Was passiert mit meinem Geld bei einer Insolvenz einer russischen Banke

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Banken-Insolvenzen drohen nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Was geschieht mit den angelegten Gelden? Was Kunden der Tochtergesellschaft russischer Banken wissen sollten.

Viele Sparer legen Geld auf Tages- und Festgeldkonten in ausländischen Banken an, um Zinsen zu bekommen.

Die Einlagen sind bis zu einem gewissen Grenze geschützt, wenn eine Bank zahlungsunfähig ist.

Dazu gehören auch die Sberbank Europe AG ( Wien) und die VTB Europe SE (Frankfurt / Main). Beträge bis zu 100 000Euro pro Sparer und Bank werden durch die gesetzliche, europäische Einlagensicherung geschützt.

Über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken gilt für die VTB Europe SEmöglicherweise ein höheres Sicherungsniveau.

Sparer kommen derzeit nicht unbedingt selbst an ihre Gelder. Ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot gegen die Sberbank Europe wurde verhängt. Die Einleger können laut Verbraucherzentrale als Ausnahme davon maximal 100 Euro pro Tag ausgezahlt werden.

Was könnten Bankkunden tun? Es ist sinnvoll, die Vertragsunterlagen früher zu suchen und auf Vollständigkeit zu prüfen.

Die Kontaktdaten, die bei der betroffenen Bank hinterlegt wurden, sind wichtig, dass sie aktuell sind. Der Einlagensicherungsfonds kontaktiert die Verbraucher mit der Bitte, wohin das Geld überwiesen werden soll, denn er springt ein.

Ein Brief der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken erhält betroffene Anleger automatisch.