Camping Laterne Test und Kaufberatung

Camping Laterne

Die Campinglampen im Ratgeber

Beim Camping in der Wildnis, auf Festivals, auf Campingplätzen oder als mobile Laterne auf dem Dachboden, im Keller oder bei einem Stromausfall – eine Campingleuchte ist in vielen Situationen unverzichtbar.

Was gibt es Schöneres als lange unter einem beleuchteten Vorzelt zu sitzen und noch ein Glas Wein o. Ä. zu genießen?

Um die richtige Campinglampe zu finden, gibt es einiges zu beachten. Was ist bei Lichtfarbe, Lumenzahl und Energieversorgung der Lampen zu beachten? Welche Typen gibt es?

In diesem Camping-Lampen-Ratgeber erhalten Sie alle Antworten zu diesem Thema.

In unserem anschließenden Campinglampen-Test-2016 haben wir die besten Modelle herausgesucht und jede Camping-Laterne gründlich für Sie getestet.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Camping Laternen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Leuchtdauer
Verarbeitung
Bedienung
Optik

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Camping Laterne Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Camping-Laternen:

Sie sind günstig, leicht und portabel

Sie können mit regulären Akkus oder Batterien betrieben werden

Es gibt sie mit verschiedenen Modi und Lichtfarben

Die Lichtausbeute variiert von Modell zu Modell stark

Ein Outdooreinsatz benötigt eine wasserfeste Bauweise

Campingleuchten-Ratgeber: Licht, wo Sie es brauchen

Ob als Not-, Orientierungs- oder Stimmungsleuchte beim Outdooraufenthalt sind Campingleuchten die praktischste Beleuchtungsmöglichkeit. Campinglampen sind leicht, einfach zu bedienen und haben eine lange Leuchtdauer. Wenn Sie in einem größeren Zelt etwas suchen und der Lichtkreis einer Taschenlampe einfach nicht ausreicht, spendet eine Laterne genug Licht.

Durch mehrere Modi können Sie bei den meisten Lampen auch die Lichtintensität verändern. In der Regel stehen drei Funktionen zur Wahl: Sehr hell, gedämpft und eine Blinkfunktion. Als Stimmungslicht braucht es nicht so viel Lumenkraft, wie beim Lesen oder auf einem nächtlichen Gang zu den sanitären Anlagen.

Es gibt zwei Grundvarianten: LED-Technik mit verschiedenen Betriebsmöglichkeiten und Leuchten mit Gaskartusche. Wir stellen Ihnen alle Varianten vor, damit Sie danach für sich entscheiden können, welche für Ihre Bedürfnisse die Richtige ist.

Einsatzmöglichkeiten sind u. a.:

  • Camping im Zelt oder Vorzelt, Wohnmobil oder Wohnwagen
  • Schlecht beleuchtete Räume, wie Keller und Dachboden
  • Outdooraktivitäten wie Fischen
  • Stromausfälle

 

Gas-Campinglaternen

Die meisten Gaslampen sind stufenlos regelbar. Das Gehäuse besteht in der Regel aus pulverbeschichtetem Stahl. Wichtig ist bei dieser Art Campingleuchten, dass auch das Glas bruchsicher ist, denn wenn diese zerbrechen, wird es gefährlich. Auch ist es, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, nicht empfehlenswert, sie in geschlossenen Räumen zu verwenden.

Zu groß ist das Restrisiko einen Brand zu verursachen. Die Gaslaternen sind stufenlos regelbar. Das Gehäuse besteht in der Regel aus pulverbeschichtetem Stahl. Die Gaskartuschen, mit denen Sie betrieben werden, mit denen Sie auch ihren Campingkocher betrieben, wodurch der Umstand solche Kartuschen mitzunehmen kein zusätzliches Gewicht darstellt. Für romantische Abende sind Gaslampen mit ihrem Retrocharme und den Glühstrümpfen die eindeutig bessere Wahl.

Wer mehr Licht braucht, da Gaslampen auf etwa 80 Watt kommen, kann auch auf Campinglampen mit Benzin oder Petroleum zurückgreifen. Hier besteht aber ebenso Brandgefahr und man muss extra ausreichend Benzin (bis zu 200 Watt) oder Petroleum (bis zu 400 Watt) mitnehmen, was bei einer Trekkingtour schnell zum K.-o.-Kriterium werden wird.

Vorteile der Gaslampen:

  • Sehr hell, großer Lichtkegel
  • Stufenlos dimmbar
  • Romantisches Retrodesign

Nachteile der Gaslaternen:

  • Schwerer als LED-Campingleuchten
  • Brandgefahr

 

LED-Camping-Leuchten

Früher fraßen die elektrischen Leuchten so viel Energie, dass nach wenigen Stunden neue Batterien eingelegt werden mussten oder der Akku an die Stromversorgung musste. Zu dieser Zeit war die Gaslaterne eine bessere, wenn auch gefährlichere Alternative.

Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die modernen LED-Camping-Laternen sind leistungsstark und halten sehr lang. Nur wenige Modelle haben eine stufenlose Regulierung der Lichtintensität und nur drei Wahlmöglichkeiten zwischen hell, gedämpft und blinkend.

Batteriebetrieb

Ob mit Einwegbatterien oder Wiederaufladbaren – diese Art der Stromversorgung der Campinglampen ist die unkomplizierteste. Der Verbrauch der LEDs ist so gering, dass sie meistens acht Stunden oder länger durchhalten, bevor Sie ausgetauscht werden müssen. Die Größe der Batterien variiert zwischen zwei AAA bis zu Blöcken. Je weniger und kleiner die Batterien sind, desto geringer ist zwar auch die Leistungsdauer, aber auch das Gewicht der Lampe.

Fest eingebauter Akku

LED-Camping-Leuchten mit festem Akku halten in der Regel nicht so lang durch wie die mit Batterien, sind aber umweltfreundlicher. Auch hier gilt, je leichter und kleiner der Lithiumionen-Akku, desto kürzer die Leuchtdauer, aber auch desto leichter ist die Laterne.

Wie der Akku versorgt wird, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Die regulären Modelle sind mit einem Anschluss für einen Netzstecker für die Steckdose versehen. Andere können per Mikro-USB-Kabel am Computer oder mit Adapter auch hier an der Steckdose oder durch ein KFZ-Ladegerät geladen werden. Eine besondere Variante gibt noch zusätzlich die Möglichkeit eines Kurbelbetriebs.

Dieser Dynamo lässt sich durch emsiges Kurbeln für kurze Einsätze bei Notfällen wieder etwas aufladen. Einige Lampen haben Solarpaneele, die den Akku mit Tageslicht wieder mit Strom versorgt – oftmals in Kombination mit einem Solarpaneel, da dieses nicht bei schlechtem Wetter und in der Nacht funktioniert.

Vorteile der LED-Campinglampen:

  • Kein Sicherheitsrisiko
  • Kein Extragepäck für die Energieversorgung
  • Günstig
  • Leicht und meistens klein und handlich
  • Viele mögliche Extras
  • Energiesparend

Nachteile der LED-Lampen:

  • Oftmals sehr kaltes LED-Licht
  • Bei fest eingebautem Akku: kurze Leuchtdauer

 

Mögliche Extras

Etwas luxuriösere Modelle und natürlich die Gaslampen lassen sich stufenlos dimmen. LED-Modelle können noch mit vielen weiteren Extras aufwarten. Hier sind einige Beispiele für Extras die eine LED-Campinglampe haben kann:

  • Standfeste Gummifüße
  • Gummierte Handgriffe und Griffflächen
  • Justierbarer Leuchtradius/Leuchtweite
  • Wasserdichte oder sogar Schwimmfähigkeit
  • Mehrere Leuchtmodi
  • Taschenlampenfunktion
  • Fernbedienung
  • Mehrere Aufhängungsmöglichkeiten
  • Magnetaufhängung

Aufhängungsmöglichkeiten

In Zelten ist wenig Platz und auf dem Tisch im Vorzelt ebenso wenig, daher ist es sehr wichtig, dass Ihre neue Campingleuchte über gute Aufhängungsmöglichkeiten verfügt. Ideal sind eine Karabineraufhängung/Haken an der Unterseite bei LEDs und ein Henkel an der Oberseite zum Aufhängen. Gerade bei Gaslampen sollte die Aufhängung Hitze abweisend sein, damit Sie sich nicht beim Transport verbrennen. Einige Modelle sind noch mit einer Magnetaufhängung ausgestattet, die einfach an der Zeltstange angedockt werden kann.

 

Wie viel Lumen braucht eine Campinglampe?

Um in der freien Natur nachts etwas zu sehen, sollte man mindestens 200 Lumen parat haben. Die meisten Campinglampen haben 300 bis 600 Lumen. Lumen ist die Maßeinheit für den Lichtstrom, der tatsächlich abgegeben wird. Wer noch die Wattwerte im Kopf hat, kann die Lumenleistung mit dieser Formel stark vereinfacht ausrechnen:

  • Ehemalige Wattzahl x 10 = der ungefähre Lumenwert
  • 400 Lumen entsprechen etwa 40 Watt
  • 600 Lumen entsprechen etwa 60 Watt

Campinglampe mit 300 Lumen

 

Schutzklassen

Die IP-Schutzklassen (International Protection Codes) geben an, für welche Umgebungsbedingungen elektrische Geräte, in unserem Fall LED-Campinglampen, geeignet sind. Welche Schutzklasse Ihre Campingleuchte haben sollte, richtet sich nach dem geplanten Einsatz. Dies sind die Schutzklassen und ihre Bedeutungen:

 

IP-Schutzklasse

Bedeutung

IPX0

Kein Schutz vor Wasser

IPX1

Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser

IPX2

Schutz gegen schräg fallendes Tropfwasser

IPX3

Schutz gegen Sprühwasser

IPX4

Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen

IPX5

Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen

IPX6

Schutz gegen vorübergehende Überflutung

IPX7

Schutz vor zeitweisem Eintauchen in Wasser

IPX8

Wasserdicht

IPX9

Druckwasserdicht

 

 

Kunststoff vs. Metall

Als Materialien für Camping-Laternen eigenen sich zwei Varianten: Kunststoffverbindungen und Metalle.

Metall

Das Metall für Lampengehäuse ist rostfrei und in den meisten Fällen aus pulverbeschichtetem Stahl oder Alu mit einem zusätzlichen Schutz durch eine Lackierung oder einen Kunststoffüberzug. Diese Beschichtungen dienen der Temperaturisolierung der Lampe. Die metallene Stabilität hat aber einen großen Nachteil: Es wiegt wesentlich mehr als Kunststoff.

Auch die Rost-Problematik  ist trotz der Materialien und Beschichtungen bei vielen Lampen, die oft im Freien eingesetzt werden, nicht ganz vom Tisch. Die Leuchtflächen sind in der Regel aus Glas. Hier sollte man darauf achten, dass es bruchsicher ist, da dies ein großer Risikofaktor ist. Bei Modellen mit durchsichtigem Kunststoff als Leuchtfläche ist dieses Risiko nicht gegeben, aber sie haben in der Regel auch keinen Metallkorpus.

Kunststoff

Die Kunststoffverbindungen sind sehr leicht, hitzebeständig und einfach zu reinigen. Bei modernen Lampen sind die Kunststoffgehäuse auch so robust und stabil gebaut, dass es auch den einen oder anderen Sturz ohne Schaden überstehen kann.

 

Preisklassen

Die Preisspanne der LED-Campinglampen reicht (Stand September 2016) von etwa 5-15 Euro für die günstigsten Modelle (z. B. TaoTronics, SimbR, Trail) über das Mittelfeld mit 15-40 Euro (z. B. Outwell, Coleman, Liteexpress) bis zu den höheren Preisklassen mit bis zu gut 200 Euro (z. B. Coleman, Outwell, Black Diamond). Gaslaternen kosten ohne Kartusche zwischen 15 und 70 Euro (z. B. Campingaz, BRS, Shuzhi). Benziner und Petroleumlampen sind mit Preisen zwischen 100 und 250 Euro die teuerste Variante (z. B. Coleman, Petromax).

 

Darauf sollten Sie unbedingt achten:

  • Stabile und robuste Bauweise
  • Spritzwassergeschützt oder wasserdicht
  • Lange Leuchtdauer
  • Ausreichende Lumenzahl
  • Ihren Ansprüchen gerechte Technik
  • Geringes Gewicht und handliche Größe

 

Zusammengefasst

Campinglampen sind bei Outdoor-Abenteuern nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen für heile Knochen, bei nächtlichen Gängen, für Ordnung im Zelt und einen entspannten Abend im Vorzelt. Sie sind das perfekte Backup für Stromausfälle und bei Such- und Aufräumaktionen im dunklen Keller. Gute Campinglampen – egal ob elektrisch, Gas, Benzin oder Petroleum – müssen für Outdoor-Einsätze gebaut sein.

Das bedeutet: stabil, leicht, sicher und platzsparend. Die Leuchtkraft muss für Ihre Bedürfnisse angepasst sein und die Leuchtdauer so lang wie möglich sein. Die LED-Camping-Laternen liegen alleine durch ihr geringes Gewicht und den Sicherheitsaspekt weit vorne.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir neben den Informationen zu Camping-Laternen in diesem Ratgeber, auch einen Campinglampen-Test zu den LED-Modellen durchgeführt. Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile unserer Testsieger 2016 an und suchen Sie sich das für Ihre Bedürfnisse beste Gerät aus.

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