Hundenapf Test und Kaufberatung

Hundenapf

Hundenapf-Ratgeber auf experten-beraten.de

Die meisten Menschen achten beim Essen darauf, dass es nicht nur schmeckt, sondern auch ordentlich serviert wird, denn das Auge isst schließlich mit. Zugegeben, unseren Haustieren, ob Katze, Hund, Vogel oder Meerschweinchen, ist es wohl ziemlich egal, wie sie ihr Futter bekommen, Hauptsache, sie bekommen es. Zwar gibt es durchaus Tiere die ihre eigenen Vorlieben haben (die einen fressen lieber aus einer Plastikschüssel, die anderen mögen nur helle Farben...), aber an erster Stelle steht, überhaupt etwas zu Fressen zu bekommen. Hauptsächlich sind Hundenäpfe und Co. also für das Auge des Menschen und für dessen Wohlfühlgefühl gestaltet worden. Macht aber nichts, denn am Ende sind beide zufrieden.

Im Handel werden Dutzende Näpfe angeboten, die alle spezielle Vor- und Nachteile haben. Es gibt sie in so vielen Variationen, dass man den Überblick schneller verliert, als einem lieb ist und die Auswahl, umso länger Sie sich umschauen, immer schwerer wird. Im Laufe dieses Ratgebers werden Sie sehen, dass die Wahl des richtigen Hundenapfes nicht nur eine Geschmacksfrage ist, sondern noch viel mehr dahintersteckt, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Machen Sie sich nichts draus. Den richtigen Futternapf zu finden, ist manchmal ein kleiner Lernprozess, der aber auch viel Spaß machen kann.

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Unsere Sieger unter allen getesteten Hundenäpfen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Design
Reinigung
Strapazierfähigkeit

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Hundenapf Kaufberatung

Hundenapf-Facts: kurz und knapp

Hundenäpfe gibt es in vielen verschiedenen Varianten

Wählen Sie das Material mit Bedacht aus

Anti-Schling-Näpfe zügeln vierbeinige Fressmaschinen

Die Napfarten

Sicher haben Sie schon viele verschiedene Näpfe gesehen. Diese möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

Einzelnapf

Grob gesagt ist der Einzelnapf eine Schüssel, der für sich alleine steht. Er kann überall platziert werden, wo Sie es für richtig halten und nimmt nicht viel Platz weg.

Doppelnapf

Bei dem Doppelnapf sind zwei einzelne Futternäpfe (an einer Stelle) fest miteinander verbunden. Die eine Seite kann für das Futter genutzt werden, die andere entweder für das Wasser oder für einen Zweithund. Sie können aber auch in Form einer Futterstation daherkommen. Ein Beispiel hierfür ist der Replus Keramik Doppelnapf „Meshidai True“ (ca. 23 Euro, Stand November 2016).

Futterstation

Besonders schick sieht eine Futterstation aus. Dabei handelt es sich entweder um Näpfe, die, etwas erhöht über dem Boden, in einem Metallgestell stecken oder in einem aus Holz oder Kunststoff. Auch hier sind Ihren persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Sie werden auch gerne als „Futterbar“ bezeichnet und verkauft.

Ergonomischer Napf

Der ergonomische Fressnapf im Grund wieder ein Einzelnapf, nur dass dieser leicht erhöht ist. Es gibt ihn auch als Doppelversion. Diese Näpfe sind ideal für Hunde, die nicht mehr ganz fit sind und Probleme damit haben, sich vor den Napf zu setzen oder zu hocken, weil sie dabei Schmerzen haben. Auch für größere Hunde kann so ein ergonomischer Napf eine gute Alternative zu den herkömmlichen Modellen sein. Der Rand ist dabei auch abgeschrägt, sodass besser aus ihm gefressen werden kann.

 

Materialien

Melamin

Melamin ist ein Spezialkunststoff, welcher sich durch seine Leichtigkeit, Kratz- und Stoßfestfestigkeit und sein Design auszeichnet. Auf den ersten Blick wirkt ein Melaminnapf nämlich wie Keramik, aber beim anheben wird einem bewusst, dass es sich um ein anderes Material handeln muss.

Porzellan

Ein bisschen hochwertiger als Keramik und Melamin ist Porzellan. Es ist etwas robuster, als Keramik, kann aber durchaus auch zerbrechen, wenn Sie nicht vorsichtig genug mit diesen Näpfen umgehen. Diese Modelle können ganz einfach in die Spülmaschine gegeben werden und sind danach wieder blitzblank.

Pflanzenfaserkunststoff

Der neueste Schrei sind Hundenäpfe aus Pflanzenfaserkunststoff, die aus natürlichen Materialien wie Aminosäuren, Bambusfasern, Harz oder Reisschalen gefertigt werden. Der Vorteil an ihnen ist, dass sie weder schädlich für das Tier sind und dazu auch noch umweltverträglich, weil sie biologisch abbaubar sind. Durch ihre Strapazierfähigkeit versprechen sie eine lange Lebensdauer, was ebenfalls die Umwelt und gleichzeitig Ihren Geldbeutel schont.

 

Das richtige Material: Wussten Sie schon, dass …?

Wer in den Zooladen geht oder im Internet nach einem (neuen) Fressnapf sucht, der trifft seine Wahl meistens recht schnell. Wie Sie schon wissen, gibt es unterschiedliche Materialien, die für jeden Geschmack das richtige bieten. Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob diese in irgendeiner Art schädlich für Ihren Vierbeiner sein könnten?

Die Überlegung ist wichtig, denn nicht selten hat ein Hund Beschwerden und keiner weiß, woher es kommt. Während bei Menschen und vor allem Babys alles voraus wir unsere Nahrung aufnehmen bis in letzte Detail überprüft wird, scheint bei Haustieren fast gänzlich unter den Tisch zu fallen. Die folgenden Informationen sind wichtig für Sie, um eine gute Fressschüssel auszuwählen.

Kunststoff

Auch wenn Kunststoff aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken ist, weil er günstig und sehr vielseitig ist, so hat es auch gewisse Nachteile. Alleine für die Umwelt ist es schwer verträglich. Das Problem ist, dass die Hersteller Ihre Futternäpfe nicht genau deklarieren, weswegen es sehr schwer bzw. aufwendig wird, die schädlichen von den unschädlichen zu unterscheiden.

Schädliche Kunststoffe sind: Acrylnitril, Bisphenol A, Polycarbonat, Polyurethan (PU), Polyvinylchlorid (PVC), Styropor oder Polystyrol und Polystyren.

Wie Sie es dennoch schaffen, diese zu erkennen? Schauen Sie sich nur Näpfe genauer an, auf denen genau steht, welcher Kunststoff verwendet wurde. Schauen Sie dazu auf die Unterseite, denn dort findet sich meist ein Recycling-Symbol mit einer Zahl von 1 bis 7. Ist eine 1, 2, 4 und 5 geprägt worden, können Sie den Napf laut Greenpeace-Empfehlung nutzen.

Edelstahl

Edelstahlnäpfe werden immer beliebter, denn dieses Material gilt als sehr hochwertig und wird auch gerne für Schmuck genutzt. Das Problem ist hierbei nicht das Edelstahl, sondern vielmehr die Legierung.

Mögliche Legierungen sind: Chrom (DNA-Veränderungen, krebserregend), Nickel (allergieauslösend), Molybdän, Mangan und Niob (könnte Augen und Haut reizen).

Genau dort sind allergene Stoffe enthalten, auf die Ihr Hund reagieren kann. Sie lösen sich und werden mit dem Futter oder Wasser aufgenommen. Auch dann, wenn Ihr Hund genüsslich seinen Edelstahlnapf ausleckt, wird diese Legierung geschluckt. Man mag es für übertrieben halten, doch sehr empfindliche Tiere könnten darauf reagieren. Ein „sicherer“ Edelstahlhundenapf trägt den Hinweis „lebensmittelecht“.

Keramik

Bei Keramiknäpfen besteht dasselbe „Problem“ wie auch bei den Varianten aus Edelstahl. Nicht das Material ist schädlich, sondern vielmehr die Lasur. Auch hier können die Bestandteile in das Futter oder Wasser übergehen – je nachdem, wie heiß der Keramiknapf gebrannt wurde. Damit es nicht dazu kommt, sollten Sie das Futter und Wasser nicht zu lange in einem solchen Gefäß lassen.

Mögliche Glasurbestandteile sind: Blei und Cadmium.

 

Der „Anti-Schling-Napf“: frisst Ihr Hund zu schnell?

Es gibt Hunde, die fressen, als gäbe es kein Morgen, als wären sie schon Wochen nicht mehr gefüttert worden. Die sogenannten „Schlingfresser“ sind oftmals nicht einfach nur unerzogene Esser, oft steckt z. B. Langeweile oder sozialer Druck dahinter, weil sie beispielsweise als Welpen aus einem Futternapf gefüttert wurden.

Die Probleme, die dadurch auftreten können, sind zu wenig gekautes Futter, wodurch die Zähne geschädigt werden, weil das Kauen eine Art „Putzen“ darstellt. Außerdem nehmen sie so viel Luft auf, wodurch schmerzhafte Blähungen entstehen können oder es sogar zu einer Zerrung oder einem Aufblähen des Magens kommen kann. Auch kann das ein Grund für Übergewicht sein, weil das Sättigungsgefühl später eintritt und so nach noch mehr Futter verlangt wird, als eigentlich nötig wäre.

Auch hier hat sich der Handel etwas überlegt und den als „Anti-Schling-Napf“ bekannten Fressnapf herausgebracht, den es heute von verschiedenen Herstellern und in allen möglichen Variationen gibt, z. B. den „Savic Anti-Schling-Napf“ (ca. 6 – 10 Euro, Stand November 2016) oder den NORTHMATE ® Green Feeder (ca. 23 Euro, Stand November 2016). Das Prinzip bei diesem „Feeding Control“ bleibt jedoch immer ein und dasselbe.

In der Mitte des Napfes sind Erhöhungen zu erkennen. Das können Kugeln sein, Knochenformen oder was auch immer. Dadurch wird sozusagen in zwei Etappen gefressen: erst das, was sich etwas weiter oben auf den Erhöhungen befindet und dann das, was auf den Boden gerutscht ist. Bei besonders sturen Tieren kann das Vorsetzen eines solchen Napfes erst einmal zu einem bockigen Verhalten führen (unter unseren Kollegen musste eine Katzenhalterin ihre Katze so daran hindern, das teure Futter hinunterzuschlingen und anschließend im hohen Bogen wieder auszuwürgen), aber auf die Dauer wird sich Ihr Tier schon daran gewöhnen, weil es auch merkt, dass es ihm dadurch besser geht.

 

Nützliches Zubehör

Damit Ihr Fußboden schön sauber bleibt und der Futterplatz nett aussieht, eignet sich eine Napfunterlage bestens. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, Formen und Materialien, mitunter auch mit lustigen Sprüchen und Bildern. Sie ist überall dort erhältlich, wo es auch Fressnäpfe und Heimtierzubehör gibt.

 

Unsere Kauftipps – darauf sollten Sie achten

Standfestigkeit

Damit die Fressschüssel an Ort und Stelle bleibt und nicht durch Ihre Wohnung geschossen wird, sollten Sie ein Modell wählen, welches ein gewisses Eigengewicht mit sich bringt und nicht umherrutscht.

Größe und Tiefe

Je nach Rasse braucht es einen anderen Napf. Eine Deutsche Dogge braucht mehr Platz für ihre Schnauze und die Futtermenge als beispielsweise ein Dackel. Hinzu kommen individuelle Vorlieben der Tiere.

Höhenverstellbarkeit

Auch Erkrankungen sollten bedacht werden, denn Hunde, die zum Beispiel unter Arthritis leiden, könnensich nicht so gut bewegen, wie andere Hunde. Deswegen kann hier ein höhenverstellbarer Napf Gold wert sein.

Reinigung

Plastik kann nicht mit scharfen Reinigungsmitteln oder Topfschwämmen gereinigt werden, weil dadurch Kratzer entstehen. Ganz unkompliziert sind lasierte Porzellan- oder Keramiknäpfe. Diese können einfach abgewischt oder sogar in die Spülmaschine gegeben werden.

Material

Beachten Sie bitte unsere Materialhinweise, um das Risiko einer ungewollten Schädigung Ihres Tieres (besonders im Falle von bekannten Krankheiten oder Unverträglichkeiten) zu mindern.

 

Fazit zur Hundenapf Kaufberatung

Sie sehen, wenn Sie einen neuen Hundenapf kaufen möchten, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ob Sie sich am Ende für einen Kunststoff-, Melamin-, Keramik-, Porzellan- oder Edelstahl-Hundenapf entscheiden, ist ganz alleine Ihre Sache. Wichtig war für uns, dass Sie auch die negativen Punkte dieser Materialien erfahren, damit Sie sich ganz bewusst für eins von ihnen entscheiden können.

Um eine noch bessere Auswahl treffen zu können, sollten Sie sich unbedingt unseren Hundenapf-Test-Vergleich ansehen, in dem wir Ihnen verschiedene Modelle vorstellen. Haarklein werden Sie dort alles erfahren, was es zu wissen gibt. Gerade hinsichtlich dessen, dass sich Stiftung Warentest bis zum November 2016 noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat, war uns das sehr wichtig. An dieser Stelle möchten wir Ihnen auch unseren Hundefutter-Test ans Herz legen, denn es ist nicht nur wichtig, woraus Sie Ihren Hund füttern, sondern auch womit.

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