5 Tipps für die Hundefütterung

5 Tipps für die Hundefütterung
 

Ratgeber Hundefütterung

Die meisten Tierhalter wünschen sich ein vollwertiges und artgerechtes Hundefutter das dem Vierbeiner schmeckt und die wichtigsten Nährstoffe liefert. Zugleich sollte es möglichst sauber und einfach in der Fütterung sein.

Was macht ein gutes Hundefutter aus?

Gutes Hundefutter enthält alle Nährstoffe, die der Hund für seine Entwicklung braucht. Von daher lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Inhaltsliste zu werfen und auf die Dosierung der Nährstoffe zu achten. Die Hersteller reagieren auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Vierbeiner in allen Lebensphasen.  

So lassen sich die folgenden Futterarten unterscheiden:

  • Welpenfutter: Wichtig ist ein hoher Anteil an Mineralstoffen, Proteinen und Vitaminen. Der Bedarf ist bei den jungen Hunden höher als bei den erwachsenen Tieren.
  • Junghundefutter oder Junior Futter: Zumeist füttern Sie in den ersten 12 Monaten ein Junior Futter. Es unterscheidet sich ebenfalls in dem Nährstoffgehalt von dem Hundefutter für ausgewachsene Tiere
  • Adult Hundefutter: Vom ersten bis zum achten Lebensjahr gibt es für die Vierbeiner ein passendes Adultfutter, das zwischen den Größen nochmals unterscheidet. Schließlich macht es einen Unterschied, ob Sie einen Chihuahua oder eine Deutsche Dogge füttern.
  • Senior Futter: Die Senioren brauchen ab ca. acht Jahre weniger Energie. Mit einem passenden Senioren-Hundefutter können Sie Übergewicht und Unverträglichkeiten vermeiden.

Die richtige Futtermenge

Für die richtige Fütterungsmenge werfen Sie einen Blick auf die Packung bzw. den Futterbeutel. Hier hinterlassen die Hersteller eine Fütterungstabelle mit Empfehlungen, die sich auf das Lebensalter bzw. die Lebensphase und das aktuelle Gewicht Ihres Hundes beziehen. Es handelt sich um Empfehlungen, die sich auf eine ungefähre Futtermenge beziehen. 

Sprechen Sie mit dem Tierarzt über die richtige Dosierung. Sollte Ihr Hund unter Übergewicht leiden, gilt es, die aktuelle Fütterungsmenge nach unten zu schrauben. Bei Untergewicht steht ein Futterwechsel an sowie eine Anreicherung mit mehr Proteinen.

Beachten Sie die Fütterungsmenge bei sehr aktiven Sporthunden, die in Leistung stehen und den Wohnungshunden, die täglich ihre Gassirunden drehen. Hier kann es zu erheblichen Unterschieden kommen. 

Braucht ein Hund Abwechslung beim Futter?

Im Grunde genommen sind Hunde mit ihrem Lieblingsfutter vollkommen zufrieden. Doch auch hier gibt es wählerische Vierbeiner, die das angestammte Futter problemlos fressen und auf einmal die Nase rümpfen. Wer seinem Hund etwas Abwechslung bieten möchte, sollte nicht ständig die Hundefuttersorte wechseln, sondern vielmehr den Inhalt des Futternapfes mit etwas Magerquark, Joghurt oder ungesalzener Brühe anreichern. Haben Sie mit dem aktuellen Hundefutter keine Probleme, braucht ihr Vierbeiner keine Abwechslung. 

Empfehlenswert ist ohnehin eine Mischfütterung bestehend aus Trockenfutter und Nassfutter. Bekommt der Vierbeiner ein Leben lang Trockenfutter, erhöht dies auch das Risiko für Nierenprobleme. Schließlich fehlt dem Hundefutter jegliche Feuchtigkeit. Die Tiere nehmen die trockenen Futterbrocken auf, die sich wenig später im Magen aufblähen und dafür jede Menge Feuchtigkeit brauchen.

Stellen Sie frisches Wasser zum Futter, damit die Hunde jederzeit trinken können. Alternativ weichen Sie das Hundefutter in warmem Wasser ein. Das ist auch bei den Vierbeinern ratsam, die sehr hastig fressen und sich häufig an den Futterbrocken verschlucken.

Leckerli als Ursache von Übergewicht?

Immer mehr Hunde leiden unter Übergewicht, das Herrchen und Frauchen viel zu häufig unterschätzen. Tragen die Vierbeiner zu viele Kilos mit sich herum, kann dies für ihre Gesundheit ein erhebliches Risiko darstellen. Herzprobleme, Verfettung, schmerzende Gelenke und Knochen sowie eine geringere Lebenserwartung können die Folgen von dauerhaftem Übergewicht sein. So gilt es strikt, dagegen vorzugehen.

Leckerlis und all das, was die Vierbeiner neben ihren Mahlzeiten bekommen, sind zumeist für das Ungleichgewicht verantwortlich. Sie sollten die Menge der Leckerbissen mit der Fütterungsmenge im Napf abgleichen. Geben Sie Ihrem Vierbeiner ohnehin regelmäßig ein paar Futterbrocken aus der Hand, ziehen Sie diese Menge von den Mahlzeiten ab. Am besten wiegen Sie sich das Futter am Morgen ab, um über den Tag hinweg nicht die Übersicht zu verlieren.

 
 
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