Multirollen Test und Kaufberatung

Multirollen

Multirollen im Test – Auf die richtige Angelrolle kommt es an

Angeln empfinden viele Menschen als entspannenden Ausgleich zum stressigen Alltag. Um bei diesem Hobby erfolgreich zu sein, bedarf es einer vollständigen und an die jeweilige Technik angepassten Ausrüstung. Zum Gesamtpaket gehört die richtige Angelrolle. Der Angler unterscheidet unter anderem zwischen Spinnrolle, Freilaufrolle, Stationärrolle oder Multirolle. Weiterhin können Unterscheidungen nach Rechts- und Linkshand vorgenommen werden. Auch mit Heck- oder Frontbremse sind die Modelle unterschiedlich ausgestattet.

Speziell die Multirolle, der wir uns im folgenden Testbericht zuwenden wollen, wurde früher ausschließlich zum Meeresangeln eingesetzt. Die großen Fische, die dabei anbeißen sollten, erforderten große, schwere Rollen, welche den höheren Anforderungen gerecht wurden. Heute finden die Rollen mit den leichteren Baitcastern beispielsweise auch beim Spinnfischen Verwendung. Damit Sie wissen, worauf Sie bei den Multirollen achten müssen, haben wir das Wichtigste zusammengestellt. Lesen Sie mehr über Hersteller wie

Spro, Daiwa, WFT, Penn, Okuma, Shimano, Abu Garcia

 

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Multirollen auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

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Multirollen Kaufberatung

Was ist eine Multirolle?

Früher war diese Rollen-Variante ausschließlich dem Meeresangeln vorbehalten. Große Fische erforderten eine entsprechende Ausrüstung, was unter anderem diese „korpulenten“ Rollen notwendig machte. Anders als bei der Stationärrolle, dreht sich die in der Rolle befindliche Spule beim Auswerfen und beim Einholen. In Regionen, in denen der Fischfang sehr ausgeprägt ist, kommt die Multirolle fast ausschließlich zum Einsatz. Die heimischen Angler bevorzugen jedoch zumeist die Stationärrolle, die mit der festen Spule weniger Geschick beim Werfen erfordert. Bezüglich der „Multis“ unterscheiden Angler zwischen herkömmlichen Multirollen und Baitcastern.

Erstere kommen zumeist beim Angeln, welches vom Boot aus betrieben wird, zur Anwendung. Der Köder muss nicht über lange Distanzen ausgeworfen werden, womit auch keine Schwierigkeiten durch die drehbare Spule zu erwarten sind. Hingegen nutzen versierte Petri Jünger das Baitcast-Modell – sogenannte „Wurfmultis“ – häufig zum Spinnfischen und für Techniken, bei denen der Köder ausgeworfen wird. Für die perfekte Handhabung stehen Links- oder Rechtshand-Angelrollen bzw. -Kurbeln zur Verfügung.

 

Welche Angelrollen gibt es?

Angelrollen lassen sich in zwei große Gruppen einteilen.

Die Stationärrolle

Wie bereits erwähnt, zählen derartige Rollen garantiert zum Equipment eines einheimischen Anglers. Die Hauptmerkmale dieser Produkte sind die parallele Anordnung zur Angelrute zzgl. der festsitzenden Spule. Beim Auswerfen hat die Schnur aufgrund der Parallelanordnung kaum Widerstand, da sie sich bequem von der festsitzenden Spule abwickeln kann. Zum Stoppen ist in der Regel eine Frontbremse oder eine Bremse in der Heckausführung vorhanden. Diese Rollen-Art kommt vor allen Dingen beim Spinnfischen, dem Angeln mit Hilfe eines Gummiköders, zum Einsatz. Aber auch beim leichten Pilken oder Brandungsangeln findet die Stationärrolle häufig Verwendung. Eine spezielle Form dieser Variante ist die Kapselrolle, bei der die Rolle in einem Gehäuse verstaut ist. Somit kann sich weniger Vegetation im Bügel verfangen. WFT ist ein Hersteller, welcher diese Rollen-Art anbietet.

Die Multirolle

Bei dieser Ausführung sitzt die Rolle quer zur Angelrute. Diese wird aufgrund der Anordnung weniger beansprucht und gebogen, wenn Sie große Fische aus dem Wasser holen möchten. Die Spule sitzt locker und dreht sich bei jeder Schnur-Bewegung mit, weshalb die gesamte Konstruktion auch als Freilaufrolle bezeichnet wird. Bezüglich der Multi-Angelrollen kann, wie oben bereits angedeutet, noch einmal eine Unterteilung in normale Rollen – zum Bootsangeln – und Baitcaster vorgenommen werden.

 

Woran erkennen Sie eine gute Multirolle?

In jedem Bereich unterscheiden sich Produkte bezüglich ihrer speziellen Eigenschaften, womit sie für den Gebrauch mehr oder weniger geeignet sind. Angelrollen sind davon nicht ausgeschlossen, weshalb es in unserem Testbericht einige Kriterien zu nennen gilt, an deren Vorhandensein gute „Multis“ erkennbar sind. Prüfen Sie beim Rollen-Kauf folgende Punkte:

  • Verfügt die Rolle über ein gutes, abgedichtetes Bremssystem mit hochwertigen Bremsscheiben und fein einstellbaren Bremsen?
  • Besteht das Gehäuse aus einem Block – vorzugsweise aus Aluminium?
  • Ist ein hochwertiges Getriebe mit 2-Gang-Übersetzung vorhanden?
  • Sind Kurbel und Spule aus hochwertigem Aluminium?
  • Sind eine Zentrifugal- sowie eine Rücklaufbremse vorhanden?
  • Sind Schnurfassung und - Führung ebenso hochwertig wie alle anderen Bestandteile?

Können Sie all diese Fragen mit einem „Ja“ beantworten, steht einem Kauf nichts im Weg. Beispielsweise kann die „Red Arc 10400 W/S“ von Spro mit nahezu allen Eigenschaften dienen und hat damit schon in so manchem Testbericht überzeugt.

Für Baitcaster empfiehlt sich eine Fliehkraft- oder eine Magnetbremse. Diese verhindern eine „Perücken“-Bildung beim Überdrehen der Spule beim Auswerfen der Angel. Das Spinnfischen macht derartige „Bremsmanöver“ erforderlich, da die Angel-Schnur – entgegen der Methode beim einfachen Köder-Eintauchen beim Boat-Fishing – ausgeworfen wird.

 

Welche Vorzüge hat die Frontbremse?

Zwar ist die Frontbremse nicht ganz so leicht zu bedienen wie beispielsweise eine Heckbremse, aber sie kann mit einigen Vorzügen überzeugen. Die Frontbremse ist bei vielen Rollen Teil eines wasserdichten Systems. An sandigen Ufern und beim Angeln in Salzwasser ist das ein klarer Vorteil. Fernerhin kann die Bremsstärke bei der Frontbremse deutlich sensibler eingestellt werden. Bevorzugen Sie also eher das Angeln in salzigen Gewässern, ist eine Rolle mit Frontbremse die beste Wahl.

 

Welche Rolle spielen Übersetzung und andere Faktoren?

Die Übersetzung

Lesen Sie in einer Produktbeschreibung bezüglich der Übersetzung die Angabe 8,5:1, dann bedeutet das, während Sie die Kurbel einmal drehen, macht die Rolle 8,5 Drehungen. Wieviel Schnur Sie damit real bewegt haben, hängt dabei logischerweise vom Durchmesser der Rolle ab. Dieser Wert steigt freilich auch mit dem „Füllstand“. Mit einer 2-Gang-Übersetzung kann dieses Verhältnis entsprechend geändert werden.

Links- oder Rechtshand?

Klar sollte auf Anhieb sein, dass es sich dabei um die „Handlungsfähigkeit“ des Anglers handelt und um die Tatsache, mit welcher Hand er im Allgemeinen bevorzugt agiert. Aber worauf beziehen sich die beiden genannten Begriffe? Ein Rechtshänder hält die Angel in der Regel mit dieser Hand. Ergo wird die Rolle mit der linken Hand betätigt. Das wiederum bedeutet, dieser Petri Jünger ist mit einer Linkshand-Rolle bestens bedient. Für den Rechtshänder gilt dies entsprechend. Ein Vertreter der „Rechtshand“-Fraktion ist die „Classic CLX-450La“ von Okuma, welche im gut sortierten Angelshop erhältlich ist.

Das Rollen-Gewicht

Da die Angel häufig über eine längere Zeit hinweg gehalten wird, spielt das Gesamtgewicht keine unbedeutende Rolle. Dieses wird unter anderem durch das Gewicht der Rolle definiert. Eine Multirolle für den herkömmlichen Einsatz bringt einige Gramm auf die Waage, ist jedoch für das Meeres-Angeln nahezu unverzichtbar.

Die Rollengröße

Die kann der Angler ebenso wie die Länge der Rute wählen. Bei Shimano finden Sie beispielsweise die Angabe „51“. Hiermit wird ein Produkt mit der kleinsten Größe – 50 – bezeichnet. Die „1“ als hintere Ziffer gibt Auskunft darüber, dass es mit der linken Hand gekurbelt wird. Fehlt diese Ziffer bzw. steht dafür eine „0“, handelt es sich bei diesem Hersteller um eine Rechtshand-Rolle. Das genannte Spro-Modell hat eine Schnurfassung, welche 150m einer 0,33mm-Schnur aufnehmen kann. Bei der Spinnrolle „Revo Inshore Spin“ von Abu Garcia beträgt die Schnurfassung in der kleinsten Ausführung ebenfalls 150m bei einer 0,28mm-Schnur und bei der „Ambassadeur“ des gleichen Herstellers wird die Schnurfassung sogar mit 325m bei 0,40mm angegeben.

Das Wurfgewicht einer Angel-Rute- Was bedeutet „30lbs“?

Möchten Sie zum Naturköderangeln in nördliche Gefilde aufbrechen, raten Ihnen Insider zu einer Bootsrute mit 30lbs. Nun gut. Aber was verbirgt sich dahinter? Damit erhalten Sie Auskunft über das Wurfgewicht. Mit „lbs“ werden Pfund als Gewichtseinheit beschrieben. Einer recht umfangreichen Berechnung folgend kommen versierte Angler bei der Angabe 30lbs bei einem Wurfgewicht von knapp 770 Gramm an. Mit der Aufschrift „Boat, 30lbs, 210cm“ sollten Sie für den nächsten Hochseeakt mit der Boots-Rute, welche über das angegebene Wurf-Gewicht und eine Länge von 210cm verfügt, für alle Fälle gerüstet sein. Ist diese, da Sie vielleicht Linkshänder sind, mit einer Rechtshand-Angelrolle ausgestattet, müssen Sie nur noch beim übrigen Angelzubehör auf Vollständigkeit achten und sollten mit einem guten Fang nach Hause kehren.

 

Was müssen Sie beim Kauf beachten?

Bevor Sie im Angelshop vor Ort oder online zwischen all dem Angelzubehör wie Blinker zum Pilken nach der passenden Rolle suchen, sollten Sie einige grundlegende Dinge in die Überlegungen einbeziehen:

Möchten Sie die Rolle zum Angeln in Salzwasser nutzen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Multirolle auch diese Eigenschaft bescheinigt wird. Anderenfalls versagt diese bereits nach wenigen Einsätzen ihren Dienst. Ein salzwasseruntaugliches Baitcast-Modell ist diesbezüglich noch anfälliger als eine Spinnrolle. Für Salzwasser-Aktivitäten ist beispielsweise die Spinnrolle „Revo Inshore Spin“ als Stationärrolle bestens ausgerüstet. Auch die WFT „Penn Commander 20 LC“, die „Penn Commander 30 LC“ – ebenfalls von WFT – oder die „Sealine“ von Daiwa machen jeden Angelausflug im Salzwasser mit.

Für die Pflege empfiehlt sich hin und wieder ein Tropfen Öl, der den Wurfmultis gut tut. Die darin befindlichen Kugellager – bei der Spinnrolle „Red Arc 10400 W/S“ von Spro sind es 10 Kugellager an der Zahl – vertragen diese Schönheitskur und danken es mit langer Haltbarkeit und der gewünschten Funktionstüchtigkeit. Die „Ambassadeur 7000i Salmon Special“ verfügt über drei Kugellager und die „Fin-Nor Sportfishing Trolling SD“ kann mit fünf Lagern in der Edelstahl-Ausführung aufwarten. Damit ist die „Fin-Nor“ bestens auf die hohen Anforderungen beim Hochseeangeln vorbereitet. Einmal im Jahr sollten Sie sich für eine Rundumpflege Zeit nehmen und den Kugellagern und allen anderen Bauteilen, wie der Schnurführung, die entsprechende Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Achten Sie als Linkshänder darauf, eine Rechtshand-Rolle zu kaufen, damit Sie beim Kurbeln nicht in Schwierigkeiten geraten. Mit der „Sealine Ishidai 40H Entoh“ von Daiwa können Sie beispielsweise ein solches Rechtshand-Produkt erwerben, welches zudem 360m 0,30mm-Schnur aufnehmen kann und nicht zuletzt deshalb höchsten Ansprüchen genügt.

Trauen Sie sich noch nicht so recht an die Multirollen heran, ist vielleicht die Stationärrolle mit Frontbremse die bessere Wahl. Beide Komponenten – die Stationärrolle und die Frontbremse – sind nicht ohne Grund in dieser Kombination immer noch die begehrteste Ausführung.

Sind Sie beim Angelshop „Cormoran“ auf ein Objekt Ihrer Begierde –
z.B. einen Vertreter der Angelrollen mit Frontbremse – gestoßen, müssen Sie den Umweg über einen Händler nehmen. Ein direkter Versand erfolgt bei Cormoran nicht. Beim Online-Kauf verstehen sich die Preise für Blinker und Co. bei einem geringen Warenwert oft zzgl. der Versand-Kosten.

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Kommentare und Fragen zu: Multirollen

  • Fine sagt:
    Vielen Dank für den Beitrag. Wie auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, wird auch das Angeln immer einfacher und macht mehr Spaß durch kontinuierliche Entwicklungen der Produkte. <br />
    Es gibt heute so viele verschiedene Angelrollen auf dem Markt, wodurch es schwer ist sich für eine passende zu entscheiden.
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