Das Impressum einer Webseite

Impressum einer Webseite
 

Was hat es mit dem Impressum für Webseiten auf sich?

Immer und immer wieder kommt bei der Gestaltung von Seiten im Internet der Fokus auf das Impressum. Gerade neue Betreiber von Seiten im Netz sind ein wenig irritiert davon, dass sie auf einer eigenen Unterseite eine Vielzahl von privaten Daten für den Kontakt angeben müssen. Dabei geht es im Impressum natürlich nicht um Überwachung und auch nicht darum, dass das Internet keine Anonymität bieten soll. Die Erfindung des Impressums in Deutschland ist vor allem ein Thema aus dem Bereich Verbraucherschutz. Wichtig ist, dass man es mit verschiedenen anderen Webseiten verbindet, um am Ende eine hohe Sicherheit im rechtlichen Bereich zu haben.

Was muss in einem Impressum sein und warum ist es so wichtig?

Die Impressum Website sollte in jedem Fall ernst genommen werden. Laut dem Telemediengesetz gilt in Deutschland eine Impressumspflicht. Das bedeutet, dass ein solches Impressum auch dann auf der eigenen Seite zu finden sein muss, wenn man darin persönlich keinen Sinn sieht. Sollte man nämlich darauf verzichten, kann es empfindliche Strafen nach sich ziehen. Eine Abmahnung aufgrund der Verletzung der Impressumspflicht ist in der Regel mit einigen hundert Euro an Strafe verbunden. Der Schutz, den das Impressum für die Besucher bietet, ist schließlich nicht nur für andere Geschäftspartner wichtig. Es geht bei der Pflicht vor allem darum, dass der Verbraucherschutz eingehalten wird und es stets einen Verantwortlichen gibt, der bei Problemen kontaktiert werden kann. 

Die Daten, die in einem Impressum hinterlegt sein müssen, unterscheiden sich vor allem beim Zweck der entsprechenden Webseiten. In der Regel muss der Name des Verantwortlichen, eine Kontakt-Anschrift, die E-Mail-Adresse und im besten Fall eine Telefonnummer angegeben werden. Bei Unternehmen oder Personen, die mit ihren Webseiten darüber hinaus mit einem kommerziellen Zweck betreiben, müssen darüber hinaus die Angaben zur Steuernummer und zum Finanzamt angegeben werden. Auch das zuständige Amtsgericht muss klar sein. Wenn man diese Daten angegeben hat, sollte man gegen die meisten Probleme abgesichert sein und erfüllt mit Sicherheit die Vorgaben aus dem Telemediengesetz für die Betreiber von Seiten im Internet.

Die anderen wichtigen Unterseiten für die rechtliche Absicherung

Neben dem Impressum sollte man auch noch auf einige andere Unterseiten achten, die das Leben auf der rechtlichen Seite deutlich einfacher machen können. An erster Stelle ist dabei der sogenannte Disclaimer. Da es eigentlich immer vorkommt, dass man auf die eine oder andere Webseite verlinkt, muss man die Verantwortung für diese Inhalte für sich ausschließen. Schließlich kann man nicht überprüfen, ob dort irgendwann Content zu finden ist, der gegen deutsches Recht verstößt. Eine entsprechende Vorlage für den Standardtext lässt sich einfach im Internet finden.

Zuletzt sollte man auch noch auf die Datenschutzerklärung achten. Diese bietet Sicherheit bei eventuellen Problem, die durch noch recht neue DSGVO entstehen könnten. Hier muss nämlich genau angegeben werden, auf welche Weise Daten von Besuchern erhoben und im Anschluss verarbeitet werden. Auch Dienste von Dritten, beispielsweise Google Analytics sowie Cookies müssen erwähnt werden. Wenn man aber diese Seite neben dem Impressum und den Disclaimer hat, ist man eigentlich gut für alle Eventualitäten gerüstet.

 
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