Rollator-Test & -Vergleich » kompetente Kaufberatung

andreas kirchner
Ich bin Andreas und der Gründer und Inhaber von Experten-Beraten.de sowie einer der Geschäftsführer von der Online-Marketing-Agentur Hanseranking in Hamburg.
Rollator Test und Ratgeber

Was Sie für den erfolgreichen Kauf eines Rollators wissen sollten

Ein Rollator ist mehr als eine Gehhilfe – er ist eine Einkaufshilfe, Rastplatz für Zwischendurch als Sitzbank und kann sogar als Fitnessgerät fungieren. Bei all diesen Belastungen sollte die Qualität stimmen und das richtige Rollator-Modell gewählt werden.
Es gibt Rollatoren für:

  • die Wohnung
  • unwegsames Gelände
  • die Reise 

In diesem Ratgeber mit Vergleichstabelle und Testberichten zu Rollatoren erfahren Sie alles Wissenswerte und alle wichtigen Kaufkriterien, um den besten Rollator für Sie zu finden. Wir stellen Ihnen namhafte Gehhilfe-Hersteller vor und stellen ähnliche Rollatoren mit Aufzeigen der Stärken und Schwächen einander gegenüber.

Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2018

Unsere Sieger unter allen getesteten & verglichenen Rollatoren - Bestenliste 2018

Produktbild
Vergleichssieger
FabaCare Premium Alu Rollator
 
Weinberger Alu Rollator
 
Invacare P452E/3 Banjo Rollator
 
 RFM Rehaforum Rollator
 
Dietz Ligero Leichtgewicht Rollator
Modell FabaCare Premium Alu Rollator Weinberger Alu Rollator Invacare P452E/3 Banjo Rollator RFM Rehaforum Rollator Dietz Ligero Leichtgewicht Rollator
Nutzgefühl
Verlässlichkeit
Design
Maße fahrbereit (B/H/T) 69 x 62 63,5 x 81,5 – 94,5 x 68 60 / 69 x 61 - -
Maße zusammengeklappt (B/H/T) 66 x 27 x 37 cm 24 x 85 x 35 cm - cm - cm - cm
Gewicht 7,6 kg 9,6 kg - kg 9 kg 7 kg
Zerifizierungen BS EN ISO 11199-2:2005 SGS getestet, Medizinprodukt Klasse 1 69 *Hilfsmittelnummer: 10.50.04.1120 Hilfsmittelnummer: 10.50.04.1138
Maximale Belastbarkeit 136 kg 136 kg 130 kg 130 kg 120 kg
Farbe Silber/schwarz Silber, schwarz Silber, grau Silber/schwarz Silber/schwarz
Räder 4 4 4 4 4
Sitzbreite 46 cm 44 cm 60 cm 38 cm 45 cm
Sitztiefe 20 cm - cm 16 cm 20 cm 31 cm
Sitzhöhe 53,5 cm - cm - cm 61 cm 56 cm
Ausstattung Anatomisch geformte Handgriffe mit Ballenablage, Feststellbremse, abnehmbarer Rückengurt, Reflektoren an den Vorderrädern Bremsgriffe, Stufenhilfe Feststellbremse, höhenverstellbare Handgriffe, Tablett Eurobremsen, Korb, Tablett, Stockhalter, Reflektorstreifen Abnehmbarem, gepolsterten Rückenbügel, Einkaufskorb,PU Bereifung,Ergobremse
Material Aluminium Aluminium Stahl Aluminium Aluminium
Faltbar
Höhenverstellbar
Stockhalter
Mit Tasche
Besonderheit Griffe höhenverstellbar (79 - 92 cm) Stufenhilfe Leicht zu reinigende Ablage Eurobremse Gepolsterten Rückenbügel
Handling
Vorteile und Nachteile
  • Geringes Eigengewicht durch Aluminium
  • Anatomisch geformte Handgriffe mit Ballenablage
  • Reflektoren an den Vorderrädern
  • Leicht zusammenklappbar
  • Für ältere Menschen eventuell zu kompliziert, da 4 Flügelschrauben gelöst werden müssen
  • Kommt ohne Gebrauchsanweisung
  • Geringes Eigengewicht
  • 6-fach höhenverstellbar
  • Stufenhilfe zum leichten überwinden von Bordsteinkanten
  • SGS getestet / Medizinprodukt Klasse 1
  • Keine sichere Vorrichtung zum Zusammenfalten - Fingerquetschgefahr!
  • Tasche ist etwas kompliziert zum Anbringen
  • Räder könnten etwas breiter sein
  • Geringes Eigengewicht
  • Hohe Standfestigkeit
  • Fest angebrachte Reflektoren (vorne und hinten)
  • Pannensichere Bereifung
  • Einfache Handhabung
  • Die Bremszüge neigen dazu, an der Umgebung "hängen zu bleiben"
  • Das Korbmaterial ist etwas zu weich
  • Etwas starr, deswegen nicht so gut für den Bus geeignet
  • Benutzerfreundliche Eurobremse
  • Räder müssen nicht aufgepumpt werden
  • Schnelle Montage
  • Räder aus Vollgummi
  • Günstiger Preis
  • Vergleichsweise hohes Eigengewicht
  • Zusammenklappen für ältere Menschen etwas umständlich
  • Geringes Eigengewicht
  • Hilfsmittelnummer: 10.50.04.1138
  • Einfaches Besteigen von Nahverkehrsmitteln möglich
  • Sitzfläche ist aus stabilem und gepolstertem Holz
  • Nicht für Menschen mit Gleichgewichtsstörungen geeignet
  • Könnte etwas solider sein
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Rollator Kaufberatung

Fünf wichtige Fakten über Rollatoren

Es gibt Rollatoren für die Wohnung, das unwegsame Gelände, Allrounder und Reiserollatoren.

Gesetzliche Krankenversicherungen zahlen einen Standardrollator bis auf einen Eigenanteil von 5 bis 10 Euro bei echtem Bedarf, der vom Arzt attestiert werden muss.

Es gibt nützliches Zubehör, mit dem Sie den Rollator nach Ihren Wünschen und Ihrem Geschmack nachrüsten können – und in einigen Fällen auch sollten. Reflektoren und eine Lampe sind zum Beispiel ebenso sinnvoll, wie ein Regenschirmhalter.

Basismodelle werden teilweise noch als sperrigere Querfalter angeboten, aber die praktischeren und leichteren Längsfalter machen längst die Mehrheit der angebotenen Modelle aus.

Als Material ist Carbon für den Rahmen die Königsklasse, dicht gefolgt von Titan. Versuchen Sie auch bei Standardmodellen, von der Kasse ein Aluminiumgestell zu bekommen und keinen Edelstahlrollator. Für den Innenbereich gibt es sogar Rollatoren mit Holzrahmen.

Was ist ein Rollator?

Rollatoren sind moderne Gehhilfen, die aus einem leichten aber stabilen Rahmen aus Aluminium, Carbon oder Titan hergestellt werden. Ältere Rollatoren sind teilweise auch aus Stahl gefertigt, was ihr Gewicht jedoch im Vergleich zu modernen Modellen aus Aluminium, Titan oder Carbon enorm erhöht. Am Rahmen angebrachte Reflektoren sorgen im Straßenverkehr in der Dämmerung für eine bessere Sichtbarkeit.

Des Weiteren besitzen Rollatoren drei oder in der Regel vier gummierte Räder mit Profil und zwei Handgriffe. Unter den Handgriffen sitzen eine Handbremse und eine Feststellmöglichkeit, die, ohne die Handgriffe loszulassen, einfach bedient werden können. Zwischen den Handgriffen (in einer Tiefe, so dass diese noch erreichbar sind) ist die Sitzfläche angebracht, die oftmals über eine Rückenstütze auf Höhe der Handgriffe verfügt. Unter der Sitzfläche bfindet sich meistens ein Einkaufskörbchen oder ein Netz. Einige Modelle besitzen auch Extras wie eine Haltevorrichtung für den Gehstock, eine Regenschirm-Halterung, einen Flaschenhalter, Beleuchtung oder eine Klingel.

Der Rollator kann für den Transport zusammengefaltet werden und besitzt bei hochwertigen Geräten einen Faltschutz, damit man sich nicht versehentlich einklemmt oder sich der Rollator im unpassenden Moment zusammenfaltet und so zur Sturzgefahr wird. 

Wer braucht einen Rollator?

Ein Rollator ist ein Gehwagen, der von der gesetzlichen Krankenkasse als Hilfsmittel anerkannt ist und nicht nur für Gehbehinderte geeignet ist. Ein Rollatorkauf lohnt sich für:

  • Menschen, die an Lähmungserscheinungen (Kinderlähmung, eingeschränkte Mobilität nach einem Schlaganfall etc.) leiden
  • Senioren, die Angst haben hinzufallen und nicht mehr den besten Gleichgewichtssinn haben
  • Personen, die schnell ermüden oder an Schwäche leiden
  • Patienten, die gebrochene oder angebrochene Hüften, Oberschenkel, Unterschenkel, Knie, oder Knöchel haben oder an sonstigen Gehbehinderungen leiden
  • Menschen, die schwere Einkäufe nicht tragen möchten
  • Menschen mit Erkrankungen wie Multipler Sklerose
  • Rehamaßnahmen und die Stärkung danach
  • Seniorengymnastik 

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Benutzen Sie den Rollator nur solange, wie Sie müssen, damit Sie nicht das normale Gehen ohne „zusätzliche zwei Beine“ verlernen und somit Ihre Sturzgefahr ohne Walker steigern. 

Vorteile eines Rollators

  • Gefühl der Sicherheit
  • Entlastung der Gelenke
  • Sitzgelegenheit für kleine Pausen
  • Einkaufen ohne schweres Schleppen
  • Ablage für Taschen und Co.
  • Freie Hände an der Kasse

Nachteile eines Rollators

  • Schwere Entwöhnung
  • Ohne Rollator höhere Neigung zu Stürzen
  • Bei Stürzen schwerere Verletzungen möglich
  • Ohne rezeptpflichtige Erkrankung preisintensiv
  • Oft nicht ausreichend Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Kann aus dem Hausflur gestohlen werden
  • Ist für Treppen ungeeignet 

Welche Rollator-Arten gibt es?

Rollatoren kann man grundsätzlich in drei Bauarten aufteilen:

  • Querfalter
  • Längsfalter
  • Doppelfalter

Der Querfalter oder auch Standart-Rollator

Diese Rollatoren sind meistens ältere Modelle mit einem Gestell aus Stahl oder Aluminium, die mehr als 10 kg Eigengewicht besitzen können. Sie haben meistens Maße von 58 x 60 cm und halten eine Belastung von bis zu 130 kg, in einigen Fällen 150 kg aus. Die Bedienung benötigt etwas mehr Kraftaufwand. Das Falten ist nur mit beiden Händen möglich. Der gefaltete Querfalter-Rollator hat keinen stabilen Stand und ist so sperrig, dass er nur in sehr geräumige Kofferräume passt. 

Der Längsfalter

Alle moderneren Rollatoren setzen auf diese Falttechnik und haben zumindest Gestelle aus Aluminium, immer öfter aber auch Carbon oder Titan. Sie wiegen im Vergleich zu den Querfaltern aus Stahl nur die Hälfte und sind ohne größeren Kraftaufwand zu bedienen. Die Maße sind in der Regel 60 x 66 cm und sie halten ein Gewicht von bis zu 150 kg oder mehr aus. Auch das Falten ist mit nur einer Hand möglich, der gefaltete Stand sicher und das Packmaß so kompakt, dass es auch in kleine Kofferräume passt. 

Der Doppelfalter

Diese Falttechnik ist oft bei Reiserollatoren anzutreffen. Zusätzlich zur Längsfaltung lassen sich diese Doppelfalter durch ein Umlegen der Seitenstreben noch einmal weiter verkleinern und so extrem kompakt verstauen. Für Flugreisen sind diese Rollatoren ideale Begleiter und kommen meist mit praktischer Transporttasche, die in die Ablage des Handgepäcks passt und je nach Fluglinie auch darf. Der Faltmechanismus ist allerdings komplizierter und oft nicht ohne Hilfe zu bewerkstelligen. 

Außer der Falttechnik gibt es noch weitere Bauartenunterschiede und Rollatorarten: 

Der Outdoor-Rollator

Ob unwegsames Gelände im Park, Wald, auf Kopfsteinpflaster und Kieswegen oder am Strand – mit einem Geländerollator und gutem Schuhwerk ist das kein Problem mehr. Outdoorrollatoren haben besonders große, weiche Reifen und eine breitere Spur für noch mehr Stabilität. Die Reifen sind meistens aus Vollgummi oder zumindest mit Luft gefüllt, sollten einen Mindestdurchmesser von 25 cm und ein extra tiefes Profil besitzen. Die Walker, wie sie auch genannt werden, sind aus leichtem, rostfreiem Rahmenmaterial und für die Reise im Auto einfach faltbar. Gute Bremsen, deren Kabel innen liegen, ergonomisch geformte Griffe und eine stabile Sitzgelegenheit gehören ebenfalls zu solch einem Outdoor-Walker. Damit auch in der Dämmerung sicherer Tritt gewährt wird, haben einige Outdoor-Rollatoren Lampen. Für die eigene Sichtbarkeit sind Walker meistens mit Reflektoren ausgestattet. 

Der Indoor-Rollator

Die Wohnungsrollatoren sind leichter und schmaler, um wendig zu sein und auch durch enge Türen zu passen sowie das Manövrieren in der Wohnung zu vereinfachen. Die meisten Wohungs-Rollatoren sind zudem an den Griffen und dem Sitz bzw. Tablett in der Höhe verstellbar, damit Sie unter den Tisch und das Waschbecken passen. Standardmodelle, die es bei entsprechenden Erkrankungen von der Krankenkasse gibt, sind meistens aus Aluminium oder sogar noch aus Edelstahl und damit schwerer als qualitativ bessere Premiumrollatoren-Modelle aus Titan oder Carbon. Die Räder sind eher klein und für die Nutzung auf Holz, Kacheln und Teppich optimiert. Nicht alle Wohnungsrollatoren lassen sich platzsparend zusammenfalten. Diese Indoor-Rollatoren besitzen entweder einen einfachen Sitz ohne Lehne oder zumindest ein Tablett zum Abstellen von Dingen des Gebrauchs. Ein Einkaufskorb oder ein Netz fehlen bei diesem Modell ebenso wie die zusätzliche Straßensicherheit durch Reflektoren und Lampe. Es gibt die Indoor-Rollatoren auch in edler Holzkorpus-Bauweise, die zwar für zusätzliches Gewicht sorgt, aber so perfekt auf die Wohnungseinrichtung abgestimmt werden kann. Diese Modelle sind nicht faltbar. 

Der Allround-Rollator

Hier handelt es sich weder um einen rein für die Indoor- noch Outdoor-Nutzung optimierten Rollator, sondern um eine Zwischenform, die sowohl drinnen wie auch draußen eingesetzt werden kann. Er ist nicht so wendig wie die Wohnungsrollatoren und nicht so geländegängig wie die Geländerollatoren, aber ein guter Kompromiss, wenn man in beiden Umgebungen einen Rollator braucht und nicht zwei kaufen möchte. Die Räder sind eine mittlere Größe zwischen den großen Outdoorrädern und den kleinen Indoorrädern. Hier gibt es auch alle Materialvarianten, wobei auch hier, bei Berechtigung, die Kasse nur die Standardmodelle bezahlt.

Der Reise-Rollator

Als Doppelfalter angelegt ist der Leichtgewichtrollator die kompakteste Form des Rollators, wenn er zusammengeklappt ist. Als Material wird meistens leichtes Carbon verwendet, sodass die Rollatoren kaum mehr als 4,5 kg auf die Waage bringen und so durch die Abmaße und das Gewicht bei den meisten Airlines in das Handgepäck dürfen. Diese Leichtgewichtrollatoren, die sonst als Allrounder ausgelegt sind und Indoor wie Outdoor verwendet werden können, bringen die passende Tasche gleich mit.

Der elektrische Rollator

Gerade bei besonders schwachen und kranken Menschen ist ein Rollator mit Elektromotor eine Alternative. Ähnlich einem elektrischen Rollstuhl übernimmt ein Elektromotor den Antrieb. Ergonomische Griffe helfen gegen Ermüdung und zur Sicherheit ist solch ein Rollator mit einem Sturzalarm und einem besonders sicheren Bremskonzept ausgestattet, um das mit dem Motorantrieb verbundene Risiko zu minimieren. 

Die Sondermodelle

Es gibt Rollatoren für besonders kleine oder große Menschen, für Menschen mit Parkinson, die eine Unterarmauflage benötigen, für Menschen, die mit der normalen Sitzfläche nicht hinkommen und für solche mit einem Gewicht über 150 kg. 

Wichtigste Eigenschaften und Qualitätsmerkmale eines Rollators

Die Reifen, Räder und Spurbreite

Die Reifen sollten bestenfalls aus Vollgummi bestehen und ein starkes Profil besitzen 

Der Rahmen der Rollator-Gehhilfe

Bei faltbaren Rollatoren sollte der Rahmen über eine Faltsperre verfügen, damit er nicht unbeabsichtigt zusammenklappt und Sie einklemmt. Zudem schützt die Faltsperre andersherum davor, dass sich der Rollator im Kofferraum oder in der Kammer wieder entfaltet. Zudem sollte ein leichtes Material wie zumindest Alu oder ein Leichtgewicht wie Carbon oder Titan gewählt werden, damit die Gehhilfe nicht zu schwer wird. 

Die Bremse und Feststellbremse einer Gehilfe

Die Handbremsen, die sich beidseitig unter den Griffen befinden, sollten leicht erreichbar, einfach in der Handhabung sein und unabhängig voneinander arbeiten. Eine zusätzliche Feststellbremse schützt während einer Pause vorm Wegrollen. Gute Rollatoren haben eine automatische Wegfahrsperre, wenn man sich hinsetzt. Die Bremshebel sind wie Schlaufen geformt, damit auch Personen mit Gicht oder Arthritis keine Bedienungsprobleme haben.

Die Handgriffe des Gehwagens

Die Griffe sollten ergonomisch geformt sein. Es gibt Halte- und Schiebegriffe und diese sollten in jedem Fall an die eigene Größe in der Griffhöhe anzupassen sein.

Das Tablett bzw. der Sitz der Rollator-Gehilfe

Das Tablett sollte auch Ihr Gewicht tragen können, falls Sie sich einmal darauf abstützen müssen. Der Sitz sollte für Ihr Gesäß ausreichend Platz bieten und möglichst eine kleine Rückenlehne in form eines Bogens oder eines Gurtes bieten, damit Sie nicht nach hinten herunterfallen können, wenn Sie sich zurücklehnen. Diese zusätzliche Stütze sollte der Körpergröße und der Umgebung
(Tisch, Waschbecken) wegen in der Sitzhöhe auf den Zentimeter genau einstellbar sein, um immer und überall eine Ruhepause
einlegen zu können.

Glühbirne

Tipp: Der Rollator sollte zudem mit einem TÜV-, SGS-, oder GM-Prüfzeichen ausgestattet sein, damit Sie wissen, dass er alle EU-Standards erfüllt und frei von Schadstoffen ist. 

Der Rollator auf Rezept

Der Rollator ist ein Hilfsmittel, das von der gesetzlichen Krankenkasse oder über die Pflegeversicherung bezuschusst werden kann. Wählt man ein Kassenmodell, was einem Basismodell entspricht, liegt der Eigenanteil derzeit bei 5 bis 10 Euro. Die Kasse bezahlt allerdings nur einen Rollator. Wenn Sie einen zweiten Gehwagen für die Wohnung haben möchten, müssen Sie die Kosten zwischen 50 und 1000 Euro selbst bezahlen. Es bietet sich an, einen Allrounder oder Reiserollator zu wählen, der drinnen wie draußen eingesetzt werden kann und ihn auf eigene Kosten weiter auszustatten.

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Sie brauchen in der Regel eine Verordnung von Ihrem Arzt, damit die Kasse zahlt. Zudem arbeiten Krankenkassen mit bestimmten Herstellern oder Geschäften zusammen, wodurch Ihnen mehr oder weniger bestimmt wird, was für einen Rollator Sie erhalten. Ausnahmen bilden Sondermodelle für bestimmte Erkrankungen oder Körperformen.

Rollatorgymnastik

Ja, ein Rollator ist nicht nur eine tolle Gehhilfe sondern auch ein gutes Sportgerät! Neben allerlei Tipps und Tricks zum Rollator erfährt man beim Rollatorgymnastiktraining auch mehr über die richtigen Einstellungen für die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen, wie Böschungen und Treppen leichter zu meistern. Die eigentlichen Gymnastikübungen am und mit dem Gehwagen reichen von Dehnungsübungen bis zu leichtem Cardiotraining und können wunderbar in den Alltag mit dem Rollator eingebunden werden.

Zubehör und Extras für Rollatoren

Je nach Einsatzzweck und Einsatzumfang gibt es nützliches Zubehör für den Gehwagen. Ergänzende Funktionen und sinnvolle Ausstattung, die bei Luxusmodellen meistens schon mit dabei sind, müssen bei Standardrollatoren hinzugekauft werden.
Hierzu gehören:

  • Regenschirmhalter
  • Regenschirm für Rollatoren
  • Stockhalter für die Gehhilfe bei Spaziergängen
  • Lampe
  • Korb für die Einkäufe
  • Rollatortasche
  • Klingel
  • Schloss
  • Trinkhalter
  • Sitzkissen für den Komfort beim Sitzen
  • Tablett
  • Reflektoren
  • Rückengurt als Rückenlehne
  • Ankipphilfe für Bordsteinkanten und als Stufenhilfe 

Ausrufezeichen Orange

Tipp: Achten Sie darauf, dass der Rollator Ihrer Wahl auch nachgerüstet werden kann!

Rollator-Pflege und -Reparatur

Einmal pro Monat sollten Sie prüfen oder prüfen lassen, ob der Reifendruck noch ausreichend ist, falls Sie kein Vollgummireifen, sondern Luftbereifung haben. Auch die Bremsen sollten regelmäßig (mindestens aber zweimal pro Jahr) geölt und gewartet werden. Das Sanitätshaus, in dem Sie ihn gekauft haben, führt diesen Service kostenlos durch. Auch wenn Sie den Rollator online gekauft haben, sind Sanitätsgeschäfte die richtige Anlaufstelle für Wartung und Reparatur – allerdings dann gegen Entgelt. Wenn Sie den Rollator von der Kasse bezuschusst bekommen haben, werden auch Wartungs- und Reparaturkosten übernommen.

Preise und bekannte Hersteller von Rollatoren

Wir haben Ihnen hier eine Übersicht erstellt, mit der Sie die bekanntesten Hersteller, Marken und aktuellen Preisspannen (Stand: Mai 2018) der Rollator-Modelle sehen und ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis erkennen können. 

Preise für Wohnungsrollatoren
Diese Indoor-Gehhilfe-Modelle kosten derzeit zwischen 50 und 500 Euro.

Namhafte Hersteller dieser Wohnungsrollatoren sind beispielsweise: Russka, Invacare, Weinberger oder Drive Medical

Gelände- bzw. Outdoor-Rollatoren im Preis-Vergleich
Die Preisspanne bei Outdoor- bzw. Gelände-Gehhilfen bewegt sich derzeit bei 75 bis 1.000 Euro.

Bekannte Hersteller dieser Gehhilfen-Modelle für jeden Pacour sind u. a.: Russka, Invacare, Bischoff & Bischoff, Taima

Reise-Rollatoren bzw. Leichtgewichtrollatoren im Preis-Vergleich
Für eine Reise-Rollator-Gehhilfe müssen Sie derzeit mit 70 bis 1.100 Euro rechnen.

Renommierte Unternehmen sind bei diesen Modellen: Topro, Dietz, Gemino

Ausrufezeichen Orange

Vorsicht! Bei besonders günstigen Rollator-Angeboten aus Fernost kommen noch die Einführgebühren und Zoll-Kosten hinzu. So kostet ein vermeintlich günstiges Angebot am Ende mehr Geld, als der Kauf beim deutschen Händler. Eine Serviceleistung im Garantiefall ist ebenso schwieriger, wenn der Hersteller keine Dependance in Deutschland hat.

Tipp: Auf Plattformen wie Ebay und Ebay-Kleinanzeigen können Sie auch eine große Bandbreite an angebotenen gebrauchten Rollatoren finden. Achten Sie darauf, dass der Zustand des Rollators gut gewartet und einwandfrei ist. Am besten ist es, auch hier auf ein Rückgaberecht zu bestehen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Rollators besonders achten

  • Die Rollatorräder sollte mit dem Bodenbelag Ihrer Wohnung und/oder der Umgebung, in dem Sie ihn nutzen, zurechtkommen. Wählen Sie ein Outdoor-Rollator-Modell für draußen, einen Reise- oder Allrounder-Rollator für drinnen und draußen oder einen Wohnungsrollator, wenn Sie zwei Geräte anschaffen und eins nur drinnen benutzen möchten.
  • Der Rollator sollte leichtgängig zu schieben sein, ohne ihnen sozusagen wegzurollen, und ein Gewicht haben, dass Sie zur Not (bei Stufen) auch anheben können.
  • Jeder gute Rollator sollte mit einer Wegfahrsperre bzw. Feststellbremse, einem Tablett oder Sitz, einer starken aber leicht bedienbaren und gut erreichbaren Bremse und für den Außeneinsatz mit einem Korb oder Netz ausgestattet sein. Draußen sind Reflektoren, Licht und ein Regenschirmhalter sinnvoll.
  • Wählen Sie am besten Aluminium oder noch besser Carbon oder Titan als Material des Rollator-Gestells und achten Sie darauf, dass Ihr Körpergewicht die Nutzlast des Modells nicht übersteigt.
  • Eine leicht bedienbare Längsfaltung oder eine extrem kompakte, aber schwerer zu bedienende Doppelfaltung sind zu bevorzugen.
  • Sie sollten eine lange Garantie und die Möglichkeit zur Nachrüstung bekommen, wenn Sie einen Rollator kaufen.
  • Das Wohnungs-Rollatormodell sollte problemlos unter Küchentisch, Waschbecken und durch Türen passen. 

So testen und vergleichen wir Rollatoren

Damit wir Ihnen die besten Rollatoren anbieten können, berücksichtigen wir beim Test alle Details, die auch dem Endverbraucher nach dem Kauf an dem Produkt auffallen würden – lediglich ohne Labor wie bei Stiftung Warentest oder Ökotest. Schließlich erstellen wir ein Fazit mit einem Urteil über die Stärken und Schwächen des Testkandidaten, welches wir Ihnen zur Verfügung stellen. 

Unsere Rollator-Test- und -Vergleichssieger

Mit allen uns vorliegenden Rollatoren-Modellen führen wir identische Tests durch oder verfassen auf Produktbeschreibungen, Testurteilen, Kundenberichten, Vergleichsergebnissen und Testberichten Anderer beruhende Produktrezensionen und küren schließlich den:

  • Rollator-Vergleichssieger
  • Rollator-Testsieger
  • Rollator-Preis-Leistungs-Sieger
  • Rollator-Kundensieger
  • Rollator-Geheimtipp der Redaktion 

Wir halten zudem die meisten unserer Rollator-Tests mit Fotos und Video fest. Später stellen wir Ihnen letzteres auf unserem YouTube-Kanal „experten-beraten“ vor. 

Wir begutachten bei den Rollatoren folgende Aspekte:

  • Kundenservice des Herstellers und die Zeit, die es dauert, bis der Rollator zum Test bei uns eingeht
  • Wir begutachten die verwendeten Materialien Verarbeitung und das Design und messen den Rollator aus
  • Wir testen die Bremsen und die Handhabung
  • Nun stellen wir Ihnen unser Fazit und die Testergebnisse zu den getesteten Rollatoren vor

Mit all den Informationen aus diesem Ratgeber und den Rollator-Tests liegen Ihnen ausführlich die ermittelten Vor- und Nachteile der getesteten Top-Rollatoren-Modelle vor. Unser Preisvergleich sucht Ihnen zudem gleich den günstigsten Shop heraus. Dafür vergleicht unsere Software die Preise auf mehr als 500 Portalen, darunter auch Amazon, Ebay oder Otto.de. Wir verlinken die Anbieter durch einen Affiliate-Link. Wenn Sie nun diesem Link folgen und eines der von uns empfohlenen Rollator-Modelle kaufen, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis wird hierdurch nicht beeinflusst.

Rollatoren – ein Fazit

Wenn die Griffe angenehm in der Hand liegen, die Bremsen und Feststellbremse gut erreichbar und leicht bedienbar sind und die Höhe verstellbar ist, erfüllt das gewählte Gehwagen-Modell schon wichtige Merkmale. Testen Sie auch, ob die Sitzfläche für Sie ausreicht und Ihr Gewicht unterhalb der Höchstbelastungsgrenze des Rollators liegt. Die Räder sollten auf dem Untergrund nicht haken und der Rollator leicht zu schieben sein, ohne wegzurollen. Wenn Ihr Rollator nun noch mit allen sinnvollen Extras ausgestattet ist oder nachgerüstet werden kann, sollten Sie nicht länger zögern, denn der Mehrgewinn an Mobilität, Selbstständigkeit und Sicherheit ist es allemal wert. 

Quellen und weiterführende Links:

Senioren-Ratgeber.de https://www.senioren-ratgeber.de/Pflege/Sieben-Tipps-zum-Rollatorkauf-350501.html

Rollatorpapst.de https://rollatorpapst.de/

NDR.de https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/tipps-fuer-den-rollator-kauf,rollator132.html

Rollator-info.de https://www.rollator-info.de/rollator-test/

Focus.de https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/rollator-kaufen-das-sollten-sie-beachten_id_6682309.html

Ratgeber-Rollator-kaufen.de http://ratgeber-rollator-kaufen.de/

Rollator-Info.de https://www.rollator-info.de/rollator-gegenwart-und-zukunft/

FAZ.net http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/gehhilfen-pro-und-contra-haende-weg-vom-rollator-13522549-p2.html

Rollatorscout.de https://rollatorscout.de/der-rollator/

 

 
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