Arbeitsspeicher Test und Kaufberatung

Arbeitsspeicher

Informationen zur Speichergröße, dem Speichertyp und dem parallelen Betrieb der RAM-Module

Der Arbeitsspeicher entscheidet neben dem Prozessor und der Festplatte maßgeblich über die Geschwindigkeit Ihres PCs. Die im Englischen als Random Access Memory (RAM) bezeichnete Hardwarekomponente verarbeitet die Befehle der Eingabegeräte und die Daten der laufenden Programme.

Daher spielt der Arbeitsspeicher bei Ihrer Entscheidung im Rahmen des Kaufs eines neuen Computers eine wichtige Rolle.

Nach einigen Jahren bietet es sich an, durch einen Austausch des Speichers die Performance des PCs zu verbessern. Mittlerweile erwerben Sie leistungsstarke RAM-Module zu vergleichsweise preiswerten Konditionen.

Daher folgt im weiteren Verlauf eine ausführliche Arbeitsspeicher Kaufberatung. Sie lernen sämtliche wichtigen technischen Kriterien aus dem RAM-Segment kennen.

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Arbeitsspeicher Kaufberatung

Arbeitsspeicher – das Kurzzeitgedächtnis des Computers

Vereinfacht gesagt stellt der Arbeitsspeicher das Kurzzeitgedächtnis im PC dar. Der Speicher fungiert als zentrale Anlaufstelle sämtlicher Befehle, die von den Eingabegeräten oder der gestarteten Software ausgehen. Die eingehenden Daten leitet der Arbeitsspeicher zur Verarbeitung an den Prozessor weiter. Umgekehrt gelangen die verarbeiteten Signale über ihn zurück zur ausführenden Einheit. Daher beeinflusst der Arbeitsspeicher wesentlich die Geschwindigkeit des Computers.

Hinsichtlich der Bauform setzen die Hersteller auf Speichermodule, die Sie in den vorgesehenen Slot auf der Platine stecken. Es handelt sich bei den RAM-Modulen um einen flüchtigen Speicher. Beim Abschalten der Stromzufuhr gehen die darin gespeicherten Daten verloren.

 

Der Einfluss des RAM-Moduls auf die PC-Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des PCs hängt von mehreren Hardwarekomponenten ab. Dazu gehört neben dem Typ der Festplatte und der Taktrate des Prozessors der Arbeitsspeicher. Bei ihm entscheiden wiederum hauptsächlich der Speichertyp und die Speichergröße über dessen Leistungsfähigkeit. Grundsätzlich gilt: Je mehr RAM zur Verfügung steht, desto besser.

Mit zunehmendem Arbeitsspeicher starten und laufen die Programme schneller beziehungsweise flüssiger. Dadurch wickelt der Rechner den Großteil der zu verarbeitenden Daten über den schnellen RAM und nicht über die langsamere Festplatte ab. Aus diesem Grund stellt der Austausch des Arbeitsspeichers bei älteren PC-Modellen eine einfache Möglichkeit dar, die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Sofern Sie über die Anschaffung eines neuen Computers nachdenken, beeinflusst der darin vom Hersteller verbaute RAM dessen Leistung. Folglich erweist es sich in beiden Fällen als Vorteil, wenn Sie sich in der Thematik auskennen. Dabei unterstützt Sie die vorliegende Arbeitsspeicher Kaufberatung.

 

Kompatibilität vor dem Kauf prüfen

Auf dem Markt finden Sie zahlreiche verschiedene Arbeitsspeicher-Modelle vor. Das erschwert für Sie die Auswahl eines geeigneten Produktes. Neben offensichtlichen Kriterien wie der Speichergröße unterscheiden sich die Modelle insbesondere beim RAM-Typ.

Falls Sie den Austausch des Arbeitsspeichers planen, achten Sie auf die erforderliche Kompatibilität. Nicht jeder passt in jeden PC oder in jedes Notebook. Zudem existiert für die von der Platine unterstützten maximalen Speicherkapazität eine Obergrenze. Daher nützt es Ihnen nichts, wenn Sie einen zu großen Arbeitsspeicher einbauen.

Informieren Sie sich im Handbuch Ihres PCs über den RAM-Steckplatz. Alternativ greifen Sie auf die Produktbeschreibung auf dem Internetauftritt des Herstellers oder auf einen Arbeitsspeicher-Test zurück. Darin erfahren Sie alle notwendigen Details. Neben der maximalen Speichergröße entnehmen Sie den genannten Quellen, über wie viele Steckplätze die Platine verfügt. Einige Computer bieten einen leeren, noch nicht verwendeten RAM-Steckplatz. Dadurch erweitern Sie den Arbeitsspeicher, ohne den alten RAM auszubauen.

Sofern das Handbuch beziehungsweise eine Hersteller-Beschreibung oder ein Testbericht fehlen, installieren Sie auf Ihrem PC ein Programm, das die gesuchten Informationen ausliest. Derartige Software steht kostenfrei zum Download zur Verfügung. Nach der Installation listet Ihnen das Programm die Details der verbauten Hardware auf.

Nutzer eines Apple-PCs erhalten mit wenig Aufwand Auskunft über den benötigten Speicher und die freien Steckplätze. Wählen Sie links oben auf dem Display das kleine Apfel-Logo aus. Navigieren Sie zu "über diesen Mac" und anschließend zu "weitere Informationen und Speicher". Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, indem Sie erfahren, über wie viele leere RAM-Slots Ihr Apple-Rechner verfügt. Außerdem gibt Ihnen das System Auskunft über die Taktfrequenz und die äußere Form der Module.

Arbeitsspeicher aufrüsten - das gilt es zu beachten

Bit-Version des Betriebssystems determiniert die Wahl des Arbeitsspeichers

Der Einbau eines neuen Arbeitsspeichers gestaltet sich in der Regel recht unkompliziert. Sie entfernen die Gehäuse-Abdeckung und befestigen das RAM-Modul an einem der Steckplätze. Berücksichtigen Sie die Bit-Angabe bei Ihrem Betriebssystem. Sie besitzt bezüglich des Arbeitsspeichers Bedeutung. Windows unterscheidet bei seinen Betriebssystemen zwischen einer 32-Bit- und einer 64-Bit-Version.

Diejenige mit 32 Bit verarbeitet höchstens zwischen 2,7 und 3,5 Gigabyte. Folglich nutzt Ihnen ein RAM-Baustein mit mehr als vier Gigabyte in einem 32-Bit-PC nichts. Bei 64-Bit-Windows existiert eine zu beachtende Untergrenze für den Arbeitsspeicher: Sie benötigen ein RAM-Modul mit mindestens zwei Gigabyte Speicher.

 

Verschiedene Speicher-Standards: von SDR bis DDR4

Im Laufe der letzten Jahrzehnte verwendeten die Hersteller unterschiedliche Typen des Arbeitsspeichers. Daraus resultiert die folgende Auflistung an RAM-Typen:

  • SDR,
  • DDR,
  • DDR2,
  • DDR3,
  • DDR4.

Die Arbeitsspeicher-Kaufberatung geht in den folgenden Abschnitten auf die unterschiedlichen Typen ein.

Sehr alte RAM-Module tragen das Kürzel "SDR", das für "Single Data Rate" steht. Allerdings finden die SDR-RAM-Speicher heutzutage in den aktuellen Rechnern keine Verwendung mehr. Daher besitzen für Sie die Nachfolger-Modelle mit der Bezeichnung "DDR" Relevanz im Hinblick auf die Kaufentscheidung. Hinter "DDR" steht der englische Begriff "Double Data Rate". DDR-RAM verarbeitet zwei Datentransfers pro Taktzyklus und gilt mittlerweile als Standard.

Sie finden am Markt mehrere Generationen des DDR-Speichers vor: Auf DDR folgten DDR2, DDR3 und DDR4. Mit DDR2 steigt die Taktfrequenz, wodurch der Arbeitsspeicher in der gleichen Zeit mehr Daten verarbeitet. Gleichzeitig kommt der Nachfolger mit einer geringeren Spannung aus. Ferner ermöglicht eine höhere Speicherdichte bei DDR2 mehr Gigabyte an Speicherplatz.

Die nächste Speicher-Generation stellt DDR3 dar. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung von DDR2, der zu einer erheblichen Verbesserung der Geschwindigkeit führt. Im Vergleich zu DDR2 kommt DDR3 mit einer Betriebsspannung von 1,5 statt 1,8 Volt aus.

Ferner statten die Hersteller die DDR3-Module mit Sensoren aus, welche die Temperatur erfassen. Tritt ein Zustand der Überhitzung ein, veranlassen die Sensoren das Abschalten der betroffenen Arbeitsspeicher. Das verhindert Schäden an den RAM-Modulen. Letzteres erweist sich von Vorteil, wenn Sie beabsichtigen, den Arbeitsspeicher im Hinblick auf höhere Leistungen zu übertakten.

Als aktuellster Standard in der DDR-Reihe gilt DDR4. Gegenüber seinem Vorgänger gibt es erneut Differenzen bei der Spannung, der Taktung und der Speicherdichte. Bezüglich der maximalen Geschwindigkeiten für den Transfer zwischen CPU und RAM erreicht DDR4 Werte von 3,2 Milliarden Transfers innerhalb einer Sekunde.

 

Passender DDR-Steckplatz für das RAM-Modul erforderlich

Bitte beachten Sie, dass DDR, DDR2, DDR3 und DDR4 untereinander keine Kompatibilität aufweisen. Das bedeutet: Jede Speicher-Generation passt ausschließlich in einen speziell darauf ausgerichteten Steckplatz. So funktioniert beispielsweise ein DDR3-Modul nicht in einem Steckplatz für DDR2-RAM. Bringen Sie daher in Erfahrung, welchen Speichertyp Sie für Ihren PC benötigen.

Grundsätzlich lautet die Empfehlung der Arbeitsspeicher-Kaufberatung, nach Möglichkeit eine der neueren Generationen aufgrund der Zukunftsfähigkeit zu wählen. Falls Sie einen neuen Rechner kaufen, empfiehlt sich ohnehin ein Modell mit DDR3- oder DDR4-Arbeitsspeicher. Letztere verspricht die beste Performance. Mitunter besitzen Platinen Steckplätze mehrere DDR-Typen.

 

Weitere relevante technische Spezifikationen

Achten Sie bei der Beurteilung eines Speicher-Moduls neben der Bauform (DDR, DDR2, DDR3 und DDR4) auf die beiden technischen Eigenschaften der Speicherkapazität und der Taktfrequenz. Der verfügbare Speicherplatz beeinflusst wie der Speichertyp die Arbeitsgeschwindigkeit Ihres PCs.

Im Hinblick auf aktuelle Betriebssysteme empfiehlt sich ein Arbeitsspeicher mit mindestens einem Gigabyte RAM. Jedoch bietet sich eine höhere Kapazität für flüssige Abläufe an. Daher liegt die standardmäßige Empfehlung für den Arbeitsspeicher bei zwei oder vier Gigabyte. Eine hohe Performance des Rechners erzielen Sie mit acht Gigabyte RAM in Kombination mit einem DDR3- oder DDR4-Speicher. Im Gaming-Sektor kommen mitunter Module mit insgesamt 16 Gigabyte zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine High-End-Lösung.

Die Produktbezeichnung der RAM-Module folgt einem festen Prinzip. Sie setzt sich aus dem Speichertyp, einem Bindestrich und einer mehrstelligen Nummer zusammen. Die Nummer bezieht sich auf die Taktrate des Arbeitsspeichers. Lautet die Bezeichnung beispielsweise "DDR3-1333", handelt es sich um einen DDR3-Speicher mit einer Taktrate von 1.333 Megahertz.

Im Allgemeinen steigt die Leistungsfähigkeit des Arbeitsspeichers mit der Taktfrequenz. Daher benötigen Sie bei anspruchsvollen Anwendungen wie 3-D-Games eine hohe Taktrate. Da ein direkter Zusammenhang mit der Taktung des Prozessors besteht, existiert für die maximale Taktrate ebenfalls eine Obergrenze. Die gewünschte Information finden Sie in der Dokumentation Ihres Mainboards.

 

Ist ein RAM-Kühler Pflicht?

 

Mehrere Arbeitsspeicher-Module gleichzeitig verwenden

Der alte SDR- und der neue DDR-RAM-Standard beherrschen eine Technik namens Dual Channel. Hierbei beschränken Sie sich nicht auf ein RAM-Modul, sondern nutzen zwei Steckplätze gleichzeitig. Somit bezeichnet Dual Channel den parallelen Zugriff auf zwei Datenkanäle.

Folglich ermöglicht die Technik den Mehrkanal-Betrieb des Arbeitsspeichers, wodurch sich der Datendurchsatz erhöht. Das Verfahren kommt seit mehr als 15 Jahren zum Einsatz, um eine noch bessere Performance bei der Nutzung des verbauten Arbeitsspeichers zu realisieren.

Der Großteil der aktuell verfügbaren Arbeitsspeicher-Module unterstützt Dual Channel. Jedoch benötigen Sie einen Mainboard-Chipsatz, der ebenfalls mit der Technik zurechtkommt. Die Auskunft liefert Ihnen die Dokumentation des Herstellers. Alternativ rufen Sie die Produkt-Beschreibung auf der Homepage auf. Bringen Sie zudem in Erfahrung, welche beiden Steckplätze des Arbeitsspeichers auf der Platine gemeinsam arbeiten.

Sofern Sie die richtigen Steckplätze verwenden, arbeitet Ihr PC mit zwei Arbeitsspeicher-Modulen. Beachten Sie jedoch, dass die vorgestellte Technik eine beliebige Kombination verschiedener RAM-Komponenten ausschließt. Sie benötigen zwei Module mit identischen Speichergrößen. Dagegen stellen Unterschiede beim Hersteller oder bei den restlichen technischen Eigenschaften (wie der Taktfrequenz) theoretisch keine Probleme dar.

Falls Sie Arbeitsspeicher mit verschiedenen technischen Daten einsetzen, drosselt der Rechner die Geschwindigkeit auf das Niveau des langsameren Moduls. Daher lautet der Tipp der Arbeitsspeicher-Kaufberatung: Verwenden Sie im Idealfall zwei identische RAM-Bausteine.

Bezüglich rechenintensiver PC-Anwendungen stellen die Weiterentwicklungen "Triple Channel" und "Quad Channel" eine interessante Option dar. Hierbei unterstützt die Platine den parallelen Betrieb von drei oder sogar vier Arbeitsspeicher-Modulen. Die realisierbaren hohen Datendurchsätze spielen ihre Stärken insbesondere bei Programmen aus, die viel Speicher in Anspruch nehmen.

Letzteres trifft insbesondere auf Software für die Bildbearbeitung oder den Videoschnitt zu. Das setzt jeweils einen darauf ausgerichteten Prozessor-Sockel voraus. Entsprechende Platinen mit Quad Channel existieren erst seit 2011. Es empfiehlt sich der Einsatz von drei oder vier RAM-Modulen mit den exakt gleichen Spezifikationen.

 

Fazit zur Arbeitsspeicher Kaufberatung

Zusammengefasst verdeutlicht die Arbeitsspeicher-Kaufberatung die Relevanz der RAM-Module für die Geschwindigkeit Ihres PCs. Zugleich erhalten Sie einen detaillierten Überblick über die wichtigsten kaufrelevanten Kriterien, die Sie bei einer fundierten Entscheidung unterstützen. Achten Sie bei der Auswahl eines RAM-Bausteins auf die technischen Spezifikationen wie die Speichergröße oder die Taktfrequenz.

Informieren Sie sich vor dem Kauf, welchen Standard und welche maximale Speichergröße die Platine Ihres Rechners unterstützt. Bringen Sie zudem in Erfahrung, ob der PC Dual, Triple oder Quad Channel bietet. Dadurch betreiben Sie mehrere RAM-Module parallel und die Performance verbessert sich.

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