Dashcam Test und Kaufberatung

Dashcam

Der Dashcam Test – Alles Wichtige über die Autokamera

Zur Aufnahme von Fotos und Videos stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Neben der herkömmlichen Kamera – z.B. von Canon –, welche in der modernen Ausführung mit einem Chip denn mit einem Fujifilm bestückt ist, stehen Camcorder oder Videorecorder zur Verfügung. Während diese Medien weitestgehend zum Festhalten von Urlaubserinnerungen genutzt werden, stellt die Dashcam als Autokamera eine sinnvolle Ergänzung zum foto- und videotechnischen Equipment dar.

Was die Russen in beinahe jedem Fahrzeug mit sich führen, ist hierzulande wenig verbreitet. Doch die Dashcam ist im Kommen. Sie fährt als „Sozius“ auf dem Motorrad mit oder begleitet Snowboarder auf deren Abfahrten und fungiert dabei als Actioncam. Auch immer mehr Autofahrer hängen eine Kamera hinter die Windschutzscheibe, um das Geschehen auf der Straße aufzuzeichnen. Angesichts vieler Details wie Loop-Funktion, GPS, Focus oder Bildqualität fällt eine Kaufentscheidung aber nicht ganz leicht. Hier kommt unser Testbericht ins Spiel. Lesen Sie, worauf Sie bei diesen Kameras achten sollten.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Dashcams auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Aufnahmequalität
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Verarbeitung
Handhabung & Komfort

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Dashcam Kaufberatung

Was ist eine Dashcam?

Die Bezeichnung ist aus zwei englischen Worten zusammengesetzt, welche in der Übersetzung „Armaturenbrett“ und „Kamera“ bedeuten. Damit ist der Hinweis auf den „Einsatzort“ dieser Digitalkameras gegeben. Eine Dashcam wird entweder auf der Armatur des Wagens oder an dessen Frontscheibe angebracht. Auf diese Weise können bei Bedarf alle Aktivitäten im Bereich des „Kamera-Sichtfeldes“ aufgezeichnet werden. Der Unterschied zu herkömmlichen Kameras ist die fortwährende Aufnahme von Bildern bzw. Videos solange diese Funktion aktiviert ist. Ist der Chip voll, beginnt das Gerät aufgrund der vorhandenen Loop-Funktion von vorn und überschreibt „alte“ Daten.

Eine Digital-Kamera würde in der althergebrachten Ausführung anzeigen, dass die Grenzen der Speicherkapazität erreicht sind. Die Aufzeichnungen beginnen je nach Gerät mit dem Starten des Motors oder erst nach Einschalten der entsprechenden Funktion. Die Befestigung sollte so gewählt werden, dass das Gerät auch bei sehr schlechten Straßen nicht zu Boden fällt. Allgemein dient eine Halterung mit Saugfuß oder Klebepads zur Fixierung.

(Quelle: Wikipedia)

 

Die Kandidaten in unserem Testbericht

Die Zahl der Anbieter ist groß. Noch größer die Zahl der Produkte, die diese auf den Markt gebracht haben. Für unseren Vergleichstest beschränken wir uns daher auf einige Modelle, anhand derer wir Ihnen die Funktionen einer Autokamera erläutern. Zu den namhaften Vertretern dieser Sparte gehören

  • Rollei,
  • iTracker,
  • Garmin und
  • NavGear.

Für unseren Testbericht haben wir uns insbesondere auf die „CarDVR-120 GPS“ von Rollei, die „MDV-2295“ von NavGear und die „GS6000“ von iTracker, die mit Full HD, GPS und weiteren Features im Test besonders überzeugen konnte, konzentriert. Aus der Fotobranche bekannte Größen wie Fujifilm oder Canon vermisst man in der Dashcam-Liga allerdings.

 

Die Funktionsweise einer Dashcam

In der Autokamera steckt ein Akku. Damit ist gesichert, dass das Gerät auch dann aufzeichnen kann, wenn kein Strom von anderen Stromquellen her zur Verfügung steht. Über ein Mini-USB-Kabel ist das Modell mit dem entsprechenden Anschluss des Fahrzeuges verbunden und bezieht nach dem Starten des Motors den Strom von der Bord-Batterie. Für die Speicherung der Daten muss ein Speichermedium eingesetzt werden. Wie bei jeder herkömmlichen Digitalen gibt es verschiedene Ausführungen. Je nach Kamera müssen Sie den entsprechenden Chip einsetzen.

Auch der Hersteller Garmin, welcher vor allem im Zusammenhang mit dem Navigationsgerät bekannt sein dürfte, ist mit derartigen Kameras auf dem Markt vertreten. Die Garmin „20 HD“ wird beispielsweise mit einer Micro-SD-Karte bestückt. Ebenso die „Rollei „CarDVR“. Ist die Karte voll, beginnt die Carcam entsprechend der Loop-Funktion von vorn. Die Daten lassen sich in der bekannten Weise am Rechner oder anderen verfügbaren Medien abspielen und vergrößern.

 

Dashcam Vergleich 30fps vs 60fps

Die Ausstattungsmerkmale einer Dashcam

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Ausstattungen.

Der G-Sensor

Der Einsatzbereich einer Cam ist das direkte Umfeld des Fahrzeuges, in dem diese installiert wurde. Solange die Bewegungsabläufe keine Auffälligkeiten zeigen, arbeitet die Autokamera in der genannten Weise und überschreibt nach Erreichen der Speicherkapazität alte Daten. Eine Digitalkamera in der Dashcam-Ausführung, welche mit dem genannten Sensor ausgestattet ist, registriert jedoch Abweichungen von den normalen Bewegungsabläufen und beginnt, in der gleichen Zeit mehr Bilder aufzuzeichnen. Diese werden zudem mit einem Schreibschutz versehen. Dieses Ausstattungsmerkmal ist im Falle eines Unfalls sinnvoll, da die Aufzeichnung nicht nur in höherer Qualität erfolgt. Auch ein Überschreiben der Daten wird verhindert. Modelle von Garmin arbeiten beispielsweise mit dem Sensor, welcher die jeweiligen Geräte im Test deutlich nach vorn bringt. Diese Funktion ist nicht mit der Bewegungserkennung zu verwechseln.

GPS

Die im vorherigen Abschnitt genannte Funktion ist bei den meisten Modellen mit GPS gekoppelt. Auf diese Weise lässt sich der Fahrweg später nachvollziehen. Im Falle eines Unfalls oder eines ähnlichen Ereignisses stellen beide Funktionen eine hilfreiche und nützliche Kombination dar. Allerdings darf die Funktion nicht mit der von Navi-Geräten verwechselt werden. Die Möglichkeit der Routensuche besteht nur beim speziellen Navigationsgerät, nicht aber bei der Auto-Kamera. Als Bezug auf unsere Testbericht-Kandidaten können hier z.B. die „GS6000“ oder besagte „DVR“ von Rollei genannt werden.

Bewegungserkennung

Eine Dashcam macht nicht nur dann Sinn, wenn der rollende Verkehr rund um das Auto aufgezeichnet wird. Auch im Ruhezustand kann eine solche Digitalkamera nützlich sein, wenn diese mit einer Bewegungserkennung ausgestattet ist. Dann registriert das Gerät z.B. auch auf dem Parkplatz Aktivitäten in der Nähe des Fahrzeuges und schaltet sich ein. Derart ausgestattete Modelle bieten unter Umständen einen guten Schutz vor Einbrechern. Allerdings ist auch eine Dashcam ein wertvoller Gegenstand, der gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe zu sehen ist und vielleicht gerade einen Einbruch provoziert. Diese beiden Fakten gilt es bei der Entscheidungsfindung gegeneinander abzuwiegen. Wenn Sie hinter der Scheibe keine „Einladung“ hinterlassen wollen, lässt eine Halterung in der komfortablen Ausführung eine einfache Entnahme der Videokamera zu. Für den Fall, dass Sie die Bewegungserkennung wünschen, können Sie z.B. zur „DVR“ von Rollei oder zur „MDV“ greifen.

Integriertes Mikrofon

Da eine Autokamera in der Regel zum Aufnehmen von Bildern oder Videos konzipiert ist, verfügen nicht alle Modelle über ein Mikrofon, welches zusätzlich Geräusche und Stimmen aufzeichnet. Unser iTracker-Modell oder Vertreter aus dem Garmin-Sortiment können dies jedoch.

Die Bildqualität

Dieses Kriterium spielt auch bei einer Autokamera eine große Rolle. Schließlich besteht die Aufgabe eines solchen Gerätes in der Aufnahme von bewegten Bildern. Besonders gute Aufnahmen bekommen Sie mit Kameras, welche mit FHD aufzeichnen. Für den Normalverbraucher muss es allerdings nicht zwingend Full HD sein. Eine HD-Auflösung genügt zumeist. Das ist preislich günstiger zu haben, denn die „FHD“s sind teurer. Zur Lichtmessung bei der Aufnahme und für bessere Kontraste verfügen einige Kameras über den sogenannten CMOS-Sensor. Für eine komfortable Nutzung sollte die Möglichkeit bestehen, die Aufnahmen zu vergrößern. Möchten Sie ausgezeichnete Aufnahmen, sollten Sie bezüglich der Bildqualität die genannten Kriterien im wahrsten Sinne des Wortes im Focus haben.

Das Display

Die meisten Auto-Kameras sind für den direkten „Sichtkontakt“ in Echtzeit mit einem Display ausgestattet. Ziehen Sie den Kauf eines solchen Modells in Erwägung, sollte der Bildschirm groß genug sein, um alles gut erkennen zu können. Bei der „CarDVR“ erscheinen die Bilder auf einem 2,7“-Bildschirm, was jedem Anspruch genügen sollte. Schließlich darf die Kamera die Sicht nicht mehr als nötig behindern. Mit 2,3“ ist der Bildschirm der „20HD“ von Garmin etwas kleiner, aber immer noch ausreichend.

 

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Dash- bzw. Actioncam achten?

Ob Ihre „Zukünftige“ mit den oben angeführten Funktionen ausgestattet ist, sei Ihren Ansprüchen überlassen. Folgende Punkte sollen nochmals als grobe Richtlinie dienen. Achten Sie auf

  • Leichte Bedienbarkeit, wobei ein Mindestmaß an möglichen Einstellungen entsprechend Ihren Wünschen vorhanden sein sollte.
  • einen guten Ton, sofern die Auto-Videokamera auch für Tonaufzeichnungen ausgelegt ist.
  • scharfe Aufnahmen, da diese der eigentliche Zweck eines Camcorder-Gerätes ist. Welche Produkte diesbezüglich gut abschneiden, sagen Ihnen neben unseren Ausführungen diverse Testberichte unter anderem von Computerbild.
  • ein ausreichend großes Display.
  • Bewegungserkennung, wenn Sie die Kamera nicht nur während der Fahrt auf der Autobahn, sondern auch als „Überwachungsgerät“ auf dem Parkplatz nutzen möchten. Beachten Sie, dass ein Modell mit Bewegungserkennung nur dann Sinn macht, wenn es auch während Ihrer Abwesenheit montiert bleibt, dann aber für jedermann sichtbar ist und eventuell zum Objekt der Begierde werden könnte.
  • Lesen Sie vor dem Kauf Testberichte bzw. wägen Sie im persönlichen Vergleichstest die Funktionen in ihrer Gesamtheit und Notwendigkeit für Ihren Bedarf ab.

 

Wie sinnvoll ist ein Auto-Camcorder?

Über Sinn oder Unsinn lässt sich bei den meisten Produkten streiten. Natürlich können Sie die herkömmliche Canon oder die überholte Variante mit Fujifilm inside hervorholen und einen Urlaubsfilm nach dem anderen mit stehenden Bildern füllen, wenn es auf der Autobahn und auf dem Weg z.B. nach Niedersachsen wieder einmal unübersichtlich wird. Aber eine Dash liegt bezüglich der unkomplizierten und schnellen Funktionsbereitschaft klar vorn. Dafür braucht es keinen Test. Was die Russen schon lange ausgiebig nutzen, sollten auch wir häufiger verwenden.

Ein Camcorder hinter der Frontscheibe bietet ein Stück weit Sicherheit, auch wenn die Gerichtsbarkeit das bei der Klärung eines Falles womöglich anders sieht. Die Möglichkeit des Heranziehens besteht zumindest. Außerdem ist so manches interessante Ereignis am Straßenrand bereits vorbei, ehe Sie die gute alte Canon aus der Tasche gekramt und das Motiv im Focus haben. Diese sollte inklusive Fujifilm den wirklich interessanten Motiven am Urlaubsort – z.B. in Niedersachsen – vorbehalten bleiben.

 

Das Gerichtsurteil zu Dashcams in Deutschland

 

Vor- und Nachteile von Autokameras gegenüber herkömmlich Digitalen

Der größte Vorteil liegt mit der Möglichkeit, bestimmte und unvorhergesehene Situationen ohne weitere Vorkehrungen filmen zu können, klar auf der Hand. Die Kamera ist hinter der Frontscheibe fixiert und mit dem Starten des Motors einsatzbereit. Mit Bewegungserkennung schaltet sich diese auch im Ruhezustand ein, wenn Bewegungen in unmittelbarer Nähe ein Vorkommnis andeuten. Später lassen sich mit dem Aufnahmen nicht nur Szenarien, sondern auch Fahrtrouten und dergleichen nachvollziehen.

Im Preis liegen die Modelle keineswegs über den herkömmlichen Digitalen. Die Nachteile beschränken sich auf die Sichtbarkeit hinter der Frontscheibe, wenn die Kamera wegen der Bewegungserkennung montiert bleiben muss. Zudem könnten sich aus datenschutzrechtlichen Gründen Konsequenzen für den Filmer ergeben, wenn dieser Aufnahmen veröffentlicht.

 

Vorteile und Nachteile einer Dascam

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