5 Tipps für die Fellpflege Ihrer Katze

Fellpflege bei der Katze
 

Ob flauschig, kraus, gelockt, gewellt, kurz oder lang: Das Fell einer Katze verlangt nach einer regelmäßigen Pflege, auch wenn die Samtpfoten den überwiegenden Tag damit verbringen, sich voller Hingabe zu putzen. Rassebedingt unterscheidet sich die Fellpflege der Katze, wenn sie ein längeres Haarkleid hat. Wenn Sie die Fellpflege vernachlässigen, können sich innerhalb kürzester Zeit Knoten oder verfilzte Stellen bilden, die oftmals nur noch ein Profi in den Griff bekommt. Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen und beherzigen Sie die folgenden 5 Tipps für die Fellpflege Ihrer Katze.

Warum ist eine regelmäßige Fellpflege für Ihre Katze so wichtig?

Die Haut einer Katze kann bis zu 24 % ihres Gewichts ausmachen und ist ihr größtes Körperorgan. Darüber schirmt sich die Katze gegen die Umwelteinflüsse und die eintreffenden Keime ab. Täglich stößt die Haut das abgestorbene Fell ab und bildet neue Haare nach. Die Katzenbesitzer finden diese Haare zumeist an ihrer Kleidung oder den Polstermöbeln. Schließlich kann das Fell je nach Textur ein beachtliches Volumen annehmen. Wenn Sie Ihre Katze regelmäßig pflegen, können Sie Ihr nicht nur beim Haarwechsel helfen, sondern auch die Gesundheit des Stubentigers unterstützen. 

1) Gesunde Ernährung für ein kräftiges Haarkleid

Eine gesunde Katze erkennen Sie auf den ersten Blick. Sie hat ein vitales Haarkleid und eine glänzende Fellstruktur. Sorgen Sie für eine ausreichende Nährstoffzufuhr, wie zum Beispiel mit Vitaminen, Kupfer und Zink sowie Eiweiß und Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Letztere unterstützen den Fellwechsel und die Gesundheit des Haarkleids.

2) Der passende Hundekamm oder doch eine Bürste?

Hat Ihre Katze ein sehr kurzes Fell mit nur wenig Unterwolle, sollten Sie eine weiche Bürste verwenden. Andernfalls könnte es für Ihren Stubentiger unangenehm werden. Entdecken Sie einen kleinen Knoten, können Sie diesen meist mit den Fingern entwirren und brauchen dafür einen Kamm mit langen Zinken. 

Für langhaarige Katzenrassen, wie zum Beispiel Perserkatzen oder Angola Katzen, benötigen Sie spezielle Kämme und Bürsten mit langen Zinken. Auch eine weiche Drahtbürste sollte gute Ergebnisse erzielen. Finden Sie bei der Fellpflege stark verfilzte Stellen, sollten Sie diese vorsichtig mit einer Schere herauslösen.

3) Früh übt sich, wer ein Meister werden will

Am besten beginnen Sie mit der Fellpflege Ihrer Katze so früh wie nur möglich. Schon als Kitten sollte sie vertraut werden mit Kamm und Bürste. Das Ganze machen Sie spielerisch und verfallen niemals in Hektik. Später empfindet Ihre Katze das Kämmen und die Fellpflege wie eine Streicheleinheit. Je nach Haarlänge sollten Sie für die Fellpflege 15 Minuten am Tag reservieren. Wenn Sie ohnehin mit ihrer Katze gerade auf dem Sofa liegen, können Sie nebenbei auch das Fell kämmen. 

4) Entspannung und Ruhe bei der Fellpflege

Sorgen Sie für eine möglichst gelassene Atmosphäre und entspannen Sie selbst, während Sie Ihre Katze bürsten. Ihre Gelassenheit überträgt sich automatisch auf das Tier. Nun gibt es auch unter den Katzen ganz nervöse Zeitgenossen. Hier bewirken Sie mit Ungeduld genau das Gegenteil. Suchen Sie sich mit Ihrem Stubentiger einen neuen Lieblingsplatz und beginnen Sie ganz langsam und vorsichtig, über das Fell zu streichen. Anfangs sollte vielleicht ein Handschuh mit kleinen Noppen ausreichen und Ihre Katze allmählich an die Fellpflege heranführen. 

5) Gründlich und sorgfältig Kämmen

Bis auf den Kopf sollten Sie das gesamte Fell gleichmäßig abarbeiten. Je sorgfältiger Sie arbeiten, desto weniger Haare suchen Sie später von Ihren Möbelstücken. Befindet sich die Katze im Fellwechsel, sollten Sie die Lieblingsliegeplätze mit einer Decke abdecken. Zusätzlich kommt in dieser Zeit ein Fusselroller mehrere Male zum Einsatz. So sorgen Sie schnell wieder für eine rauchfreie Wohnung.

 

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