Haarausfall

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Haarausfall: Ursachen unterscheiden und behandeln

Bei mehr als 100 Haaren, die sich am Tag in der Bürste, dem Duschabfluss oder auf dem Kopfkissen sammeln, spricht man von Haarausfall. In Fachkreisen wird der Haarverlust auch als Alopezie bezeichnet. Doch welche Ursachen gibt es dafür und wie kann man sie unterscheiden und behandeln?

Insgesamt kann man vier verschiedene Ursachen für Haarausfall mit unterschiedlichen Symptomen unterscheiden. Die wohl bekannteste Haarausfall Ursache ist und bleibt der erblich bedingte Haarausfall. Daneben gibt es noch den stressbedingten Haarausfall, diffusen Haarausfall sowie kreisrunden Haarausfall.

Was sind die Unterschiede?

Der größte Unterschied zwischen den verschiedenen Haarausfall Ursachen, ist, dass erblich bedingter Haarausfall genetisch veranlagt ist und somit von Geburt an vorbestimmt, während die anderen Ursachen für Haarausfall im Laufe des Lebens auftreten und auch wieder verschwinden können. Doch auch der erblich bedingte Haarausfall muss nicht als Schicksal hingenommen werden und kann erfolgreich gehemmt werden.

Erblich bedingter Haarausfall

Diese Art der Alopezie ist leicht an Geheimratsecken, hoher Stirnlinie oder Glatze am Oberkopf zu erkennen. Das Androgen Dihydrotestosteron setzt bei Betroffenen Prozesse in Gang, die die Haarwachstumsphase verkürzen und die Haarwurzeln schädigen. Fällt ein Haar aus und die Haarwurzel stirbt ab, kann kein neues Haar mehr gebildet werden. Oft ist diese Haarausfall Ursache bei Männern daran zu erkennen, dass die ersten Anzeichen bereits zwischen 20 und 25 Jahren auftreten. Erblich bedingter Haarausfall ist mit 80% die häufigste Haarausfall Ursache.

Stressbedingter Haarausfall

Stressbedingter Haarausfall folgt keinem bestimmten Muster, die Haare können büschelweise ausfallen oder sich generell lichten. Im Vergleich zum erblich bedingten Haarausfall sind hier oft innere Prozesse in Folge äußerer Umstände die Haarausfall Ursache. Menschen, die unter stressbedingtem Haarausfall leiden, erkennt man häufig daran, dass sie unter Strom stehen und zu Hautunreinheiten neigen. Bei Stress transportiert der Körper die Energie über das Blut an die benötigten Stellen, während die Haarwurzeln nur noch in geringem Maße mit Nährstoffen versorgt werden. Zunächst wird das Haar glanzlos und brüchig, doch hält der Stress an, so kann es zu Haarausfall kommen. Mögliche Ursachen für Haarausfall sind beispielsweise Stress im Job, Konflikte in der Partnerschaft oder auch radikale Diäten und Extremsport.

Diffuser Haarausfall

Krankheit, Medikamente, Stress oder auch Umwelteinflüsse können diffusen Haarausfall verursachen. Hierbei lichtet sich das Haupthaar vom Scheitel aus und die Kopfhaut scheint nach und nach durch die Haare hindurch. Durch die verschiedenen Faktoren ist das gesunde Haarwachstum gestört, bei diffusem Haarausfall besteht jedoch die Chance, dass die Haare wieder nachwachsen, wenn die Haarausfall Ursache behoben wird.

Kreisrunder Haarausfall

Bei kreisrundem Haarausfall sind sich Wissenschaftler nach wie vor unsicher über die tatsächliche Haarausfall Ursache. Allerdings vermuten sie, dass der Haarverlust, der sich durch kreisrunde und ovale kahle Stellen an Kopf und Körper ausdrückt, Folge einer Autoimmunerkrankung ist. Betroffene haben Glück, denn meistens schließen sich die kahlen Stellen, sobald die Ursache für den Haarausfall behoben ist.

Wie kann Haarausfall behandelt werden?

Je nach Haarausfall Ursache gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Erblich bedingter Haarausfall lässt sich gut mit einem Coffein-Shampoo gegen Haarausfall behandeln und auch bei den anderen Haarausfall Ursachen kann ein solches Shampoo symptomatisch Abhilfe verschaffen. Jedoch ist es wichtig, die zugrundeliegende Ursache zu klären, damit Kopfhaut und Haare sich regenerieren können und es wieder zu einem gesunden Haarwachstum kommt.

Tipps bei Haarausfall

Die folgenden Tipps können bei allen Haarausfall Ursachen unterstützend wirken: 

  1. Haarausfall Shampoo

Das richtige Shampoo gegen Haarausfall ist das A und O, um die Haare zu unterstützen und ihnen die nötigen Nähr- und Wirkstoffe zukommen zu lassen. Vor allem auch den Inhaltsstoff „Coffein“ sollte in der Inci-Liste geachtet werden, denn er neutralisiert die negative Wirkung des Testosterons, das für Haarausfall verantwortlich ist. Die meisten dieser Shampoos haben eine kurze Einwirkzeit von ca. zwei Minuten, damit die Inhaltsstoffe Zeit haben, sich zu entfalten. Eine regelmäßige Anwendung ist vor allem bei androgenetischer Alopezie nötig, damit der Haarverlust langfristig gehemmt wird. 

  1. Die richtige Haarpflege

Die Kopfhaut ist extrem empfindlich, denn sie besteht aus einem ausgeglichenen Ökosystem verschiedener Pilze und Bakterien, die eine Barriere bilden, um den Körper vor Eindringlingen zu schützen. Bei Haarausfall ist deshalb besondere Vorsicht geboten und die Haare sollten sorgfältig behandelt werden. Lauwarmes Wasser schont Haare und Kopfhaut und verhindert ein Austrocknen. 

  1. Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Augenblick zu richten. Mehr und mehr Studien belegen, dass diese Lebensweise Stress reduziert, Krankheiten eindämmt und Entspannung fördert. Menschen mit stressbedingtem Haarausfall oder diffusem Haarausfall tut Achtsamkeit besonders gut.

Haarausfall kann mittlerweile gut und wirksam behandelt werden, wenn man die Haarausfall Ursachen unterscheiden kann.

 
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