Fernglas Test und Kaufberatung

Fernglas

Der Fernglas Test sagt, worauf Sie beim Fernglas-Kauf achten sollten

Sie lieben das Wandern, fahren jedes Wochenende mit dem Boot raus, streifen gern durch die Wälder oder gehen auf die Jagd? Dann sollte ein Fernglas Ihr ständiger Begleiter sein. Die Gläser dienen der Vergrößerung von Gegenständen, Tieren oder dergleichen über größere Distanzen hinweg und sind für derlei Unternehmungen nahezu unverzichtbar.

Sie unterscheiden sich jedoch auch in einigen Faktoren, wie dem Vergrößerungswert, dem Objektivdurchmesser, dem Sehfeld sowie Randschärfe und Dämmerungszahl, womit sie für bestimmte Einsatzgebiete besonders geeignet, für andere wiederum weniger brauchbar sind. In unserem Bericht haben wir Ferngläser und deren Eigenschaften thematisiert. Lesen Sie, auf welche Kriterien Sie beim Kauf achten sollten und was sich z.B. hinter „Haptik“ und „Überhub“ verbirgt. Dabei begegnen Ihnen Namen wie:

Bresser, Zeiss, Swarovision, Kowa, Meopta, Steiner, Leica, Minox, Nikon, Bushnell, Vixen

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Unsere Sieger unter allen getesteten Ferngläsern auf einen Blick

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Fernglas Kaufberatung

Was ist ein Fernglas?

Ferngläser gehören zu den optischen Geräten, deren Palette unter anderem durch Nachtsichtgeräte und Entfernungsmesser ergänzt wird. Bezüglich der Eigenschaften weicht das genannte Trio jedoch voneinander ab. Während das Nachtsichtgerät für Beobachtungen in der Dunkelheit hervorragend geeignet ist und diesbezüglich eine Erweiterung der herkömmlichen Ferngläser darstellt, dienen Entfernungsmesser der Feststellung von Distanzen.

Ein Fernglas kommt bei Tageslicht zum Einsatz und kann je nach Dämmerungszahl auch noch bei schlechteren Sichtverhältnissen genutzt werden. Ferngläser können in zwei große Gruppen, die Binokular- und Monokular-Geräte, eingeteilt werden.

Erstere verfügen über zwei Objektive. Bei den anderen Modellen handelt es sich im Prinzip um Fernrohre. Eine hervorzuhebende Eigenschaft ist die Verwendung als tragbare Variante. Die unterschiedlichen Werte bezüglich der Vergrößerung und weiterer technischer Daten definiert unter anderem das jeweilige Einsatzgebiet der Ferngläser.

Beispielsweise verfügen Opern-Gläser in der Linsenbauweise über eine 3-fache Vergrößerung. Prismen-Ferngläser, auch Feldstecher genannt, vergrößern bis zu 10x und Spektiv-Modelle in der Zoom-Ausführung zwischen 15 – 50x.

(Quelle: Wikipedia)

 

Wie stellt man ein Fernglas richtig ein



Welche Vor- und Nachteile ergeben sich?

Der größte Vorteil ist wohl die Vergrößerung bzw. das optische Heranholen von Gegenständen, Tieren und dergleichen aus der Ferne. Wird die Reichweite des Glases nicht überschritten, sehen Sie die Objekte trotz großer Entfernung scharf und deutlich.

Haben Sie ein Nachtsichtgerät, sehen Sie all diese Dinge auch bei Dunkelheit. Diesen Vorteilen stehen die Anschaffungskosten und ein wenig Geschick als Voraussetzung für die Benutzung auf der Seite der Nachteile gegenüber. Die Anschaffungskosten erhöhen sich mit der Hochwertigkeit der Gläser.

 

Mono- oder Binocular?

Das Fernrohr

Das Fernrohr als Vertreter der „Monokularen“ dürfte jedem Liebhaber alter Piratenfilm-Klassiker hinreichend bekannt sein. Um in die Ferne sehen zu können, muss ein Auge geschlossen werden. Mit dem anderen blicken Sie durch das Rohr und können den Horizont nach dem gewünschten Objekt absuchen. Während die Vergrößerung durch das Herausziehen des Tubus erfolgt, wird die Schärfeneinstellung durch dessen Drehen vorgenommen.

Ein Nachteil der Monokulare zeigt sich bei längerer Benutzung: Durch das ständige Zusammenkneifen ermüdet das nicht benötigte Auge schnell. Heutzutage sind die „Einröhrigen“ in Form von schwenkbaren und auf Stativen befestigten Fernrohren vor allem dort zu finden, wo Besucher an besonders reizvollen Orten zu einem atemberaubenden Blick über die Landschaft eingeladen werden sollen.

Binokulare Ferngläser

Bei diesen Modellen verhelfen zwei Röhren beiden Augen zum nötigen Durchblick. Sie als Nutzer, nehmen das Glas vor die Augen, kippen die „Achsen“ wenn nötig auf Ihren Augenabstand bis Sie das Sichtfeld in einem Kreis wahrnehmen, wählen bei Zoom-Gläsern die entsprechende Vergrößerung und nehmen die Schärfeneinstellung vor, sobald Sie das zu betrachtende Objekt sehen.

Möglicherweise schließt sich dem noch eine Dioptrien-Korrektur an, sofern Ihre Augen unterschiedlich gut sehen. Diese Ferngläser eignen sich ausgezeichnet für längere Beobachtungen. Ermüdungserscheinungen treten bei zu langem Halten bestenfalls im Bereich der Arme auf.

Beide Varianten schneiden in der Gegenüberstellung folgendermaßen ab:

 

Monokulare und Binokulare im Vergleich

 

Wie sind Ferngläser aufgebaut?

Um diesen Aspekt zu erläutern, bleiben wir ausschließlich bei der Binokular-Variante, welche die breite Masse der angebotenen Produkte darstellt.

Der äußerliche Aufbau

  • Nehmen Sie ein solches Modell zur Hand, können Sie mit beiden Augen durch jeweils einen „Seh-Kanal“ schauen.
  • Diese beiden Röhren sind durch einen Steg miteinander verbunden. Gleichzeitig sorgen Scharniere am Mittel-Steg dafür, dass der Winkel der beiden Röhren zueinander verändert werden kann. Auf diese Weise können Sie das Fernglas auf Ihre persönlichen Bedürfnisse einstellen, womit eine deutliche Erhöhung des Komforts bei der Nutzung erzielt wird.
  • Für die Einstellung des Abstandes bei den etwas breiteren Porro-Modellen, bedienen sich die Hersteller besonderer Techniken, wie z.B. drehbarer Verbindungs-Brücken.
  • Ebenfalls am Steg befindet sich ein Rad, das zur Schärfeneinstellung dient. Haben Sie das Objekt der Begierde mit dem Glas erfasst, können Sie durch Drehen des Rädchens die Schärfe korrigieren.
  • Bei hochwertigen Modellen ist an einem der beiden Okulare zumeist auf der dem Auge zugewandten Seite eine Dioptrien-Korrektur möglich. Diese Option ist hilfreich, wenn Ihre Augen eine unterschiedliche Sehschärfe aufweisen.
  • Für ein bequemes Sehen sorgen gummierte Okular-Vorsätze, die sogenannten Augenmuscheln, welche bei den meisten Prismengläsern und Spektiven vorhanden sind. Oft können die Augenmuscheln für eine individuelle Anpassung gedreht werden.
  • Neben einer Tasche, in der das Fernglas außerhalb der „Dienstzeit“ untergebracht sein sollte, verfügen die meisten größeren Geräte über einen Gurt, mit dem Sie das Glas bei Wanderungen und anderen Aktivitäten umhängen können. Mit Abdeckungen auf allen Seiten ist das optische Gerät perfekt geschützt.

Der innere Aufbau

Diesbezüglich beschränken wir uns auf die herkömmlichen, optischen Geräte. Ferngläser, welche aufgrund ihrer technischen Ausstattung in dem professionellen Bereich eingeordnet werden müssen, würden den Rahmen unserer Ausführungen sprengen. Das Innenleben der Gläser ist so aufgebaut, dass eine synchrone Scharfeinstellung der beiden Strahlengänge gegeben ist.

Hat sich die sogenannte Achse durch Anstoßen oder sogar einen Fall verschoben, muss das Fernglas mit großem Aufwand neu justiert werden. Bei Produkten des unteren Preissegmentes lässt dieser Aspekt bereits im Neuzustand zu wünschen übrig. Hat der Betrachter die beiden Okulare exakt auf seinen Augenabstand eingestellt, sollte ein Kreis sichtbar werden, welcher das Sichtfeld darstellt.

 

Was müssen Brillenträger bei der Fernglas-Benutzung beachten?

Brillenträger empfinden häufig eine gewisse Benachteiligung, wenn das Fernglas nicht auf den benötigten Abstand eingestellt werden kann oder die Augenmuscheln ein Hinderniss darstellen. Oft ist es vorteilhaft, die Brille beim „Fern-Sehen“ abzusetzen und die Dpt-Korrektur zu nutzen, sofern diese ausreicht.

Liegt jedoch eine stärkere Kurzsichtigkeit vor und kann das Auge deshalb nicht mehr auf „unendlich“ einstellen, besteht die Möglichkeit, diesen sogenannten Überhub ab Werk auf Kosten der Naheinstellung zu reduzieren. Einige Ferngläser-Hersteller wie Zeiss oder Kowa haben auf diesen Umstand reagiert und bieten mit dem „Victory 10x42FL“ bzw. dem „XD 10,5x44 Prominar“ beispielsweise zwei Ferngläser, welche bereits von Haus aus über einen ausreichende Korrekturmöglichkeit verfügen.

Auch unter dem Namen Swarovision sind Modelle mit hervorragender Eignung für Brillenträger, welche auch dieser Klientel 100% Prozent Sehfeld und eine ausgezeichnete Randschärfe versprechen, auf dem Markt. So bietet das „10x42“ aus der EL-Serie eine Fehlsichtigkeitskorrektur von bis zu 8 dpt.

 

Was besagt der Objektivdurchmesser?

Lesen Sie an einem Glas z.B. die Bezeichnung „10x50“ dann erhalten Sie auf einen Blick zwei wichtigen Daten: das Gerät vergrößert um das 10-fache und der Objektivdurchmesser beträgt 50mm. Bei den Angaben „8x42“, „8x32“, „10x42“ oder „10x56“ verhält es sich entsprechend. Doch was besagen diese Daten im Detail?

Die Vergrößerung

Die Aufschrift „10x…“ bescheinigt dem Produkt einen Vergrößerungsfaktor von 10 und besagt, dass ein Objekt in einer Entfernung von 1000m erscheint, als wäre es lediglich ein Zehntel dieser Distanz von Ihnen entfernt. Mit diesem Faktor bewegen Sie sich im Mittelfeld und können das Glas in den meisten Situationen ausgezeichnet handeln. Ein höherer Vergrößerungswert bedeutet letzten Endes auch ein Mehr an benötigter Optik und damit ein größeres Gerät.

Dieser Umstand wirkt dem positiven Effekt als idealer Begleiter auf Wanderungen und Spaziergängen entgegen. Liegt der Vergrößerungs-Faktor oberhalb von 10x ist es aus den genannten Gründen häufig unmöglich, das Glas über längere Zeit ruhig zu halten, was in der Regel nur durch Aufstützen der Arme oder den Gebrauch eines Stativs verhindert werden kann. Beides ist bei den genannten Aktivitäten nicht machbar bzw. unerwünscht.

Mit „8x56“ liegen beispielsweise das „Geovid HD-R“ von Leica etwas unter dem und das „Ultravid 10x42 HD-B“ vom gleichen Hersteller im genannten Bereich. Die „Geovid“- und die „Ultravid“-Modelle gelten als ausgezeichnete Produkte.

Die Auswirkungen auf das Sehfeld

Mit einem Vergrößerungsfaktor von mehr als 10x verringert sich auch das Sehfeld, womit der sichtbare Bildausschnitt in 1000m Entfernung beschrieben wird. In der Folge müssen Sie den Horizont länger absuchen bzw. das Glas mehr schwenken, wenn Sie ein bewegtes Zielobjekt verfolgen möchten. So bieten beispielsweise das „Corvette 8x42“ von Bresser bezogen auf 1000m ein Sehfeld von 105m, das „Victory 8x56 T RF“ aus dem Hause Zeiss 115m, das „Meostar B1 10x42HD“ von Meopta 110m oder das „Foresta ZR 8x32CF“ sogar 131m.

Der Objektivdurchmesser

Der zweite Wert, der in der Regel auf Anhieb ablesbar ist, bezeichnet den Durchmesser des Objektivs. Mit „…x50“ verfügt das Glas im vorderen Bereich über einen Durchmesser von 50 Millimetern. Diese Zahl stellt nicht nur eine bloße Durchmesser-Angabe dar. Sie besagt auch, dass ein solches Fernglas über einen hohen Lichteinfall verfügen kann, womit ein helleres Bild erzeugt wird.

„8x42“-Gläser wie z.B. das „SkyHawk“ von Steiner, bieten ausreichende Vergrößerungswerte und ein ebensolches Sehfeld, müssen sich jedoch in Bezug auf den geringeren Objektiv-Durchmesser hinter dem oben genannten Kandidaten einordnen. Stimmen alle weiteren Details, können diese Abweichungen allerdings nahezu vernachlässigt werden.

Fernglas Vergleich zwischen 10x25 und 10x50

Was müssen Sie sich unter dem Begriff „Haptik“ vorstellen?

Was ein wenig hochtrabend klingt, erscheint nach der Begriffserklärung recht banal. Mit „Haptik“ wird lediglich beschrieben, wie sich etwas anfühlt bzw. wie es wahrgenommen wird. Hersteller wie Bresser, Zeiss, Steiner mit dem „SkyHawk“, Bushnell mit dem „8x32 Fusion 1 Mile ARC“ oder Nikon mit dem „Action EX 10x50 CF“ bieten eine Gummiarmierung.

Beim „Nighthunter Xtreme“ setzt Steiner mit der NBR-Longlife Gummiarmierung für mehr Griffigkeit noch einen drauf. Damit ist das „Nighthunter“ im Gesamtpaket ein ausgezeichneter Begleiter auf der Jagd. Bei dem „BV 8x42“ und den „Foresta“-Modellen verwenden Minox bzw. Vixen robustes und widerstandsfähiges Aluminium.

 

Austrittspupille und Randschärfe

Immer wieder tauchen diese beiden Begriffe im Zusammenhang mit dem Binokular auf. Die Austrittspupille hängt eng mit der Lichtstärke eines optischen Glases zusammen. Verfügt ein Modell über einen großen Abstand der Austrittspupille, kommt das nicht zuletzt Brillenträgern zugute. Sie profitieren in der Weise, dass auch sie das gesamte Sehfeld und damit eine ausgezeichnete Randschärfe wahrnehmen können.

 

In welchen Gebieten kommen „Meostar“ und Co zum Einsatz?

Die Einsatzgebiete dieser „Vergrößerungsgeräte“ beschränken sich keineswegs nur auf den Opernbesuch, sondern sind weitaus vielfältiger. Die wichtigsten seien in folgender Aufzählung genannt:

  • beim Militär
  • zur Betrachtung von Himmelskörpern
  • beim Wandern
  • bei der Seefahrt
  • im Theater
  • bei der Jagd

 

Welche Kriterien sollten Sie sich für den Fernglas-Kauf merken?

Damit Ihnen beim Kauf kein wichtiger Punkt entgeht, haben wir alle genannten Fakten noch einmal zusammengefasst. Achten Sie bitte darauf, dass

  • Ihr neues Glas über den gewünschten Vergrößerungs-Faktor verfügt,
  • das Gerät ein ausreichendes Sichtfeld erfasst,
  • die Schärfe bis in den Randbereich hinein besteht,
  • sich das Neue für Brillenträger eignet, sofern das auf Sie zutrifft
  • das Glas dem Verwendungszweck entspricht,
  • Sie bezüglich der Bauweise zwischen den breiteren Porro-Modellen und den schlanken Ausführungen wählen können,
  • das Gewicht noch im handelbaren Bereich liegt,
  • Eigenschaften wie Stoßfestigkeit und ein Schutz vor Spritzwasser vorhanden sind.

Insbesondere die letzten Punkte sollten zutreffen, wenn Sie ein Kinder-Modell suchen. In diesem Fall wird es sicher keine überbreite Porro-Ausführung werden und auch der Vergrößerungs-Faktor kann etwas geringer ausfallen.

Für den Hausgebrauch sind Sie mit einem „10x50“ bestens bedient. Ob Sie jedoch letzten Endes einem Nikon-Produkt im mittleren Sektor oder einem Artikel aus dem oberen Preissegment das „Ja-Wort“ geben, bleibt Ihren Ansprüchen und Ihrem verfügbaren Budget vorbehalten.

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