Gaming Monitor Test und Kaufberatung

Gaming Monitor

Gaming Monitor Test: Zocken, schärfer als die Realität

Für das Gaming ist nicht nur ein Gaming PC und die entsprechende Hardware wie eine passende Maus, Tastatur und Ähnliches nötig, sondern auch ein geeigneter Monitor, denn der erweckt das Lieblingsspiel erst zum Leben. Sie sind keine Erfindung der Hersteller, die einen normalen Monitor mit einer neuen Bezeichnung ausstatten, um sie teurer verkaufen zu können. Tatsächlich bieten sie wesentlich mehr Leistung, die Ihrem Spielerlebnis zugute kommen. Der Markt bietet unheimlich viele Gaming Monitore an, sodass die Auswahl ziemlich schwierig fällt, denn auf den ersten Blick im Laden sehen alle irgendwie gleich aus.

Der Unterschied wird erst im Detail deutlich. Weil sich auch in unserer Redaktion der eine oder andere Zocker befindet, haben wir uns entschlossen, dieser Thematik auf den Grund zu gehen und nicht nur einige Monitore zu testen, sondern auch einen umfassenden Ratgeber zur Verfügung zu stellen, der Sie bei der Suche unterstützen soll.

Soll es lieber ein 17-Zoller oder ein 29-Zoller ein, ein HD, WQHD oder ein UHD? Welche Marke ist empfehlenswert, denn sowohl BenQ als auch Asus, Eizo oder Samsung sind solche, die bekannt und etabliert sind. Es ist nicht einfach, das wissen wir. Auch sind Sie mit diesen Fragen nicht alleine – zum Glück aber auf unserer Seite gelandet.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Gaming Monitoren auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Reaktionszeit
Farbdarstellung
Design
Verarbeitung

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Gaming Monitor Kaufberatung

Warum muss es ein Gaming Monitor sein?

Natürlich reicht auch jeder andere Monitor, um Spielen wie Fallout 7, Grand Theft Auto 5 oder Battlefield zu frönen – bis Sie einen Gaming Monitor benutzt haben. Spätestens dann werden Ihnen die Unterschiede auffallen und Sie werden keinen anderen mehr besitzen wollen. Schlicht gesagt sind Sie genau für diesen Zweck ausgelegt: Lange Sessions vor dem Computer. Aus diesem Grund sind sie nahezu flicker- und flimmerfrei. Das hat den Vorteil, dass Sie weniger schnell Müde werden, nicht so oft Kopfschmerzen und Augenbrennen bekommen und auch Ihr Schlaf sich verbessern wird.

 

Jeder Spieler braucht einen eigenen Monitor

Nicht nur die Games unterscheiden sich voneinander, auch die dafür geeigneten Monitore. Unterscheiden tun wir in den Kategorien „Shooter- und/oder MOBA-Spieler“, „MMO-/Rollenspieler“, „Enthusiast“, „Allrounder“ und den „Sparfuchs“.

Bei „Shooter- und/oder MOBA-Spielern“ kommt es auf Schnelligkeit an. Nicht nur im Spiel, sondern auch der Monitor muss mitziehen. Das bedeutet, dass ein Modell ausgesucht werden muss, welches mit einer möglichst kurzen Reaktionszeit glänzt. Displays mit einem 16:9- oder 16:10-Format und Reaktionszeiten von maximal 1 MS (grey-to-grey) sollten hier Pflicht sein. Zudem sollten der Monitor 120 Hertz besitzen, damit wirklich jede Verzögerung ausgeschlossen werden kann. In Sachen Anschlüsse sollten Sie einen „Dual Link“-DVI Anschluss, DisplayPort (DP) oder HDMI wählen.

Den „MMO-/Rollenspielern“ kommt es vor allem auf die Bildqualität und Farbdarstellung an, damit der geliebte Charakter so richtig zur Geltung kommt. An besten eignet such da ein IPS-Monitor. Ist dazu noch sehr groß, wird das Spielerlebnis umso besser. Wer es besonders detailreich mag, kann auch zu einem 4K-Modell greifen.

Der „Enthusiast“ ist wohl der am schwierigsten zufriedenstellende Zocker, der auch am meisten ausgeben wird. Er benötigt nicht nur ein möglichst großer Bildschirm, sondern auch die entsprechende Technik. Ultra-HD- bzw. 4K-Displays sind hier gefragt, damit wirklich jedes Detail so rüberkommt, dass voll und ganz ins Spielegeschehen abgetaucht werden kann. Hinzu kommt eine Auflösung von 3.840 x 2.160 oder 4.096 x 2.160 Pixel, eine wesentlich größere Anschlussvielfalt. Das alles benötigt natürlich auch eine entsprechende Hochleistungsgrafikkarte.

Der „Allrounder“ möchte sich nicht festlegen und kann es wahrscheinlich auch nicht, weil er querbeet alles spielt und den Monitor auch noch für andere Dinge braucht. Für diese Gruppe sind Modelle zu empfehlen, die die LCD-Technik besitzen und mit einem IPS- oder VA-Panel ausgestattet sind und eine WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) bieten. Darüber hinaus sollten auch möglichst verschiedene Anschlüsse zur Verfügung stehen, damit der Monitor flexibel eingesetzt werden kann. Sollte er auch für das Heimkino genutzt werden wollen, so sollt er die 21:9-Option besitzen.

Kommen wir zum „Sparfuchs“. Er möchte möglichst viel für wenig Geld. Für diese Gamer ist ein TN-Panel eine gute Wahl, für etwas mehr Geld sei zu einem IPS-Monitor geraten. Für unter 300 Euro gibt es schon sehr gute Modelle, die eine Full-HD-Auflösung bieten, eine gute Reaktionszeit und immerhin bis zu 27-Zoll.

 

Welcher Panel es sein sollte

Das Herzstück eines jeden Monitors ist das Panel, von dem derzeit vier verschiedene Techniken auf dem Markt sind.

Die TNs (Twisted Nematic) legen sich viel Wert auf eine naturgetreue Farbdarstellung. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises werden Sie mit schnellen Reaktionszeiten und einer energiesparenden Unterhaltung belohnt. Die IPS-Panel sind allerdings besser, wenn Sie hohe Kontraste und klare Farben mögen. Mittlerweile werden die Preise auch immer moderater und die Vorzüge werden von Gamern gerne angenommen. Der größere Blickwinkel ist vor allem in Zockerrunden sehr praktisch.

Schaut man sich die MVA-Panels (engl. „Multi-domain Vertical Alignment“) an, so muss man feststellen, dass eine gute Blickwinkelstabilität und eine sehr gute Farbdarstellung geboten werden. Dafür zeigt die Reaktionszeit Schwächen, die für die meisten Gamer sehr wichtig ist. Aus diesem Grund sei zur IPS-Technik geraten.
FreeSync und G-Sync

Sowohl FreeSync als G-Sync haben das Ziel, das Bild ohne Schlieren darzustellen. G-Sync kommt dabei aus dem Hause der Grafikkartenschmiede Nvidia, während AMD für Softwarelösung FreeSync verantwortlich ist. Mit einer guten Grafikkarte sollte es zwar kein Problem mehr sein, doch man versucht stets, mögliche Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Technik dahinter ist, dass die Bildwiederholrate dynamisch angepasst wird. Und zwar an die Bilder pro Sekunde (Frames per Second), die durch die Grafikkarte entstehen. Allerdings ist dazu eben auch die richtige Grafikkarte nötig. Für G-Sync benötigt es eine Geforce GTX 650 Ti – mindestens.

 

4K Monitore: Sind sie die Zukunft?

Die neueste technische Errungenschaft scheinen sogenannte 4K Monitore zu sein. Die Ultra-HD-Modelle werden zwar immer günstiger, sind aber vergleichsweise noch teuer, weil sie eine gewisse Hardware brauchen, damit die Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln auch genommen werden kann. Dazu benötigen Sie eine Grafikkarte, die auf jeden Fall einen DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0-Anschluss besitzt. Alles darunter wird auf 30 Hz hinauslaufen, die Folge davon sind Bildruckler. Eine GeForce GTX 960 (eine von den tauglichen Grafikkarten) würde ca. 200-260 Euro kosten. Andere Grafikkarten sind etwas billiger, aber mindestens 150 Euro sollten Sie zusätzlich zu dem Monitorpreis einplanen.

 

Erfahrung mit 4K-Monitoren

Die Reinigung für perfekte Sicht

Auch ein Bildschirm sollte ab und an gereinigt werden, da Staub und anderer Schmuck auf ihm landen können. Bevor Sie sich an die Reinigung machen, sollten Sie den Netzstecker ziehen und 30 Minuten warten, damit das Gerät vollständig abgekühlt ist. Nehmen Sie dann ein Microfasertuch oder Brillenputztuch zur Hand säubern Sie das Display. In der Regel geht das ganz einfach und ohne großen Aufwand. Sollte der Schmutz hartnäckiger sein, können Sie ein wenig (!) Wasser zur Hilfe nehmen. In die Ecken kommen Sie am besten mit einem weichen Winkel.

Nutzen Sie am besten nur spezielle Reinigungsmittel, die für Monitore ausgelegt sind. Diese sollten Sie aber nie direkt auf das Display sprühen. Nutzen Sie auf keinen Fall Fensterreiniger, oder Spülmittel, denn dadurch verschmutzt er noch eher oder die Schutzschicht wird so angegriffen, dass Sie ihn bald austauschen müssen.

 

Die Kaufkriterien

Es ist so weit, ein neuer Monitor muss her. Ganz gleich, welchen Sie im Auge haben, die folgenden Punkte helfen Ihnen bei der endgültigen Auswahl. Einige davon hängen natürlich von Ihren persönlichen Erwartungen ab.

Reaktionszeit

Damit es nicht zu Verwackelungen oder Schlieren kommt, sollte die Reaktionszeit so niedrig wie möglich ausfallen. 100 Prozent auf die Angaben sollten Sie nicht vertrauen, da es keine einheitlichen Messmethoden gibt. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen einen persönlichen Test und das Hinzuziehen von Erfahrungsberichten anderer Nutzer.

Bildwiederholungsrate

Die Bildwiederholungsrate ist in Herz (Hz) angegeben und beschreibt, wie viele Bilder in der Sekunde wiedergegeben werden. Umso höher sie ausfällt, desto flüssiger ist das Bild. Es sollten mindestens 60 Hz für den Otto Normalverbraucher sein, 120 Hz sind für Gamer ideal. Mittlerweile gibt es auch Modelle mit 144 Hz, die werden aber wohl mehr im Profigamer-Bereich genutzt.

Auflösung

In der Regel wird heute mit 1.920 x 1.080 Pixel gespielt, doch auch UHD (auch 4K) sind es 3.840 × 2.160 Pixel sind nicht mehr so selten. Damit keine Verzerrungen entstehen, muss das Display eine Auflösung besitzen, die sowohl von dem Spiel als auch der Grafikkarte unterstützt wird.

Bildschirmdiagonale

Die Bildschirmgröße wird nicht nur bei Smartphones wieder wichtig, sondern auch bei Monitoren. Vorbei sind die Zeiten, in denen Ihr Bild angeschnitten wird. Für den normalen Gamer wird wahrscheinlich ein 24 Zoll Gerät reichen, denn es braucht auch einen gewissen Abstand zum Bildschirm, weil sonst nicht klar gesehen werden kann.

Anschlüsse

Überprüfen Sie, welche Rechenleistung Ihr PC besitzt und welche Anschlüsse die Grafikkarte unterstützt. Mindestens 60 Hz sollten es sein. Entscheiden Sie sich für ein 44 Hz-Modell so sind Sie meistens an ein DVI-D Kabel gebunden. Mit entsprechenden Adaptern vom DP können Sie eine DVI- oder HDMI-Schnittstelle erschaffen.

Kontrast

Wenn Sie an einem hellen Ort spielen, so ist ein hoher Kontrast von Vorteil. Hier kommt es allerdings wieder mehr auf Ihr persönliches Gefühl an als auf die Angaben des Herstellers. Denn auch ein guter Kontrast kann ein schlechtes Bild machen. Achten Sie daher auf den "statischen" Wert  und den "dynamischen" Wert.

Ergonomie

Da nicht jeder Mensch gleich ist, ist es wichtig, einen ergonomischen Monitor zu besitzen – gerade dann, wenn er von mehreren benutzt wird. Gemeint ist damit, dass Sie ihn in der Höhe verstellen können und im Idealfall auch schwenken können. Als Zocker sitzen Sie oft mehrere Stunden am PC, weswegen sich eine entspiegelte Oberfläche besser eignet. Der Grund hierfür sind die Umgebungsspiegelungen, die die Augen auf Dauer sehr ermüden.

 

Monitore im Gespräch

Zwar hat Stiftung Warentest keinen reinen Gaming-Monitor-Test gemacht, dafür gibt aber zahlreiche andere Portale, die immer wieder verschiedene Modelle unter die Lupe nehmen. Einige davon, die im Gespräch waren und sind, möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Der schlichte 24 Zoll Monitor BenQ xl2430t kommt mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Aktuell ist er für den Preis von ca. 390 Euro zu haben. Der Bildschirm ist nicht nur höhenverstellbar und neigbar, sondern auch diagonal benutzt werden und in 45 Grad nach Links und Rechts gedreht werden. An der Seite befindet sich eine kleine Haltung, an der Sie Ihr Gaming Headset aufbewahren können. Der BenQ xl2420t ist ebenfalls 24 Zoll groß und bietet 1 Millisekunde Reaktionszeit sowie die TN-Technik und 144 Hertz, während der xl2420g (ca. 500 Euro) als erster Monitor die Nvidias G-Sync-Technologie unterstützt. BenQ wurde 2001 gegründet, kommt aus Taiwan und bietet eine große Auswahl von High-Tech-Produkten an.

Mit dem Asus VG248QE wurde von dem seit 1989 existierenden Unternehmen ein Fast-Response-Display auf den Markt gebracht, der mit 144 Hz läuft und eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mitbringt. Aufgrund des TN-Panels ist die Farbwiedergabe nicht ganz so schön, dafür ist das Gerät auch schon ab 280 Euro zu haben. Für ca. 20 Euro mehr gibt es den VS248h, welcher eine VGA, ein DVI-D, ein HDMI-Schnittstelle besitzt und 25 Grad  verstellt werden kann. Der 27 Zoll ASUS ROG SWIFT PG278Q (ca. 700 Euro) mit 2560 × 1440 Pixeln bringt nicht nur 144 Herz mit, sondern auch einen Turbo-Key, mit dem die Hertz-Frequenz einfach umgeschaltet werden kann. Außerdem besitzt der Bildschirm mit der NVIDIA® G-SYNC™- und ASUS GamePlus-Technologie Technologie und verfügt über zwei USB 3.0-Anschlüsse.

Doch auch der Eizo Foris FG2421 (ca. 400 Euro) mit VA-Panel hat gute Kritiken bekommen. Der Full-HD-Monitor überzeugt in den Gaming Monitor-Tests durch eine besonders kurze Reaktionszeit von einer MS und seinen Lightboost. Ausgestattet ist er mit Display Port, DVI, HDMI, USB Anschlüssen. Die seit 1968 bestehende Eizo Nanao Corporation ist für teure, aber auch sehr gute Monitore bekannt.

 

Wie übertaktet man seinen Gaming Monitor?

 

Für Zocker sollte  es ein Gaming Monitor sein

Jeder PC-Nutzer hat seine eigenen Ansprüche, weswegen keine generelle Empfehlung für einen bestimmten Monitor gegeben werden kann. Es bleibt, auf einige Punkte aufmerksam zu machen, die geeignete Modelle für Zocker ausmachen, denn diese sind vor allem durch ihre hohe Auflösung und ihre super schnelle Reaktionszeit zu erkennen. Immer wieder gibt es neue Modelle auf dem Markt, um das Spielegefühl noch weiter zu optimieren.

In Zeiten, wo das Spielen von Videogames nicht nur ein Hobby, sondern für viele Menschen sogar ein Beruf geworden ist, muss die Technik entsprechend mithalten können. Hinzukommend sollte auf eine Hertz-Zahl, die passenden Anschlüsse und das Panel geachtet werden, um sich selbst einen Gefallen zu tun. Spielemonitore sind zwar vergleichsweise teuer, doch Hobbys kosten nun einmal Geld, wenn es mit dem entsprechenden Equipment betrieben werden soll. Dafür kann davon ausgegangen werden, dass Sie einige Zeit mit Ihrem Monitor leben und spielen, sodass sich die Investition auf jeden Fall lohnt.

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