auf einem Massenspeicher wie USB-Festplatten aufzuzeichnen. Wenn ein Doppel-TV-Tuner verbaut ist, können Sie sogar zwei Sendungen gleichzeitig aufnehmen und ansehen. Ein IPS-Panel bietet den Vorteil, dass auch sehr schlechte Betrachtungswinkel einen wenn nur geringen Einfluss auf das Sehvergnügen nehmen.

HbbTv / Smart TV

Smart TVs, auch HbbTV oder Hybrid-TV genannt, besitzen eine Internetmöglichkeit, sodass Sie nicht nur im Internet surfen können, sondern auch ganz einfach auf Onlinevideotheken, Video- und Audio-Dateien von Ihrem PC zugreifen können. Selbst Skype-Videotelefonate sind möglich und di Steuerung via Tastatur mit einem USB- oder Bluetooth-Anschluss, Ihrem Smartphone oder Tablet (sofern die dazu nötige App heruntergeladen wurde).

Des Weiteren können Sie Ihren Smart TV wie beispielsweise der Samsung UE55JU6050 einer ist, auch an Ihren PC oder Laptop anschließen, sofern Sie ein HDMI-Kabel besitzen, und damit noch mehr Funktionen herausholen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, eine sogenannte Set-Top-Box oder einen HDMI-Stick zu kaufen.

 

Die größten Hersteller des Markts

Samsung

Samsung ist in der letzten Zeit vor allem durch seine Smartphones im Gespräch, stellt aber noch viele weitere Produkte her. So zum Beispiel die unterschiedlichsten Fernseher. Seit 1938 am Markt verfügt das Unternehmen auch über die entsprechende Erfahrung, sich auch die Wünsche der Kunden einzustellen. Im letzten Test der Stiftung Warentest waren einige gute Samsung-Geräte unter den Testsiegern. Die Samsung SUHD-Technik soll mehr Kontrast und Farben bieten, was nicht nur Marketing ist, sondern auch wirklich so ist.

 

Sony

Eine Zeit lang hieß es, dass Sony nur noch 4K-Fernseher herstellen wollte, doch dem ist nicht so. Der japanische Elektronikkonzern ist der drittgrößter seiner Art und bietet Geräte ab ca. 550 Euro an.

LG Electronics

Aus Südkorea kommt LG Electronics, welcher neben Unterhaltungselektronik auch Haushaltsgeräte anbietet. In Sachen LCD ist das Unternehmen auf dem zweiten Platz nach Samsung. In Sachen UHD Fernseher konnte der LG 55UG8709 in einem Test von Stiftung Warentest gut abschneiden, landete aber auch hinter Samsung. Bei Amazon Kunden ist auch der LG 49UF7709 (ca. 870 Euro) sehr beliebt, da er mit einem Triple Tuner und Smart TV ausgestattet ist.

Panasonic

Natürlich ist auch Panasonic auf dem Markt der ultrahochauflösenden Fernseher vertreten. Zu haben sind die unterschiedlichen Modelle ab ca. 600 Euro, so wie den Panasonic Viera TX-48CXW404. Der Panasonic TX-58DXW734 VIERA liegt bei nicht ganz 1400 Euro, bringt dafür aber auch  High Dynamic Range, einen Twin Quattro Tuner und die Energieklasse A mit. Zudem basiert das Betriebssystem auf Firefox OS

Philips

Das besondere an der Serie 7 und Serie 8 ist das Ambilight. Es beleuchtet die Wand hinter dem TV  - und zwar passend zum Bild. Zudem sind sie mit Android ausgestattet. Seit 1981 ist das Unternehmen am Markt und als einer der weltgrößten Elektronikkonzerne bekannt.

 

Hinweis für Antennennutzer

Damit Sie auch in Zukunft etwas von Ihrem TV-Gerät haben, sollten Sie darauf achten, dass dieses den Codec H.265 unterstützt. Denn ab 2019 wird DVB-T durch DVB-T2 HD ersetzt.

 

Eine 4K Auflösung macht richtig Spaß!

Ob Sie wirklich zuschlagen sollten und sich eine TV Gerät mit einer UDH Auflösung wie den Samsung UE48JU6450 zulegen sollten, bleibt natürlich Ihre ganz persönliche Entscheidung. Wenn Sie ein Bildfan sind, raten wir Ihnen dazu, denn etwas Besseres (und Bezahlbares) gibt es derzeit nicht. Das wird sich in Zukunft wahrscheinlich ändern, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist die Anschaffung sicher nicht verkehrt. Zumal es auch schon bezahlbare Modelle gibt, die Ihnen viel Freude machen werden.

Vor dem Kauf gibt es einiges zu beachten, wenn Sie rundum zufrieden sein möchten. Wir hoffen, wir können Ihnen dabei helfen, das beste aus Ihrem Geld zu holen. Schauen Sie sich dazu auch unseren Ultra HD Fernseher Test beziehungsweise unsere einzelnen Testberichte an. Finden Sie fünf gute Geräte, die Sie ohne Bedenken kaufen können.

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