Sicher mit Kindern durch die Weihnachtszeit – 10 Tipps

Sicherheit zur Weihnachtszeit mit Kindern - 10 Tipps
 

10 Tipps, die Weihnachten für Kinder sicherer machen 

Weihnachten ist Zeit der Heimlichkeiten, Überraschungen und Freude. In der Adventszeit werden Öfen für die Plätzchenbäckerei „angeheizt“, Glühwein oder Punsch eingeschenkt und die Kinderaugen leuchtenim Schein der Lichter und voller Vorfreude auf das, was da kommen mag.

Damit das so bleibt und nicht unerwünschte Ereignisse die Freude auf das Fest trüben, sollten Eltern einige Dinge beachten, damit Weihnachten für die Kleinen zu einem sicheren Ereignis wird.

Kinder brauchen eine sichere Umgebung

Dieser Fakt bezieht sich nicht nur auf die Weihnachtszeit, denn eine besondere Sorgfalt ist zu jeder Zeit angeraten. Aber gerade im Advent werden Räume von zusätzlichen Lichtquellen erleuchtet und offenes Licht wie Kerzen verwendet, um die weihnachtliche Stimmung herbeizuzaubern.

Beachten Sie die insgesamt erhöhte Brandgefahr

All die vielen zusätzlichen Lichtquellen und die brennenden Kerzen sorgen für ein erhöhtes Brandrisiko. Tannengrün birgt die Gefahr, sich schnell und explosionsartig zu entzünden, wenn eine Feuerquellen zu nahe kommt.

  • Für den Fall der Fälle sollten Sie in der Nähe der offenen Feuerquellen einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher griffbereit deponieren. Besprechen Sie das Verhalten im Falle eines Notfalls mit Ihren Kindern.

Ersetzen Sie ausgetrocknete Zweige

Die meisten Deko-Gestecke aus natürlichen Materialien werden zu Beginn der Adventszeit gekauft oder gebastelt und aufgestellt. Im warmen Wohnzimmer trocknen die Zweige schnell aus und fangen umso schneller Feuer, wenn eine Kerze runtergebrannt ist.

  • Diesen Effekt können Sie mindern, indem Sie die trockenen Zweige durch frische ersetzen.
  • Hier ließe sich auch darauf hinweisen, dass Wunderkerzen nicht in Kinderhände gehören und kein geeignetes Mittel sind, um den Weihnachtsbaum in einem besonderen Licht erstrahlen zu lassen.

Wählen Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Kerze

Wer einmal eine Hand über eine brennende Kerze gehalten hat weiß, dass das Hitzeempfinden selbst bei einem Abstand von mehreren Zentimetern noch vorhanden ist. Brennbare Materialien (auch andere Kerzen) haben demnach in der unmittelbaren Umgebung dieser Lichtquellen nichts zu suchen. 

  • Um die Kerze herum und zu brennbaren Gegenständen sollten Sie einen Mindestabstand von 30 cm einhalten. 

Wählen Sie die Dekoration mit Bedacht

Auch bei der Wahl der Dekorationsgegenstände können Sie bereits für Sicherheit sorgen. 

  • Vermeiden Sie dünne Kerzen, die nur allzu schnell umkippen. Ziehen Sie stattdessen dickere Kerzen mit einem sicheren Stand vor. Elektrische Beleuchtung sollte geteste Qualität haben. Achten Sie beim Kauf auf Gütesiegel.

Der richtige Umgang mit Kerzen

Für den allgemeinen Umgang mit Kerzen gelten folgende Empfehlungen: 

  • Sollen die Kerzen den Adventskranz zieren, sorgen Sie für deren sichere Befestigung.
  • Am Weihnachtsbaum sollten Sie keine echten Kerzen verwenden. Lichterketten mit Prüfzeichen sind eine hervorragende Alternative.
  • Stellen Sie alle mit brennenden Kerzen bestückten Deko-Elemente auf einem feuerfesten und stabilen Untergrund ab.
  • Tische und Kleinmöbel, auf denen Sie Kerzen abstellen möchten, sollten von Kindern weder verrückt noch umgestoßen werden können.
  • Bleiben Sie zu jeder Zeit aufmerksam und wechseln Sie heruntergebrannte Kerzen rechtzeitig aus.

Der Weihnachtsbaum braucht einen sicheren Stand

Auch der Weihnachtsbaum, als eines der wichtigsten Deko-Elemente zur Weihnachtszeit, sollte in Sicherheitsvorkehrungen einbezogen werden. 

  • Gönnen Sie dem Weihnachtsbaum ein Fußbad, um das Austrocknen hinauszuzögern. Stellen Sie diesen am besten in ein ausreichend großes und schweres Gefäß (Baumständer) mit Wasser.
  • Haben Sie ein besonders hohes Exemplar erworben, ist das Anbinden eine geeignete Maßnahme, um ein Umfallen zu verhindern. 

Lieber vorbeugen – wirkungsvoller Schutz für Ihr Kind

Damit die Kleinen nicht völlig von der Situation überrascht werden, sollten Sie Vorkehrungen treffen und die Kinder auf das Ereignis vorbereiten.

Beachten Sie den Nachahmungseffekt

Was Erwachsene tun, wollen Kinder nachahmen. 

  • Sie sollten z. B. dafür sorgen, dass Kinder eine Kerze nur in Ihrem Beisein anzünden dürfen. Wenn Sie das den Kindern ständig untersagen, werden es die meisten irgendwann allein, heimlich und mit allen daraus resultierenden Konsequenzen ausprobieren wollen.
  • Üben Sie also in Ihrer Gegenwart den Umgang mit dem Feuer.
  • Sind die Kerzen angezündet oder besteht kein Bedarf, dies im Moment zu tun, sollten Feuerzeug und Streichhölzer für die Kleinen unerreichbar sein.

Seien Sie Ihrem Kind ein gutes Vorbild

Viele Erwachsene mögen den Duft von verbrennenden Tannenzweigen. Sind Kinder dabei sollten Sie das Zündeln jedoch vermeiden. Der unbändige Drang zur Nachahmung besteht auch hier.

Kinder nie unbeaufsichtigt lassen

Haben Sie brennende Kerzen aufgestellt, sollten Sie das Kind nie unbeaufsichtigt im Raum allein lassen. Die Kleinen haben ein Gespür für Dinge, die verboten sind und damit eine besonders magische Wirkung auf sie ausüben. Nur wenige Kinder können einem solchen Reiz widerstehen.

Erklären Sie Ihrem Kind den Umgang mit brennenden und heißen Gegenständen

Kinder gehen bei ihren Handlungen unbedacht vor und sind oft so sehr ins Spielen vertieft, dass ihnen Gefahren schlichtweg entgehen. Mögliche Risiken können sie noch nicht abschätzen.

  • Achten Sie darauf bzw. erklären Sie Ihrem Kind, dass es nie über brennende Kerzen hinweg hantieren darf. Schwere Verbrennungen könnten die Folge sein.
  • Gleiches trifft auch für den Griff an die heiße Kamin- oder Backofentür zu. Beides wird in der Winter- und Weihnachtszeit intensiver genutzt, womit für die Kleinen eine erhöhte Gefahr besteht.
 
 
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