Auf eigene Faust in den Urlaub: Camping im Trend

Auf eigene Faust in den Urlaub: Camping im Trend
 

Tipps & Tricks für den Urlaub auf eigene Faust

Unabhängig sein, fernab ausgetretener Wege unterwegs sein, nicht auf Fluglinien und Hotels angewiesen sein: Das wird immer mehr Menschen im Urlaub wieder wichtig. Die Zeit des unbeschränkten Luxus ist vorbei, jetzt besinnen sich Leute wieder auf Flexibilität und das möglichst unverfälschte Erleben. Kaum eine Urlaubsmethode kommt diesem Ideal so nahe wie das Camping, bei dem man die Unterkunft einfach schon von Anfang an dabei hat.

Campingmobile und Nachhaltigkeit

Auf den ersten Blick sind diese gewaltigen Ungetüme Spritfresser und CO2 – Schleudern. Doch wenn man bedenkt, dass man sich mit ihrer Hilfe eine zusätzliche Unterkunft spart, sieht die Rechnung plötzlich ganz anders aus. Das bewegliche Ferienhaus versiegelt keinen Boden, muss nicht extra erbaut und gewartet werden und lässt sich wesentlich näher ans Ziel bringen als ein Hotel. Außerdem hat man es ganz für sich alleine: Wenn die Nachbarn nicht gefallen, fährt man einfach woandershin. Im Vergleich mit Flugreisen sind Campingwagen um ein vielfaches umweltschonender und auch ein eher simples Hotel emittiert im Betrieb deutlich mehr Schadstoffe als ein Camper.

Komfort und Chaos

Ein oft zitiertes Problem ist das Chaos beim Packen und Fahren des Mobils. Doch hier gibt es viele schlaue Lösungen, die den Nutzern das Leben einfacher machen können. So gibt es Camping Glas, das sich mittels Magnethalterungen fixieren und trotzdem stapelbar im Schrank verstauen lässt. Selbst auf Straßen, die weniger glatt und gerade sind als unsere Autobahnen, klappert nichts. Kein umfallendes Geschirr mehr auf dem Weg zum nächsten Stellplatz!
Bestes Beispiel: Die Longdrinkgläser mit Magneten, die aus hochwertigstem Material bestehen und auch im Camping-Urlaub angenehmen Komfort vermitteln. Vorbei sind die Zeiten, in denen man den Campari aus einem Plastikbecher trinken musste! Diese Innovationen strafen all jene Lügen, die immer noch behaupten, dass man Luxus nur im Sterne-Hotel erleben kann.

Nahrungsversorgung

In Hotels hat man zwar oft die Auswahl am Buffet, aber sobald man Veganer mitversorgen will, schrumpft das Angebot beträchtlich zusammen. Auch die Wünsche lactoseintoleranter Kundschaft können nicht immer gestillt werden. Ein weiterer Vorteil beim Camping: Wer besondere Ernährungsformen praktiziert oder auf Unverträglichkeiten achten muss, kann vollkommen selbstbestimmt kochen. Längst schon sind Campingmobile mit vernünftigen Kühlschränken und Lagerkapazität ausgestattet, sodass man nicht gezwungen ist, nur Dosenfutter auf dem Campingkocher zu erwärmen, sondern komplette Mahlzeiten selbst zubereiten kann.
Ebenfalls von Vorteil: Man kann mit der Familie zusammensitzen und essen und teilt sich nicht einen riesigen Speisesaal mit dutzenden anderen Urlaubern. Esskultur wie in der Flughafenwartehalle sucht man auf dem Campingplatz vergeblich.

Fazit

Natürlich ist der Vergleich nicht fair. In vielen Situationen ist ein Hotel mit Servicepersonal, einem gepflegten Bett, Pool und Verkehrsanbindung einem Campingurlaub in Sachen Luxus einfach überlegen. Aber es hat sich in der Camper-Szene viel getan, um diesen Nachteil auszugleichen. Und in Sachen Nachhaltigkeit ist man dem All-Inclusive-Flugurlaub schon um Längen voraus. Deswegen entscheiden sich auch wieder mehr Menschen für diese Variante. Den teuren Campingwagen muss man auch längst nicht mehr selbst kaufen, sondern mietet ihn ganz bequem und gibt ihn nach dem Urlaub wieder ab.

 
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