Heizkörperthermostat Test und Kaufberatung

Heizkörperthermostat

Der große Ratgeber zu Heizkörperthermostaten:

ausführliche Informationen über Varianten, Energie-Effizienz, Kauf, Montage und Programmierung

Heizkörperthermostate gehören zur Standard-Ausstattung der Heizkörper. Die elektrischen oder mechanischen Bauteile regeln die Temperatur in den Räumen. Lange unterschätzt rücken die Thermostate derzeit in den Fokus. Anstelle des altbekannten Drehknaufs aus Kunststoff drängen elektronische Lösungen auf den Markt. Letztere übernehmen für Sie die Steuerung der Heizung und reduzieren die anfallenden Energiekosten.

Der vorliegende Ratgeber widmet sich ausführlich den Heizkörper-Thermostaten. Sie erhalten einen Überblick über die Funktionsweise und den Aufbau der Bauteile. Zudem lernen Sie die unterschiedlichen Arten sowie ihre Hersteller kennen und erfahren wichtige Punkte, die Sie beim Kauf des richtigen Thermostats unterstützen.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Heizkörperthermostaten auf einen Blick

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Heizkörperthermostat Kaufberatung

Ein Heizkörper-Thermostat verantwortet die Temperatur-Regelung in einzelnen Räumen. Er befindet sich gewöhnlich direkt am Heizkörper. Die Aufgabe des Thermostats besteht darin, die Zimmertemperatur auf einem konstanten Niveau zu halten. Als bewährte Ausführung gilt der Drehknauf, den Sie in Abhängigkeit von der gewünschten Temperatur verstellen.

Alternativ erhalten Sie in der Zwischenzeit elektrisch arbeitende Thermostate mit einer Programmier-Funktion, die eine automatische Regelung der Temperatur ermöglichen. Sie stellen beispielsweise ein, dass ein Zimmer selbstständig tagsüber abkühlt, wenn Sie sich nicht zu Hause aufhalten.

Aufbau, Funktionsweise und Arten von Heizkörper-Thermostaten

Heizkörper-Thermostate bestehen im Wesentlichen aus einem Temperatur-Fühler und einem Thermostat-Ventil. Sie setzen sich aus einem sogenannten Thermostat-Knopf und einem Unterteil zusammen. Der Kopf umhüllt den Temperatur-Fühler, in dem sich der Dehnstoff befindet.

Hierbei handelt es sich um eine Flüssigkeit, um Gas oder um Wachs. Das im Unterteil positionierte Ventil steuert über seine Öffnung die durchfließende Menge der Heizflüssigkeit.

Stufenweise Regulierung der Temperatur mit Zahlen

Bei der mechanischen Variante des Heizkörper-Thermostats in Form eines Drehknaufs geben Sie manuell die gewünschte Temperatur des Zimmers vor. Je weiter Sie den Knauf in Richtung des maximalen Wärmegrades drehen, desto mehr öffnet sich das Ventil. Der Durchfluss des Heizwassers nimmt zu. Der Großteil der mechanischen Thermostate bietet Ihnen eine stufenweise Skala von "1" bis "5".

Normalerweise entspricht die mittlere Stufe einer Temperatur von etwa 20 °C. Bei den jeweiligen Stufen handelt es sich um Richtwerte. Staut sich beispielsweise unter einem Fensterbrett oberhalb des Heizkörpers die Wärme, geht der Thermostat von einer veränderten Temperatur aus. Folglich lässt sich eine exakte Wärmegrad-Regelung nicht in jeder Situation gewährleisten. Deshalb verwenden die Hersteller die Zahlen anstelle von konkreten Temperaturen.

Nach der stufenbasierten Vorgabe des Wärmegrades durch Sie hält der Heizkörper-Thermostat die Raumtemperatur konstant. Das bedeutet: Positionieren Sie den Drehknauf auf die mittlere Stufe und einstrahlende Sonne erhitzt das Zimmer zusätzlich, reduziert der Thermostat die durchfließende Menge mit dem Temperatur-Fühler selbstständig.

Der angesprochene Fühler vergleicht die von Ihnen vorgegebene Soll-Temperatur mit der Ist-Temperatur des Raumes. Steigt die Raumtemperatur an, dehnt sich das im Fühler enthaltene Material aus. Die Volumen-Änderung schließt über einen Übertragungs-Stift das Ventil. Umgekehrt zieht sich das Material bei einer Abnahme der Ist-Temperatur zusammen. Das Ventil öffnet sich.

Sie finden im Handel neben den altbekannten mechanischen Thermostaten programmierbare, die elektrisch arbeiten. Hierbei kommt ein elektronischer Fühler zum Einsatz. Die Steuerung des Ventils erfolgt über einen Elektromotor. Der Vorteil der elektronischen Heizkörper-Thermostate liegt in der automatischen Steuerung der Raumtemperatur in Abhängigkeit von der Uhrzeit. Sie programmieren unterschiedliche Soll-Temperaturen für verschiedene Zeiträume. Dadurch ergeben sich Potenziale für die Energie-Einsparung.

Als dritte Kategorie der Heizkörper-Thermostate gelten elektronische Geräte mit Funk-Unterstützung. Die zusätzliche Kommunikation über Funk erweitert den Funktions-Umfang und führt folglich zu Vorteilen. Dazu gehören:

  • automatische Steuerung mehrerer Heizkörper,
  • automatisches Abschalten derselben bei geöffneten Fenstern (erfordert Kontakte an den Fenstern),
  • Einbindung der Heizkörper in ein Smart-Home-Konzept,
  • freies Positionieren des Temperatur-Fühlers.

Eine weitere Variante der elektronischen Thermostate stellen Heizkörper-Thermostate mit integriertem WLAN-Modul dar. Das ermöglicht Ihnen die Integration des Thermostats in das Heim-Netzwerk. Daraufhin greifen Sie von beliebigen Orten über das Internet auf die Steuerung Ihrer Heizung zu. Komfortabel per Smartphone-App regeln Sie von unterwegs die Temperatur in Ihren vier Wänden.

 

Vor- und Nachteile elektronischer Thermostate

Vorteile und Nachteile von HeizkörperthermostatenDie vorgestellten elektronischen Heizkörper-Thermostate vereinen Wohnkomfort mit einem sparsamen Verbrauch von Energie. Durch die Programmier-Funktion geben Sie vor, zu welcher Zeit Sie welche Raumtemperatur wünschen.

Das verdeutlicht das nachfolgende Beispiel: Im großen Wohnzimmer hält sich vormittags und nachmittags keine Person auf. Allerdings wünschen sich die Bewohner im Winter eine warme, angenehme Temperatur, wenn Sie gegen Abend nach Hause kommen.

Mit einem mechanischen Thermostat müssten die Bewohner die angenehme Zimmer-Temperatur bereits morgens einstellen.

Entsprechend findet den ganzen Tag über eine unnötige Wärme-Abgabe statt. Ein elektronischer Heizkörper-Thermostat hält den Wärmegrad dagegen vor- und nachmittags auf einer eingestellten kühleren Temperatur, ehe er die Wärme-Abgabe zum Abend hin auf das Soll-Niveau erhöht.

Durch die flexible Ansteuerung von programmierten, unterschiedlichen Soll-Temperaturen und das gezielte Absenken der Zimmerwärme sparen Sie Heizkosten ein. Laut Angaben der Hersteller bewegen sich die eingesparten Energiekosten im Bereich von zehn bis zu 30 Prozent.

Dazu zeigen sich elektronische Thermostate ihren mechanischen Vorgängern in der Exaktheit der Temperatur-Messung und -Steuerung überlegen. Funktionelle Nachteile besitzen die Elektro-Varianten nicht. Verwandten Sie bisher mechanische Drehknaufe, geht die Anschaffung elektronischer Heizkörper-Thermostate für Sie mit erhöhten Ausgaben beim Kauf einher.

Weitere Pluspunkte bei Funk- und WLAN-Thermostaten

Die Pluspunkte eines elektronischen Thermostats nehmen bei Funk- und WLAN-Funktionalitäten zu. Neben dem erhöhten Komfort stellt die freie Positionierung des Temperatur-Fühlers bei Funk-Thermostaten einen wichtigen Vorteil dar. Sofern sich der Heizkörper in der Nähe eines Fensters befindet, verfälscht Zugluft die gemessene Ist-Temperatur.

Das umgehen Sie, indem Sie den Fühler an einer Stelle ohne Luftzug platzieren. Dadurch hält der Thermostat den Wärmegrad exakt auf dem vorgegebenen Soll-Wert und geht nicht fälschlicherweise von einer zu geringen Ist-Temperatur aus. Sie profitieren von einem optimierten Energie-Einsatz.

Als zusätzlicher Vorteil zeigt sich bei WLAN-Thermostaten der Fernzugriff über die bestehende Internet-Verbindung. Von überall aus steuern Sie die Heizung. Kommen Sie unerwartet früher zurück, schalten Sie diese mit wenigen Klicks in der App ein. Umgekehrt verhindern Sie das unnötige Vorheizen der Räume, wenn Sie sich verspäten.

Spezielle Heizkörper Thermostate für Fußboden-Heizungen

Sie finden im Fachhandel nicht nur Thermostate für gängige Heizkörper, sondern gleichermaßen auch Heizkörper-Thermostate für Fußboden-Heizungen. Sie besitzen ebenfalls einen Sensor, der die Raumtemperatur misst. Unterschreitet der gemessene Wert eine von Ihnen vorgegebene Soll-Temperatur, aktiviert der Thermostat die Fußboden-Heizung. Die angebotenen Produkte unterstützen in der Regel elektrische und wasserbasierte Lösungen.

Die Thermostat-Hersteller: ein grober Marktüberblick

Es existieren mehrere Unternehmen, die zu den Herstellern von Heizkörper-Thermostaten gehören. Zu den Marktführen zählen:

  • Heizkörperthermostat 1ELV,
  • eQ-3,
  • Eurotronic,
  • Honeywell,
  • API,
  • MAX,
  • Danfoss,
  • Heimeier.

ELV und eQ-3 gehören zusammen. Die ELV Elektronik AG entschied sich im Jahr 2007 zur Ausgründung der Hauselektronik-Sparte. Dadurch entstand die eQ-3 AG.

Die angeführten Hersteller bieten Ihnen mittlerweile ein umfangreiches Sortiment an. Insbesondere im Bereich der elektrischen Heizkörper-Thermostate erwartet Sie die sprichwörtliche "Qual der Wahl". Deshalb erhalten Sie im weiteren Verlauf des Ratgebers ausführliche Informationen, Hilfestellungen und Tipps für den Kauf des richtigen Produkts.

Gründe für den Kauf eines neuen Thermostats

Jeder Kauf setzt einen entsprechenden Bedarf seitens des Nachfragers voraus. Im Fall der vorgestellten Heizkörper-Thermostate existieren im Wesentlichen zwei Gründe, die Interessenten zur Anschaffung neuer Produkte verleiten: alte Thermostate oder der Wunsch nach einer verbesserten Energie-Effizienz.

Moderne Heizkörper-Thermostate helfen Ihnen, die Energiekosten durch ein effizientes Wärme-Management in den Wohnräumen zu senken. Darüber hinaus besteht Bedarf an neuen Produkten, falls der bisher verwendete Heizkörper-Thermostat keine hohe Lebensdauer aufweist.

Alte Thermostate an den Heizkörpern neigen zu Verschleiß-Erscheinungen. Infolgedessen verliert der Temperatur-Fühler an Genauigkeit. Die ungenaue Messung mündet in ein erhöhtes Heizaufkommen. Zudem besteht die Gefahr, dass bei alten Thermostaten der zwischen Ventil und Temperatur-Fühler sitzende Übertragungsstift klemmt. Es gilt eine Faust-Regel zum Austausch: Wechseln Sie durchschnittlich alle 15 Jahre den Heizkörper-Thermostat.

So erkennen Sie einen defekten Thermostat am Heizkörper

Einen defekten Thermostat erkennen Sie an Unregelmäßigkeiten im Heizungs-Betrieb. Weist der Heizkörper – unabhängig von der Einstellung – stets die gleiche Temperatur auf, liegt ein Defekt am Heizkörper-Thermostat vor. Sie überprüfen dessen Funktionsfähigkeit, indem Sie die Raumtemperatur auf ungefähr 20 Grad einstellen. Anschließend messen Sie mit einem Thermometer die tatsächliche Temperatur. Bei einer starken Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert liegt wahrscheinlich ein Defekt vor.

Schwer bewegbare Thermostate deuten ebenfalls auf den Bedarf eines Wechsels hin. Außerdem gilt die jährliche Heizkosten-Abrechnung als Indiz für defekte Thermostate. Eine deutlich erhöhte Rechnung bei gleichbleibendem Nutzungs-Verhalten weist Sie darauf hin, Ihre Heizkörper-Thermostate zu überprüfen.

Mechanischer oder elektronischer Heizkörper-Thermostat?

Vor dem Kauf eines Heizkörper-Thermostats entscheiden Sie sich für eine der am Markt verfügbaren Alternativen. Sie wissen mittlerweile, dass neben den bekannten mechanischen Thermostaten als Drehknauf diverse elektronische Varianten existieren. Ihre Entscheidung hängt von Ihren persönlichen Wünschen ab. Sie kennen die Vorteile hinsichtlich Reduktion der Heizkosten und des erhöhten Komforts der elektronischen Heizkörper-Thermostate.

Die mechanischen Drehknaufe für die Heizkörper zeichnen sich durch ihre preiswerte Anschaffung und ihren zuverlässigen Betrieb aus. Es handelt sich folglich um die günstigste Alternative. Sofern Sie jedoch Wert auf Energie-Effizienz legen, empfehlen sich die elektronischen Thermostate. Hinweis: Ein mechanischer Heizkörper-Thermostat lässt sich nicht programmieren. Dafür bedarf es einer elektrischen Lösung.

Dazu zahlt sich in der Regel die Investition in moderne Regler aufgrund der eingesparten Energiekosten schnell aus. Aus diesem Grund stellen die erhöhten Anschaffungskosten lediglich einen temporären Nachteil dar. Abhängig vom Budget wählen Sie bei den elektronischen Heizkörper-Thermostaten zwischen Varianten mit diversen Zusatz-Funktionen.

Erneut hängt die Entscheidung wesentlich von Ihren Ansprüchen und dem Einsatzgebiet ab. Falls Sie mehrere, häufig genutzte Wohnräume mit neuen Thermostaten ausstatten, bietet sich der Kauf von Funk-Produkten an. Hierbei zahlt sich der Komfort der zentralen Steuerung und Programmierung aus.

Zusätzlich verspricht die freie Positionierung des Temperatur-Fühlers eine verbesserte Energie-Effizienz. Spielen Sie mit dem Gedanken der Etablierung eines umfangreichen Smart-Home-Konzeptes, greifen Sie zu netzwerkfähigen Heizkörper-Thermostaten.

Ein Beispiel für die Amortisation eines neuen Heizkörper-Thermostats

Das nachfolgende einfache Rechenbeispiel verdeutlicht, welche Sparpotenziale die Investition in moderne Thermostate bietet.
Zum Beispiel gehören die folgenden Eckdaten:

  • Heizkörperthermostat 2Wohnung mit fünf Zimmern,
  • Anzahl an Heizkörpern insgesamt: 8,
  • gesamte Wohnfläche: 150 Quadratmeter,
  • Heizung mit Erdgas,
  • jährliche Kosten pro Quadratmeter: 8,60 Euro,
  • gesamte Heizkosten pro Jahr: 1.290 Euro,
  • Anschaffungskosten pro Thermostat: 30 Euro,
  • eingesparte Heizkosten durch neue Thermostate: 20 Prozent.

Durch den Kauf von acht Thermostaten zu je 30 Euro ergibt sich eine Rechnung für den gesamten Einkauf von 240 Euro. Da die Heizkörper-Thermostate jährlich 20 Prozent der Heizkosten einsparen, spart der Verantwortliche im Beispiel pro Jahr 258 Euro. Folglich benötigt es nur knapp ein Jahr, ehe sich die Investition amortisiert. Unter der Annahme einer Nutzung von 15 Jahren führt der Musterfall zu 3.630 Euro Ersparnis gegenüber dem Ausgangszustand.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Amortisation der Investition in teure Heizkörper-Thermostate hängt wesentlich von den angedachten Räumen ab. In Wohnräumen sparen Sie erheblich an den Heizkosten; entsprechend zahlt sich die Anschaffung in kurzer Zeit aus. In selten beheizten Räumen – beispielsweise im Keller – trifft das nicht zu.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Experten raten, vor dem Kauf darauf zu achten, wie groß das Potenzial zur Kosteneinsparung tatsächlich ausfällt. Dabei gilt: Je höher das Alter der bisher genutzten Heizkörper-Thermostate ist, desto mehr sparen Sie an Kosten ein. Insbesondere bei alten Temperatur-Reglern amortisiert sich die Investition schnell. Dementsprechend lohnt sich der Kauf einer teureren Lösung. Bedenken Sie zudem, dass Sie mit den effizienten Thermostaten einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

In der nachfolgenden Auflistung finden Sie weitere wichtige, beim Kauf zu beachtende Punkte:

  • Vergewissern Sie sich, welches Ventil der angedachte Heizkörper besitzt. Sie benötigen einen Temperatur-Regler, der zum entsprechenden Ventil-Typ passt. Im Zweifelsfall kaufen Sie ein Exemplar, zu dessen Lieferumfang mehrere Adapter für die gängigen Ventile gehören.
  • Prüfen Sie, ob der Heizkörper-Thermostat mit seinen Abmessungen auf den Heizkörper passt oder zu viel Platz – Richtung Wand – in Anspruch nimmt.
  • Vergleichen Sie elektronische Thermostate hinsichtlich des Funktionsumfangs. Existieren verschiedene Heizprogramme? Erkennt das Modell offene Fenster? Befinden sich entsprechende Kontakte im Lieferumfang?

Nutzen Sie Erfahrungsberichte und Rezensionen im Internet, um sich einen Eindruck von der Praxis-Tauglichkeit Ihrer Kandidaten zu verschaffen. Darüber hinaus bietet Ihnen Stiftung Warentest eine gute Orientierung. Die Experten untersuchten 2008 eine Reihe an Heizkörper-Thermostaten.

Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen

Das Ergebnis von Stiftung Warentest wies einen deutlichen Trend auf. Je teurer der Heizkörper-Thermostat, desto besser die Note der Tester. Umgekehrt entfielen die schlechtesten Bewertungen auf die günstigsten Produkte. Gehen Sie dementsprechend vorsichtig mit vermeintlichen Schnäppchen um. Diverse Discounter nehmen die elektronischen Thermostate zeitweise in ihr Sortiment auf und locken mit attraktiven Preisen.

Grundsätzlich bevorzugen Sie Geräte aus dem Fachhandel. Besonders günstige Heizkörper-Thermostate weisen oft zwei gravierende Nachteile auf. Der niedrige Preis geht mit einer geringeren Qualität einher. Das wirkt sich nachteilig auf die Lebensdauer aus. Zum anderen benötigen die elektronischen Produkte einen kleinen Motor. Bei Niedrigpreis-Geräten hören Sie den störenden Elektromotor.

Was kostet ein Heizkörper-Thermostat?

Angesichts der erwähnten Discounter-Thermostate erstreckt sich das Sortiment der am Markt verfügbaren Produkte über ein breites Spektrum. Die entsprechenden Geräte beginnen im unteren Preis-Segment bei wenigen Euro. Der Preis der gängigen Modelle bewegt sich im Bereich von 25 bis 30 Euro.

Mit zunehmendem Funktions-Umfang steigt der vom Anbieter verlangte Preis an. Dadurch ergeben sich bei Funk-Thermostaten Kosten von bis zu 50 Euro. Die Ausgaben für den Kauf eines netzwerkfähigen Thermostats für eine Smart-Home-Lösung fallen nochmals höher aus. Allerdings finden Sie auch Heizkörper-Thermostate mit Funk- oder WLAN-Unterstützung für rund 30 Euro.

Passt jedes Heizkörper Thermostat an meine Heizung?

Ein wichtiger Punkt beim Kauf eines Heizkörper-Thermostats stellt die Auswahl eines passenden Produktes dar. Bedenken Sie, dass nicht jeder beliebige Thermostat auf das Ventil der Heizkörper passt. Die Hersteller der Heizkörper verbauen unterschiedliche Ventile. Informieren Sie sich daher, welchen Ventil-Typ Sie benötigen.

Falls der von Ihnen ausgewählte Heizkörper-Thermostat eine andere Ventil-Größe unterstützt, benötigen Sie einen Adapter als Bindeglied. Einige Hersteller legen diese standardmäßig für die häufigsten Ventile bei. Fehlt ein geeignetes Exemplar, suchen Sie im Fachhandel nach dem notwendigen Zubehör.

Heizkörper-Thermostat montieren und einstellen

Nach dem Kauf eines Heizkörper-Thermostats folgt die Montage des neuen Produkts. Diesbezüglich finden Sie im World Wide Web zahlreiche ausführliche Anleitungen, die Ihnen Schritt für Schritt das Vorgehen erklären. Die beste Hilfestellung bieten jedoch Videos auf YouTube. Sie unterstützen die Worte durch Bilder. Das erleichtert Ihnen die richtige Montage der Heizkörper-Thermostate immens.

Schalten Sie vor Beginn des Austausches den Brenner der Heizung und die Umwälzpumpe ab. Ein empfehlenswertes Video mit einer knappen, aber präzisen Anleitung zur Montage des neuen Heizkörper-Thermostats finden Sie hier. Darin erwarten Sie die folgenden Schritte, wie Sie einen mechanischen Thermostat entfernen:

  • Stellen Sie den Temperatur-Regler zunächst auf die maximale Stufe.
  • Drehen Sie mit einer Zange die Schraube zwischen Heizkörper-Thermostat und Heizkörper auf und nehmen Sie ihn ab.

Entsprechend stellen Sie den neuen Temperatur-Regler auf die höchste Stufe, setzen ihn auf und drehen die Schraube fest.

Sofern Sie einen mechanischen gegen einen elektrischen Heizkörper-Thermostat austauschen, beginnen Sie mit den ersten beiden Schritten der obigen Aufzählung. Anschließend legen Sie die benötigten Batterien in den elektrischen Thermostat. Durch die Energieversorgung erscheint auf dem Display eine Anzeige.

In der Regel geben Sie zunächst das aktuelle Datum und die Uhrzeit ein. Die Angaben benötigt der Thermostat, um später die Temperatur in Abhängigkeit von der Tages- und Jahreszeit zu regeln. Im zugehörigen Handbuch finden Sie genaue Erklärungen, wie Sie die gewünschten Daten eingeben. Oftmals verfügen die Geräte über ein Stellrad oder alternativ über Tasten.

Im nächsten Schritt setzen Sie den elektrischen Thermostat auf das Ventil des Heizkörpers. Ziehen Sie die Schraube zunächst mit der Hand, dann mit der Zange fest. Überprüfen Sie, ob Temperatur-Regler und Ventil zusammenpassen. Verwenden Sie bei Bedarf einen Adapter.

Zum Abschluss der Montage des neuen Heizkörper-Thermostats folgt dessen Programmierung. Der Umfang hängt von den unterstützten Modi des gewählten Produktes ab. Normalerweise bieten Ihnen die Thermostate rund drei verschiedene programmierbare Wärmegrade pro Tag. Die Programmierung erfolgt über die am Temperatur-Regler verfügbaren Tasten beziehungsweise über das Stellrad.

Im Menü legen Sie die programmierbaren Modi fest. Sie geben an, zu welchen Tagen und Zeitpunkten der Heizkörper-Thermostat die verschiedenen Raum-Temperaturen regelt. Die Vorgehensweise bei der Programmierung variiert zwischen den einzelnen Produkten. Informieren Sie sich aus diesem Grund im zugehörigen Handbuch.

Tipp:

Tauschen Sie den Heizkörper-Thermostat im Sommer aus. In der besagten Jahreszeit schaltet sich die Heizungs-Anlage automatisch ab. Daher stellt der Sommer den besten Zeitpunkt dar, um die Heizung zu modernisieren.

Stör-Funk und Elektrosmog durch elektronischen Thermostat?

Ein Heizkörper-Thermostat mit Funk-Unterstützung verspricht mehr Komfort. Allerdings halten sich Gerüchte, wonach die Funk-Verbindung zwischen Temperatur-Fühler und Thermostat andere Frequenzen beeinflusse. Der Funk sorge für Störfrequenzen und beeinträchtige das TV-Bild. Derartige Bedenken gelten als unbegründet. Heizkörper-Thermostate mit Funk-Modulen nutzen andere Frequenzen als die restlichen im Haushalt üblichen Elektronik-Geräte.

Zudem funken die Thermostate lediglich über eine Dauer von wenigen Millisekunden mit schwacher Intensität. Das reicht nicht aus, um eine sichtbare Störung des Fernsehbildes zu verursachen. Im Übrigen entsteht durch Funk-Thermostate kein nennenswerter Elektrosmog. Zum Vergleich: Die Sendeleistung und der dadurch entstehende Elektrosmog von Handys übersteigt die Intensität der Thermostate um ein Vielfaches.

Fazit: die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Nach dem Lesen des Ratgebers wissen Sie detailliert über Heizkörper-Thermostate Bescheid. Sie kennen die unterschiedlichen Varianten und deren Vor- und Nachteile. Behalten Sie im Hinterkopf, dass sich nach rund 15 Jahren ein Austausch empfiehlt. Andernfalls regeln die Geräte die Temperatur in den Zimmern ungenau und der Energieverbrauch erhöht sich.

Nachdem lange Zeit mechanische Varianten die erste Wahl darstellten, etablieren sich derzeit elektronische Temperatur-Regler. Hinsichtlich der Energie-Effizienz stellen solche Heizkörper-Thermostate eine empfehlenswerte Option dar, um mit wenig Aufwand die Heizkosten zu senken.

Elektronische Temperatur-Regler steuern automatisch den Wärmegrad im Zimmer gemäß der von Ihnen vorgegebenen Programmierung. Sie profitieren von einer um bis zu 30 Prozent reduzierten Heizkosten-Abrechnung. Aufgrund des enormen Spar-Potenzials rentiert sich die Investition in moderne Heizkörper-Thermostate selbst in größeren Wohnungen innerhalb kurzer Zeit.

Zusätzlichen Komfort versprechen Modelle mit Funk- oder WLAN-Unterstützung. Die funkbasierten Thermostate ermöglichen die freie Positionierung des Temperatur-Fühlers. Dadurch kommt es zu keiner Verfälschung des gemessenen Wärmegrads. Netzwerkfähige Heizkörper-Thermostate bieten den größten Funktions-Umfang. Sie greifen von unterwegs über das Smartphone oder den PC auf Ihre Heizung zu und verändern die Temperatur.

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