Trinkrucksack Test und Kaufberatung

Trinkrucksack

Der Trinkrucksack Test mit allen Details über Rucksäcke mit Trinksystem

Glücklicherweise besteht das Leben nicht nur aus Arbeit. Und der Freizeitbereich bietet interessante, sportliche Betätigungsfelder, zwischen denen Sie wählen können. Ob Sie sich für Laufen oder Trailrunning entscheiden und vielleicht sogar im Marathon die besondere Herausforderung für sich sehen oder ob Sie als Mountainbiker oder Enduro-Fahrer die Pisten unsicher machen, bleibt Ihren Vorlieben und Neigungen überlassen.

Das Equipment sollten Sie allerdings wohl überlegt auswählen und Laufschuhe sowie weitere Ausrüstungskomponenten, wie Trinkrucksäcke, keinesfalls dem Zufall überlassen. Letztere gilt es kritisch zu betrachten, bevor Sie diese in Ihren Warenkorb legen. Die Liste der Hersteller, welche im Sportbereich angesiedelt sind und in der Laufschuh- und Fahrradrucksack-Fertigung eine wichtige Rolle spielen, ist mit Namen wie

CamelBak, Kalenji, Inov, Osprey, Ergon, Evoc, Source, Asics

lang, jedoch keineswegs vollständig. Wir haben uns diverse Modelle angeschaut, anhand derer wir Ihnen die Eigenschaften und wichtige Kaufkriterien näherbringen möchten. Lesen Sie weiter.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Trinkrucksäcken auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Trinkrucksack Kaufberatung

 

Was ist ein Trinkrucksack?

Im herkömmlichen Sinne gehören Rucksäcke zu den Reise- und Gepäcktaschen. Sie werden auf dem Rücken getragen, was eine deutliche Erleichterung darstellt. Für den Sportsektor haben Hersteller den Trinkrucksack als Wander- bzw. Fahrradrucksack-Variante entwickelt.

In diesen Behältnissen befindet sich entweder ein fest „installiertes“ Trinksystem oder die Rucksäcke sind für das Nachrüsten einer Trinkblase vorgesehen. Neben der für das Flüssigkeitssystem vorbereiteten Kammer verfügen einige Modelle über weitere Fächer, in denen Minitools und verschiedene Utensilien Platz finden.

Derart beschaffen, sind Trinkrucksäcke Teil einer Bike- oder Laufausrüstung und können selbstverständlich auch im Freizeitbereich eingesetzt werden. Ihrer Funktion entsprechend dienen sie dem Mitführen von Getränken, um den Flüssigkeitsbedarf direkt während der sportlichen Betätigung zu gewährleisten.

Um zu Trinken und damit den Flüssigkeitshaushalt so konstant wie möglich zu halten, muss der Sportler seine Aktivitäten nicht unterbrechen. Stattdessen kann er über einen Schlauch jederzeit die erforderliche Flüssigkeitsmenge zu sich nehmen. Eine mögliche Alternative zum Trink-Fahrradrucksack stellt der Bottle-Belt dar.

 

Welche Trink-Behältnisse gibt es?

Der Markt ist nicht auf Trinkrucksäcke begrenzt. Es gibt eine weitere Alternative, die wir der Vollständigkeit halber an dieser Stelle nennen.

Der Trinkgürtel

Eine mögliche Option, den Flüssigkeitsbedarf während sportlicher Aktivitäten zu decken, sind Trinkgürtel. Neben Laufschuh und Kleidung stellt diese Variante vor allen Dingen beim Laufen von Mittel- und Langstrecken, wie dem Marathon, einen Teil der Laufausrüstung dar. Für diese Art der sportlichen Betätigung eignet sich der Belt häufig besser als sein großer Bruder, der Rucksack, da beim Laufen der in Hüfthöhe sitzende Trinkgürtel oft als weniger störend empfunden wird.

Zudem hat ein Läufer in der Regel beide Hände frei, um nach der Flasche greifen zu können. Für die verschiedenen Ansprüche der Sportler hält der Markt Belt-Modelle für eine Bottle oder für mehrere Trink-Gefäße bereit. Jeder Läufer kann für sich entscheiden, welcher Variante er den Vorzug gibt und natürlich besteht die Möglichkeit, zu variieren.

Trinkgürtel mit einer Flasche

Gürtel mit einer Flasche haben den Nachteil, dass Sie mit dem Inhalt dieses einen Behälters auskommen müssen. Für Aktivitäten von längerer Dauer sollte eine größere Flasche gewählt werden, die jedoch hinderlich sein könnte. Zudem müssen Sie sich bereits im Vorfeld auf ein bestimmtes Getränk festlegen.

Bottle-Belt für mehrere Flaschen

Auf die Nachteile der Ein-Bottle-Ausführung haben die Hersteller mit Mehrflaschen-Produkten reagiert. Zwei, drei oder mehr Flaschen bilden ein „Trinksystem“, welches in der Summe ein mindestens ebenso großes Fassungsvermögen wie die „einfache“ Ausführung hat. Jedoch entfallen die oben genannten Nachteile, da die Behältnisse kleiner sind und damit als nicht so störend empfunden werden.

Außerdem können Sie die Flaschen mit verschiedenen Getränken füllen, womit selbst bei langen Distanzen wie einem Marathon eine gewisse Abwechslung erzielt werden kann. Und nicht zuletzt sind Sie mit dieser Variante variabler, denn Sie sind für die ganz große Tour ebenso gerüstet, wie für die mittlere Strecke, z.B. dem Trailrunning, da Sie nicht benötigte Flaschen einfach weglassen können.

Der Trinkrucksack für den ganz großen Durst

Ein Sportler, welcher – statt sich die Laufschuhe anzuziehen – lieber mit einem Mountainbike oder Bike unterwegs ist, greift bevorzugt auf den Fahrradrucksack mit Trinksystem zurück. Die „sitzende“ Position erlaubt diese komfortable Art des Tragens, die wiederum in den diversen Ausführungen ein höheres Fassungsvermögen bietet.

Hinzu kommt, dass ein Mountainbike für komplizierte Manöver in der Regel mit beiden Händen gehalten werden muss, womit der Griff zur Flasche unmöglich wäre. Gleiches gilt z.B. für Enduro-Fahrer oder Kletterer. Mit dem Flüssigkeitssystem dieser speziellen Fahrradrucksäcke nimmt der Fahrer oder Kletterer das Getränk über einen Trinkschlauch auf und kann seinen Durst jederzeit stillen.

 

Trinksystem eines Trinkrucksacks richtig reinigen

 

 

Aus welchen Komponenten setzt sich der Trinkrucksack zusammen?

Ein Fahrradrucksack, der gleichzeitig als Stauraum für diverse Utensilien und als „Getränkespender“ fungieren soll, verfügt über mehrere Komponenten, die wir im Folgenden beschreiben.

Der Rucksack

Der Rucksack stellt das Behältnis schlechthin dar. Er ist entweder mit nur einem Fach ausgestattet oder – für ein übersichtliches Verstauen diverser Gegenstände – in mehrere Fächer unterteilt. Die kleinen Ausführungen sind im Allgemeinen nur für die Flüssigkeitsbevorratung vorgesehen und haben höchstens kleine Zusatzfächer. In großen Modellen, wie dem „Zealot“ von Osprey mit mehreren Fächern, können neben dem Flüssigkeitssystem weitere Utensilien untergebracht werden.

Die Gurte

Am Rucksack befinden sich die Gurte, welche über die Schultern und für einen perfekten Sitz um die Hüfte geschlungen werden sowie für ein komfortables Tragen vorzugsweise gepolstert sind. Für lange MTB-Touren und Wanderungen sollten die Gurte möglichst breit sein, damit sie nicht einschnüren. Diese Variante finden Sie beispielsweise beim CamelBak „Marathoner Vest“, dem „Trail“ aus dem Hause Kalenji, der selbst beim Laufen wie eine zweite Haut sitzt, oder dem als Bike-Modell angepriesenen Evoc „CC Bladder“.

Das verwendete Material der Wander-, Lauf- und Fahrradrucksäcke ist widerstandsfähig und wetterfest. Auf diese Weise ist der Inhalt optimal geschützt. Die meisten Modelle sind für MTB-Touren, Wanderungen und Langläufe gleichermaßen geeignet. Für ein besseres Handling beim Auf- und Absetzen ist zumeist ein Griff an der Oberseite angebracht.

Protektoren

Ein guter Wander- oder Fahrradrucksack in der größeren Ausführung ist mit mindestens einem Protektor ausgestattet. Derartige Protektoren sitzen in dem Bereich, welcher am Rücken anliegt. Diese „Versteifungen“ verhindern ein Zusammensacken des Rucksacks, egal, mit wie viel oder wenig Inhalt dieser gefüllt ist. Protektoren beugen demnach insbesondere beim Laufen Überlastungen des Rückens vor.

Ein ausgesprochenes Bike-Modell kommt zumeist ohne Protektoren aus, da diese das „Anschmiegen“ des Rucksacks am Rücken der Mountainbiker verhindern würden. In Hinsicht auf die Protektoren kann unter anderem der „Fuse“ von Source mit der gepolsterten Ausführung überzeugen.

Das System für Flüssigkeiten

Da wir uns in diesen Ausführungen weitestgehend auf Trinkrucksäcke beziehen, stellt das Flüssigkeitssystem die wichtigste Komponente im „Rucksack-Verband“ dar. Einige Rucksäcke werden bereits von Haus aus mit einem System ausgestattet. Fehlt dieses, sind die Behältnisse immer für eine mögliche Nachrüstung vorgesehen. Das dafür vorgemerkte Fach ist so konzipiert, dass die Trinkblase darin optimal verstaut werden kann. Das System setzt sich wiederum aus diversen Einzelteilen zusammen:

Die Trinkblase

In einem Trinkrucksack finden Vorratsbehälter für Flüssigkeiten mit einem Volumen von ein bis drei Litern Platz. Gehen Sie beispielsweise mit dem CamelBak „Marathoner Vest“ an den Start, haben Sie während des Laufs zwei Liter Flüssigkeit zur Verfügung. Manche Hersteller statten ihre Modelle mit einem bestimmten System aus. So finden Sie im CamelBak das „Antidote“- oder im „Fuse“ das Widepac-System.

Die Eigenschaften des „Antidote“ werden z.B. mit einer großer Öffnung für leichte Befüllbarkeit und Reinigung, einer flache Form und dem Quick Link System für schnelle Schlauch-Abnahme und Füllstandanzeige beschrieben.

Der Schlauch und Mundstück

Diese Komponenten stellen die Verbindung zwischen Trinkblase und dem Mund des Sportlers dar. Das eine Ende des Schlauches mündet in den Behälter, bzw. wird an diesem befestigt. Das andere Ende wird zum Mund geführt und verfügt über ein Mundstück mit Beißventil. Möchte der Mountainbiker oder Läufer seinen Durst stillen, drückt er mit den Zähnen das Beißventil zusammen.

Dieses öffnet sich und lässt Flüssigkeit durch. Im geschlossenen Zustand kann somit kein Wasser auslaufen. Die einzelnen Hersteller rüsten ihre Systeme mit unterschiedlichen Mundstücken und Ventilen aus, weshalb sich „Vest“, „Fuse“, „Zealot“ und Produkte von Kalenji, Inov, Osprey, Asics oder Evoc diesbezüglich voneinander unterscheiden können.

 

Wieviel Liter fasst ein Fahrradrucksack mit Trinkbehälter?

Wenn Sie die Laufschuhe anziehen und sich den Fahrradrucksack umschnallen, um zu Fuß oder z.B. per Mountainbike Ihrem Bewegungsdrang nachzugeben, sollten Sie ausreichend Flüssigkeit mitnehmen. Wählen Sie beim Kauf einen Fahrradrucksack, welcher mit mehreren Fächern ausgestattet ist, sind Sie in Bezug auf das Volumen des Flüssigkeitsbehälters relativ variabel. In großen Rucksäcken finden unterschiedliche Behältnisse Platz. Haben Sie ein Modell mit vorbereitetem System erworben, müssen Sie sich weitestgehend an diese Vorgaben halten.

Der bereits beschriebene Kalenji kann mit zwei Litern befüllt werden. Die gleiche Menge bekommen Sie im „Vest“ unter und mit einem halben Liter weniger müssen Sie sich z.B. beim „Lightweight Fujitrail Backpack“ von Asics zufrieden geben. Ob ein Protektor vorhanden ist oder nicht, ist unter anderem eine Frage des eigenen Empfindens und der gewählten Sportart, denn nicht jede Situation bedarf einer solchen Versteifung.

 

Fahrradrucksack oder Belt?

Natürlich kommt es in erster Linie auf die Laufschuhe an, wenn Sie viele Kilometer zu Fuß zurücklegen wollen. Weniger wichtig sind Laufschuhe, wenn Sie als Mountainbiker die Berge unsicher machen möchten. Von Bedeutung ist jedoch in jedem Fall der richtige Fahrradrucksack, welcher für sportliche Aktivitäten – gleiche welcher Art – mit einem Flüssigkeitsbehälter ausgestattet sein sollte. Alternativ bietet sich ein Bottle Belt an. Die genannten Varianten unterscheiden sich in einigen Punkten. Sie sind nicht nur größenmäßig verschieden, sondern auch in ihrem Aufbau.

Während Läufer oder Wanderer Fahrradrucksäcke und Flaschengürtel je nach Anspruch und Gewohnheiten gleichermaßen nutzen können, beschränken sich Biker zumeist auf den Fahrradrucksack, den sie bequem auf dem Rücken positionieren können.

Ein Gürtel, an dem sich Flaschen befinden, würde den Fahrer bei der im Sitzen ausgeführten Betätigung behindern. Außerdem ist für einen Biker der Griff zur Flasche nicht ohne Risiko, da beide Hände am Mountainbike benötigt werden.

 

Ein Fahrradrucksack im Test-Video

Mit oder ohne Protektor?

Diese Frage stellt sich nur in Zusammenhang mit einem Fahrradrucksack, da ein Protektor an einem Gürtel keinerlei Nutzen bringt. Ein typischer Fahrradrucksack als Begleiter auf langen MTB-Touren kommt in der Regel ganz ohne Protektor aus und bleibt auf diese Weise „formbar“ und „anschmiegsam“. Gleiches gilt für Bike-Modelle.

Auch diese sollten mit dem Rücken des Trägers eine formschlüssige Einheit bilden. In der „protektorlosen“ Kategorie sind z.B. der „Vest“ oder der „CC Bladder“ von Evoc zuhause. Bei einem großen Modell, welches für lange Wanderungen umgeschnallt wird, sollten Protektoren keinesfalls fehlen, um den Rücken des Trägers zu entlasten. Beim „Fuse“ ist der Protektor quasi ein Rückensystem mit Schaumpolsterung. Für welche Variante Sie sich letztendlich entscheiden, hängt auch von Ihrem persönlichen Empfinden ab.

 

Fahrradrucksack und Gürtel in der Gegenüberstellung

Welche Variante für Sie die Passende ist, können Sie der folgenden Gegenüberstellung bzw. Zusammenfassung entnehmen.

Fahrradrucksack und Gürtel in der Gegenüberstellung

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