Klapphelm Test und Kaufberatung

Klapphelm

Klapphelme im Test – was Sie über den Klapphelm wissen sollten

Was Sie über den Klapphelm wissen sollten

Erfahren Sie in diesem Ratgeber alles, was die Qualitätsunterschiede ausmacht und welche Merkmale Sie in Ihrer Kaufentscheidung beachten sollten. Außerdem haben wir im Anschluss eine individuelle Klapphelm-Einkaufsberatung mit der Sie Schritt für Schritt zu dem für Sie idealen Helm gelangen sowie ausführliche Klapphelmtests.

Jeder Motorradfahrer weiß um die Bedeutung von Schutzkleidung und Helm. Besonders beim Helm gibt es verschiedene Varianten und gesetzliche Bestimmungen, die, alleine zum eigenen Schutz, beachtet werden müssen. Der Klapphelm ist eine der gängigsten Varianten unter den Motorradhelmen.

Dabei spielen folgende Faktoren eine besondere Rolle:

  • Material
  • Ausstattung und Gewicht
  • Sicherheitsbestimmungsbefolgung

Mit den Informationen dieses Klapphelmratgebers, der Einkaufsberatung und den anschließenden Klapphelm-Tests ausgestattet, können Sie sich sicher leicht für den richtigen Helm entscheiden.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Klapphelmen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Design
Tragekomfort
Sicherheit

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Klapphelm Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über den Klapphelm

Anderes als z. B. beim Integralhelm, lässt sich nicht nur das Visier, sondern die komplette Kinnpartie hochklappen

Sie sind für Brillenträger besonders bequem

Klapphelme werden als "geringfügig unsicherer" als Integralhelme angesehen 

Sie sind sehr bequem, aber auch durch die verbaute Klapptechnik schwerer

Alle, in Deutschland erlaubten Klapphelme, müssen der neuesten ECE-Sicherheitsnorm entsprechen

Der Begriff Klapphelm

Das ist ein KlapphelmDer Klapphelm fällt unter den großen Sammelbegriff „Motorradhelme“ und ist als Teil der Gesamtausrüstung eines Motorradfahrers zu betrachten. Kommt es zu einem Unfall oder Sturz, stellt der Motorradhelm den besten Schutz vor Kopfverletzungen dar, weswegen in Deutschland und anderen Ländern Helmpflicht besteht.

Voraussetzungen dafür sind:

  • Die Sicherheitsvorgaben müssen erfüllt werden
  • Regelmäßiger Austausch durch ein neues Modell
  • Sofortiger Austausch nach Beanspruchungen wie einem Unfall

Außerdem muss dieser Teil der Motorrad-Kombination ganz genau passen. Anderenfalls erfüllt der Helm bei einem Sturz nicht seinen eigentlichen Zweck bzw. könnte der Fahrer diesen sogar verlieren, womit der Schutz des Kopfes vor Verletzungen gleich Null ist.

Welche Helm-Formen gibt es?

Selbstverständlich muss in erster Linie der Sicherheit Rechnung getragen werden, wenn es um diese Thematik geht. Dennoch haben sich die Hersteller und deren Designer Gedanken gemacht, um den unterschiedlichen Ansprüchen ihrer Klientel gerecht zu werden.

Inzwischen sind die Maschinen schneller und das Verkehrsaufkommen deutlich höher geworden, weswegen Helme von damals nicht mehr die Sicherheitsbestimmungen erfüllen können. Die neue Generation der Motorradhelme ist stylisher, sicherer und leichter als Ihre Vorfahren.

Wir stellen Ihnen alle Helmvarianten mit deren Vor- und Nachteilen vor:

Der Klapphelm

KlapphelmBei dieser Form kann das Kinnteil des Helms einfach hochgeklappt werden. Klapphelme bieten nahezu den Support, den man von Integralhelmen kennt und stehen ihnen in Sachen Sicherheit kaum nach.

Vorteile:

  • Erleichterung des Abnehmens des Helms
  • Weniger Auf- und Absetzen ist notwendig
  • Angenehm für Brillenträger
  • Gespräche in kurzen Pausen werden einfacher

Nachteil:

  • Der Klappmechanismus erhöht das Gewicht
  • Muss aufgrund von Materialermüdung der beweglichen Teile öfter ausgetauscht werden 

Der Integralhelm (und Crosshelm)

IntegralhelmDas Hauptmerkmal dieser Variante ist die geschlossene Form. Wie aus einem Stück gefertigt, umschließt der Sturzhelm in unveränderbarer Weise den gesamten Kopfbereich. Für den Schutz der Gesichtspartie sorgt ein Visier, in das wahlweise eine Sonnenblende integriert sein kann - bei vielen Modellen kann man es hochklappen.

Vorteile:

  • Geringes Gewicht
  • Sicherster Schutz

Nachteile:

  • Unterhaltungen sind eher schwierig
  • Ohne klappbares Visier sehr umständlich für Brillenträger
  • Es gibt oft Belüftungsprobleme
  • Kann Beklemmungsgefühle verursachen 

Der Jethelm

JethelmDer Name ist Programm - die Hersteller haben sich bei dieser Art des Motorradhelms stark an Pilotenhelmen orientiert. Der Kopfschutz ist vorn völlig offen und auch die Kinnpartie bleibt weitestgehend ungeschützt.

Vorteil:

  • Sieht (zusammen mit dem Braincap) am coolsten aus und gibt ein freies Gefühl

Nachteile:

  • Zum Schutz des Gesichts und der Augen ist eine Schutzbrille nötig
  • Bei Unfällen sind Nase und Kinn ungeschützt
  • Regen, peitschender Wind  und Insekten werden zu Problemen

Braincaps

BraincapUnter diesem Sammelbegriff werden Helme zusammengefasst, die lediglich als Schutz im oberen Kopfbereich anzusehen sind. Äußerlich ähneln sie Reithelmen und sind besonders bei Shopperfahrern beliebt. Der Schutzhelm wird bei den meisten Braincaps mit einem Gurt, der vor und hinter dem Ohr zum Kinn verläuft, gesichert.

Vorteil:

  • Der typische Easy-Rider-Look und ein Gefühl von Freiheit

Nachteile:

  • Gesicht und Kinnpartie bleiben ungeschützt
  • Es wird nur ein absolutes Mindestmaß an Schutz gewährt, da die Halbschale auch die Seiten nur mäßig bedeckt
  • Einige Versicherungen sehen den Schutz als nicht ausreichend an und schränken Leistungsumfänge ein

Der Systemhelm

SystemhelmEin Systemhelm vereint mehrere Typen in sich, da er als Integralhelm, Jethelm oder Crosshelm benutzt werden kann. Dieser Effekt wird mit einem abnehmbaren Kinnteil erreicht. Trotz der Möglichkeit der Umfunktionierung behalten diese Helme in jeder Hinsicht Ihre Zulassung als Jet- oder Integralhelm

Vorteile:

  • Absolute Flexibilität - nur nicht zum Braincap umfunktionierbar
  • Alle Vorteile des Integral- und Klapphelms in einem vereint

Nachteil:

  • Das abnehmbare Kinnteil kann verloren gehen
  • Muss aufgrund von Materialermüdung der beweglichen Teile öfter ausgetauscht werden 
  • Wiegt mehr als ein klassischer Integrahelm
  • Kann, wenn als Integralhelm benutzt, zu Beklemmungegefühlen führen

Da sich unser Vergleichstest auf Klapphelme bezieht, finden Sie im Folgenden noch einmal die Vor- und Nachteile des Klapphelms im Überblick:

Vorteile

Nachteile

  • Praktisches Handling

  • Höheres Gewicht durch den Klappmechanismus

  • Schnelleres Auf- und Absetzen möglich und weniger nötig

  • Bewegliche Teile verschleißen schneller und der Klapphelm muss öfter ausgetauscht werden als z. B. der Integralhelm 
  • Klappmöglichkeit erlaubt Kontakt zur Umwelt und erleichtert Unterhaltungen

 

  • Angenehm für Brillenträger
 

 

Über welche Ausstattung sollte ein Klapphelm verfügen?

Klapphelme sollten eine Mindestausstattung besitzen, die keinerlei Abstriche zulässt. Neben der Außenhaut, für die bei vielen Modellen Duroplaste verwendet werden, setzt sich der Motorradhelm aus weiteren Materialien bzw. weiteren Schichten zusammen. Duroplaste eignen sich aufgrund der hervorragenden Eigenschaften, wie Resistenz auf verschiedene Chemikalien und eine hohe Altersbeständigkeit, besonders für diesen Zweck.

Der Innenbereich ist mit einem Futter ausgekleidet. Von Vorteil ist, wenn das Futter zum Waschen herausgenommen werden kann. Zudem ist eine gute Belüftung wichtig. Das Visier sollte mit einem Sonnenschutz ausgestattet und kratzfest sein.

Klapphelm in Härtetest im Video

 

Das Helm-Visier

Diese Komponente sollten Motorradbesitzer ebenfalls nicht außer Acht lassen, denn das Visier unterliegt, wie viele Gebrauchsgegenstände, einem gewissen Verschleiß. Doch während eine verschlissene Stelle an der Kombination durchaus toleriert werden kann, duldet der Austausch eines zerkratzten Visiers keinen Aufschub. Selbst bei noch so vorsichtigem Umgang mit dem Kopfschutz und bei bescheinigter Kratzfestigkeit des Visiers, ist dieses nie ganz sicher vor Kratzern. Diese können die Sicht in hohem Maße beeinträchtigen und seien sie noch so klein. Das geht letzten Endes auf Kosten der Sicherheit und das ist ein Punkt, an dem kein Biker Kompromisse eingehen sollte. Ein regelmäßiger Austausch lässt sich also kaum vermeiden.

Die Reinigung des Visiers

Für die Reinigung, die sich natürlich aus dem Gebrauch ergibt, empfehlen sich spezielle Mittel, die keinesfalls durch herkömmliche Spülmittel oder dergleichen ersetzt werden sollten. Unsachgemäße Reinigungen können zu Rissbildungen führen, womit ein Austausch ganz sicher nicht mehr vermieden werden kann. Ein Beschlagen des Visiers kann auch mit speziellem Spray verhindert werden.

Das besondere Visier

Eine Besonderheit stellt das "Pinlock"-Visier dar. „Pinlock“ bezeichnet eine zusätzliche Visierscheibe, die innen angebracht ist und ein Beschlagen während der Fahrt durch Temperaturunterschiede bzw. durch die Atemluft verhindert. Einige Klapphelme sind serienmäßig mit einem solchen Visier ausgestattet. Andere wiederum können mit dieser Komponente nachgerüstet werden und sind entsprechend vorbereitet. 

Visier eines Klapphelms reinigen - Tipps und Tricks

Aerodynamik und Geräuschmessung

Auf verschieden Details legen Tourenfahrer und alle anderen, die die Welt auf der Sitzbank eines Bikes erkunden, großen Wert. Einige davon haben wir bereits genannt. Selbstverständlich spielt für einen Biker auch die Aerodynamik eines Helms eine große Rolle. Mit dem Wind, der über den Kopf des Fahrers fegt, sind Geräusche verbunden, die sich mit steigender Geschwindigkeit erhöhen und die mit einer guten Luft-Dynamik minimiert werden können.

Eine Geräuschmessung, die in die meisten Testberichte einfließt, da es sich um ein wesentliches Kriterium handelt, gibt Auskunft über den Lärmpegel, dem der Fahrer während der Fahrt ausgesetzt ist. Produktbeschreibungen geben in der Regel Auskunft darüber, ob ein Helm als leise gilt. 

Die ECE-Norm für mehr Sicherheit

Die ECE-Norm für mehr Sicherheit

Bei einem so wichtigen Teil wie einem Schutzhelm, der über Leben und Tod entscheiden könnte, ist es nicht verwunderlich, dass eine Norm festgelegt wurde, nach der alle Helme geprüft werden müssen. In der ECE-Norm 22.5 sind diese Vorgaben zusammengefasst. Jeder Kopfschutz wird bei einer extrem hohen und einer sehr niedrigen Temperatur auf seine „Standfestigkeit“ getestet.

Mit einem Fall aus einer bestimmten Höhe, der mit einer festgelegten Geschwindigkeit erfolgt, prallt der Kopfschutz auf einen ebenfalls vorab definierten Untergrund. Auf diese Weise werden bestimmte Bedingungen geschaffen, unter denen der Schutzhelm seine guten Eigenschaften beweisen muss.

Mit der ECE-Vorgabe wird letztendlich die Schlagdämpfung eines Helms festgestellt. Ein geringer Wert, der laut Norm unter dem Grenzwert von 275 g liegt, bescheinigt dem Kopfschutz diesbezüglich gute Eigenschaften. Eine ähnliche Norm gibt es auch für Visiere. Diesbezüglich werden die Lichtdurchlässigkeit, die optische Qualität und das Streulichtverhalten unter die Lupe genommen.

Die richtige Größe

Dass der Klapphelm perfekt passt, ist neben den verwendeten Materialien und der Verarbeitung einer der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht den richtigen Helm zu finden. Hier haben wir für Sie die besten Tipps, diesen Punkt schnell abzuhaken:

  • Messen Sie Ihren Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren um den Hinterkopf. Der Umfang in Zentimetern entspricht der Nummer der Helmgröße
  • Bestellen Sie diese Größe, eine Größe kleiner und eine Größe größer, da sich die Größen, wie sie im Endeffekt ausfallen, aufgrund des Innenfutters teils stark unterscheiden
  • Tragen Sie den Helm mindestens 10 Minuten ununterbrochen. So sehen Sie wie die Belüftung funktioniert und ob sich Druckstellen oder Hautirritationen zeigen, die später schmerzhaft sein können
  • Die Polsterung sollte auf Ihrem Scheitel aufliegen und bei geschlossenem Kinnriemen nicht vom Kopf abziehen lassen. Der Kinnriemen selbst sollte den Kehlkopf nicht berühren
  • Probieren Sie, falls Sie Brillenträger sind, aus, ob Ihre Brille unter dem Visier bequem zu tragen ist

Preise und bekannte Hersteller

Einfache Klapphelme, die die ECE-Norm erfüllen, gibt es derzeit (Stand Mai 2017) bereits ab 30 bis 50 Euro (z. B. von Wachmann, FM oder ATO-Moto). Die Mittelklasse liegt bei 80 bis etwa 300 Euro (z. B. Caberg, X-Lite oder Shoei) und die preisintensivsten Klapphelme liegen gerade bei etwa 500 bis 800 Euro (z. B. von Schuberth, Nolan oder Caberg).

Darauf sollen Sie beim Kauf besonders achten

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Klapphelms besonders achten
  • Kaufen Sie nur einen Klapphelm, der die ECE-Norm 22.5 erfüllt
  • Probieren Sie den Helm mindestens 10 Minuten an, um die Belüftung zu testen
  • Nur wenn der Klapphelm fest sitzt und nicht drückt und kneift ist er passend
  • Das Visier sollte über einen Sonnenschutz verfügen
  • Das Futter sollte entnehmbar und waschbar sein
  • Helle und leuchtende Farben sind im Straßenverkehr besser sichtbar

Zusammengefasst

Ein Klapphelm ist fast genauso sicher wie ein Integralhelm, der die sicherste Variante darstellt, bietet aber weit mehr Komfort und Freiheit. Wer mit dem Mehrgewicht der Klapphelme leben kann, sollte sich für diese Art der Motorradhelme entscheiden. Er muss aufgrund der Verschleißteile zwar öfter ausgetauscht werden, aber alle zwei Jahre sollte das ohnehin passieren. Achten Sie unbedingt auf die richtige Größe und Passform, da diese nicht nur Bequemlichkeit sondern auch Sicherheit garantiert.

Um Ihnen die Entscheidung für einen guten Klapphelm noch weiter zu erleichtern, haben wir neben den Informationen in diesem Ratgeber, auch einen Klapphelm-Test durchgeführt und die Besten gekürt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Klapphelm-Testsieger in den umfassenden Testberichten an, die wir für die besten Helme erstellt haben, und suchen Sie sich den für Sie optimalen Klapphelm aus.

Eine weitere Möglichkeit das Feld der für Sie idealen Helme einzugrenzen ist unsere individuelle Kaufberatung. Mit ihr können Sie, mittels weniger Fragen, per Multiple-Choice-Verfahren zu dem Klapphelm gelangen, der für Ihre Bedürfnisse am besten passt.

Gute Fahrt!

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